Kapoun [Kappaun, Kapaun, Koppaun, Capaun, Cappaun, Compaun, Cospaun, Copaun, Copan] ze Svojkova [Soyhau, Schogkau, Svojkau], Albrecht Vejkart Freiherr

Kapoun [Kappaun, Kapaun, Koppaun, Capaun, Cappaun, Compaun, Cospaun, Copaun, Copan] ze Svojkova [Soyhau, Schogkau, Svojkau], Albrecht Vejkart von; Obrist [1609-1664]

Kapoun, Herr auf Svojkov,[1] verheiratet mit Barbara Albertine, Freiin Vratislaw von Mitrowitz, stand als Obristwachtmeister bzw. Obrist in kaiserlichen Diensten.[2]

1627 war er als Obristwachtmeister im Regiment des Herzogs Rudolf Maximilian von Sachsen-Lauenburg. Der schwarzburg-sondershausische Hofrat Happe[3] erwähnt ihn in seiner „Thüringischen Chronik“: „Den 12. Mai [22.5.1627; BW], weil wegen eußersten Armuth man den sachßen-lauwenburgischen Reutern die geforderte Contribution nicht geben können, hat der Oberste Wachmeister Copan mit einer Compagnie Reutern sich in Sondershausen[4] gelegt, das Schloss und Stadt, alles bewachen und das Feld bewachen lassen, dass niemand aus- oder einkommen und etwas salviren können, welches großes Schrecken verursachet. Den 13. Mai [23.5.1627; BW], war eben der Heilige Pfingsttag, Rittmeister Bacon willig mit einer Compagnien Reutern unter der Frühe Predigt in Großbrüchter[5] und Kleinbrüchter[6] gerücket, hat also eine sehr traurige Pfingsten geben. Den 14. Mai [24.5.127; BW] eine Compagnie lauwenburgische Reuter alhier in Ebeleben[7] Quartier begehrt, ist aber noch abgewendet worden, haben ihnen 1 Fass[8] Bier und 2 Eymer[9] Wein geben. Den 15. Mai [25.5.1627; BW], als den dritten Pfingsttag, eine Compagnie von den sachßen-lauwenburgischen Reutern sich in Keula,[10] Urbach[11] und Großmehlra[12] gelegt. Es ist eine sehr große Noth. Das arme Volck laufet alles davon, der Acker bleibet unbestellet liegen, so ziehen die Soldaten von einem Orth zum andern und nehmen noch weg, was übrig ist. Den 16. Mai [26.5.1627; BW] haben wir alles Viehe von dem Fuhrwerge Peukendorf[13] weg genommen, theils nach Tennstedt,[14] Bruchstedt[15] und Bothenheilingen[16] gesandt, theils alhier zu Ebeleben behalten. Den 17. Mai [27.5.1627; BW] alles, was noch in Peukendorf vorhanden, vom Soldaten geplündert, Thür, Fenster und Ofen, alles zerschmissen worden. Den 18. Mai [28.5.1627; BW] die fröliche Post kommen, dass die Soldaten aufziehen solten. Den 19. Mai [29.5.1627; BW] die sachßen-lauwenburgischen Soldaten von hier weg gezogen, haben zu Sondershausen ihr Randevou gehalten, man hat ihne aber ohne allen erlittenen Trangsal viel geben müssen. Der Oberste Wachmeister, so zu Sondershausen gelegen, hat bekommen ein Pferdt vor 200 Rthl und 350 thl an Gelde, etzliche Fass Bier und 300 Brote bey dem Aufzuge. Der Oberste Lieutenant Pintauf hat von dem Arnstedter[17] Theil bekommen auch ein schön Pferdt und 500 thlr am Gelde. Dieses Aufzuges hetten wir uns hoch zu erfreuen, aber es kommet itzo Post, dass wiederumb viel Crabaten in der Nähe, als im Ambt Volkeroda[18] ankommen, die auf uns zurücken wollen, will also unser Unglück noch kein Ende haben. Den 21. Mai [31.5.1627; BW] die lüneburgischen Reuter von Clingen[19] auch weg gezogen. Eodem [die] das Dorf und Schloss Herbsleben[20] fast gantz abgebrant. Sollen es die darinnen liegende Reuter angestecket haben“.[21] Es ist nicht bekannt, wann er in schwedische Dienste trat.

Im Oktober 1634 war Kapoun Obristwachtmeister im schwedischen Kavallerieregiment Joachim Moltke. Er kam aus Böhmen und suchte eine Möglichkeit zur Elbüberquerung. Nachdem ihm dies sowohl bei Torgau[22] als auch Wittenberg[23] abgeschlagen worden war, erreichte seine Laune einen Tiefpunkt, wie aus einem amtlichen Schreiben vom 8.10.1634 aus Hinsdorf[24] im Anhaltischen hervorgeht: „Darauff Anfangs der Maior [Obristwachtmeister Kapoun; BW] diese Antwortt von sich kommen laßen. Die Reutter hetten seinem Obristen viel Zu werben gekostet, könte sie nicht Hunger vnd Mangel leiden laßen, wie sie im Anhaltischen empfunden, Man hette ihm genugsamen Proviant Zu verschaffen Zugesagt, Es hetten aber 3 Reuter kaum 1 oder doch 1 1/2 Pf. brott, vnd im andern Dorffe Eine ganze Compagnie nur 50 Pf., vnd 3 Compagnien Ein fas bier, darzu nicht das geringste von Licht bekommen, Er hette Ordre, seine Marche vf Leipzig[25] Zu nemen, vnd fernerer Ordinanz daselbst Zu erwarten. […] Im fortreiten haben wir mit ihm discuriret, da er dann sich bald verlauten laßen, Er wolte in dem Dorffe des Regiments Dragoner erwartten, bald die Regimenter solten vmb Halla[26] bleiben, vnd daselbst recruitiret werden: Item, Man hette vf eine iegliche Compagnie 2000 thlr. Werbegeld Zugesagt, Er vnd die andern Rittmeister aber nicht mehr als etwa ein ieglicher 500 thlr. bekommen, vnd doch seine Compagnie über 125 Mann stark, kriegten sie kein geld, wolten sie ein ieglicher ihre Truppen nemen, vnd einen andern weg Ziehen, vnd wie sie Zusammen kommen, müsten sie wieder verlauffen: Man sagte viel von Erhaltung der Deutschen Freiheit, aber von Gelde würde nichts geredet, Es were alle[s] eine andere sache gewesen, do der König in Schweden noch gelebet, der hette seinen Cavalliren Stattliche güter verehrt, die hetten nun der feind innen, Solten sie denselben schon wieder heraus schlagen, würden ihnen dieselb, doch wenig Zu willen sein, vnd wenn ihnen Arm vnd Bein lahm gehauen würde ihnen die deutsche freiheit wenig geben“.[27]

Anscheinend war Kapoun 1635 zusammen mit seinem Bruder in einen Attentatsversuch auf den schwedischen Feldmarschall Johan Banér verwickelt. Der Hildesheimer[28] Arzt und Chronist Dr. Jordan hält in seinem Tagebuch unter dem 17./27.4.1635 fest: „Heut haben etzliche Calvinistische Räthe, worunter D. [Johan; BW] Stalman und 2 Gebrüdere Cappaunen gewesen, deren Schwedischen Feldmarschalk Bremer [Banér ! BW] den Walnsteinischen Process machen wollen, worüber die beiden Brüder [Kapoun ze Svojkova, Heinrich oder Jaroslav; BW] sollen ertappt worden sein“.[29] „Am 13. April 1635 findet sich der Oberst Erasmus Platow in Baners Hauptquartier auf Schloß Egeln[30] ein und bittet um ein Gespräch unter vier Augen. Hierbei teilt er ihm mit, daß eine Meuterei im Gange sei und daß die Verschwörer sich der Person Baners bemächtigen wollen. Die Intrige ist nicht in allen Einzelheiten klar, aber jedenfalls geht etwas vor. Die Verschwörer sind in untergeordneter Stellung und handeln offenbar im Auftrag hochgestellter Persönlichkeiten. Als Ursache für das Komplott wird angegeben, daß Baner der Anlaß zu Zersplitterungen und zur Uneinigkeit auf beiden Seiten sei und daß er deshalb unschädlich gemacht werden müsse. Über die Art des beabsichtigten Handstreichs bestehen verschiedene Lesarten, die teilweise recht phantastisch klingen. Einmal heißt es, die Verschworenen wollten sich mit Gewalt Zutritt zu Baners Wohnung verschaffen, dann wieder, Baner solle auf einem Spazierritt erschossen werden, oder auch, die Stadt Egeln solle angezündet und Baner im herrschenden Wirrwarr gefangengenommen werden.

Baner und die ihm nahestehenden Männer wissen nicht recht, was sie von all dem halten sollen. Man erinnert sich, daß schon früher Gerüchte in den Soldatenquartieren umliefen und daß von merkwürdigen Spukphänomenen die Rede war, die Schlimmes für den Feldmarschall bedeuten sollten. Jedenfalls beschließt Baner, die Sache zu untersuchen. Sobald die Verschworenen hiervon Witterung bekommen, fliehen sie nach allen Himmelsrichtungen auseinander. Nach langer Klapperjagd glückt es, einen der Hauptverschworenen, den früheren Hofrat im schwedischen Dienst Johan Stallman, zu fassen. Er versucht, im Gefängnis Selbstmord zu begehen, wird aber daran gehindert, und das Prozeßverfahren gegen ihn wird eingeleitet. Eben soll das Urteil fallen, als es Stallman gelingt, zu fliehen und so dem Galgen, der ihn erwartet, zu entgehen. Damit verläuft die Geschichte im Sande Was hinter dem Komplott steckt, ist schwer zu sagen. Vielleicht wollen Schwedens Gegner in Deutschland durch einen Handstreich gegen Baner die Machtstellung Schwedens just in dem Augenblick, da Oxenstierna[31] in Frankfurt[32] ist und nicht eingreifen kann, untergraben. Nur ein Jahr früher ist Wallenstein[33] aus ähnlichen Gründen und unter geheimnisvollen Umständen aus dem Wege geräumt. Die Prophezeiungen um Wallenstein und die Spukphänomene um Baner können aus derselben Quelle stammen. In einer Zeit die so wenig nach Leben und Tod fragt, wirkt ein Geschehnis wie Wallensteins Ermordung ansteckend. Für eine Handvoll Dukaten kann man jederzeit ein paar gewissenlose Gesellen anwerben, die einen unbequemen Gegner aus dem Hinterhalt erledigen“.[34] Der schwedische Historiker Englund meint dazu: „Im April [1635; BW] wurde eine Verschwörung unter einer Gruppe deutscher Offiziere aufdeckt, die darauf abzielte, den Befehlshaber des Heeres, Johan Banér, zu entführen oder zu ermorden. (Es war geplant, das Tor von Banérs Schloß, Egeln, mit einer Petarde[35] aufzusprengen und dann einige hundert Reiter hineinzuschicken, um ihn, seinen Kriegsrat und seine Feldkanzlei zu ergreifen.) In den Quartieren der Truppen kursierte der Rückrufbrief des Kaisers ganz offen; darin wurden alle Deutschen, die in feindlichen Dienst getreten waren, aufgefordert, sich ein für allemal beim eigenen Heer des Reichs einzustellen, ansonsten drohten Konfiskation und Todesstrafe. Gleichzeitig winkte ein lächelnder Kurfürst von Sachsen mit voller Amnestie sowie Bezahlung und guten Quartieren für jene, die überlaufen und lieber unter seinen Fahnen dienen wollten. Die Lage war zeitweilig überaus bedrohlich. Bei einer Gelegenheit mußte man Axel Oxenstierna – der nach all den Rückschlägen körperlich wie geistig ausgelaugt war – heimlich im Schutz der Nacht mit Hilfe loyaler Livländer vor der unberechenbaren Soldateska in Sicherheit bringen. Nur mit Mühe und Not entging die schwedische Führung einer allgemeinen Meuterei“.[36]

Der Obrist Jungen informierte Gallas[37] am 24.6.1638 aus Grünberg[38] über seine vergeblichen Versuche, von den Landesämtern in Breslau[39] die für die Ergänzung und Ernährung des Regiments nötigen Geldmittel zu erlangen. Bekäme er sie, wäre er im Stande, 1.000 Reiter ins Feld zu schicken. Er, G., möge in dieser Sache beim Kaiser und in Schlesien intervenieren. Der Feind stehe bei Stargard,[40] habe – nach Mitteilungen von Offizieren, die hierher zu Obrist Kapoun kommen – an die 20 Regimenter und 4.000 Reiter zur Verfügung und beabsichtige angeblich, durch Polen zu marschieren. Er, J., habe 3 Kompanien nach Schwiebus[41] kommandiert und alle Übergänge so gesichert, dass er von überall Nachrichten erhalten könne. In Groß-Glogau[42] sollte seiner Meinung mehr Infanterie stehen, um sämtliche Stellungen besetzen zu können; jetzt lägen nur 40 bis 50 schlechte Soldaten dort und die Palisaden fielen auseinander. In der Nachschrift hieß es, dass die Nachricht eingetroffen sei, der Feind habe in Gartz[43] sein Lager aufgeschlagen und beabsichtige, entweder gegen Berlin oder Schlesien zu marschieren. Ferner habe man ihm gesagt, Feldmarschall Herman Wrangel „sey ganz von Sinnen und an Ketten geschmiedet“.[44]

Der Kaiser[45] selbst bestätigte aus Prag am 6.9.1638 den Erhalt der Relation Gallas‘ vom 20.8. über den Angriff auf Stettin,[46] den Sukkurs für Wolgast[47] und über die Sicherung Demmins.[48] Die Regimenter der Obristen Kapoun und Lembke sowie die neu angeworbenen Regimenter Waldstein und Prösing seien zur Unterstützung von Breisach[49] an den Oberrhein abkommandiert worden.[50]

Der Chronist und Bürgermeister Georg Leopold [1603 – 1676][51] aus dem von Eger[52] abhängigen Marktredwitz[53] erinnert sich an den Oktober 1638: „Wir sind auch [in] dieser Zeit abermals in großen Furchten gestanden, indem Oberst Copaun mit seinem Regiment [und etwa] 1200 Pferd[en], dann Oberst Lemgau [Lembke; BW] mit 500 Pferden stark, zu Eger an[ge]kommen [sind]. Weil sie vorher der königlich(en) schwedischen Armee gedient, jetzt aber von derselben ab- [und] zur kaiser. Armada [über]getreten, hat man ihnen freien Willen gelassen. Derowegen [haben] sie sich solches wohl zu Nutz gemacht und übel gehaust, wo sie hingekommen [sind]. Und obwohl es darauf gestanden, daß sie auf hie(r)her(o) ihren Marsch nehmen sollten, so ist es doch abgewendet [worden] und von ihnen der Marsch auf Mitterteich,[54] durch die Pfalz auf Nürnberg,[55] folgend ins Reich hinaus genommen worden“.[56]

In der Pfarrchronik von Vach[57] wird das Regiment unter dem 17. und 24.10.1638 erwähnt: „Hat das compaunische Regiment, so 2 Nacht hier in Vach gelegen, den schönen neuen aufgebauten Pfarrhof zu Veitsbrunn[58] abgebrannt“.[59]

Ein Aktenbündel des Amtes Heldburg[60] enthält Anordnungen, Reskripte, Berichte und Beschwerden anlässlich des Durchmarschs des Regiments Kapoun über den Thüringer Wald.[61]

Im Januar 1639 stand Kapoun in Weismain[62] und berichtete dem kaiserlichen Feldmarschall Melchior von Hatzfeldt, dass der schwedische Obrist Stålhandske in Erfurt[63] und Feldmarschall Banér in Aschersleben[64] wären.[65]

Am 1.3.1639 informierte Kapoun J. Černín d. Ä. aus Fürstenbruck[66] über die Verteilung der kaiserlichen Regimenter: In Jung-Bunzlau[67] lägen die Regimenter Grana und Goltz, im Königgrätzer[68] Kreis das Regiment Staub und das Regiment Leslie, im Chrudimer[69] Kreis der junge [Niklas ?] Puchheim und Berlant mit je einem Kavallerie-Regiment und im Glatzer[70] Kreis Bruay mit einem Reiterregiment. Diese Regimenter seien in keinem guten Zustand und sollten fünf Monate im Lande verbleiben.[71]

Am 8.3.1639 ergingen weitere kaiserliche Weisungen an Gallas: Mit den Avisen aus Böhmen darüber, dass Feldzeugmeister Salis in Richtung Eger marschiert und von 12 schwedischen Regimentern bis Plauen[72] verfolgt wurde, werde er sich in den Beilagen bekannt machen. Daher müsse das Generalrendezvous bei Leipzig[73] und Merseburg[74] anderswohin verlegt werden. Er überlasse es ihm, ob die Grenzstädte Saaz,[75] Komotau,[76] Brüx,[77] Eger, Elbogen[78] und Leitmeritz[79] besetzt werden sollen und eine Garnison nach Prag zu legen sei. Gleichzeitig habe er Goltz beordert, den Regimentern, die Fürstenberg nach Leipzig führen sollte, noch folgende vollständigen Regimenter anzugliedern: die Infanterieregimenter [Rudolf v.] Tiefenbach und Prösing sowie die Reiterregimenter Kapoun, Lembke, Lamboy und Gonzaga mit sämtlichen Dragonern und Kroaten; diese solle er im Bistum Bamberg[80] konzentrieren. Fürstenberg solle mit Salis schriftlichen Kontakt unterhalten und mit den Regimentern nach Eger und von dort zu dem Ort marschieren, den Gallas zum Rendezvousplatz bestimmt; darüber möge er sich mit dem Kurfürsten von Sachsen einigen – in Frage kämen Chemnitz[81] oder Zwickau.[82] Feldmarschall Colloredo solle zur Armee aufbrechen und sich nach Gallas‘ Befehlen richten; Ferdinand III. überließ es Gallas‘ Gutdünken, ob auch Melchior von Hatzfeldt zur Hilfe gerufen werden solle. Er habe ferner an Graf Adam von Schwarzenberg, den Statthalter des Kurfürsten von Brandenburg, geschrieben, ob er nicht einen Teil des Brandenburger Heeres entbehren und es zur Vereinigung mit den Kaiserlichen oder den Sachsen abkommandieren könne. Er würde es begrüßen, wenn Gallas baldmöglichst nach Prag kommen und von dort den Feldzug leiten würde.[83]

„1639 zwang der kaiserliche Obrist Kapaun die Coburger[84] Regierung gegen ihre Interessen, die Pässe am Rennsteig wieder zu ‚verwehren’, weil nach dem siegreichen Vordringen über die Elbe das Anrücken der Schweden zu fürchten war. Doch ehe diese Schmalkalden[85] erreichten, nahm der Obrist Reißaus, nachdem er für seine Gäule die letzten Körner der Bergbauern eingesackt hatte“.[86]

Jiří Vojtĕch Nefestýn von Koberovice, der Sekretär des Erzbischofs von Prag, berichtete Ernst Adalbert von Harrach am 28.6.1639 aus Prag über die Musterungen der kaiserlichen Armee unter Gallas, Schlick und Rudolf Colloredo auf den Wiesen bei Königsaal,[87] die er selbst gesehen habe. Gallas habe am Donnerstag eine neue Truppenschau hinter der Prager Burg abgehalten, Hatzfeldt habe sich persönlich mit seinem Stab beteiligt. Schlick habe den einst im Dienst des Herzogs von Friedland gestandenen Pĕžek als Regenten in seine Dienste aufgenommen. Am Freitag früh habe der Feind mit etwa 1.000 Reitern das Lager der Kroaten an der Moldau bei Podol[88] angegriffen, sich vieler Vorräte und vieler Pferde und Menschen bemächtigt. Gleichzeitig habe der Feind die Neustädter Stadtwälle vom Karlshof bis zum Galgentor beunruhigt. Gegen Abend sei endlich Maximilian von Waldstein mit seinen sieben Infanteriefähnlein auf der Burg eingetroffen. Heute erwarte man Nachrichten darüber, wie des den Obristen Kapoun, Zahrádecký und Caba bei Königgrätz[89] ergangen sei.[90]

Der Hofer[91] Chronist Rüthner [1598-1648] berichtet: „Den 10. aprilis [1640; BW] kam abermahls um Mittage eine kappaunische parthey von Plauen[92] hieher vor das thor, hatte etliche stück vieh feil, und weil man ihnen nichts abkaufen wollte, hatten sie in march eine kuhe tod geschossen und liegen lassen“.[93]

In der Chronik des Johann Nikolaus Zitter[94] aus Kronach[95] heißt es: „Dieser Einfall [der Schweden; BW] hat abgeschrecket / alle Keyserl. Vnd Chur-Bayerische Völcker / welche nach vnd nach erst aus Oesterreich / Pfaltz / Bayern / vnd Francken herauff nach Cronach Compagni der Trouppenweiß worunter der General Fürst [Annibale; BW] von Gonzaga vnd viel hohe Officirer vnd Frauen-Zimmer / als eine Gräffin Schlickin [Elisabeth Gräfin v. Passaun auf Hauenstein; BW] vnd des Herrn Obristen Breda Gemahlin gewesen / auch der Herr Obrist Koppaun mit seinem gantzen Regiment darzu kommen / vnd nach dem Salfeldischen[96] Lager marchiren wollen / dass sie Bedenckens getragen / sich wegen der Schwedischen weit außstreiffenden Trouppen hineinzuwagen / derentwegen in 14. Tag lang alhier still gelegen / vnd die Stadt mit Volck je länger je mehr überhäufft und angefüllt worden / das Getraid umb die Stadt haben sie mit den Pferden abgehütet vnd verwüstet / vnd als ein Bürger Nahmens Wolff Fleischmann etliche Pferd aus seinem Getraid-Acker jagen wollen / haben ihn etliche Reither überfallen vnd gleich todt gestochen / worauff Lermen unter den Bürgern worden / welche die Gewehr ergriffen / die Reüther in deren Scheüern überfallen / hinaus gejagt / etliche aber gefangen genommen / vnd den Thäter haben wollen / daß geschwind das gantze Kapaunische Regiment vnd andere andere Compagnien zu Pferd kommen / vnd gegen denen Bürgern sich gesetzt / die Bürger haben sich deren Städel bedient / vnd mit Gewalt vff die Reüther Feuer geben wollen / seind auch etliche Schuß unter sie geschehen / als der Ruff in die Stadt kommen / seynd geschwind Ihro Fürsliche Gnaden Herr General Gonzaga neben Herrn Obristen Kopaun wie auch der Regierender Bürgermeister Michael Lohmüller vnd andere Officirer von der Stadt hinaus sich doch nicht ohne Gefahr / weiln beede Theil mit vffgezogenen Hanen vnd vffgepasten Lundten gegen einander gestanden ins Mittel geschlagen / damit sie wider gestilt worden / welches gewißlich ein gar gefährliches Außsehen hätte. Gleichwohl hat hochgedachter Fürst hernacher die Völcker also im Zaumb gehalten / daß denen Bürgern die wenigste Trangsaall mehr beschehen / bald ist auch darauff mit allem Volck so alhie gelegen vffgebrochen / die Hoffwiesen hinauff dem Salfelder Läger zu marchirt, da dann in 6.000 Mann gezehlet worden, so sich die Zeit über allhie vffgehalten / vnd die wenigste Dienst gegen dem Feind præstirt haben / die Proviant-Wägen vnd Marquetentner aber seind noch continuirlich anhero kommen / die Proviant- vnd Lebensmittel abgeholt“.[97]

Der Chronist Leopold  erinnert sich an den Mai 1640: „Den 15. dito mittags kam[en] hie[r]her(o) [der] Fürst Gonzago und [der] Oberst Copaun mit 500 Pferden. Diese marschierten friedlich vorüber. Wir reichten ihnen einen Trunk hinaus und verschafften ihnen Vorspann bis Bayreuth“.[98] „Den 17. dito [Juni 1640; BW sind 50 Pferd [e] aus Böheim(b) von dem Copaunischen Regiment hie[r]her(o) [ge]kommen. [Die] haben einen Boten und durch[zuziehen] begehrt. Mann hat ihnen einen Boten gegeben und sie außenherum gewiesen. Diese sind über Nacht zu Sichersreuth[99] geblieben“.[100] „Eodem [12.7.; BW] sind auch an die 200 Dragoner bei Thiersheim hinauf gegen Weß[en]stadt[101] gezogen. [Am] selben Tag sind auch der Oberst Copaun und [der] Ober[stleutnant] Burgsdorff mit ihren beiden Regimentern – nit stärker als, [alles] in allem, 600 Pferd[e], – aus dem Kai[serl.] Lager vor Saalfeld [kommend, von Weiß[en]stadt [und] Thiersheim [aus] nach Eger gezogen. Diese haben auch enthalben, wo sie vporüberzogen, ein Gedächtnis hinterlassen. Auch Thiersheim [haben sie] geplündert und die Kirche nit verschont“.[102] „Den 13. dito ist das Goltzische, dann auch das Corettische [Caretto di Grana] Regiment zu Fuß, – dabei [waren] auch etliche copaunische Reiter – aus dem Lager herein, [das] durch Weiß[en]stadt gegen Böheim(b) gegangen [ist]. Die Reiterei hat zu Arzberg,[103] das Fußvolk aber zu Thiersheim quartiert. Diese haben sehr gestreift, geplündert und sonderlich zu Lorenzreuth[104] übel gehaust. [Sie haben] die Leut[e] ausgezogen und sehr geschlagen. Einer Sechswöchnerin [haben sie] das Kind aus den Armen gerissen und auf den Mist geworfen“.[105]

Am 8.8.1640 schrieb Erzherzog Leopold Wilhelm[106] aus seinem Hauptquartier in Vacha[107] an Rudolf Colloredo: Er habe die Regimenter Kapoun und Webel mit einer gewissen Anzahl vom Kriegsvolk Goltz‘ von Vacha aus nach Schlesien abkommandiert. Sie würden über Böhmen marschieren und deshalb möge Colloredo für ihre Übernahme durch Kommissäre an bestimmten Orten sowie für die Lebensmittelbeschaffung sorgen. Feldzeugmeister Goltz werde über alles unterrichtet sein.[108] Der Kaiser informierte Colloredo am 17.8.1640 aus Regensburg, er habe zum 28.8. den böhmischen Landtag nach Prag einberufen und als seine kaiserlichen Bevollmächtigten W. E. Lobkowitz, J. V. Berka von Dubá und J. J. Chanovský hin entsandt. Colloredo sei gebeten, persönlich am Landtag teilzunehmen und mit seinem Einfluss die Forderungen des Kaisers bei den Ständen zu unterstützen.[109]

Am 18.8. teilte Leopold Wilhelm aus seinem Hauptquartier Fritzlar[110] Colloredo mit: Er habe seinem Bericht vom 4.7. über Goltz‘ Ausfall gegen die Stadt Fürstenberg,[111] der trotz seiner Übermacht misslungen sei, zur Kenntnis genommen. Aus Vacha sei das Regiment Goltz, das Infanterieregiment Webel und Kapoun mit seinem Reiterregiment hinkommandiert worden. Man hatte auch erwartet, dass die sächsischen Einheiten[112] bereits konzentriert wären und dass 1000 Pferde ankämen. Er zweifle nicht, dass die Armee stärker war als der Gegner, man hätte bloß den günstigsten Augenblick zu einem siegreichen Treffen abwarten sollen, wenn noch dazu die Artillerie in der Übermacht war.[113]

Das „Theatrum Europaeum“[114] berichtet: „Den 8. Octobris [1641; BW] wurde Mittag General-Rendevous gehalten / und der  Obriste Cappaun mit 1000. Pferdten voir Lemberg[115] geschickt / die Stadt zu berennen : Der Obriste Leutnant Stritzky aber nach Windisch Lucka[116] geordnet / es zu verwahren / dass Wancke [der ehemalige Kommandant v. Görlitz,[117] der am 2.10. akkordiert hatte; BW] sich nicht hineinlegen könne“.[118]

Der Kaiser gab am 20.5.1643 Gallas seine Beschlüsse bekannt: Er nehme zur Kenntnis, dass der Gegner bei Turnau[119] und Münchengrätz[120] stände und sich ruhig verhalte, dass Königsmarck bei Eger stand und mit Verlusten zurückgedrängt werden konnte. Er sei damit einverstanden, dass Kapoun mit den ihm zugeteilten vier Regimentern und weiteren Kompanien Königsmarck nachsetze. Diesem dürfe nicht gestattet werden, weiter ins Land vorzurücken. Maximilian I. habe gemeldet, dass Königsmarck wahrscheinlich gegen die Obere Pfalz ziehen werde; deshalb müssten gewisse Abteilungen vom Rhein zurückgenommen werden. Der Rhein dürfe freilich auch nicht ohne Verteidigung bleiben. Der Schwerpunkt des Schwedenkriegs liege aber jetzt in Böhmen und dieses müsse vor allem verteidigt werden. Gallas werde sicher Brandeis,[121] Melník[122] und Leitmeritz besetzen und verteidigen. Hinsichtlich der Lage in Schlesien stimme er den von Gallas erteilten Dispositionen zu. Es folgten Bemerkungen zu den von Obrist Farkas in Schlesien vorgenommen Werbungen. Die aus Mähren und Oberösterreich eingehenden Beschwerden über das Hausen und die Einfälle der kaiserlichen Armee müssten untersucht und die Schuldigen streng bestraft werden. Ferner unterrichtete er ihn ausführlich über den Stand der Ausrüstung und Verproviantierung der einzelnen Regimenter. Den Bericht des Generalproviantmeisters von Gültlingen über die Proviantlieferung nehme er zur Kenntnis und hoffe, die Versorgungslage werde sich bessern; den Mangel an Fuhrwerken wolle er, F., auch beheben.[123]

Am 23.5.1643 rügte Ferdinand III. Rudolf von Colloredo: Seinem Schreiben vom 20.5. habe er entnommen, dass er Obrist Kapoun befohlen habe, mit der Reiterei in Richtung Leitmeritz auszurücken. Gallas aber habe beschlossen, Kapoun gegen Königsmarck, der in die Obere Pfalz marschiere, einzusetzen. Er, F., sei mit diesem Beschluss, dem Kurfürsten von Bayern zu helfen, einverstanden; Colloredo möge daher Kapoun diesen Marschbefehl erteilen und sich in Zukunft stets vorher mit Gallas beraten.[124]

Gallas erteilte dem Obristen Jan van der Croon am 25.5.1643 aus Königgrätz ausführliche Instruktionen: Er solle mit seinem Regiment und Gallas‘ Dragonerregiment, insgesamt 1.000 Mann, ohne Bagage nach Poděbrad[125] aufbrechen, seine Soldaten zwischen dieser Stadt und Nimburg[126] dieseits der Elbe gegen Prag zu dislozieren und die gegnerischen Aktionen sorgfältig verfolgen. Sollte der Gegner einen Elbe-Übergang versuchen, solle er ihn daran hindern. Unter keinen Umständen dürfe er vor dem Anmarsch der Hauptarmee die befohlene Stellung verlassen. Sollte er trotz allem den Vormarsch des Gegners nicht verhindern können, solle er bei den bei Poděbrad liegenden Kroaten und Kapoun Hilfe suchen, der mit 1.500 Reitern bei Leitmeritz stehe. Croon solle vor allem folgende Elbstellungen schützen: Leitmeritz, Melník, Brandeis, Nimburg, Poděbrad und Kolin.[127] Die dortigen Kommandanten seien angewiesen, ihm in allem behilflich zu sein. Ferner sei der Gegner an einem etwaigen Vormarsch nach Prag oder längs der Eger nach Pilsen[128] zu hindern. Sollte sich der Gegner aber nach Königgrätz[129] wenden, solle er mit den Dragonern sofort gegen Kolin[130] und Pardubitz[131] vorrücken.[132]

Gallas schrieb am 29.5. aus Königgrätz an Franz von Mercy und bestätigte den Empfang seines Briefes vom 13.5. Er versicherte dem bayerischen Feldmarschall, beim Kaiser alles tun zu wollen, um die Freilassung von seinem Bruder Caspar von Mercy und der anderen kaiserlichen Offiziere aus der Kriegsgefangenschaft sowie die Bereitstellung der für das Lösegeld nötigen Summe zu erreichen. Zudem gab er seine Beurteilung der militärischen Lage ab. Der Feind liege noch immer ruhig in seinen Quartieren; auch er, G., wolle mit seiner Armee nach Tunlichkeit in den bisherigen Stellungen bleiben. Infolge der großen Hitze sei bisher noch zu wenig Gras gewachsen. Er habe Kapoun mit seinem Regiment und 32 Kompanien gegen Königsmarck ausgeschickt, damit er ihm Widerstand leiste und ihn beunruhige.[133] Franken, so schrieb Maximilian I. von Bayern am 5.6.1643 erneut an Gallas, werde von Königsmarck schwer heimgesucht und gebrandschatzt, die dortigen Fürsten seien arg bedrängt. Die kaiserliche Resolution und dem entsprechenden Befehl, Kapoun solle mit der Reiterei wirksam gegen Königsmarck vorgehen, müsse nun eilends nachgekommen werden.[134]

Am 13.7.1643 wurde Jaroslav Petr Freiherr von Kinský von kaiserlichen Truppen gefangen genommen, wie Wassenberg[135] im „Florus“ erwähnt, nicht ohne diese früheren Vorgänge hinzuweisen: „Vmb selbige Zeit ist der Schwedische Obrist / Freyherr Kintsky / welcher vor Jharen nebens denen Obristen Schlangen / [Christian v.; BW] Birckenfeld / vnd Höcking [Heuking; BW] in Newburg am Wald[136] von den Keyserischen gefangen worden vnd hernach zu Wien lang gesessen / abermals sehr zu kurtz kommen. Dann als derselbe mit seinem gantzen Regiment / so in zwey biß drey hundert Pferde starck gewesen seyn soll / auß dem bißher gehabten Quartier Stetten[137] nahe bey Erffurt fortgezogen / in meynung wider nach der Neustatt[138] oder dem Hof / daselbsten er eine zeitlang gelegen / sich zu begeben / haben solches sein vorhaben die Keyserischen verkundschafftet / vnd denselben am Dorff Remda[139] / drey Meilen von Erffurt / angetroffen / das gantze Regiment nicht allein geschlagen vnd zerstrewet / sondern auch ihn den Freyherrn selbsten / nebens etlichen Officirern vnd viel Reuttern gefangen bekommen. Beyderseits sollen in sechtzig oder siebentzig Mann todt geblieben seyn“.[140] Auch bei Leopold fand dieser Vorgang natürlich Erwähnung: „Ingleichen ist den 30. neben Oberst Columba [Colombo; BW] der kaiserl. Oberst Copaun mit 20 Standar[ten] zwischen Eger und Falkenau[141] an[ge]kommen. Die sind andern Tags auch gegen Hof, haben sich dasellbst konjungiert und [sind] dann gegen den Oberst Kinsky [ge]gangen, welcher sich damals mit seinem schwachen Regiment zu Roß zwischen Saalfeld und Erfurt befunden [hat]. Doselbst [haben] sie ihn auf dem Feld angetroffen, umrungen und mit den meisten Völkern gefangen“.[142]

Der Chronist Leopold erinnert sich an den Juni bzw. Juli 1643: „Den 29. Juni ist der kaiserliche Oberst Copaun von Prag aus mit etlichen Regimentern zu Roß zwischen Eger und Elbogen[143] angelangt, aber bald wiederum(b) kontramandiert worden.

Ingleichen ist den 30. neben Oberst Columba [Colombo; BW] der kaiserl. Oberst Copaun mit 20 Standar[ten] zwischen Eger und Falkenau[144] an[ge]kommen. Die sind andern Tags auch gegen Hof, haben sich dasellbst konjungiert und [sind] dann gegen den Oberst Kinsky [ge]gangen, welcher sich damals mit seinem schwachen Regiment zu Roß zwischen Saalfeld[145] und Erfurt befunden [hat]. Doselbst [haben] sie ihn auf dem Feld angetroffen, umrungen und mit den meisten Völkern gefangen“.[146]

Der Hofer[147] Chronist und Organist Jobst Christoph Rüthner [1598 – 1648] hält fest: „Den 1. julii [1643; BW], als es gleich 12 uhr schluge, kamen einige trouppen kayserlicher völker den weg von Oberkozau[148] herein, also daß ihm dieses hora fatalis[149] war. Die drogouner,[150] so auf der weiten[151] und in der stadt waren, rissen aus und flohen auf das Schloß, und unter der burgerschaft wurde ein grosser schrecken. Diese reuter, deren ohngefehr 150 waren, giengen hinter der Altenstadt hinweg und [begaben] sich auf die höhe der Wölbatendorfer[152] Straßen bey dem neuen Gerichte,[153] hielten daselbsten auf die 3 stunden und tentirten[154] weder gegen die stadt noch gegen das Schloß etwas. Gegen 4 uhr kamen abermahl de[s]selben wegs bey der Staudenmühle[155] herwarts in die 250 pferdte, giengen ebendenselbigen weg und setzten sich zu diesen und hielten bey 2 stunden. Gegen abend um 6 uhr schickte der obrist Capaun, welcher sie commendirte, einen trompeter an das Schloß mit dieser werbung: Er solte das Schloß aufgeben, er wolte ihnen einen guten accord[156] gönnen, wo nicht, so würde [er] morgen unter dem commando  des generalwachtmeisters [Anton; BW] Webels 1500 mousquetiers und 5 stück geschütz mitbringen, dann wolten sie es mit ihm nicht lange machen. Allein der majör Höwel ließ ihm zur antwort sagen, es wäre jezo seine gelegenheit noch nicht, er möchte in etlichen tagen wiederum anfagen. Desgleichen schickte der obrist capaun auch an die stadt und begehrete den herrn hauptman zu einem gesprach hinaus zu sich. Der herr hauptman ritte mit etlichen von adel endlich hinaus. Da begehrte ermeldter herr obrist von der stadt noch heute 8000 pfund brot und 8 faß[157] bier. Die solten sobald geliefert werden, morgen wieder so viel vor ihn und annoch vor 1500 mann zum proviant, weil der generalmajor mit so viel mousquetiers und mit 5 stück geschütz nachkomen und das Schloß mit gewalt angreifen würde. Auch solte die stadt bohlen, bretter und schanzkörbe und dergleichen halten. Doch könte der herr hauptmann sehen, ob er ihn, den major, disponiren oder persuadiren[158] könte, daß er abmarchirte, es solte kein mann in die stadt kommen.

Über diese zeitung entsezete sich […] männiglich in der stadt und war überal ein groses schrecken und furcht, also daß jederman anders nicht meinete, es würde zu dieser zeit um die stadt gänzlich geschehen seyn. Allein Gott half auch dieses mal, also daß, nachdem der herr hauptman wieder herein, sie nach Unterkozau[159] in das quartier giengen und nur wenige alda hielten, welche auf das Schloß achtung gaben, und blieb es wieder alles vermuthen in dieser nacht ganz stille. Des morgens, sobald der tag anbrach, schickte der obrist einen abermaligen trompeter an die stadt und begehrte das gestern geforderte proviant in moments[160]. Wiewohl man nur um 2 stunden zeit zur verschaffung der fuhren und um es aufladen zu können gebeten, so könte es doch nicht seyn, sondern wurde abgeschlagen. Es sollte und muste demnach absolute gleich fortgeschickt werden. Sobald der trompeter fortgeritten, wurde[n] so geschwind, als nur seyn konnte, 2 wägen abgefertiget, welche ihnen auch zukamen. Als aber der dritte hernach folgen wollte, wurde solches der major Höwel gewahr, fiel aus, ertapte sie bey der scheune, hinderte die fuhr und lies etli[…]che säcke brod davon nehmen. Als aber solches der kayserliche obrist Capaun solches erfahren, daß es also zugegangen, so ist er sehr ungehalten auf die stadt worden und hat sich verlauten lassen, er wolte solche anzünden und mit feuer verderben lassen. Nach diesem aber sind sie sobald fort und gegen Lobenstein[161] zu und von da ferner auf Saalfeld[162] gegangen. Nur etliche wenige reuter ließ der obrist bis zu nachts in dem holze[163], ihm den rücken zu halten, mit welchen hernach die dragouner öftern scharmüzel hatten.

Den 3. julii, als nun kaum dieses schrecken, furcht, angst und jammer halber vorbey, wolte herr major Höwel seine auf den monath Julium begehrte tractementgelder[164] haben, und als dieselbe noch nicht beysammen, schickte er den regierenden burgermeister Johann Wolf Härteln den lieutenant nebst 20 dragounern in das hauß, die musten exequiren[165], den ganzen tag lärmen und tournieren[166], fressen und saufen und sich mit allem insolentien[167] fein üppig bezeigen, wodurch er die stadt zwingen wolte, daß sie ihm geld geben soll[…]ten. Es wolte aber dem allen ungeachtet, weil ihnen solches zuvor verbothen, ohne expressen[168] befehl von seiner hochfürstlichen gnade in nichts willigen, schickten derowegen 2 aus ihren mitteln[169] und der burgerschaft hinaus nach Culmbach und liesen es seiner fürstlichen gnaden unterthänig referiren und baten um hülfe, worauf endlich seiner fürstlichen gnaden erstlich 10en tage, dann abermals 10 tage, folglich im allen 20 tage verwilligten, welches die alhiesige burgerschaft mit 115 gulden jede 10en tage zu seiner verpflegung abrichten muste.

Den 5. julii kam ein rittmeister ungefehr mit 150 pferden von den kayserlichen, gieng hier vorbey wiederum nach Eger[170]. Die andern aber, so hinunter gegangen, zogen sich gegen Cronach[171] und Stadtsteinach[172] zu. Die hatten den gefangenen obristen Graf Kynski bey sich nebst vielen von seinen officiers und gemeinen reutern, so der obrist Capaun zu Remda[173], als sie im feld gestanden, weil sie glaubten, es wären ihrer weniger beschwert, gefangen bekommen. Die übrigen officiers aber, als […] der obristwachtmeister Nachtigall, capitainlieutenant und etliche rittmeister sind auf Erfurth gekommen. Jedoch ist dsas ganze regiement innerhalb 8 wochen zum viertenmal attaquiret und fast täglich ruiniret worden, als I. zu Meran,[174] II. alhier zu Hof, III. zur Neuenstadt[175] und IIII. bey Remda. Als nun die völker vorbey und major Höwel wieder luft bekam und von den schloß heraus konnte, so war er so arg, als er zuvor nie gewesen, sintemal er jederman von den obersten bis zu dem untersten conjonnirte[176] und alles über einen haufen gescholten, exequiret[177], tribuliret[178], geld erpresset und jedermann tort[179] und viele schmach erwiesen“.[180]

Leopold schreibt weiter: „Den 17. Juli ist der kaiserliche Oberst Copaun wieder zu Eger an[ge]kommen. Er ist alsbald mit seiner Reiterei – an die 1100 Mann stark – gegen Hof und dort den 18. angelangt [wo] er zu selbigen Schlosses Blockierung einen Anfang gemacht hat“.[181]

In der Saalfelder[182] Chronistik heißt es: „3. Julii [13.7.; BW] ist der kayserliche Obrist Capaun und Rittmeister Keyl mit etlichen starken Trouppen alhie vorbey und auf Remda und Rudolstadt zugangen. Do denn der Obrist Kinsky bei Remda mit seinem ganzen Regiment gefangen worden. Ob man nun wol vermöge der von Herrn Rittmeister Keyl gegebene Parol verhoffet, wegen des Rückmarches gesichert zu seyn, so ist doch den 4. Julii [14.7.; BW] Herr Obrist Capaun mit dem gefangenen Obristen mit vollem March hier vorbey und auf Euba[183] zugangen, und eine starke Proviant-Lieferung begehret worden, also dass solcher Rückmarsch über 350 Tlr. gemeiner Stadt gekostet und deswegen sehr schwer zu bezahlen worden. Deshalben auch ein untertänigster Bericht nach Altenburg, wie auch ein andrer an den Commendanten [Caspar Ermes; BW] nach Erfurt abgangen“.[184]

Der Hofer Organist Rüthner hält fest: „Zu abends [21.7.1643 a. St.; BW] gegen 5 und 6 uhr kamen diese leute [des Regiments Webel; BW] und pferdte alle und wollten in der stadt […] logiren, futter und mahl haben, folglich auch verpfleget seyn, und war diese unsere arme stadt vorhin schon so voll, daß es alles wimmelte. Zu diesem so wollte kein reuter weichen noch sein quartier einem andern abtreten. Deswegen ein überaus groser jammer und elend in der stadt war. Man ruckte in die häußer mit gewalt hinein, man schlug böden, keller, kasten und küsten auf, man nahm, was man gefunden. Sie machten viele keller preis,[185] hauseten gar schändlich mit den frauenzimer, brachen aller orten ein, mausten und bezeugten sich grausam. Noch in der nacht musten wir der infanterie, welche auf der Kugelwiese stehen bliebe, brod und bier hinausschicken, und ließ der general [Webel; BW] den feuermörser[186] hineinbringen, warf dreymal damit, dass die eine kugel in den Graben[187], die andere in das Schloß, die dritte in die stadt fiel, und hätte er leicht so fortfahren mögen, so solte sich das Schloß haben ergeben müßen.

Allein die hand des Höchsten war sichtbahrlich bey diesem spiel der menschen, dann damals, als sie so mit denen leuten am allerärgsten hauseten, tribulirten[188], spolirten[189], das weibervolck schlugen und schändeten, sie bäume und früchte[190] abhieben und verderbten, so schickte gott einen grosen schrecken unter sie, so daß an den general [Webel; BW] zeitung einkam, als wäre Königsmarck, der dazumahl mit Halberstadt[191] zu thun hatte und es eben occupirte[192] und eingenommen hatte, im anzuge, um die auf dem alhießigen Schloße zu succuriren[193]. Derowegen er noch in selbiger nacht um 12 uhr schnell aufbrach und nach der Böhmer land zog, anfänglich die stücke[194], derer 4 waren, als zwey dreyvierthel cardaunen[195], vor welche 14 pferde, und zwey vierthel carthaunen,[196] vor deren jede 8 pferde gespannet und noch nie von der Kugelwiesen hereingekommen waren, nebst zweyen feuermörsern, vor die gleichfals 24 pferde gespannet, infanterie nebst 6 wägen mit kugeln und munition, vor deren jeden 6 bis 8 p[f]erde gegangen, ingleichen sehr viele reuter fortmarchiren ließ, end[…]lich aber er selbst gegen morgen um 2 uhr mit dem meisten volk, um 3 und 4 uhr aber das gänzliche corps fortgienge und niemand alhier stehen ließe als den obristlieutenant Kerlen [N. Kerl; BW] und obristlieutenant Harrand Herrand [Christoph Wilhelm Freiherr v. Harrant v. Polschuwitz u. Westruwitz; BW] ohngefehr mit 200 pferden, welcher ihm den rücken freyhalten muste und sodan[n] zu früh um 6 uhr nachgehen. Also hatte dieser verderbliche krieg, worzu so grosse anstalten vorgekehrt wurden, mit männiglicher freude, jedoch höchsten schaden, ein schnelles ende. Wenn man bedenket, wie ein general mit einer solchen mächtigen menge kriegsvolk, fast über 3000 mann, wiewohl aus vorgesezter liste über 5000 mann zu ersehen,[197] nebst geschütz, mörsern und munition einen so weiten weeg vor einem so geringen plaze ganzer 6 tage lang stehen und liegen, dann unverrichteter sache wieder abziehen müssen, so ist es allerdings wunderbar und die fügung Gottes alhier ganz deutlich zu spühren.

Sonst haben sie wenig andere thaten gethan, weil nicht mehr als einer in dem ausfall durch einen schenkel und der major [Hans Georg Hoerl; BW] selbst, an einem […] Fenster stehend, durch die linke achsel geschoßen worden, wie solcher schuß noch in den fensterrahmen der stube, so gegen der amtsstuben gegenüber, worinnen er sich fast immer aufhielte, zu sehen ist. von ihnen aber über 2 oder mann nebst etlichen pferden nicht getödet worden sind. Es ist nicht zu beschreiben, was diese leute an denen lieben fast zeitigen früchten nur muthwilligerweise vor schaden gethan, was sie in häusern zerschlagen und was sie zu verpflegen gekostet, was sie vor bier ausgesoffen, wie sie geplündert und gestohlen, daß es fast schiene, als wäre es nicht auf die occupirung[198] des Schloßes, sondern auf ruinirung seiner fürstlichen gnaden stadt und land geschehen, zumal da man von Königsmarck ganz das contrarium,[199] und daß er noch sehr weit von hinnen ganz deutlich vernommen“.[200]

Am 1.8.1643 schrieb Johann Georg I. von Sachsen an Gallas: Webel und Kapoun hätten einen Sturm auf Schloß Hof[201] versucht. Als Königsmarck zwecks Entsatz von Hof Magdeburg[202] auf beiden Elbeufern umzin-gelte, habe er Generalwachtmeister Krockow befohlen, zu Kapoun zu stoßen und mit der Reiterei Königsmarcks Abteilungen, die planmäßig die Ernte vernichteten, zu bedrängen. Mit Colloredos Beistand habe er, J. G., sich zum Angriff auf Zittau[203] entschlossen, gleichzeitig aber von Colloredo und dem Görlitzer[204] Kommandanten Obrist Arnim die Nachricht erhalten, dass Torstensson sein Feldlager verlassen habe und in Richtung Schlesien marschiere. So sehe er sich gezwungen von seinem Plan abzulassen und abzuwarten, wie sich die Kämpfe zwischen der Hauptarmee und Königsmarck entwickelten.[205]

Leopold hält fest: „Den 18. August (zu) abends ist der churbayerische Oberstleutnant Kürm(b)reuther mit 350 Pferd[en] zu Arzberg,[206] [der] Oberst Copaun [Kapoun v. Swoykow; BW] mit 4 Regimentern – an die 1500 Mann stark – zu Thiersheim(b)[207] angelangt. Sie haben über Nacht quartiert und an beiden Orten am lieben Getreid[e], das sie abgestreift, auf dem Feld gedroschen und verfüttert haben, einen großen Schaden getan. Des andern Tags sind sie fort gegen Kulmbach[208] und dann nach Franken [ge]gangen“.[209] Aus Saalfeld wird berichtet: „19. Aug. [29.8.; BW] seyn etliche tausend kayserl. und beyerische Reuter mit dem Obristen Capaun von Cranach[210] ankommend, Abends zwischen 8 und 9 Uhr in aller Still vorbey und auf Erfurt zugangen.

21. Aug. [31.8.; BW] ist von solchem Volk ein starkes Detachment zurückkommen und haben zwei Rittmeistern und 200 Pferde mit dem geraubten Erfurtischen Vieh sich in die Vorstadt und Freyheit einquartiret, welchen Brot und Bier gegeben worden. Folgenden Tages brachen auf nach Pößneck,[211] aber wegen Annäherung schwedischer Parteien eilten sie auf Slaiz[212] zu“.[213]

Bei Braun heißt es weiter: „Den 11. September ist der schwedische Oberst Graf Kinsky, welcher die Zeit her bei den Kaiserlichen zu Pilsen[214] gefangen gesessen und nunmehro ledig [geworden], zu Arzberg[215] gelegen und wieder gegen Erfurt gegangen“.[216]

Der Erzgebirgschronist Lehmann erwähnt Kapoun für den September 1643: „Im September wurde ein geschwinder lerm in gebirg wegen der keyßerlichen Volcker unter denen Obristen Colobret [Kolowrat; BW] und Capaun, die auß Böhmen marchirten, daß alles außriße, darvon schon den 15. August der vortropp mit Plündern großen schaden gethan, der Schößer zu Grünhein, Friderich Türcken, sein Pferd und 300 thl. und andere 23 Pferde und darzue das viehe zue Thalheim genommen hatten“.[217]

Lehmann erwähnt ihn auch in seinem Kapitel: „Des Schwedischen Obrist Eisenbergers [Friedrich Reuß Graf v. Eisenberg; BW] streif durch das gebirg ins Böhmen: Weil die Capaunischen [Kopaun; BW] auß Böhmen also herauß streiften und umb Chemnitz[218] alles Unsicher machten, wolten die Schwedischen Sie dafür züchtigen und Sie auß ihren Böhmischen nestern jagen. Zue dem ende kamen 1000 Pferde und 300 Trajoner Schwedischer unversehens ins gebirg, logirten den 1. November umb Annenberg,[219] sein Vortrop erschoße des Nachts den 19. October in Cretzschmer zue Rückerswalde[220] 3 Churfürstliche reuter mit nahmen Wilhelm Rabe, Michel Telle und Martin Schefer. Eine parthie ginge durchs Wiesenthal[221] und verjagte die keyßerlichen umbher, der helle haufe aber in 19 Trouppen fiel auf den Tag Martini in Böhmen auf Cometau,[222] drinnen gerade jahr-Marckt war, Plünderte 6 stunden nach Mittag, darmit bußeten auch die Annenberger über 1 000 thl. ein, die zum Marckt gezogen, und nachdem die Stat geplundert, gebrandtschazt worden, muste Sie sich zur Contribution verschreiben. Die Völcker trieben viel Viehe zuesammen, gingen den Reitzenhainer Pas[223] herauß, quartirten den 2. November in marienberg[224] mit allen 19 troppen, kostet 323 thl. 22 gr. 3 pf., proviantirten darnach mit Chemnitz, und wie dieses jahr sichs mit furcht, angst und schrecken angefangen, also hat Sichs auch darmit im gebirg geendet“.[225]

Wie der Historiograph Wassenberg in seinem 1647 erneut aufgelegten „Florus“ berichtet, war Schweidnitz[226] nach Blockade und Belagerung durch Kapoun wieder in kaiserliche Hände gefallen: „So ist auch nunmehr [7./17.5.1644; BW] die von den Schwedischen ingehabte Statt Schweinitz mit vergleich übergangen / vnd wider in Keyserliche Hände gerathen / daselbsten die gemeine Teutschen Knechte sich vnterstellen müssen / die Officirer aber vnnd andere seynd nach Groß-Glogaw[227] begleitet worden. Der verlust dieses Orts wird vornehmlich dem abgang deß Saltzes vnd Fleisches / weil sie mehr nicht dann nur noch 8. Pferde zu verzehren gehabt / beygeschrieben / darauff der Obriste Kappaun den 10. 20. dieses mit denen zu Schweinitz erlangten 6. Fahnen bey Herrn General Graffen von Gallas in Prag wider angelanget“.[228] Der Übergabevertrag zwischen Kapoun und dem schwedischen Obristen Friedrich von Seestadt datiert vom 18.5.1644.[229] Die Vereinbarung wurde zwischen den Vertretern Ferdinands III. und den Beauftragten Schwedens abgeschlossen: Nach Kapouns Blockade und Belagerung von Schweidnitz kapitulierte die Stadt [nach Gallas erst am 28.5.[230]] und der schwedische Kommandant war zu einem Akkord gezwungen. Der Kaiser beauftragte Gallas und R. G. von Wolframsdorff, dessen Reiterei ebenfalls an der Belagerung teilgenommen hatte, mit der Übernahme der Stadt und der Verhandlungsführung mit den Vertretern der schwedischen Krone. Die Vereinbarung trat am 16.5.1644 in Kraft. 1. Reiterei und Fußvolk der beiden schwedischen Regimenter versammeln sich mit allem Eigentum auf dem Marktplatz und werden als kaiserliches Kriegsvolk übernommen; Fahnen und Standarten werden ihnen abgenommen. 2. Munition wird übergeben,[231] Minen und Fallen entfernt. 3. Die fremdländischen Offiziere, Generalwachtmeister Billihörk und Generalmajor Arvid Wittenberg dürfen samt ihren Wagen, Angehörigen und Sachen abreisen, alle Übrige verbleibt am Ort. 4. Was Menschen, Stadt und Umgebung genommen wurde, hat am Ort zu bleiben. 5. Die Gefangenen werden entlassen. 6. Kontributionen, Obligationen und Schuldbriefe werden herausgegeben. Auch die Schlüssel zu den Stadttoren sind abzugeben. Offiziere, die nicht gedient haben, und Frauen haben freien Abzug aus der Stadt.[232]

Am 27.6.1644 wurde Kapoun als kaiserlicher Oberst und seine Brüder Heinrich und Jaroslav – beide Rittmeister – sowie sein Vetter Albrecht Kapaun [ – 1663] in den böhmischen Freiherrenstand erhoben.[233]

Im Januar 1645 lag Kapoun auf Hohenmauth[234] und berichtete Feldmarschall Melchior von Hatzfeldt von der Rückkehr versprengter Truppen.[235]

Am 12.3.1645 hatte Ferdinand III. aus Nittenau[236] noch ein weiteres Schreiben an Gallas abgehen lassen: Wegen des Mangels an Generälen überlasse er es seinem Gutdünken, ob Montecuccoli aus Schlesien abberufen und dort ein anderer Kommandant eingesetzt werden soll. Er wolle die Regimenter Kapoun und Wolframsdorf jetzt nicht nach Ungarn kommandieren, sondern überlasse es wiederum ihm, wo er einsetzen wolle; die Frage der Verteilung der Winterquartiere möge gleichfalls von ihm, Gallas, entschieden werden. Über alles, was das Königreich Böhmen betrifft, möge er die Stadthalter vertraulich in Kenntnis setzen und sich mit ihnen beraten. Er werde das Regiment Guiseppe Piccolominis nach dessen Tod an Montecuccoli und das Regiment des ebenfalls gefallenen Johann von Götz an Warlowski geben.[237] Nach den Befehlen Leopold Wilhelms vom 11.5. sollten Wolframsdorf, Kapoun und Tappe mit ihren Regimentern in Böhmen verbleiben.[238] Am 3.6. wandte sich der Erzherzog aus Wien an Colloredo: Der Kurfürst von Sachsen verlange, dass seine bisher bei der kaiserlichen Armee eingesetzten Truppen nicht vor einem gegnerischen Angriff in seine Länder abgezogen werden, und ersuche um Hilfe. Er, L. W., habe beschlossen, die kursächsischen Regimenter am Ort zu lassen und drei Regimenter aus Böhmen, nämlich Wolframsdorf, Kapoun und Tappe, samt zweien aus Schlesien ebenfalls nach Kursachsen zu überstellen. Rudolf Colloredo solle alles Notwendige einrichten.[239]

Am 17.6.1645 berichtete Rudolf Colloredo dem kaiserlichen Kommandierenden Gallas aus Prag über die militärische Lage in Böhmen und dortige Truppenverschiebungen: „Oggi è arrivato qua il colonello Bachonhay [Pachonhay; BW] et m’ha esposto la mente di Sua Altezza Serenissima [Leopold Wilhelm; BW] et d’Vostra Eccelenza. Io certo stava nel medemo pensiero et spero ch’il partito reuscira, aspetto solo li sacci di polvere, quarli martedi saranno qua; resta solo ch’il Wirbna [Vrbno; B. W.], qual deve condure la partita, venghi per tempo, essendo ora con li regimenti di Silesia già passato Pilsen; nulla dimeno ho spedito subito una stafeta a quella volta per richiamarlo et caso che lui non potesse arrivar‘ in tempo, inviarò ó il tenente collonello del Capone [Kapoun, BW], quel poco fa, è stato con una truppa fin’vicino a Bruna,[240] o il tenente Strassaldo, ch’ora sta a Pardobiz.[241]

Giovedi poteranno da Pardobiz partire queste truppe et andare per coniungerse con li doi capitani del Conte Bocarme [Mérode-Bocarmé; BW], Heneman [Hannemann; BW] et Unger. Li vilani del Conte della Torre [Thurn; BW] a Letovisch[242] daranno ogni assistenza et buon indirizo a questa gente; con agiuto de quali le nostre partite, ch’andarono da quella banda, travagliarono di modo l’inimico, che l’è convenuto di tirare de li la sua gente, et metterla verso Niclaspurg[243] et quelli luogi. In questa cavalcata me ne servirò del regimento del Capone, qual già sta a Pardobiz. Li dragoni d’V. E. sono in marcia, quelli del La Corona, mentre von verrà replicato l’ordine, lasciá ò a Pardobiz, non avendo gente da presidiare quel posto et poterebbe correr risico d’esser perso, mentre l’inimico venissi avanti, confrontando tutti l’avisi che l’intenzione dell’inimico sia a Pardobiz”.[244]

Am 15.7.1645 sandte der überaus ängstliche Johann Georg I. ein dringliches Schreiben an Gallas: Er könne dem Kaiser die angeforderte Reiterei nicht überlassen, da der Gegner sein eigenes Land bedrohe, wolle jedoch die beiden kaiserlichen Regimenter Wolframsdorf und Tappe nach Böhmen abkommandieren: „Wir haben aus des Herrn zu Schüttenhofen[245] am 8. dieses neuen Calenders abgegebenen Schreiben ersehen, welchergestallt auf des Hern Erzherzogs Leopold Wilhelm als Generalissimi, gnädigsten befehlich er den Feldmarschalck Lieutenant Grafen Montecuculi[246] mit etlichen Regimenteren dem gemeinen Wesen zum Besten, gegen des Feindes Fürhaben, avanziren lassen, und so lange bis er wiederum zu dem Herrn gelangen möchte, von uns an deren statt andere sechs Regimenter überkommen sollen. Nun ist zwar nicht, ohne dass ist hochermeltes Herrn Erzherzog Ld. durch einen eigenen Gesandten, Herrn Ulrich Adam Popeln von Lobkowiz die Abfolgung unser Cavallerie beweglich gesucht; wir möchten auch wüntschen, es wäre der Zustand des Feindes also beschaffen, dass wir seiner Ld. zu freundlichen Gefallen und insonderheit zu Beförderung des gemeinsamen Wesens Dienste hierunter willfahren könten. Demnach aber nicht allein der schwedische Obrister Reichwaldt mit bei sich habenden Regimentern in 1 800 starck annoch bei Erfurth stehet, sondern auch des Königsmarcks eilfertiger Anzug gegen Saalfelt[247] aus intercipirten Schreiben und sonsten vor gewiss verlautet, so ist anders nichts zu besorgen, als dass in Ermanglung aller Gegenwehr, dieser zusammenziehende Feind unsere Lande vollents in Grund verterben, ja gar sich vor diese unsere Residenz setzen, die ernte verhindern, auch wol in Böhmen einbrechen und sonsten seines Willens und Gefallens gebahren würde.

Haben derowegen aus solchen wichtigen Ursachen, wiewol ungerne, uns gegen vorhochgedachtes Herrn Erzherzogs Ld. dissfals entschuldigen müssen, darbei aber freundväterlich anerbothen, dass wir die beiden kaiserlichen Regimenter, als das Wolfframsdorffische und Tappische von Zeiz[248] ab (alwo sie sich nebenst denen unserigen anizo befinden) des negsten Weges gegen Böhmen fortgehen lassen wolten; nach welcher unser Erklärung sich auch der Herr seinesorts zu richten hat. Zweifeln darbei nicht, er werde vor angeführte Motiven, die uns von so gänzlicher Entblössung aller Gegenwehr abhalten, selbst vor erheblichen ermessen und uns darunter nicht verdenken, als die wir sonst niemals etwas unterlassen, wordurch wir Irer Kaiserl. May. schuldigermassen zu assistiren vermocht“.[249]

Am 28.6.1645 schrieb de Souches, der Kommandant von Brünn,[250] an Gallas: „Berichte dieselbe beinebenst gehorsambist, dass der Herr Obristleutnant Graf von Wirben[251] mit deme Pulver (Gott Lob) glücklichen alhier ankommen wird, nur allein von 201 Sack, jedwege zu 25tt., etliche 34 hinterblieben. Von E. Exc. Dragoner Regiment befinden sich alhier etwa 40, von denen Lacoronischen [Jan van der Croon; BW] aber anstatt 40 nur 16 mit denen Officierern. Die Interpresa ist Gottlob glücklichen abgangen, darzu des Herrn Grafen und beigehabten Officiern gute Couragie und Anstalt nit wenig cooperirt, indem sie zwei Regimenter vom Feinde, so die Wacht gehalten, ganz zertrennet. Dafern ichs nur ein Stund zuvorn gewisst hätte, würde eine gute Action beiderseits durch einen Anfall sein bezeigt worden. Ich verhoffe auch, dass mit Hilfe der zwei Pulvermühlen, so ich in der Stadt aufgerichtet, und Salniters, welchen taglichen arbeiten lasse, uns die Munition nunmehr sobalden nit wird abgehen. Auf dem Spielberg hab ich einen guten Teil darvon, sowohlen mehrere Soldaten geschickt; und weilen der Herr Rittmeister Henneman und Unger daraussen bessere Dienste denn hierinnen tun können, ich ohnedass auch eine zimbliche Anzahl Reiterei bei mir habe, welchen die Fouragie abgehet, lasse dieselben ich wiederumben hinaus, den Herren Grafen aber mit etlichen 30 Reitern von dessen Esquadronen, und 130 nebenst dem Herrn Obristwachtmeistern von Kapaun bei mir behalten, in Hoffnung, dass unsere Armada mit ehisten hier sein wirdet. Unterdessen versichernde E. Exc., dass wir alle Extremitäten, so ein belägertes Ort ausstehen kann, versuchen, und ich meinesteils eussirsten Fleisses dahin bedacht sein werde. Massen Ihr Hochfürstliche Durchlaucht und E. Exc. beideren Ankungt [Ankunft] alhier meine treueifrichste Actiones gnädigst erfahren werden. Inzwischen verlassen wir uns auf den längst gewünschten schleunigen Secours“.[252]

Rudolf Colloredo wandte sich am 1.9.1645 an Gallas: Er müsse den letzten an ihn ergangenen Befehlen hinsichtlich der Regimenter entnehmen, dass weder Gallas noch der Erzherzog sein Schreiben erhalten haben und den wahren Stand der Dinge kennen. Gleichzeitig sei er benachrichtigt worden, dass der Kurfürst von Sachsen mit Königsmarck Neutralitätsverhandlungen führe. Seiner Meinung nach wäre es geboten, dem Kurfürsten zu helfen, damit dieser nicht die vom ganzen Land ersehnte Neutralität erkläre. Um nicht den Anschein der Nichtbeachtung der erzherzoglichen Befehle zu erwecken, erteile er Capaun den Marschbefehl, in der Hoffnung, Gallas werde diesen von Budweis[253] zurückschicken. Die Absicht des Feindes sei es, entlang der Donau in die Obere Pfalz zu ziehen und auf dem Marsch Österreich und Böhmen zu verheeren, um den Nachschub an Verstärkungen unmöglich zu machen.[254]

Am 28.3.1646 schrieb Leopold Wilhelm von der Militärkonferenz in Staffelstein[255] an Rudolf Colloredo: Falls der Feind tatsächlich aus Schlesien aufbrechen und in Böhmen oder Mähren einfallen solle, sollte L. Gonzaga oder de Vacchi mit dem schlesischen Heer zu den in Böhmen und Mähren liegenden Truppen stoßen und sich dem Gegner zur Wehr setzen. Falls dies nicht gelinge und der Gegner in Böhmen einfalle, solle Colloredo selbst die in Böhmen stehenden Truppen an sich ziehen, mit Ausnahme des Regiments Kapoun, das bei Iglau[256] und Znaim[257] zu verbleiben habe, im Falle, dass Znaim dem Gegner noch nicht abgenommen sei. Wenn Colloredos Meinung nach zusätzliche Streitkräfte benötigt würden, solle er von Puchheim die Überstellung des Regiments Pompejo anfordern.[258]

Philipp von der Beeck und der Sohn Wilhelms V. von Baden, Markgraf Leopold Wilhelm, hatten sich Ende 1647/Anfang 1648 unweit Meiningens[259] festgesetzt, Kolowrat und Kapoun waren am 25.1.1648 vom Eichsfeld[260] her eingetroffen und hatten sich im Altenburgischen niedergelassen.

Im März 1648 wird aus der Oberpfalz über die mittlerweile zum Alltag gewordenen Auseinandersetzungen zwischen Regimentern berichtet: So hätten die Kaiserlichen La Pierre (der bayerischer Generalwachtmeister war !) und Kapoun in der Zeit vom 2.-5.3. in Kastl[261] Einwohner nicht nur „wie das Vieh behandelt“, sondern auch kurbayerische Soldaten bedroht: „Ihr bayerischen Hundt seidt uns nit besser als feindt, wollen wol noch anders mit euch haussen“.[262] Wahrscheinlich handelte es sich hier um die übliche Auseinandersetzung bei der Beuteverteilung.

Leopold berichtet weiter: „Den 25. November [1648; BW] schrieb ein edler Rat von Eger heraus, daß der schwedische Generalfeldmarschall von Prag zurückkäme und täglich erwartet würde. Wir sollten daher alsobald(en) 2 aus unserer Mitte hinein(ver)schaffen und ferner Order erwarten. Darauf[hin] bin ich neben H[errn] Niklas Lippert hineingeschickt worden. Bei unserer Ankunft haben wir dann (soviel) erfahren, daß nit allein der schwed. Feldmarschall am Montag ankommen, sondern auch das Kaiserl. Copaun(i)sche Regiment anlangen und im Egerkreis das Winterquartier nehmen sollte, [so daß] die Ritterschaft die Quartier[e] bereit[s] ausgeteilt und dem Oberst samt Stab und Leibkompagnie Redwitz zu seinem Quartier assigniert hatte. Gegen diese Assignation haben wir stark protestiert und es auch dem schwedischen Kommandanten in Eger, H[errn] Oberst Johann Koppy angedeutet. Dieser hat sich gegen uns resolviert, indem er sagte, daß er die Kaiserlichen, solange er in Eger bleiben würde, nimmermehr einlassen würde. Unterdessen ist das Kopaun(i)sche Regiment wieder zurück und dafür das Palvicinische [Pallavicini-Sforza, BW] Regiment im Egerkreis zu losieren beordert worden. H[err] Oberst Koppy hat sich daher erklärt, etwas von seinem Volk herauszuschicken und uns von den kaiserlichen Völkern zu defendieren. Weil aber der Feldmarschall im Anzug [begriffen war] und zu seinem Eintritt allerhand Praeparatoria gemacht wurden, ist es [unter]blieben“.[263]

Um weitere Hinweise unter Bernd.Warlich@gmx.de wird gebeten !

[1] Swoykow [Svojkov; LK Česká Lípa].

[2] Vgl. auch die Erwähnungen bei KELLER; CATALANO, Tagebücher.

[3] KRUSENSTJERN, Selbstzeugnisse, S. 111f.

[4] Sondershausen [Kyffhäuserkreis]; HHSD IX, S. 402ff.

[5] Großbrüchter [Kyffhäuserkreis].

[6] Kleinbrüchter [Kyffhäuserkreis].

[7] Ebeleben [Kyffhäuserkreis]; HHSD IX, S. 84f.

[8] 1 Fass: ca. 997 Liter.

[9] 1 Eimer: 61, 83 Liter.

[10] Keula [Kyffhäuserkreis]; HHSD IX, S. 233.

[11] Urbach [Unstrut-Hainich-Kreis].

[12] Großmehlra [Unstrut-Hainich-Kreis].

[13] Peukendorf [Kyffhäuserkreis].

[14] (Bad) Tennstedt [Kr. Langensalza]; HHSD IX, S. 39f.

[15] Bruchstedt [Unstrut-Hainich-Kreis].

[16] Bothenheilingen [Unstrut-Hainich-Kreis].

[17] Arnstadt [Ilm-Kreis]; HHSD IX, S. 18ff.

[18] Volkenroda [Unstrut-Hainich-Kreis]; HHSD IX, S. 453ff.

[19] Clingen [Kyffhäuserkreis]; HHSD IX, S. 69f.

[20] Herbsleben [Unstrut-Hainich-Kreis]; HHSD IX, S. 195f.

[21] HAPPE I 109 r – 110 v; mdsz.thulb.uni-jena.de.

[22] Torgau [Kr. Torgau]; HHSD XI, S. 467ff.

[23] Wittenberg [Kr. Wittenberg]; HHSD XI, S. 504ff.

[24] Hinsdorf, heute Stadtteil von Südliches Anhalt [LK Anhalt-Bitterfeld].

[25] Leipzig; HHSD VIII, S. 178ff.

[26] Halle a. d. Saale [Kr. Halle]; HHSD XI, S. 177ff.

[27] KRAUSE, Urkunden Bd. 2, S. 707ff. Freundlicher Hinweis von Herrn Uwe Volz.

[28] Hildesheim; HHSD II, S. 228ff.

[29] SCHLOTTER, Acta, S. 237. Vgl. „Dero Königlichen Majestät und Reiche Schweden / wie auch der Evangelischen Stände in Teutschland respective Rath / General und Feldmarschalck Johann Baner auff Müllhammer Werder Ritter. Fugen allen und jeden Hohen und nieder Standes … also jedermänniglich zuwissen / welcher gestalt Johann Stalman so sich nennet den Eltern / hiebevorn in diesen beyden Ertz- und Stifftern Magdeburg und Halberstadt verordneter Cantzler und Königl. Schwedischer Kriegsrath / und Jacob Kappaun aus dem Fürstenthumb Rügen bürtig … eine Conjuration und schändliche Verrätherey / wider dero Königlichen Majestät und Reiche Schweden Rath / Cantzler … Herrn Axel Ochsenstirn … wie auch der Evangelischen Stände in Teutschland respective Rath … Herrn Johann Baner auff Mülhammer und Werder Ritter [et]c. Und dessen unterhabende … Armee anzuspinnen … zuverfolgen und zubestraffen … Wollen demnach … dich Johann Stalman … und Jacob Kappaun hiermit und Krafft dieses zum … drittenmahl … vorgeladen haben … den 25 nechstkommenden Monats Mäy … allhier in der Stadt Magdeburg auff dem Capitelhause zu rechter früher tages zeit in Person … erscheinet … : Geschehen Magdeburg am 23 Aprilis Anno 1635. …1635 [VD17 27:718235D].

b. BANÉR, Johan, Dero Königl: Mayt: und Reiche Schweden … General Feldtmarschall Johan Baner uff Mühlhammer … Fügen allen und Jeden … zuwissen / welcher gestalt Johann Stalman / so sich nennet den Eltern / hiebevorn in diesen beyden Ertz: und Stifftern Magdeburg und Halberstadt verordneter Cantzler und Königl. Schwedischer KriegsRath / und Jacob Kappaun … beyde Königl. Ministri … zu declariren / zu verfolgen und zu bestraffen … : Geschehen Magdeburg am 23. Aprilis Anno 1635. … 1635 [VD17 3:627528H]. Auch im THEATRUM EUROPAEUM VI, S. 393.

c. BANÉR, Johan, Citation, und Bericht Wie D. Johann Stalmann der Elter / der beyden Ertz- und Stiffter Magdeburg und Halberstadt / gewesener Cantzler und Königl. Schwedischer KriegsRaht / etc. und Jacob Kappaun wegen ihrer vorgehabten Verrähterey den 25. Maii zu Magdeburg zuerscheinen citiret worden, 1635 [VD17 3:626591W].

[30] Egeln [Kr. Wanzleben/Staßfurt]; HHSD XI, S. 98f.

[31] Vgl. FINDEISEN, Axel Oxenstierna.

[32] Frankfurt/M.; HHSD IV, S. 126ff.

[33] Vgl. REBITSCH, Wallenstein; MORTIMER, Wallenstein; SCHUBERTH; REICHEL, Die blut’ge Affair’.

[34] STECKZÉN, Baner, S. 139ff.

[35] Petarde: durch „Petardiere“ angebrachte Sprengladung, die am Tor oder an einer Brücke mit einem Brett angeschraubt oder aufgehängt und mit einer Lunte gezündet wird. Dabei kommen auf 50 Pfd. Metall 4 Pfd. Pulver. Damit wurden Festungsringe an Schwachstellen aufgesprengt, ohne die Wehranlage zu zerstören. Durch die Bresche drangen Sturmtruppen ein, während die aufgesprengten Eingänge zum eigenen Schutz schnell wieder geschlossen werden konnten, wenn der äußere Ring u. die Festung oder das Schloss erobert waren.

[36] ENGLUND, Zerstörung, S. 151.

[37] Vgl. REBITSCH, Matthias Gallas; KILIÁN, Johann Matthias Gallas.

[38] Grünberg [Zielená Góra]; HHSSchl, S. 164ff.

[39] Breslau [Wroclaw]; HHSSchl, S. 38ff.

[40] [Burg] Stargard [Kr. Neubrandenburg]; HHSD XII, S. 12f.

[41] Schwiebus [Świebodzin; Kr. Züllichau-Schwiebus]; HHSD X, S. 460f.

[42] Glogau [Glogów]; HHSSchl, S. 127ff.

[43] Gartz a. d. Oder [Kr. Randow]; HHSD XII, S. 185ff.

[44] BADURA; KOČÍ, Der große Kampf, Nr. 640.

[45] Vgl. HÖBELT, Ferdinand III.

[46] Stettin [Szczecin]; HHSD XII, S. 280ff.

[47] Wolgast [Kr. Greifswald]; HHSD XII, S. 317ff.

[48] Demmin; HHSD XII, S. 175ff.

[49] Breisach am Rhein [LK Breisgau-Hochschwarzwald]; HHSD VI, S. 110ff.

[50] BADURA; KOČÍ, Der große Kampf, Nr. 684.

[51] KRUSENSTJERN, Selbstzeugnisse, S. 151f.

[52] Eger [Cheb]; HHSBöhm, S. 119ff.

[53] Marktredwitz [LK Wunsiedel i. Fichtelgebirge]; HHSD VII, S. 429f.

[54] Mitterteich [LK Tirschenreuth].

[55] Nürnberg; HHSD VII, S. 530ff.

[56] BRAUN, Marktredwitz, S. 95.

[57] Vach, heute Stadtteil von Fürth.

[58] Veitsbronn [LK Fürth].

[59] GROßNER; HALLER, Zu kurzem Bericht, S. 65.

[60] Heldburg [Kr. Hildburghausen]; HHSD IX, S. 192f.

[61] Thüringisches Staatsarchiv Meiningen, Amtsarchiv Heldburg Bestand 4-11-230, Nr. 2995.

[62] Weismain [Gem. Altenkunstadt, LK Lichtenfels]; HHSD VII, S. 797f.

[63] Erfurt; HHSD IX, S. 100ff.

[64] Aschersleben [Salzlandkreis]; HHSD XI, S. 23ff.

[65] ENGELBERT, Hatzfeldt, Nr. 222.

[66] Fürstenbruck [Kněźmost, Bez. Mladá Boleslav].

[67] Jung-Bunzlau [Mladá Boleslav]; HHSBöhm, S. 237ff.

[68] Königgrätz [Hradec Králové]; HHSBöhm, S. 269ff.

[69] Chrudim [Krudin]; HHSBöhm, S. 100f.

[70] Glatz [Klodsko; Grafschaft u. Stadt]; HHSSchl, S. 116ff.

[71] BADURA; KOČÍ, Der große Kampf, Nr. 754.

[72] Plauen [Vogtland]; HHSD VIII, S. 279ff.

[73] Leipzig; HHSD VIII, S. 178ff.

[74] Merseburg [Kr. Merseburg]; HHSD XI, S. 322ff.

[75] Saaz [Žatec, Bez. Laun]; HHSBöhm, S. 535ff.

[76] Komotau [Chomoutov]; HHSBöhm, S. 282ff.

[77] Brüx [Most]; HHSBöhm, S. 79ff.

[78] Elbogen [Loket; Bez. Falkenau]; HHSBöhm, S. 133f.

[79] Leitmeritz [Litoměřice]; HHSBöhm, S. 324ff.

[80] Bamberg; HHSD VII, S. 66ff.

[81] Chemnitz; HHSD VIII, S. 43ff.

[82] Zwickau; HHSD VIII, S. 380ff.

[83] BADURA; KOČÍ, Der große Kampf, Nr. 759.

[84] Coburg; HHSD VII, S. 127f.

[85] Schmalkalden [Kr. Schmalkalden]; HHSD IX, S. 387ff.

[86] LUDWIG, Rennsteig, S. 332.

[87] Königsaal [Zbraslav, Bez. Prag-West]; HHSBöhm, S. 275f.

[88] Podol [Podolí, heute Stadtteil v. Prag].

[89] Königgrätz [Hradec Králové]; HHSBöhm, S. 269ff.

[90] BADURA; KOČĺ, Der große Kampf, Nr. 850.

[91] Hof; HHSD VII, S. 302f.

[92] Plauen [Vogtland]; HHSD VIII, S. 279ff.

[93] KLUGE, Hofer Chronik, S. 160

[94] Vgl. die Erwähnungen bei ENGERISSER, Von Kronach (die zurzeit beste kriegsgeschichtliche Darstellung).

[95] Kronach [LK Kronach]; HHSD VII, S. 375f.

[96] Saalfeld [LK Saalfeld-Rudolstadt]; HHSD IX, S. 369ff.

[97] ZITTER, Chronik, S. 73 f.

[98] BRAUN, Marktredwitz, S. 118; Bayreuth; HHSD VII, S. 77f.

[99] Sichersreuth, heute Ortsteil von Bad Alexandersbad [LK Wunsiedel im Fichtelgebirge].

[100] BRAUN, Marktredwitz, S. 120.

[101] Weißenstadt [LK Wunsiedel i. Fichtelgebirge]; HHSD VII, S. 803f.

[102] BRAUN, Marktredwitz, S. 124.

[103] Arzberg [LK Wunsiedel im Fichtelgebirge]; HHSD VII, S. 31f.

[104] Lorenzreuth, heute Stadtteil von Marktredwitz [LK Wunsiedel i. Fichtelgebirge].

[105] BRAUN, Marktredwitz, S. 126.

[106] Vgl. die ausgezeichnete Dissertation von SCHREIBER, Leopold Wilhelm; BRANDHUBER, Leopold Wilhelm; DEMEL, Leopold Wilhelm.

[107] Vacha [Kr. Bad Salzungen]; HHSD IX, S. 447f.

[108] BADURA; KOČÍ, Der große Kampf, Nr. 1069.

[109] BADURA; KOČÍ, Der große Kampf, Nr. 1070.

[110] Fritzlar; HHSD IV, S. 149ff.

[111] Fürstenberg [LK Soest]; HHSD III, S. 240f.

[112] Vgl. SENNEWALD, Das Kursächsische Heer (ab Dezember 2012).

[113] BADURA; KOČÍ, Der große Kampf, Nr. 1071.

[114] Vgl. BINGEL, Das Theatrum Europaeum.

[115] Lemberg [Lwow, Russland].

[116] Luckau [LK Lüchow-Dannenberg] ?

[117] Görlitz; HHSD VIII, S. 119ff.

[118] THEATRUM EUROPAEUM Bd. 4, S. 579.

[119] Turnau [Turnov, Bez. Semil]; HHSBöhm, S. 633f.

[120] Münchengrätz [Mnichovo Hradiště], HHSBöhm, S. 383ff.

[121] Brandeis a. d. Elbe [Brandýs nad Labem, Bez. Prag-Ost]; HHSBöhm, S. 62f.

[122] Melnik [Mělník]; HHSBöhm, S. 370f.

[123] BADURA; KOČĺ, Der große Kampf, Nr. 1504.

[124] BADURA; KOČÍ, Der große Kampf, Nr. 1506.

[125] Poděbrad [Poděbrady]; HHSBöhm, S. 459ff.

[126] Nimburg [Nymburk]; HHSBöhm, S. 413ff.

[127] Kolin [Kolín]; HHSBöhm, 280ff.

[128] Pilsen [Plzeň]; HHSBöhm, S. 444ff.

[129] Königgrätz [Hradec Králové]; HHSBöhm, S. 269ff.

[130] Kolin [Kolín]; HHSBöhm, S. 280ff.

[131] Pardubitz [Pardubice]; HHSBöhm, S. 436ff.

[132] BADURA; KOČĺ, Der große Kampf, Nr. 1510.

[133] BADURA; KOČĺ, Der große Kampf, Nr. 1513.

[134] TOEGEL; KOČĺ, Der Kampf, Nr. 3.

[135] Vgl. LAHRKAMP, Everhard Wassenberg.

[136] Neunburg vorm Wald [LK Schwandorf]; HHSD VII, S. 507f. ?

[137] Stedten, unter Gräfentonna [Kr. Langensalza]; HHSD IX, S. 166.

[138] Neustadt a. d. Orla [Kr. Pößneck]; HHSD IX, S. 301f.

[139] Remda-Teichel [LK Saalfeld-Rudolstadt]; HHSD IX, S. 351.

[140] WASSENBERG, Florus, S. 528.

[141] Falkenau [Falknov nad Ohří]; HHSBöhm, S. 139ff.

[142] BRAUN, Marktredwitz, S. 192.

[143] Elbogen [Loket, Bez. Falkenau]; HHSBöhm, S. 133f.

[144] Falkenau [Falknov nad Ohří]; HHSBöhm, S. 139ff.

[145] Saalfeld; HHSD IX, S. 369ff.

[146] BRAUN, Marktredwitz, S. 192.

[147] Hof; HHSD VII, S. 302f.

[148] Oberkotzau [LK Hof]; HHS VIII, S. 547.

[149] Schicksalsstunde

[150] verschieben für „dragouner“

[151] Weide

[152] Hof-Wölbattendorf, westlich der Innenstadt gelegen

[153] möglicherweise der Schnellgalgen, mit dem einer geschnellt, gewippt wurde.

[154] versuchten, unternahmen

[155] südlich der Altstadt gelegen

[156] Übergabevertrag

[157] 1 Fass Bier = 412 Liter

[158] veranlassen oder überreden

[159] Hof-Unterkotzau

[160] sofort

[161] Lobenstein [LK Saale-Orla-Kreis]; HHSD IX, S. 261f.

[162] Saalfeld [Kr. Saalfeld]; HHSD IX, S. 369ff.

[163] Wald

[164] Verpflegungsgelder

[165] vollstrecken

[166] sich lärmend und tobend aufführen; KLUGES Erklärung: „Karten spielen“ ist falsch.

[167] Unverschämtheiten

[168] ausdrücklichen

[169] aus ihrer Mitte

[170] Eger [Cheb]; HHSBöhm, S. 119ff.

[171] Kronach [LK Kronach]; HHSD VII, S. 375f.

[172] Stadtsteinach [LK Kulmbach], HHSD VII, S. 710f.

[173] Remda-Teichel [LK Saalfeld-Rudolstadt]; HHSD IX, S. 351.

[174] Meerane [LK Chemnitzer Land, Kr. Glauchau]; HHSD VIII, S. 222f.

[175] Neustadt an der Orla [LK Saale-Orla-Kreis]; HHSD IX, S. 301f.

[176] schikanierte, drangsalierte

[177] vollstreckt

[178] gequält

[179] Verdruss, Schaden, Spott, Hohn

[180] KLUGE, Hofer Chronik, S. 218ff.

[181] BRAUN, Markredwitz, S. 193.

[182] Saalfeld [LK Saalfeld-Rudolstadt]; HHSD IX, S. 369ff.

[183] Eyba, heute Ortsteil von Saalfelder Höhe [LK Saalfeld-Rudolstadt].

[184] BLÖTHNER, Apocalyptica, S. 175.

[185] Hier: zerstören

[186] grobes Geschütz der Belagerungsartillerie, mit dem Bomben, Karkassen (aus glatten Rohren abgefeuerte Brandgeschosse, die aus einem schmiedeeisernen, mit Leinwand ummantelten und mit einem Brandsatz gefüllten Gerippe bestehen) und andere Feuer-Kugeln (Geschosse mit Spreng-, Brand- und Leuchtwirkung) im Steilfeuer über die Stadtmauer geschossen werden konnten.

[187] Stadtviertel östlich und nördlich der Neustadt außerhalb der Stadtmauern.

[188] quälten

[189] ausraubten

[190] Getreide

[191] Halberstadt [Kr. Halberstadt]; HHSD XI, S. 169ff.

[192] besetzte

[193] zu entsetzen

[194] Geschütze

[195] Dreiviertel Kartaune: ungewöhnliche Bezeichnung, möglicherweise ist halbe Kartaune gemeint: Belagerungsgeschütz mit einer Rohrlänge des 22fachen Kalibers (15 cm), verschoss 24 Pfund Eisen und brauchte als Vorspann 20-25 Pferde.

[196] Viertel Kartaune: Universalgeschütz mit einer Rohrlänge des 23-26fachen Kalibers (12 cm), schoß 12 Pfund Eisen, benötigte als Vorspann 12-15 Pferde

[197] D. h., dass für 5.000 Mann Verpflegung gefordert wurde, während es de facto nur 3.000 Mann waren.

[198] Eroberung

[199] Gegenteil

[200] KLUGE, Hofer Chronik, S. 229ff.

[201] Hof; HHSD VII, S. 302f.

[202] Magdeburg; HHSD XI, S. 288ff.

[203] Zittau; HHSD VIII, S. 371ff.

[204] Görlitz; HHSD VIII, S. 119ff.

[205] TOEGEL; KOČĺ, Der Kampf, Nr. 34.

[206] Arzberg; HHSD VII, S. 31f.

[207] Thiersheim [LK Wunsiedel i. Fichtelgebirge].

[208] Kulmbach; HHSD VII, S. 379f.

[209] BRAUN, Marktredwitz, S. 195.

[210] Kronach [LK Kronach]; HHSD VII, S. 375f.

[211] Pößneck [Saale-Orla-Kr.]; HHSD IX, S. 342f.

[212] Schleiz [Saale-Orla-Kr.]; HHSD IX, S. 380ff.

[213] BLÖTHNER, Apocalyptica, S. 176.

[214] Pilsen [Plzeň]; HHSBöhm, S. 444ff.

[215] Arzberg [LK Wunsiedel i. Fichtelgebirge]; HHSD VII, S. 31f.

[216] BRAUN, Marktredwitz, S. 195.

[217] Thalheim [Erzgebirgskreis].

[218] Chemnitz; HHSD VIII, S. 43ff.

[219] Annaberg; HHSD VIII, S. 5ff.

[220] Rückerswalde [LK Marienberg].

[221] Oberwiesenthal [Kr. Annaberg]; HHSD VIII, S. 261.

[222] Komotau [Chomoutov]; HHSBöhm, S. 282ff.

[223] Reitzenhain, heute Ortsteil von Marienberg [Erzgebirgskreis].

[224] Marienberg; HHSD VIII, S. 215f.

[225] LEHMANN, Kriegschronik, S. 149. Lehmann datiert nach dem alten Stil.

[226] Schweidnitz [Świdnica]; HHSSchl, S. 491ff.

[227] Glogau [Glogów; Schlesien]; HHSSchl, S. 127ff.

[228] WASSENBERG, Florus, S. 575.

[229] ENGELBERT, Hatzfeldt, Nr. 391.

[230] TOEGEL; KOČĺ, Der Kampf, Nr. 272.

[231] Vgl. TOEGEL; KOČĺ, Der Kampf, Nr. 246.

[232] TOEGEL; KOČĺ, Der Kampf, Nr. 244.

[233] DOERR, Der Adel, S. 125. Freundlicher Hinweis von Herrn Uwe Volz.

[234] Hohenmauth [Vysoké Mýto, Bez. Wildenschwert]; HHSBöhm, S. 196ff.

[235] ENGELBERT, Hatzfeldt, Nr. 391.

[236] Nittenau [LK Schwandorf]; HHSD VII, S. 523f.

[237] TOEGEL; KOČĺ, Der Kampf, Nr. 528.

[238] TOEGEL; KOČĺ, Der Kampf, Nr. 590.

[239] TOEGEL; KOČÍ, Der Kampf, Nr. 600.

[240] Brünn [Brno]; HHSBöhm, S. 68ff.

[241] Pardubitz [Pardubice]; HHSBöhm, S. 436ff.

[242] Lettowitz [Letovice, Bez. Blansko; Mähren]; HHSBöhm, S. 332f.

[243] Nikolsburg [Mikulov]; HHSBöhm, S. 411ff.

[244] TOEGEL; KOČÍ, Der Kampf, Nr. 606.

[245] Schüttenhofen [Sušice, Bez. Klattau]; HHSBöhm, S. 558.

[246] Vgl. SCHREIBER, Montecuccoli.

[247] Saalfeld [Kr. Saalfeld]; HHSD IX, S. 369ff.

[248] Zeitz [Kr. Zeitz]; HHSD XI, S. 519ff.

[249] TOEGEL; KOČĺ, Der Kampf, Nr. 624.

[250] Brünn [Brno]; HHSBöhm, S. 68ff.

[251] Jiří Śtépán Bruntálský z Vrbna. Vgl. dessen Schreiben an Gallas, Brünn, 1646 VI 28; TOEGEL; KOČĺ, Der Kampf Nr. 613.

[252] TOEGEL; KOČĺ, Der Kampf, Nr. 612.

[253] Böhmisch Budweis [České Budějovice]; HHSBöhm, S. 46ff.

[254] TOEGEL; KOČÍ, Der Kampf, Nr. 663.

[255] Staffelstein [LK Lichtenfels]; HHSD VII, S. 711f.

[256] Iglau [Jihlava]; HHSBöhm, S. 214ff.

[257] Znaim [Znojmo]; HHSBöhm, S. 688.

[258] TOEGEL; KOČÍ, Der Kampf, Nr. 794.

[259] Meiningen [Kr. Meiningen]; HHSD IX, S. 269ff.

[260] Goldene Mark [Kr. Duderstadt]; HHSD II, S. 172f.

[261] Kastl [LK Amberg-Sulzbach]; HHSD VII, S. 346f.

[262] DOLLACKER, Oberpfalz V, S. 226.

[263] BRAUN, Marktredwitz, S. 349.

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