Goltz, Christoph Heinrich von der

Goltz, Christoph Heinrich von der; Obrist [1.1.1600 Klein Mellen – 9.9.1643 Damitz] Christoph Heinrich, Sohn des Joachim von der Goltz zu Kürtow,[1] Klein Mellen[2] und Welschenburg,[3] verheiratet seit 1587 mit Elisabeth von Manteuffel [1569 – 1629], 1634 schwedischer Obristleutnant und Obrist, Januar 1637 bis Mai 1640 Kommandant von Erfurt.[4] Der ehemalige Kommandant von Lüneburg war dann auf dem Eichsfeld eingesetzt. Er war seit Ende September 1636 in 1. Ehe mit Barbara Elisabeth von Pfuel [ – 29.02.1672] verheiratet.

Nach einer Aufstellung für Wilhelm V. von Hessen-Kassel vom 26.7.1635 umfasste sein Fußregiment 4 Kompanien mit ingesamt 300 Mann.[5]

Der schwarzburg-sondershausische Hofrat Volkmar Happe[6] hat in seiner „Thüringischen Chronik“ manche Hinweise über Goltz’ Tätigkeit hinterlassen: „Den 4. September [14.9.1635; BW] haben wir von des General Sperreuters[7] Volcke das Breunerische [Brunecksche[8]] Regiment in Clingen[9] bekommen. Den 5. September [15.9.; BW] ist die Leibcompagnie von dem Berghauerischen [Berghofer; BW] Regiment in die Stadt Greußen[10] gelegt worden. Den 6. September [16.9.; BW] haben wir des Obristen Zabeltitzen Regiment zu Fuße in Wiedermuth[11] bekommen, haben also vor dismal im Ebelebischen[12] Theile alleine fünf Regimenter gehabt, als das [im Original nachträglich eingefügt] Berghauwerische, Merodische [Wilhelm v. Merode; BW] und Brunckerische zu Pferde und das Zabeltitzen und [im Original gedoppelt] Göltzen [Christoph Heinrich v. der Goltz; BW] zu Fuße, ist ein sehr elender Zustandt gewesen.

Eodem die ist von dem Bergkhauwerischen Regiment Rittmeister Keulein Compagnie anhero nach Ebeleben kommen und mit Gewalt Quartier bey uns in Ebeleben haben wollen. Denen sich aber der Major Selle heftig wiedersetzet, dass ein baar Stunden gewehret, hat auch Musquetier hohlen lassen und sich mit den Reutern umb das Quartier schmeißen wollen. Entlichen aber sind die Reuter mit großem Unwillen wieder abgezogen. Darüber wir in grausamen Schrecken gewesen. Eodem die, den 6. September [16.9.; BW], ist der schwedische Generalcommissarius Siegmundt Heisener [Heusner v. Wandersleben; BW] anhero kommen und eine Nacht alhier blieben. Den 7. September [17.9.; BW] sind die Merodischen, Brunckerischen, Goltzischen, Zabeltitzischen und Berghauwerischen Regimenter hinweg nach Kelbra[13] gezogen“.[14]

1636 vertrieb aber Banér wieder die Sachsen und rächte sich bitter an den leidgeprüften Städten. Im Februar eilte Banér zu seiner sterbenden Frau Catharina von Pfuel nach Magdeburg.[15] In der Zwischenzeit hatte der besonnene und fähige Lennart Torstensson zusammen mit Herman Wrangel die Führung der schwedischen Truppen übernommen. Nach dem Tod seiner Frau kehrte Banér ins Lager zwischen Halle[16] und Merseburg[17] zurück. Zuerst wurden von ihm Stadt und Schloss Barby[18] gestürmt und geplündert. Dann zog Banér in Eilmärschen nach Calbe,[19] Könnern,[20] Löbejün[21] und Eisleben,[22] die alle kursächsische[23] Besatzungen hatten. Diese Städte wurden gestürmt und geplündert; mussten blutig dafür büßen, dass die Kursachsen ihm „seine” Lieblingsstadt Egeln[24] weggenommen hatten.  Nachdem er vergeblich versucht hatte, Sachsen zu einer Entscheidungsschlacht zu zwingen, zog er wieder in Richtung Magdeburg, ließ am 14.3.1636 die Schanzen bei Barby schleifen, um die Palisaden zur Verstärkung der Calbe’schen Befestigung zu benutzen. Danach ging er mit mehreren Regimentern über die Saalebrücke und schlug kursächsische 12 Regimenter am Petersberg bei Halle.[25] Die Calber Saalebrücke hatte er mit 1.000 Mann sichern und mit Kanonen bestücken lassen, so wichtig war ihm dieser Übergang für seinen Rückzug nach Magdeburg, wo er ein großes Getreidevorratslager angelegt hatte. Bevor die Schweden sich (fast für immer) aus dieser Gegend „verabschiedeten“, ließ Banér durch Goltz die Brücke und das Kloster, nach Plünderung des letzten noch vorhandenen Brauchbaren, niederbrennen.

Hofrat Happe erinnert sich in seiner Thüringischen Chronik: „Eodem [die] [24.11./4.12.1636; BW] ist ein schwedischer Obrister Goltz nach Mühlhausen[26] kommen. Eodem [die] unser Schaafviehe aus dem Eichsfeld[27] wieder zurücke kommen, da sich in die 6 Wochen aufgehalten. Den 26. November [6.12.; BW] habe ich zu Mühlhausen meine 2 Pferde, die ich nach der Plünderunge wieder kauft gehabt, in der Stadt in die Schwemme reuten lassen. Davon hat mir ein Goltzischer Soldat eines in der Stadt mit Gewalt genommen. Der Herr Obriste aber hat ihn dahin gehalten, dass er mirs wieder geben müssen. Den 27. November der Obriste Goltz wieder in Mühlhausen kommen wegen Unsicherheit im Eichsfeld“.[28] „Den 1. März [11.3.1637; BW] hat der schwedische Obriste Goltz, Commendant in Erfurt, Contribution von der Untergrafschaft Schwartzburg begehret“.[29]

Am 21.4.1637 hatte Johann Georg I. von Sachsen an Ferdinand III.[30] geschrieben: Da gegenwärtig zwischen Erfurt und dem schwedischen Kommandanten Unstimmigkeiten aufgetreten seien, halte er den Augenblick für gekommen, die Stadt den Schweden zu entreißen. Er hoffe, es werde ihm gelingen; auch habe er Anweisungen erteilt, dass ihm überall in jeder Weise geholfen werde.[31] Der Kaiser wandte sich am 29.4.1637 an Gallas:[32] Betreffs des Angriffs auf Erfurt habe der Kurfürst von Sachsen seinen kaiserlichen Vorschlag begrüßt, wie aus der Anlage zu ersehen ist; er möge also den Angriff unternehmen – sofern er nicht bereits damit begonnen habe – und die Unterstützung des Kurfürsten vor allem mit Proviant zum Vorteil nutzen. Die Sachsen möge er mit gebührendem Respekt behandeln, den Kurfürsten über alles informieren und keine Übergriffe dulden.[33]

Im Mai 1637 beschwerte sich Ludwig Günther Graf von Schwarzburg-Rudolstadt[34] bei dem kaiserlichen Feldmarschall Melchior von Hatzfeldt über die Übergriffe von Goltz, zumal auch noch kaiserliche Truppen in der Grafschaft lagen.[35]

Der Erfurter Blaufärber Hans Krafft [1584 – 1665][36] hält in seiner Chronik das Erscheinen Sperreuters fest: „Anno 1637 am 17. März [27.3.; BW] kamen etliche Reiter [Geleens;[37] BW], man will dafür halten, sie wären aus Branische[38] gekommen, die haben hier vor der Stadt etliche Bürger niedergeschossen und etliche gar mitgenommen und viele Pferde. Sie sind öftermals um die Stadt Erfurt marchiret, haben großes Unglück gestiftet und viele niedergehauen. Am 15. Mai [25.5.; BW] haben sie etlichen die Ohren, etlichen die Nasen und etlichen die Kinne mit den Bärten [abgeschnitten], außerdem haben sie Ilversgehofen[39] und Elckschleben[40] an der Gera in Brand gesteckt, und auf Befehl des Commandanten haben sie Bäume abhauen müssen, Schliff [41], Ballier[42] Mahlmühlen neben dem Dorf und den Siechenhof abnehmen müssen. Ehe das Volk kam. Was unsere Bürger nicht abgenommen hatten, das hat der Sperreitter [Sperreuter; BW] mit seinem Volk [abgenommen], so dass seine Soldaten, die Reiter, viel Weibvolk geschändet haben. Danach haben sie ihnen ihre Kleider über den Köpfen zusammengebunden und etlichen ihre Scham abgeschnitten. Auf Pfingsten aber kommt ein großer Trupp nach Ilversgehofen, und unser [Kriegs]volk liegt in einem Garten [, der] mit Wänden gemacht ist. Sie haben zwei Feldstückchen mit Hagel[43] geladen gegen das Hospital [gerichtet] und schießen tapfer auf sie los. Und sie kommen ins Kampffeld und scharmützeln wacker miteinander und schießen mit Stücken auf die Kaiserischen, so dass sie ihrer gar genau 100 Mann ohne die Pferde erschossen haben. Von den Unsrigen sind nicht mehr als zwei tot geblieben. Am 2. Juli [12.7.; BW] sind der Oberst Kleinne [v. Klein; BW] und der Sperreuter mit ihrem Volk aufgezogen. So hat unser Volk wacker mit großen Stücken vom Wall und unsere Reiter und das Fußvolk auf sie eingeschossen. Am 22. Juli [1.8.; BW] haben die Kaiserischen Hungerbach[44] abgebrannt. Als der Commandant [Christoph Heinrich v. der Goltz; BW] das hört, schickt er eilend etliche Reiter nach Melchendorff[45] und lässt es in die Asche legen. Die Kaiserischen haben etliche Fuder mit Getreide und viele Mandeln[46] im Feld angesteckt und verbrannt“.[47]

Der Rudolstädter[48] Landrichter Heubel berichtet zu 1637 über seine persönliche Begegnung mit Sperreuter: „Deswegen wurde Herr
Oberambtmann [Krakau; BW] und ich nacher Ichtershausen[49] zue der Generalität geschickt. Bekam auch bey dem General [Geleen; BW] Audienz, bey welchem zuegleich Generalwachtmeister Sperreiter, so zuevor unter dem Schwedischen gewesen, auch war, und nachdem der Herr Oberamtmann die Curialien abgelegt und Unsers gnädigen Herrn Bitten, auch des Landes Unvermögen vorgestellet und umb Linderung gebeten, sobalt antwortete General Sperreiter, ô! ihr Schwartzburger habt schwedische Mägen und gebet lieber den Schweden als den Keyserlichen. Ihr bittet um Linderung und gebet doch ohne Execution nichts und wollet auch gleichwohl geschützet sein. Ihr bittet umb Remittirung und saget doch nicht von Proviandirung, viel weniger von Lieferung des allschon abgehandelten Proviandts, meine Meinung ist ohne Maßgebung, man ließ nur die Regimenter gehen. Darzu stimmte der Ober Commissarius Peÿerle wie auch der Chursächsische Commissarius, Amtsschösser zue Weißensee,[50] gar sehr. Herr Oberambtmann antwortete [ich], ich weiss nicht anders, Ihre Exzellenz haben der Cron Schweden große Dienste gethan, Städte und Länder einnehmen helfen, Unser Gnädiger Herr aber hat anders nicht gethan, als dass er Keyserlichen als Schwedischen [Gustav II. Adolf, Johann Banér] in ihren Durchmärchen sowohl Unterhalt geben müssen. Herr General Geleen wande sich umb und lachte, General Speerreiter aber wahr dardurch das Maul gestopft, dass er still schwieg“.[51] „Den 28. Juni musste ich nacher Erffurth[52] und den Obristen Goltzen, Commendanten daselbst, 2000 thlr: liefern, und sagte dieser Obriste, Ihr Schwartzburger seit gut keyserlich. Ego sagte, die Keyserlichen und in sonderheit Herr General Sperreiter hat in den Hauptquartier zue Ichtershausen gesaget, ihr Schwartzburger habt gute schwedische Mägen, also verdienen wir bey einen Theil so viel als bey den andern Dank. Der Obriste Goltz sagte, hat das Speerreiter gesaget, Ego ja, Herr Obriste antwortete, er ist abtrinnich worden“.[53]

Am 31.7. schrieb der sächsische Kurfürst an Gallas, er werde am 9.8. [30.7. a. St.] eine Zusammenkunft mit Dam Vitzthum von Eckstätt haben. Der schwedische Kommandant von Erfurt habe bei einem Ausfall den Regimentern Hans Wolf von Salis und Sperreuter beträchtlichen Schaden zugefügt. Einer ihm zugegangen Nachricht zufolge hätten die sächsischen Herzöge und Altenburg und Weimar ihre Legaten zu Verhandlungen nach Erfurt entsandt.[54]

Am 25.4./5.5.1638 hatte Banér von Usedom[55] aus ein sehr ausführliches Schreiben, das die Bilanz seiner Unternehmungen in Pommern zog und das das „Theatrum Europaeum“[56] abdruckte, an die Stadt Erfurt abgehen lassen, die er im Verdacht hatte, die schwedische Garnison abschaffen zu wollen: „Ob ich mich wol versehen gehabt / es würden die Herrn auff meine bißherige / vielfaltige / treuhertzige Warnungs-Schreiben ad saniora consilia geschritten seyn / und sich der jenigen / so sie eines andern / nemblich / zu einem gefährlichẽ Abschied auß Ihr. Kön. Maj. und Cron Schweden Devotion / wider alle gegebene Ursache / ohne einige Noth zu bereden sich bemühet / entschlagen haben. So werde ich doch auß dem gemeinen Ruff / auch von unterschiedlichen Orthen mir communicirten Tractaten / die weder vor Gott / noch der erbarn Welt verantwortet und justificiert werden können / deß widrigen berichtet / und dass insonderheit die Herrn auß höchstgedachter Cron Schweden Devotion abzutretten / mit diesem Fundament persuadirt werden wollen / weil keine Apparentz übrig wäre / dass auff Seiten Ihr. Königl. Maj. dem in dero Namen mit mir getroffenen Accord / mit zeitlichem Entsatz ein Genügen geschehen köndte.

Ob ich mir nun wol keinen Zweiffel mache / dass sich der Adversanten und unruhigen Köpff gnug finden / welche die Herrn mit unwarhafften Berichten / von ihr. Königl. Majest. und Cron Schweden / und deren alliirten Armeen Stat / von ihrer Beständigkeit abzuschrecken sich bemühen / so will ich mich doch gleichwol versehen / sie werden meiner warhafften und besser fundierten Relation mehr / als etwa solchen erdichteten und verführerischen Zeitungen der mal affectionirten, Trauen und Glauben zustellen. In wenigstem aber sich von bösen Rathschlägen / wie deren von müssigen gelehrten Fliegen an Tag gegeben zu werden / sich dahin verleyten lassen / dass sie etwa dem Herrn Commendanten zu einem ihme nicht anbefohlenen und disreputirlichen / auch ihme selbst verderblichen Accord dringen / oder an ihme und seinen Soldaten gewaltsamen Zwang zugebrauchen / ihnen fürnehmen / noch effectuiren werden.

Und haben die Herrn sich gäntzlich darauff zuverlassen / dass Ihre Königl. Majest. und Cron Schweden so unchristlich nicht seyn werdẽ / auch mich / als einen Evangelischen Christen so gewissenlos finden / dass / wan man sehen sollte / dass ihrer statt total Ruin und Untergang / mit so vieler tausend Christen höchstem Jammer und Elend anders nicht / als durch einen zeitlichen Abzug / der jetzigen Königlichen Schwedischen Guarnison verhütet werden köndte / dass man nicht lieber solchem unheil vorbeugen / als das Gewissen mit einer so grossen Last der Verantwortung maculiren würde.

Die Herren wollen ja keines wegs solchen Calumnien attendiren / dass die hochlöbliche Herrn Gubernatoren eines so Christlichen Königreichs / auch ich und andere Commendanten dero Armeen ein solches Werck so gering / und ob eine so Volckreiche mehrentheils Evangelische Statt ihrenthalben zerstöret würde / oder nicht / gleich viel achten sollten / solche Blasphemanten / wo sie nicht auff dieser Welt in ihre gerechte Straff fallen solten / werden gewiß am Jüngsten Tage deß allwissenden gerechten Richters Urtheils nicht entlauffen: Hergegen haben die Herrn sich darauff sicherlich zu verlassen / dass Ihr. Königl. Maj. und Cron Schweden mächtig genug seyn / dem Accord / welchen in Anno 1636. ich mit ihnen auffgerichtet / ein Genüge zu leysten / und ihnen bey Zeit mit Succurß beyzubringen“.[57]

Bei Happe ist zu 1639 festgehalten: „Den 3. Februar [13.2.1639; BW] haben wir nach Erfurt geschicket und umb schwedische Guarden bitten lassen bey dem Commendanten“.[58]

Wie der militante kurmainzische Oberamtmann des Eichsfelds, Heinrich Christoph von Griesheim, Hatzfeldt im März 1639 von Burg Gleichenstein[59] aus berichtete, war er zu Kontributionsverhandlungen mit Goltz zusammengetroffen.[60]

Bei Happe heißt es weiter: „Den 10. März [20.3.1639; BW] sind die vertriebene Schwedische von Ebeleben nach Nordhausen[61] gezogen. Eodem [die] hat der Commendant zu Erfurt schwedisch Volck in die Stadt Sondershausen[62] gelegt“.[63]

Goltz wurde mit Patent vom 28.3.1639 von Johan Banér als Statthalter der „schwedischen Provinz“ Thüringen eingesetzt.[64]

Der irische Feldkaplan Thomas Carve [1590 – 1672 ?] berichtet: „Nicht weniger grawsam / alß auch vber die massen kühn ist diese That / welche zu Erfurdt sich zugetragen. Es hielte sich daselbsten auff ein Jüngling seines Alters 22. Jahr / mit Namen Iohann Augustin. Dieser (ob er von dem Teuffel oder aber durch die Menschen darzu angereitzt sey worden, ist unbewust) kompt zu dem Schwerdtfeger / vnnd feilscht einen Degen mit einem güldenen Gefäß / vnnd alß er mit ihme deß Kauffs eins geworden / erkaufft ers / gehet nach solchem also baldt zu deß Gubernators von der Stadt / deß Herrn von der Golz Losament zu / vnnd begehrt mit ihme zu reden. Dieweilen es aber wegen Vnpäßlichkeit keine Gelegenheit / den Commendanten zu besprechen / geben; begiebt er sich von dar zu dessen Obristen Leutenandt [Pĕtipeský, Gottlob; BW] / welcher sich vor der Statt in einem Schloß auffhielte / vnnd alß er denselbẽ ebenmessig nach der Statt außgegangen zu seyn vernommen / folgt er ihme alßbalden auff den Fuß nach / greifft ihn vnversehens mit entblöstem Degen an / vnnd verwundet denselben mit drey Stichen durch beyde Brüst biß auff das Ingeweide / sein Diener aber stöst er vff der Walstatt darnieder. Von dannen in gleichem Wüten / begiebt er sich nach deß Rittmeisters Knor Quartier / vnnd nach dem er denselben vor der Haußthür müssig stehen gefunden / stößt er ihn gleichmessig darnieder. Wie dann auch einen gemeinen Soldaten / welcher nicht weit darvon auff der Strassen spatzieren gienge / verletzt er in einen Arm. Den Officirer aber / deme anbefohlen gewesen / ihn gefänglich einzuziehen / hat er schwerlich verwundet / hat auch hernacher keines wegs / ob wollen er hart vnd grawsamlich gepeyniget worden / darzu erzwungẽ können werden / zu bekennen auß was Vrsachen / oder durch wessen Anreitzung er solche Mordthaten vollbracht. Die Folterung hat er mit vnbeweglichem Gesicht / vnd grosser Verwunderung außgestanden / vnd alß er von dem Stadt Syndico in beysein vieler Officirer vff der Cyriaxburg hart examinirt wurde / hat er jederzeit nichts anders zur Antwort geben / als dass er solche That auß Befelch Gottes verrichtet habe. Ist demnach de 2. Julii hingericht worden / vnnd mit glüenden Zangen gepätzt / hernacher der Kopff abgeschlagen / vnd in vier Theil zertheilt vnnd auffgehenckt worden“.[65]

„Den 24. April [4.5.; BW] hat Mein Gnädiger Herr dem General Banier eine schöne Pferdt verehret. Eodem die sind die Eichsfelder zu Salza[66] eingefallen, haben darinnen etzliche Schwedische ertappet, auch 40 Wagen, ieden mit 4 Pferden bespannet, bekommen, welche der Commendant aus Erfurt dahin gesandt, Getreyd zu erlangen. Eodem [die] sind die Eichsfelder von Salza auf Deuna[67] gerücket, da sie die schwedische Officier gefangen bekommen und haben darzu das Dorf gantz ausgeplündert und übel darinnen gehauset“.[68]

Happes Eintragungen spiegeln den Kriegsalltag unter Goltz wieder: „Den 14. Juni [24.6.; BW] sind Albrecht Weymann zu Greußen zwey Pferde genommen worden. Diese Zeit sind wir sehr grausam geängstiget worden, denn 1.) haben wir den Pfulischen [Pfuel; BW] starcker contribuiren müssen, so wil der Commendant 2.) Goltz in Erfurt auch alle Monath aus der Grafschaft Schwartzburg[69] 4000 thlr haben vom 1. April an und 3.) wil der Churfürst von Sachsen die Römerzugs=Gelder[70] haben“.[71] „Den 19. Juni [29.6.; BW] haben wir vom Commendanten zu Erfurt 2 Guarden Reuter nach Sondershausen kommen“.[72] „Eodem die [21.6./1.7.; BW] sind etzliche Reuter in Ebeleben gefallen. Weil aber von dem Commendanten eine lebendige Salva Guardia darinnen gewesen, haben sie nichts Feindliches verüben dürfen, sondern haben alleine eine Nacht [im Original nachträglich eingefügt] darinnen Quartier gehabt“.[73] „Eodem die [22.7./1.8.; BW] hat der Commendant zu Erfurt die zweene gefangene Straßen Reuber von der Königmarckischen Armee von hier abe nach Erfurt hohlen lassen“.[74] „Den 23. Juli [2.8.; BW] hat der Commendant zu Erfurt Rittmeister W. |[R.] NB. ist weggerissen| in die Unterherrschaft Schwartzburg mit seinen Reutern quartiret, haben wir nach Sondershausen einen Lieutenant bekommen, Knobloch genant“.[75] „Den 29. Juli hat uns der Commendant aus Erfurt, Goltz, hart geplaget, indeme er uns die Pfuelischen Reuter und etzliche Musquetier einquartiret und darüber noch den 30. Juli den Rittmeister Weidenbachen mit etzlichen Reutern“.[76] „Den 12. August [22.8.; BW] bin ich wegen des geforderten Zehenden zum Commendanten Goltzen nach Erfurt geschicket worden“.[77]

Der Schmalkaldener[78] Chronist Johann Georg Pforr [1612  – 1687] hält fest: „Und obgleich dieße ubell geplagte statt mit den Königsmarckischen völckern so hart belegt geweßen, daß sie kaum solche last ertragen können, so hatt doch uber selbigeß noch der Schwed: commendant zu Erfurtt den militärischen zehenden von aller dießes orts erwachßenen früchten gantz ernstlich begehrt und gefordert, aber nichts bekommen”.[79]

Happe listet die weiteren Ereignisse auf: „Diesen Monath [September 1639; BW] durch haben uns die Commendanten zu Erfurt, zweene Lieutenants, Ernst Stauds von Gebesee und N. Arnstein von Erfurt, heftig mit Contributions Executionen geplaget“.[80]

„Den 4. Oktober [14.10.; BW] bin ich nach Erfurt zu dem schwedischen Commendanten Christoph Heinrichen von der Goltz abgeschicket worden. Der begehret von allen erwachsenen Früchten den Zehenden, item [ebenso] monathlich 100 Centner Lunten, 200 Centner Kugeln, 200 Centner Lunten, 30 Centner Speck und Fleisch, etzliche Centner Metall zu Stücken, täglich 500 Mann, so an der Festunge arbeiten sollen, item [ebenso] auf 50 Compagnien Reuter 10000 thlr Werbegeld und Musterplatz auf 4 Compagnien Fußvolck, Laufplatz und drüber 4000 thlr Werbegeld auf 21 Compagnien, Verpflegung auf iede Compagnie monathlich 600 thlr, 200 Erfurter Malder Holtz zu Wachfeuern alle Monathe. Weil wir diese unmügliche Forderunge weder willigen wollen noch können, hat mann uns arestiret und habe ich in Erfurt bleiben müssen bis auf den 15. Oktober [25.10.; BW]“.[81] „Den 12. Oktober [22.10.; BW] haben wir abermahls eine harte Disputation mit dem Commendanten zu Erfurt gehabt, hat uns mit der Captur, Feuer und Schwerdt bedrohet [im Original Korrektur aus beraubet] und uns de novo arestiret“.[82] „Den 16. [26.; BW] November der Commendant in Erfurt etzliche Executions Soldaten zu Ross und Fuße auf das Haus Ebeleben gelegt, so exequiren sollen wegen der grausamen Contribution [im Original Korrektur aus Execution]“.[83] „Den 26. [6.12.; BW] November ist von dem Commendanten zu Erfurt, Christoph Heinrich von der Goltz, ein Rittmeister anhero nach Sondershausen geschicket worden, soll sein Sammelplatz in hiesiger Herrschaft haben und 4000 rh Werbegelder daraus erheben. Der will in Greußen mit der gantzen Compagnie liegen“.[84] „Den 27. November [7.12.; BW] ist dieser Goltzische Rittmeister nach Greußen gezogen. Den 13. [23.12.; BW] ist der schwedische Rittmeister von Greußen nach Ebeleben gezogen und aldar auf dem Haus pernoctiret“.[85]

Pforr hält in seinen Aufzeichnungen fest: „Es hat auch in dießem monat Decembr: [1639, BW] der commendant zu Erfurtt durch den Obristleutenant Baltzer Rüdig[er abermalß monatlich 800 thlr sambt einer summa frucht von statt und ambt fordern laßen, deßwegen auch ein ritmeister mit 9 pferden [sich] in die statt practicirt, der so lang alda liegen sollen, biß man ihme gewilliget. Weil ihme aber die statt an berürter forderung nichts gestanden, dem ritmeister auch nichts zu willen geweßen, ist er, der ritm:, uber etzliche tage wieder wechgezogen.

Darmit aber der obristleutnant uns gedachte zu zwing[en], hat er sich unterstanden, hießiges orts fuhrleuht uff der straßen anzutasten. Wie er dan den 11. Jan: deß folgend[en 1640. jahrs ein parthey hießigen orts fuhrleuht, welche uf Hamburgk fahren wollen, in Saltzung[en[86] uberfallen, denßelben 37 pferd und andere sachen mehr, so zusam[m]en uff 2000 thlr angeschlagen worden, gewaltsamerweiße abgenommen und darneben getrewet, woh sich die statt nicht zur Erffurdischen contribution verstehen würden, daß vor ihme uf dem lande nichts sicher sein sollte”.[87]

Im Februar 1640 stellte er in Erfurt der Schule zur Pforte auf ihre Bitte einen Schutzbrief aus.[88]

Happe notiert: „Den 17. [27.3.1640, BW] hat der keyserliche berühmte Soldat Immernüchtern bey Tennstedt[89] einen schwedischen Fehnrich, zehn Musquetier, welche der Commendant [Christoph Heinrich v. der; BW] Goltz aus Erfurt abgefertiget, die armen Leuthe umb die Contribution zu martern, antroffen. Die hat er alle eilf todt geschossen. Den 18. März [28.3.; BW] hat der Commendant Goltz aus Erfurt einen Adjutanten mit dreyßig Musquetiren anhero gesandt. Die sollen in der gantzen Herrschaft alles Getreyde halb hinweg nehmen und nach Erfurt schaffen. Die  andere Helfte sollen sie arestiren und bey Leibstrafe verbieten, nichts davon zu veralieniren, soll auch künftig vollents gehohlet werden, will uns also dieser Tyrann gar mit Hunger tödten und sollen wir ihme noch 900 thlr am Gelde und seinen Obristen Lieutenant Micheln 200 rh [im Original nachträglich eingefügt] am Gelde geben. Den 19. März [29.3.; BW] haben diese Soldaten alhier zu Sondershausen das Getreyde zu stürtzen angefangen. Darüber ein grausames Lamentiren gewesen. Den 25. März [4.4.; BW] sind die Goltzischen Getreydigmärterer activi [von sich aus, selbständig (Nom. Pl.)] von hier nach Greußen gezogen, haben bey dem Abzuge lose Hendel gemachet, die Bürgermeister in Arest genommen und gefangen mit weg führen wollen, das ihnen aber von denen Bürgern nicht verstattet worden. Den 26. März [5.4.; BW] haben sie zu Greußen das Getreyde zu annotiren [im Original Korrektur aus armotiren] angefangen. Eodem die hat der Commendant Goltz von Erfurt einen Fendrich mit 14 Soldaten nach Kannawurf[90] gesendet, daselbsten auch denen armen Leuthen hinweg zu nehmen. zweene todt geschossen und sechse gefangen, den Fendrich übel verwundet. Die andern sechse haben sich verstecket und sind entkommen. […] Den 27., 28., 29., 30., 31. März haben die schwedischen Goltzischen zu Erfurt große Tyranney wegen Wegnahme des Getreydes zu Greußen verübet“.[91] Befriedigt konnte Happe wenig später festhalten: „In diesem Monath [April; BW], als Ihr Excellenz, der General Banier nach Erfurt angelanget, ist der Commendant in Erfurt, Christoph Heinrich von der Goltz in ziemliche Disgration bey ihme kommen und von seinem Amte verstoßen worden“.[92]

Der Grund für die Entmachtung von Goltz ist allerdings nicht bekannt. Sein Nachfolger wurde der Baltendeutsche Caspar Ermes.

Der Pfarrer Johann Daniel Ludwig aus Dachwig,[93] das am Ende des Krieges nur noch 10 % seiner Bevölkerung besaß, verglich Ermes mit seinem Vorgänger: „Umb diese zeit [1643] ward zue Erffurd gubernator rei militaris Suecorum Caspar Ermes, ein guter bauernfreund und vortreflicher soldat, welcher die grausame belagerunge der stadt Augspurg gegen die Keyserlichen so lange aufgehalten, bis alle hunde und katzen drinne aufgezehrt, auch endlich eine maus auf 1 rthlr. zu stehn kommen. Dieser hielt gut regiment im lande, theilte den dörfern salvaguardien aus, begegnete dem feinde wo er konnte, und brachte das land wieder in etwas zur ruhe. Das volck begunte sich wieder zue erholen, bauten den acker und besserten sich ziemlich, also, das so sehr vorhin unter dem commendanten Golzen das land verdarb, denn derselbe suchte nur seinen nuz, so sehr nahm es unter diesem durch gottes gnade wieder zue, nachdem derselben treib, der auch weder fürsten noch herren schonete, hinweggenommen war. Es wurde bestendig gesagt, obrist Golz hette auf ein mahl 14 centner kopfstücke hinweggeschickt. Da muste mancher drüber arm werden“.[94]

Er fiel am 9.9.1643 bei einem Gefecht in der Damnitzer[95] Heide und wurde begraben in St. Marien, Stettin.[96]

[1] Kürtow [Korytowo] LK Arnswalde [Choszczno]. Vgl. VD17 39:101351V: FABRICIUS, Jacob, Hiobs Tugendspiegel / darinn die bestendige Hoffnung / sampt der Bußfertigkeit und auffrichtigen Liebe zu Gott / sonderlich herfür leuchtet : Aus dem Büchlein Hiobs cap. 13. v. 15. & 16. Beschawet in einer Christlichen Leichpredigt / Welche Bey der Hochansehnlichen / Adelichen und Volckreichen Begrebnuß Des … Christoph Heinrich von der Goltzen … Der im 44. Jahr seines Alters … seelig entschlaffen / folgends auch den 18. Decembris, Anno 1643 … in S. Marien Stiffts Kirchen zu Alten Stettin/ zur Erden bestattet worden. Alt Stettin 1643.

[2] Klein Mellen [Mielenko Drawsk, Ortsteil von Drawsko Pomorskie/Polen]

[3] Welschenburg [Oleszno (Welschenburg), Ortsteil von Drawsko Pomorskie/Polen]

[4] Erfurt; HHSD IX, S. 100ff. Vgl. Slg. 15: Autographensammlung des Königlichen Hausarchivs der Niederlande. Online verfügbar unter: sachsen-anhalt.de/fileadmin/Elementbibliothek/Bibliothek_LHA/FB/Slg_15_00_Findbuch.pdf, Nr. 146:

Heinrich von der Goltz an Fürst August von Anhalt-Plötzkau, Barby 1636; Nr. 147: Heinrich von der Goltz an einen Ungenannten, Erfurt 1637; Nr. 148: Heinrich von der Goltz an einen Ungenannten, Erfurt 1639.

[5] KODRITZKI, Seitenwechsel, S. 29, 36.

[6] KRUSENSTJERN, Selbstzeugnisse, S. 111f.

[7] Vgl. LEISTIKOW, Sperreuter.

[8] N. Brunnecker, siehe unter „Miniaturen“.

[9] Clingen [Kr.  Sondershausen]; HHSD IX, S. 69f.

[10] Greußen [Kr. Sondershausen]; HHSD IX, S. 170f.

[11] Wiedermuth [Kyffhäuserkreis].

[12] Ebeleben [Kr. Sondershausen]; HHSD IX, S. 84f.

[13] Kelbra [Kr. Sangerhausen]; HHSD XI, S. 236f.

[14] HAPPE I 417r – 418v; mdsz.thulb.uni-jena.de.

[15] Magdeburg; HHSD XI, S. 288ff.

[16] Halle a. d. Saale [Kr. Halle]; HHSD XI, S. 177ff.

[17] Merseburg [Kr. Merseburg]; HHSD XI, S. 322ff.

[18] Barby [Kr. Calbe/Schönebeck]; HHSD XI, S. 31ff.

[19] Calbe/Saale [Kr. Calbe/Schönebeck]; HHSD XI, S. 65ff.

[20] Könnern [Kr. Saalkr./Bernburg]; HHSD XI, S. 250.

[21] Löbejün [Kr. Saalkreis]; HHSD XI, S. 284f.

[22] Eisleben [Kr. Eisleben]; HHSD XI, S. 103ff.

[23] Vgl. SENNEWALD, Das Kursächsische Heer (ab Dezember 2012).

[24] Egeln [Kr. Wanzleben/Staßfurt]; HHSD XI, S. 98f.

[25] Halle a. d. Saale [Kr. Halle]; HHSD XI, S. 177ff.

[26] Mühlhausen [Kr. Mühlhausen]; HHSD IX, S. 286ff.

[27] Goldene Mark (Kr. Duderstadt); HHSD II, S. 172f.

[28] HAPPE II 66 v-67r; mdsz.thulb.uni-jena.de.

[29] HAPPE II 95 v; mdsz.thulb.uni-jena.de.

[30] Vgl. HÖBELT, Ferdinand III.

[31] Badura; Kočí, Der große Kampf, Nr. 440.

[32] Vgl. REBITSCH, Matthias Gallas; KILIÁN, Johann Matthias Gallas.

[33] Badura; Kočí, Der große Kampf, Nr. 445.

[34] Schwarzburg [Kr. Rudolstadt]; HHSD IX, S. 395ff.; Rudolstadt [Kr. Rudolstadt]; HHSD IX, S. 360ff.

[35] ENGELBERT, Hatzfeldt, Nr. 75.

[36] KRUSENSTJERN, Selbstzeugnisse, S. 144f.

[37] Vgl. SCHRIJNEMAKERS; CORSTJENS, Graaf Godfried Huyn van Geleen (in der deutschen Fachliteratur kaum beachtete Biographie).

[38] Bramsche [Kr. Bersenbrück]; HHSD II, S. 62.

[39] Ilversgehofen, heute Stadtteil von Erfurt.

[40] Elxleben [Ilm-Kreis].

[41] Schleifmühlen.

[42] Poliermühlen.

[43] klein gehacktes oder gesprungenes Blei, Eisen und Nägel, die aus Kanonen und Mörsern verschossen wurden, auch die Kartätschenfüllung, was auf kürzere Entfernung fürchterliche Wunden riss.

[44] Dorf zwischen Bindersleben und Armstadt.

[45] Melchendorf, heute Stadtteil von Erfurt.

[46] Haufe frisch geschnittenen und gebunden Getreides, Getreide- oder Strohbund.

[47] KRAFFT fol. 168 r – 168 v, mdsz.thulb.uni-jena.de.

[48] Rudolstadt [Kreis Saalfeld-Rudolstadt].

[49] Ichtershausen [Ilm-Kreis].

[50] Weißensee [Kreis Sömmerda].

[51] HEUBEL, S. 170-172; mdsz.thulb.uni-jena.de.

[52] Erfurt; HHSD IX, S. 100ff.

[53] HEUBEL S. 174; mdsz.thulb.uni-jena.de.

[54] Badura; Kočí, Der große Kampf,, Nr. 487.

[55] Usedom [Kr. Usedom-Wollin]; HHSD XII, S. 309f.

[56] Vgl. BINGEL, Das Theatrum Europaeum.

[57] THEATRUM EUROPAEUM Bd. 3, S. 940f.

[58] HAPPE II 233 r; mdsz.thulb.uni-jena.de.

[59] Gleichenstein, Burg [Kr. Heiligenstadt]; HHSD IX, S. 147.

[60] ENGELBERT, Hatzfeldt, Nr. 93.

[61] Nordhausen [Kr. Nordhausen]; HHSD IX, S. 305ff.

[62] Sondershausen [Kr. Sondershausen]; HHSD IX, S. 402ff.

[63] HAPPE II 245 r; mdsz.thulb.uni-jena.de.

[64] BORKOWSKY, Schweden, S. 85.

[65] CARVE, Reyßbüchlein, S. 73ff.

[66] Bad Langensalza [Kr. Langensalza]; HHSD IX, S. 33ff.

[67] Tonna > Gräfentonna [Kr. Langensalza]; HHSD IX, S. 162ff.

[68] HAPPE II 259 v; mdsz.thulb.uni-jena.de.

[69] Schwarzburg [Kr. Rudolstadt]; HHSD IX, S. 395ff.

[70] Römermonat: Reichssteuer, die auf der Reichsmatrikel beruhte: Danach wurden die Kosten für den Unterhalt des Reichsheeres von 4.000 Mann zu Pferd und 20.000 Mann zu Fuß berechnet (1541 auf 128.000 Gulden festgelegt), eine allgemeine Reichssteuer, die über die Reichskreise auf die Reichsstände umgelegt wurde.

[71] HAPPE II 270 r; mdsz.thulb.uni-jena.de.

[72] HAPPE II 271 r; mdsz.thulb.uni-jena.de.

[73] HAPPE II 272 r; mdsz.thulb.uni-jena.de.

[74] HAPPE II 279 r; mdsz.thulb.uni-jena.de.

[75] HAPPE II 279 v; mdsz.thulb.uni-jena.de.

[76] HAPPE II 280 v – 281 r; mdsz.thulb.uni-jena.de.

[77] HAPPE II 282 r; mdsz.thulb.uni-jena.de.

[78] Schmalkalden [Kr. Schmalkalden]; HHSD IX, S. 387ff.

[79] WAGNER, Pforr, S. 150.

[80] HAPPE II 284 r; mdsz.thulb.uni-jena.de.

[81] HAPPE II 286 r – 286 v; mdsz.thulb.uni-jena.de.

[82] HAPPE II 288 r; mdsz.thulb.uni-jena.de.

[83] HAPPE II 292 r; mdsz.thulb.uni-jena.de.

[84] HAPPE II 293 r; mdsz.thulb.uni-jena.de.

[85] HAPPE II 293 v; mdsz.thulb.uni-jena.de.

[86] [Bad] Salzungen; HHSD IX, S. 36ff.

[87] WAGNER, Pforr, S. 152.

[88] PATZE; SCHLESINGER V/1, 2. Teilband. Weimar 1984, S. 137, 168, 185, 795.

[89] (Bad) Tennstedt [Kr. Langensalza]; HHSD IX, 39f.

[90] Kannawurf [LK Sömmerda].

[91] HAPPE II 300 v – 303 r; mdsz.thulb.uni-jena.de.

[92] HAPPE II 319 v; mdsz.thulb.uni-jena.de.

[93] Dachwig [LK Gotha].

[94] Zit. bei BERG, Regulating war, S. 62.

[95] Dębica (Damnitz), heute Ortsteil von Warnice (deutsch Warnitz, Kreis Pyritz/Pommern).

[96] Stettin [Szczecin]; HHSD XII, S. 280ff.

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