Wildenstein, Georg Wolf [Wulf] von

Wildenstein, Georg Wolf [Wulf] von; Obrist [ – 16.11.1632 bei Lützen]

Der calvinistische „lange Wildenstein“, wie er auch genannt wurde, stammte aus einem uralten mittelfränkischen Geschlecht der Oberen Pfalz. Das Geschlecht war um die Burgen Wildenfels und Strahlenfels bei Hiltpoltstein,[1] in Lauf,[2] auf dem Rothenberg[3] bei Schnaittach,[4] im Amt Hersbruck[5] und in Neumarkt[6] begütert. Georg Thomas von Wildenfels auf Strahlenfels und Mühlbach († 1578), der Großvater Georg Wolfs, war kurpfälzischer Geheimer Rat und Oberschultheiß zu Neumarkt gewesen. Georg Wolfs Vater, Carl von Wildenstein, hatte als markgräflich-ansbachischer Rat und Oberamtmann in Roth[7] bei Nürnberg[8] amtiert.

Georg Wolf  selbst war Pfleger von Pleystein[9] gewesen.

Wildenstein stand neben Camerarius, Rusdorf, Dohna, Andreas Paul, kurpfälzischer Hofrichter in Heidelberg[10], und J. B. v. Schlammersdorf auf der „Schwarzen Liste“ vom 18. Dezember 1623, die Maximilians I. Rat Dr. Leuker zusammengestellt hatte. Die Liste enthielt die Namen all derer, die an einer habsburgfeindlichen Koalition arbeiteten. Als Führer der Pleysteiner Gruppe sollte er den erwarteten geplanten Aufstand in der Oberen Pfalz und in Böhmen unterstützen. Bis 1629 stand er in dänischen Kriegsdiensten, 1625 versuchte er noch in der Oberen Pfalz Soldaten für Christian IV. anzuwerben.

Die Veste Rothenberg bei Schnaittach diente ihm und Schlammersdorf sowie anderen vertriebenen oberpfälzischen Adligen als Treffpunkt, so dass die Amberger[11] Regierung am 7.7.1626 Maximilian I. vorschlug, die Veste besetzen zu lassen. Maximilian genehmigte zwar diesen Antrag am 14.7., doch die Ausführung unterblieb, da alle Ligatruppen zur Niederschlagung des oberösterreichischen Bauernaufstandes benötigt wurden.

In diesem Jahr 1626 war er in die Kämpfe der Harzschützen, einer vorwiegend bäuerlichen Widerstandsbewegung im Harz, gegen die kaiserlich-ligistischen Besatzungen involviert. Auf die Harzburg[12] wurde im April 1626 zur Unterstützung des Widerstandes eine dänische Kompanie unter Kapitän

Wildenstein gelegt. Von dort aus unternahm man Streifzüge in der Umgebung und presste die Bauern aus, indem man vorgab, sie gegen die Harzschützen zu sichern, mit denen man doch in Wirklichkeit zusammen arbeitete. Günther war einer der Anführer einer Gruppe von Harzschützen, die gegen die kaiserlich-ligistische Besatzungsmacht im Harz während des Niedersächsisch-Dänischen Krieges kämpften.

„Bei Andreasberg[13] lauerten andere Schützen, deren Anführer, Thomas (Dommes) Günther, nicht nur der Sache, sondern sich selbst verpflichtet, sein eigenes Süppchen kochte und persönlichen Hader (mit Stadtrichter Georg Stolle) niederträchtig austrug. Diese Auseinandersetzungen mißbilligten die Bürger, weil ein solch lächerlicher Streit rasch aus dem Ruder lief und nicht mehr zu kontrollieren war. Günther trieb ein übliches Spielchen, wobei er Andreasberg düpierte und Hauptmann Wildenstein einbezog. Er gab vor, einen Brief des tollen Halberstädter [Christian der Jüngere von Braunschweig; BW] zur Harzburg befördern zu müssen, wozu er vom Rat ein Pferd benötigte. Er untermauerte sein Begehren mit einer Drohung des von ihm ebenfalls getäuschten Wildenstein. Vor dem Hauptmann mußte er dann Farbe bekennen: Einen Brief des Herzogs habe er nicht, er sei nur darauf aus gewesen, den Burgkommandanten über einen schlimmen Kipper und Wipper, einen Falschmünzer, zu informieren, und dies in aller Eile. Es handle sich um Georg Stolle. Das war keine halbe Wahrheit, sondern eine ganze Lüge, die beim Hauptmann auf offene Ohren traf. Dommes verzuckerte seine Lüge mit dem Ansinnen, den Stolle mit einer Geldbuße von 4000 Talern zu belegen. Welcher Offizier hätte da ablehnen können ? Wildenstein dachte nur an die blinkenden Münzen und ließ den Denunzianten mit fünfzig seiner Söldner nach Andreasberg abrücken.

Mit Lumpereien dieses Formats beraubten sich Rotten wie die des Dommes jeglichen Kredits und machten es ihren Kritikern leicht, von Gaunern und Schnapphähnen zu reden. Zur Stillung seiner persönlichen Rachsucht – seine Mutter hatte gegen Stolle nicht obsiegt – tauchte Dommes Günther die Harzschützen ins Zwielicht. Obgleich der Oberharz unter den Verbrechen der Tillyschen gerade genug leiden mußte, scherte dies den Dommes nun gar nicht. Am 11. Mai 1626 erschraken die Andreasberger über die plötzlich auftauchende und herausgeputzte Einheit. Neugierige, deren Phantasie nicht ausreichte, sich Kommendes auszumalen, starrten die Söldner an und vernahmen, daß man das Herzberger[14] Schloß blitzschnell zu besetzen gedenke. Nachdem sich das Volk beruhigt hatte, weil kein Söldner handgreiflich zu werden drohte, wandte[n] sich jene, die ihrem Tagwerk nachgingen, ab. Die anderen verstanden wohl, daß die Truppe ausgehungert und durstig sei. Der strapaziöse Weg …

Auf Kosten der Gemeinde tafelten die Söldner am Markt. Gesättigt, erinnerten sie sich ihres Befehls und suchten, Stolle zu überraschen, was mißlang, weil das Ehepaar unterdessen geflohen war. Zornig hielten sich die Burschen am Inventar des Stolleschen Hauses schadlos und warfen auch noch Brandfackeln in die Räume. Hilfsbereite Nachbarn löschten sofort. Vergebens forderte der Dommes vom Hauptmann Wildenstein drakonische Strafen; wäre diesem die Wahrheit verborgen geblieben, hätte er dem Harzschützen recht geben müssen; er senkte die Strafe für Stolle auf 100 Taler – was immer noch 100 Taler zuviel waren – und beabsichtigte, den Dommes zur Verantwortung zu ziehen. Hellsichtig legte Günther viele Meilen zwischen sich und der Harzburg. Wildenstein hätte ihn bis Schlesien verfolgen müssen. Dort blieb der Dommes nicht lange; er kehrte in den Harz zurück“.[15]

„Nachdem Wildenstein bereits 186 Gulden von Altenau[16] erhalten hatte, erpreßte er weitere 150 Gulden, wofür er der Stadt am 15. Mai 1626 einen Schutzbrief ausstellte. Für Wildensteins Forderungen erwies es sich dabei als günstig, daß ihn ‚… der Richter und Gemein deß Bergstädtleins Altenau umb Schutz wider die Hartzbursch und etzlich Zusambgerott braunschweigische Unterthanen und Schützen ersucht und gebetten‘ hatten. Der Kapitän konnte damit als Beschützer von Altenau auftreten, was seinen Kontributionsforderungen einen anderen Anstrich gab. Außerdem erreichte er, daß die Bergstadt sich aus Furcht vor Repressalien bereit erklärte, nichts gegen ihn und die braunschweigischen Insurgenten zu unternehmen. Zugleich könnte das Schreiben aber auch ein Beleg dafür sein, daß die Dänen schon zu dieser Zeit versuchten, die Insurgenten als bloßes Werkzeug zu benutzen, diese aber bereits eine gewisse Selbständigkeit besaßen. Wildenstein forderte die Kontributionen aber auch aus der Grafschaft Wernigerode.[17] Die Ilsenburger[18] Rechnungen belegen eindeutig, daß die Harzburger mehrmals im Ort weilten. Die Gemeinde scheint dabei besonders im Mai 1626 unter dem Einfluß der Dänen gestanden zu haben. Mehrfach mußte die Kontribution in Form von Brot auf die Harzburg gebracht werden. Die zu dieser Zeit im Ort befindliche kaiserliche Salva Guardia wurde am 16. Mai von den „Harzburgischen Bauern“ gefangengenommen. Ebenfalls in östlicher Richtung fielen die Harzburger am 28. Mai in den zum grubenhagischen Amt Elbingerode[19] gehörigen Ort Mandelholz ein, wo sie ‚… Jobst von Windheim, der als Kugelnlieferant des Feindes ihnen verhaßt war, … alle seine Pferde und vier Wagen raubten und Ort rein ausplünderten‘ „.[20] „Eventuell bewogen auch die Aktivitäten der Harzburger unter Wildenstein den Rat der Reichsstadt [Goslar;[21] BW] dazu, die Angelegenheit zu forcieren. Dieser hatte sich am 27. Mai gegenüber dem Rat von Goslar dahingehend geäußert, daß die Stadt selber an dem Vorgehen der Harzburger Bauern schuld sei. Er warf ihnen vor, daß sie ‚… den Braunschweigischen Unterthanen von ihren in Goslar salvirten Körnern an ietzo inn ihrer Hungersnoth nit das geringste …‘ abfolgen ließen ‚… und die Rach von von den nothleidend und desparat gemachten Unterthanen (will geschweigen der Straff von Unsern Herrn Gott) umb so viel mehr heuffen und erzwingen‘ würden. Zwei Tage später, am Pfingstmontag, den 29. Mai 1626, gelang es den Harzburgern erneut, eine große Anzahl Schafe, Ziegen und 17 Pferde zu erbeuten“.[22]

„Zu Pfingsten 1626 fing er Goslarer Bürger, verfrachtete sie auf den Burgberg und ließ sie, bei geringer Kost, darben. Dazu überlegte er sich einige »Tortürchen«. Womöglich hatte ihn die Weigerung des Goslarer Rats, die Burg mit Lebensmitteln und Bier zu versorgen, fuchsteufelswild gemacht. Den Gefangenen verschaffte er ein Plätzchen auf dem Burghof, fesselte Mann für Mann an einen Stuhl und postierte hinter jedem Angebundenen einen Söldner mit blankem Degen. Wildenstein begehrte das Eingeständnis der Gefangenen, daß sie ihn, überhaupt die gute Sache bei Wallenstein verleumdet hätten. Bei Verweigerung der Aussage oder bei dummer Lüge, so hörten die Gefangenen von ihm, würde jeder einzelne Nase und Ohren einbüßen und – sollten sie ihn durch ihr Verhalten dazu zwingen – sogar den Kopf. Schöne Aussichten ! Zum äußersten ließ es der Offizier nicht kommen. Er verabreichte Stockhiebe und hielt die Geprügelten, nach der beschämenden Behandlung, zu harter Arbeit an, die von einer Flut böser Flüche begleitet war. Drei Goslarer Bürger entließ Wildenstein unter entwürdigenden Bedingungen, drei weitere transportierte er nach Wolfenbüttel,[23] wo sie auch nicht die reine Freude erwartete. Für den Rest forderte er, auf Leben oder schmählichen Tod, ein saftiges Lösegeld, was Goslar wohl, zähneknirschend, zahlte.

Auf Vergeltung aus, protokollierte der Rat alle der Stadt und ihren Bürgern zugefügten Schandtaten und machte die Welt, insbesondere den Kaiser, Tilly und Wallenstein, rebellisch. Viel bewirkten die Herrschaften nicht; erst Johann Dingel, der Aufsichtsbeamte der Bergwerke, setzte in Wolfenbüttel ein Verbot von Raub und Plünderung für Goslar und die Bergstädte durch. Außerdem drängte er auf die Zurückziehung des Hauptmanns Wolf von Wildenstein. So muß es denn gekommen sein; noch im Sommer gaben die Dänen die Harzburg auf“.[24]

„Nachdem Wallenstein am 19. Juni 1626 [Oswald v.; BW] Bodendieck[25] nochmals befohlen hatte, gegen die Harzburger vorzugehen, setzte sich dieser mit Oberhauptmann Meyer in Goslar in Verbindung, um das konkrete Vorgehen zu erörtern. Der erste entscheidende Angriff Bodendiecks auf die Harzburger, von denen eine größere Anzahl getötet wurde, erfolgte am 22. Juni. Dabei erbeuteten die Kaiserlichen das Vieh der Harzburger, das diese außerhalb der Burg auf der Weide hatten. Die zweite erfolgreiche Aktion führte der Obristleutnant am 26. Juni 1626 durch. Als die Harzburger am Morgen dieses Tages ihr Vieh aus der Burg trieben, wurden sie von den Kaiserlichen überrascht und von diesen das gesamte Vieh erbeutet. Ein Ausfall der Harzburger aus der Burg, bei dem das Vieh zurückerobert werden soll-te, schlug fehl. Mit erheblichen Verlusten mußten sie sich wieder auf die Burg zurückziehen. Etwa 20 Mann waren im Kampf gefallen. Weitere 16 wurden durch Bodendieck als Gefangene mit nach Osterwieck[26] geführt. Anscheinend betrachteten die Kaiserlichen ihre Aktionen als ausreichend zur Eindämmung der Bewegung, weshalb sie von einer Blockierung der Burg Abstand nahmen. Nur so ist es auch zu erklären, daß am 27. Juni ‚… der Kapitain auf der Harzburg Georg Wolf von Wildenstein alle Rinder bei 64 Häupter, so den Bürgern (von Wernigerode .. F. B.) allhie gehören, außen Harze …‘ erbeuten konnte. Außerdem war es möglich, daß durch die Gemeinde Ilsenburg noch am 29. Juni und an einem der folgenden Tage jeweils 100 Brote als Kontribution auf die Har[z]burg gebracht werden konnten. Obwohl die Burg selber scheinbar nicht von den Kaiserlichen angegriffen wurde, verließen sie die Dänen mit großer Wahrscheinlichkeit im Juli 1626″.[27]

Wildenstein zog es immer wieder in die Obere Pfalz zurück, wo er seine familiären Bindungen hatte. Am 8. Januar 1628 wurden alle Ämter in der Oberen Pfalz angewiesen, Wildenstein festzunehmen. Dieser hielt sich in Lichtenberg,[28] seine Frau bei dem Landmarschall Fuchs in Winklarn[29] auf, dessen Schwester sie war. Wildenstein wollte einige befreundete Adlige besuchen, ging aber nicht in die Falle.

Ab 1630 stand Wildenstein in schwedischen Diensten. Anfänglich war er Adjutant des schwedischen Generalleutnants Baudissin.

Wildenstein wird beim Sturm der ligistischen Truppen Tillys auf Gustav II. Adolfs Lager bei Werben[30] am 7.8.1631 erwähnt.[31]

Der Schmalkaldener[32] Chronist Johann Georg Pforr [1612 -1687] hält fest: „Mit dem andern theill der armee ist der General Wolff Heinrich Baudiß über[n] walt uff Schmalkalden gangen und den 27. Septembr: [1631 a. St.; BW] alhier ankommen und sich mit 9 regiment zu fueß und 16 stück geschütz in die statt geleget, welche 9 regimenter in 14000 bewehrter mann bestanden, welche durch nachfolgende obristen commdirt worden, als nemblich[en der junge Graff von Thurm,[33] Oberst Hebron,[34] Obrist Vitzthum,[35] Obrist Rehn,[36] ein Schott, Obrist Marquai,[37] auch ein Schott, Obrist Hall,[38] Obrist Redewin,[39] Obrist Willenstein.[40] Uff den dorffschafften haben gelegen 39 cornet reutter. Den 29. dito sint berührte völcker wiederumb aufgebrochen und auch nach Francken gezogen. Diese Schwedische völcker haben sich bey den bürgern gar feindlich gehaltten, außgenommen die Keyserliche gefangene soldaten, haben die bürger ihrer gewohnheit nach tribuliret“.[41]

Ende 1631 übernahm er als Obrist das Regiment des am 17.9. bei Breitenfeld[42] gefallenen Adolf Dietrich von Efferen, genannt Hall.

„Bereits am 23. November 1631 waren auf Veranlassung des Feldmarschalls Pappenheim 5 Kompanien zu Roß unter Oberst Raymond d’Espaigne und 500 Mann zu Fuß aus dem Regiment Johann Wolf von Salis unter Hauptmann Eppenauer aus Forchheim[43] nach Bamberg[44] zum Schutz der Stadt abkommandiert worden. Der Bischof [Johann Georg II. Fuchs v. Dornheim; BW] hatte gegen diese eigenmächtige Einquartierung heftig protestiert. Am 4. Dezember schrieb er dem Generalwachtmeister Timon von Lindlo [Lintelo; BW], zu diesem Zeitpunkt noch kurbayerischer Kommandant in der Oberpfalz, und bat ihn ‚das Regiment des Obristen deSpagne, daß in der Stadt so übel haust, aufs ehest abzuberufen‘. Die Bitte wurde mit einer Sendung Wein untermauert. Wie berechtigt die Bedenken des Bischofs waren, zeigte sich[,] als die schwedischen Truppen unter Gustav Horn in Bamberg einmarschierten. Bereits am 10. Februar waren 5 Cornets, zumeist aus fränkischen Adeligen bestehende Reiter und 2 Fahnen Fußvolk vor der Stadt eingetroffen. Am nächsten Tag, dem 11. Februar 1632, näherte sich die schwedische Hauptmacht, nach Heilmann aus 18.000 Mann und 30 Geschützen bestehend. Vor Tagesanbruch verließ die gesamte Besatzung, Obrist d’Espaigne mit seinen Reitern und Hauptmann Michael Heinrich von Lüdinghausen (gen. Wolff) mit dem Salis’schen Fußvolk, die Stadt. Diese Truppen quartierten sich bei Zochenreuth[45] (nahe Aufseß[46]) und Waischenfeld[47] ein. Der Bischof und die Domherren hatten sich, wie üblich, nach Forchheim in Sicherheit gebracht.[48] Der Bürgermeister Sebastian Meyer entfloh im Hemd. Die weitgehend unbefestigte Stadt war nun vollkommen auf sich gestellt. Feldmarschall Horn ließ die Stadt durch zwei Trompeter zur Übergabe auffordern und schickte den Obersten Georg Wulf von Wildenstein als Kommissionär. Während in der Residenz die Übergabebedingungen von den Vertretern der fürstlichen Regierung und den städtischen Behörden aufgesetzt wurden, war ein Teil der Reiterscharen Horns bereits über den Kaulberg in die Stadt herein gezogen, wurde jedoch durch die immer noch zum Widerstand entschlossenen Bürger, die sich im Rathaus verschanzt hatten, am Übergang über die östliche Regnitzbrücke gehindert. Mittlerweile waren auch die angeforderten Ausschüsse vom Obermain, aus Marktzeuln[49] und Burgkunstadt,[50] von Hallstadt[51] kommend in der Stadt eingetroffen. Obwohl die Übergabebedingungen dem Feldmarschall Horn bereits von Dr. Anton Winter überbracht worden waren, entbrannte im Westen der Stadt ein verbissener Kampf um die ‚Seeßbrücke‘ (diese war aus Holz und stand an der Stelle der heutigen Kettenbrücke). Die schwedischen Truppen wurden dreimal zurückgeworfen, die Brücke teilweise abgeworfen. Der Kampf um die Brücke dauerte von drei Uhr nachmittags bis gegen Mitternacht. Letztendlich mußten die Verteidiger zermürbt und wegen Mangel an Munition der Übermacht weichen. Soweit der Bericht der Statthalter und Räte vom 13. Februar an den Bischof.

Der Bericht der Nonne vom Heiligen Grab, Maria Anna Junius (abgedruckt im BHVB 52, S. 53), relativiert die Ereignisse etwas: ‚Das Schießen hat angefangen um 6 Uhr und gewährt bis zu früh um 1 Uhr, denn etliche Bürger sind auf dem Rathause gewesen, die haben gar stark herüber auf die Feind geschossen, daß sich kein Feind herfür vor die Häuser hat wagen dürfen; denn sie haben sie geschwind niedergeschossen. Wann wir in die Stadt gesehen haben, so haben wir nichts als Feuer gesehen, daß unser Kloster licht davon worden ist. Auch hat man diese Nacht dahausen beim Gericht [vor dem Langasser Tor, etwa auf der Höhe Schützen-/Amalienstraße] ein großes Feuer geschürt, daß die Feinde haben meinen sollen, es sei Volk vorhanden, denn wir haben alle Stund gemeint, es werde Volk uns zu Hülf geschickt, aber da ist kein Mensch kommen; denn der Ausschuß, der zu Abends kommen ist und Lärmen gemacht hat [Alarm geschlagen], ist aller ausgerissen [sic !]. Die Bürger, so noch auf dem Rathaus gewesen, deren gar wenig waren, haben sich gar ritterlich gewehrt; um 12 Uhr [Mitternacht] hat man in der Stadt umgeschlagen, die Bürger sollen aufs Rathaus kommen, da kamen auf dem Markte ihrer 6 zusammen und als sie aufs Rathaus kamen, waren es noch 2. Auf dem Rathaus waren noch 12 Männer; sie sagten, wenn noch 12 Bürger da wären, wollten sie sich halten, bis es Tag würde; nun aber wollten sie auch weggehen‘. Tatsächlich war die Stadt, entgegen der aufgeregten Schilderung der Räte, fast widerstandslos an die schwedisch-protestantischen Truppen übergegangen. Die Nonnen vom Heiligen Grab baten in den frühen Morgenstunden den Obersten Wildenstein, der bereits im Gasthaus zur Gans am Marktplatz residierte, um eine Schutzwache, die ihnen durch Vermittlung seines Vetters (des fürstbischöflichen Rats Jobst Gabriel von Wildenstein) und seines Fuchs von Dornheim, eines Vetters des Bischofs gewährt wurde“.[52]

Wildenstein, ein bekennender Calvinist, wurde nach der Einnahme Bambergs zum Kommandanten ernannt. Er ließ sofort in der Jesuitenkirche calvinistischen Gottesdienst halten. Das erzürnte die lutherischen Prediger aus den eigenen Reihen so, dass sie beinahe einen Prozeß gegen ihn veranlasst hätten. Seine Infanterie hatte er beim Kloster zum Heiligen Grab einquartiert. Er selbst wohnte zuerst im Jesuitenkolleg, danach im benachbarten Edelweier’schen Haus an Stelle der jetzigen Martinskirche, wo sich bis 1641 die Herberge zum ‚Grünen Psittig‘ (Papagei) befand. Auf Drängen seiner Frau schickte er zwei mit Beutestücken beladene Wagen nach Nürnberg.[53]

Nach der Einnahme Bambergs durch Tilly in der Nacht vom 9. zum 10. März 1632 wurde Wildenstein, nunmehr Obrist und Kommandant von Bamberg, gefangen genommen. Er hatte sich am 10. und 11. März in einem Haus am Steinweg verbergen können, wurde jedoch von seinem eigenen Vetter, der in bambergischen Diensten stand, verraten. Als Rebell wurde er auf Befehl Maximilians, der seit 1622 nach ihm hatte fahnden lassen, in die Festung Ingolstadt[54] gebracht.

Sein Regiment war dabei, als die schwedische Armee am 20.4.1632 in Augsburg[55] einrückte. „Die eigentlichen militärischen Aufgaben sollten allerdings vier bis fünf Regimenter Besatzung erfüllen. Dafür verlangte König Gustav Adolf eine monatliche Kontribution von 30 000 Gulden. Das war eine enorme Summe: Sämtliche Steuereinnahmen der Reichsstadt überstiegen selbst in guten Zeiten kaum 70 000 bis 80 000 fl. jährlich. Das alles war durch Aufschläge auf Lebensmittel zu finanzieren. Auch die Geistlichkeit sollte nicht ungeschoren davonkommen. Immerhin standen einem gemeinen Soldaten täglich zwei Pfund Brot, ein Maß Wein, dazu entweder noch ein Pfund Fleisch oder die Kost, die es am Tisch seiner (unfreiwilligen) Gastgeber gab, zu.

Nicht einmal die Fuggerei blieb von Einquartierungen verschont, man legte das Wildensteinsche Regiment in die Armensiedlung. Die Bewohner mußten innerhalb weniger Stunden ihre Sachen packen und ausziehen, Interventionen der Fuggereiverwalter blieben erfolglos:

«… haben wir also beede supplicierende verwalter unverrichter sachen ganz hilflos mit der langen naasen, wie man sagt, abziehen und die sach gott und der zeit bevelchen müessen».

Die Bewohner waren fassungslos:

«… darüber ein solches erbärmliches heulen, schreien und weinen mit zuesamen schlagung der händ über die häupter erfolgt, das es einen stain zuegeschweigen einen menschen bewegt haben solte» „.[56]

Während des sinnlosen Anrennens der schwedisch-hessen-kasselischen Armee auf Wallensteins Lager bei Zirndorf (Alte Veste[57]) nahe bei Nürnberg im September 1632 wurde er verwundet. Der schottische Kriegsteilnehmer Robert Monro berichtet darüber: „Am 16. August kamen die Verstärkungen, die der Reichskanzler Oxenstierna und Herzog Wilhelm von [Sachsen- BW] Weimar in Sachsen, Hessen und Thüringen zusammengebracht hatten, in Windsheim[58] zusammen. Nachdem sie am 18. August in Herzogenaurach[59] und Bruck,[60] am 21. August in Fürth[61] waren, wo über 1 000 Mann kaiserliche Truppen lagen, die im Handumdrehen verjagt waren und ihren Rückzug in Wallensteins Lager nahmen. Nachdem dies geschehen war, setzten General Baner und Herzog Wilhelm von Weimar den Marsch mit der etwa 30 000 Mann starken Armee durch die Felder in Richtung auf das Dorf Großreuth[62] fort, wo sie sich auf einer Ebene eine halbe Meile vor dem Lager des Feindes in Schlachtordnung aufstellten. Der König marschierte dann mit der Armee aus dem Lager bei Schweinau[63] in Richtung Kleinreuth[64] heraus und stellte sich unverzüglich in Schlachtordnung vor dem Lager des Feindes auf. Die Kaiserlichen jedoch, die nicht bereit waren, sich im Feld sehen zu lassen, hielten sich innerhalb ihrer Verschanzungen und schossen mit ihren Kanonen auf uns. Sie richteten aber keinen Schaden an und töteten nur einen Konstabler und einige Soldaten. In der Erwartung, daß sie sich entschließen könnten, aus dem Lager herauszukommen, unternahmen wir den ganzen Tag über nichts und standen bis zum Abend zur Schlacht bereit. Dann bekam die Infanterie den Befehl, auf Kanonenschußweite an das Lager heranzugehen und Batteriestellungen vor der Front aufzuwerfen, und zwar auf der ganzen Länge, in der unsere Truppen dem feindlichen Lager gegenüberstanden. Wir hoben vom linken bis zum rechten Flügel vor unseren Linien einen Laufgraben aus, der sich von einer Batteriestellung zur anderen erstreckte. Dort wurden die Batterien großer und kleiner Geschütze eingebaut, 72 Kanonen, durch Musketiere und Pikeniere abgesichert, während andere Brigaden bereitstanden, ihnen zu Hilfe zu kommen, wenn es nötig sein sollte. Auch Kavallerie stand in der Nähe bereit, die Infanterie zu unterstützen.

Als der Tag anbrach, wurden die kaiserlichen Generale mit einer Artilleriesalve begrüßt, die sie zu so ungewohnter Zeit aus ihrem Schlaf weckte. Sie brachten sich in ihren Schanzen in Sicherheit, da sie nicht den Mut hatten, ihre Gesichter (II, 148) im Feld zu zeigen. Das Artilleriefeuer dauerte den ganzen Tag. Am Abend nahmen die Kaiserlichen ihre Streitkräfte in die Verschanzungen bei Altenberg zurück, die in diesem Abschnitt sehr stark waren, so daß keine Möglichkeit mehr bestand, ihnen dort mit der Artillerie beizukommen. Der König dachte deshalb, daß er den Feind aus dem Lager heraustreiben könnte, wenn er sich des Berges bei der Alten Veste bemächtigte. So gab er den Befehl, die Batterien in der Nacht aus den Stellungen zu ziehen, und indem er die Armee in Kampfbereitschaft hielt, marschierten wir nachts durch Fürth auf die andere Seite des feindlichen Lagers, in der Absicht, die Alte Veste einzunehmen und den Feind aus dem Lager zu werfen. Nachdem der König Nachricht erhalten hatte, der Feind sei überhaupt abgezogen und habe nur eine Nachhut auf dem Berg zurückgelassen, seinen Abmarsch zu decken, marschierten wir an die Alte Veste heran und stellten uns davor in Schlachtordnung auf, Reiterei, Infanterie und Artillerie. Um 7 Uhr morgens beschloß der König aufgrund einer weiteren nicht gesicherten Information, den Berg ernsthaft anzugreifen.

Herzog Wilhelm von Weimar, zu dieser Zeit Generalleutnant unmittelbar unter dem König, kommandierte die Armee, Bernhard von Weimar die Reiterei, General Baner [der schon in der Nacht vom 31.8. zum 1.9. verwundet worden war; BW] hatte das Kommando über die Infanterie, und Oberst Lennart Torstenson befehligte die Artillerie, während verschiedene andere Kavallerie von Stand angewiesen wurden, sich beim König zur Verfügung zu halten, da er die Schlacht leitete. So standen Graf Nelen [Nils Graf Brahe; BW], ein Schwede, damals Generalmajor der Infanterie, Generalmajor Boëtius, ein Deutscher, und Sir John Hepburn dem König zur Verfügung. Hepburn hatte das Kommando seiner Brigade niedergelegt, und da er nicht mehr im Dienst des Königs stand, hielt er sich nur so bei ihm auf. Generalmajor Rostein war als Stallmeister auch in der Nähe S. M., während Generalmajor Streiff [von Lauenstein; BW] neben Herzog Bernhard die Reiterei befehligte.

Nachdem die Armee in Schlachtordnung aufgestellt war und die Stabsoffiziere beim König ihre Position eingenommen hatten, begann alsbald die Schlacht. General Baner wurde in den Arm geschossen und ging zurück, auch Generalmajor Rostein wurde getroffen und ging sofort nach hinten. Der König befahl starken Kampfgruppen von Musketieren, die aus allen Brigaden abkommandiert worden waren, unter Führung eines Obersts, eines Oberstleutnants und einer Anzahl befähigter Offiziere niederer Ränge gegen den Berg vorzurücken, um einen Einbruch in die Stellungen des Feindes zu erzielen, die dieser jedoch hartnäckig verteidigte. Der Kampf wurde auf beiden Seiten mit größter Härte geführt. Kaum waren die Sturmgruppen vorgegangen, mußten schon die Verstärkungen vorgezogen und eingesetzt werden, ihnen beizustehen. Der Tod war so häufig unter Offizieren und Mannschaften, daß diejenigen, die verwundet wurden, froh waren, mit dem Leben davongekommen zu sein, denn sie sahen unsere Lage als verzweifelt an, da wir unsere Leute verloren, ohne gegen den Feind voranzukommen, der durch seine Verschanzungen gedeckt war, während wir, Offiziere und Soldaten, wie die Zielscheiben vor ihm standen, auf die man nur zu feuern brauchte, da sie keine Deckung hatten, es sei denn, man bezeichnet den Schatten einiger großer Bäume im Wald als solche. So verloren wir die besten Offiziere und Mannschaften, und man konnte bei diesem Sturm kaum den Kopf heben. Da unsere besten Leute gefallen oder verwundet waren, wurden wir am Ende so schwach, daß die Infanteriebrigaden fast keine mehr Pikeniere hatten, die Fahnen zu schützen, denn die Musketiere waren durch die dauernden (II, 149) scharfen Angriffe zu erschöpft und aufgerieben. Das galt aber nicht nur für die Infanterie, die den Berg angriff, sondern auch für die Truppen an den Flügeln außerhalb des Waldes, wo die Kavallerieverbände beider Seiten sich heftig angriffen, unterstützt durch Dragoner und Musketiere, die als Verstärkung in den Kampf eingriffen.

Um 1 Uhr mittags befahl mir Herzog Wilhelm – es war mein erster Einsatz als Oberst – , am Fuß der Alten Veste das Kommando über eine Sturmgruppe von 500 Musketieren zu übernehmen, da Graf [Johann Jakob; BW] von Thurn getroffen worden war. Ich nahm von meinen Kameraden Abschied und befand mich, als ich auf meinem Posten ankam, im dicksten Durcheinander. Eine Menge Offiziere und Soldaten lagen überall blutend auf dem Boden herum. Als erstes ging ich nach meiner Lagebeurteilung daran, die Soldaten der Kampfgruppe anzuweisen, das Äußerste für unseren eigenen Vorteil, unsere Sicherheit und zum Niederhalten des Feindes zu tun. Ich sah, daß die Feinde von Zeit zu Zeit aus ihren Schanzen mit kleinen Gruppen von Musketieren Ausfälle machten und auf uns feuerten, auch daß sie unsere eigenen Bewegungen ausspähten und sich erst wieder zurückzogen, wenn ihr Pulver verschossen war. Um sie niederzuhalten, legte ich einen Sergeanten mit 24 Musketieren in einen Hinterhalt, sie bei ihrem nächsten Ausfall zu empfangen. Als sie das sahen, kamen sie nicht mehr heraus, bis auf einen Mann, der unsere Bewegungen ausspähte.

Als ich mich zu meiner Verstärkungsgruppe begab, um sie einzuweisen, und dabei stehenblieb, dann wieder weiterging, erkannten mich die Feinde daran wohl als Offizier. So kommandierten sie einen Mann mit einer langen Büchse ab,[65] der von einem Baum aus auf mich zielte und schoß. Die Kugel traf mich auf der linken Seite unmittelbar oberhalb des Hüftknochens, glücklicherweise aber auf die eiserne Schnalle meines Degengehängs, durchschlug sie, wobei sie plattgedrückt wurde und ihre Wucht verlor. Die Trümmer der Schnalle und die Kugel drangen etwa zwei Inch tief[66] in meinen Körper ein, wo ich sie fand. Ich habe sie nun als Amulett umhängen als Zeichen des Beweises dafür, daß ich damals durch Gottes Fügung mit dem Leben davonkam. Trotz meiner Verwundung und obwohl ich viel Blut verloren hatte, fühlte ich mich kräftig genug, auf meinem Posten bis zum Abend auszuhalten. Dann kam mein Oberstleutnant John Sinclair mit 500 Musketieren, uns abzulösen. Ich brachte aber nur einen geringen Teil meiner Leute zurück, da ich beinahe zweihundert Mann verloren hatte, nicht gerechnet die Offiziere und Soldaten, die verwundet worden waren. Sinclair brachte am nächsten Morgen noch weniger zurück, denn von denen, die nicht getötet oder verwun-det worden waren und die Nacht über bleiben mußten, liefen aus bloßer Angst soviele davon, daß zuletzt von seiner ursprünglichen Zahl etwas mehr als 30 Offiziere und Soldaten übrig waren. […]

Beim Angriff an diesem Tag wurden auf unserer Seite getötet: Generalmajor Boëtius, Generalmajor Zepper, Oberstleutnant Maschien, Rittmeister Moritz von Moltburg, Obristleutnant Wildenstein und verschiedene Offiziere niederer Ränge, dazu über 1 200 Soldaten, auch der Graf [Georg Friedrich; B.W] von Erbach. Viele Offiziere waren verletzt, so z. B. der Graf [Kaspar; BW] von Eberstein, der Graf von Thurn, Oberst Burt, und von unseren Landsleuten aus dem Regiment Spence war Hauptmann Traile durch die Kehle geschossen, Hauptmann Vanse vom Regiment des Obersten Monro von Fowlis in die Schulter getroffen. Leonard Torstenson von der Artillerie und Oberst Erik Hand, beide Schweden, waren zusammen mit zwei Oberstleutnanten gefangengenommen worden. Bei diesem Gefecht wurden von unseren Leuten 2 000 Mann verwundet, die dann nach Nürnberg in Pflege gegeben wurden. Die getöteten Offiziere der Kaiserlichen waren: Oberst Jakob Fugger, Oberst Aldobrandini, Oberst [Mario; BW] de Caraffa und über 40 niedere Offiziere, dazu hatten sie 1 200 Soldaten verloren. Herzog Wallenstein und Herzog Bernhard von Weimar wurde das Pferd unter dem Leib erschossen“.[67]

Wildenstein wurde aber entgegen der Aussage Monros nur verwundet.

Wildenstein fiel am 16.11.1632 in der Schlacht von Lützen[68] bei einem der Sturmläufe auf Wallensteins Artilleriebatterie bei den Windmühlen, zusammen mit dem Obristleutnant von Bernhard von Weimars grünem Leibregiment, Johann Winckler.

[1] Hiltpoltstein [LK Forchheim]; HHSD VII, S. 296f.

[2] Lauf (Pegnitz) [LK Nürnberger Land]; HHSD VII, S. 393.

[3] Rothenberg, Festung [Gem. Schnaittach, LK Lauf/Pegnitz, Mfr.]; HHSD VII, S. 635f.

[4] Schnaittach [LK Lauf/Pegnitz]; HHSD VII, S. 671f.

[5] Hersbruck [LK Nürnberger Land]; HHSD VII, S. 289ff.

[6] Neumarkt i. d. OPf.; HHSD VII, S. 505f.

[7] Roth [LK Roth]; HHSD VII, S. 634f.

[8] Nürnberg; HHSD VII, S. 530ff.

[9] Pleystein [LK Neustadt/Waldnaab]; HHSD VII, S. 589f.

[10] Heidelberg; HHSD VI, S. 302ff.

[11] Amberg; HHSD VII, S. 20ff.

[12] Bad Harzburg [LK Goslar].

[13] Sankt Andreasberg [Kr. Zellerfeld]; HHSD II, S. 409f.

[14] Herzberg [Kr. Osterode]; HHSD II, S. 225f.

[15] HOFFMANN, Harzschützen, S. 65f.

[16] Altenau [Kr. Zellerfeld]; HHSD II, S. 6f.

[17] Wernigerode [Kr. Wernigerode]; HHSD XI, S. 493ff.

[18] Ilsenburg [Kr. Wernigerode]; HHSD XI, S. 225ff.

[19] Elbingerode [Kr. Wernigerode]; HHSD XI, S. 110f.

[20] BOBLENZ, Aktionen, S. 67f.

[21] Goslar; HHSD II, S. 174ff.

[22] BOBLENZ, Aktionen, S. 69.

[23] Wolfenbüttel; HHSD II, S. 503ff.

[24] HOFFMANN, Harzschützen, S. 56f.

[25] Bodendieck war Obristwachtmeister unter Wallenstein und Kommandant von Osterwieck. Vgl. die Erwähnungen bei NÜCHTERLEIN, Wernigerode.

[26] Osterwieck [Kr. Wernigerode/Halberstadt]; HHSD XI, S. 359f.

[27] BOBLENZ, Harzschützenbewegung, S. 71f.

[28] Lichtenberg [LK Naila]; HHSD VII, S. 406f.

[29] Winklarn [LK Schwandorf]; HHSD VII, S. 825.

[30] Werben [Kr. Osterburg]; HHSD XI, S. 492f.

[31] KREBS, Hatzfeldt, S. 219.

[32] Schmalkalden [Kr. Schmalkalden]; HHSD IX, S. 387ff.

[33] Johann Jakob Graf von Thurn.

[34] John Hepburn.

[35] Johann Vitzthum von Eckstädt.

[36] Johann Jost von Rehn.

[37] Robert Monro.

[38] Hans Wilhelm von Efferen, genannt Hall; Obrist.

[39] Patrick Ruthven.

[40] Georg Wulf von Wildenstein.

[41] WAGNER, Pforr, S. 108.

[42] Breitenfeld [Kr. Leipzig]; HHSD VIII, S. 38f.

[43] Forchheim; HHSD VII, S. 201ff.

[44] Bamberg; HHSD VII, S. 66ff.

[45] Zochenreuth, heute Ortsteil von Aufseß [LK Bayreuth].

[46] Aufseß, Burg [LK Bayreuth]; HHSD VII, S. 43f.

[47] Waischenfeld [LK Bayreuth]; HHSD VII, S. 781f.

[48] Die Feste Forchheim wurde während des gesamten Krieges nie erobert.

[49] Marktzeuln [LK Lichtenfels].

[50] Burgkunstadt [LK Lichtenfels]; HHSD VII, S. 117.

[51] Hallstadt [LK Bamberg]; HHSD VII, S. 266f.

[52] ENGERISSER, Von Kronach, S. 38ff. (die zurzeit beste kriegsgeschichtliche Darstellung).

[53] LOOSHORN Bd. 6, S. 219, 220; Nürnberg; HHSD VII, S. 530ff.

[54] Ingolstadt; HHSD VII, S. 326ff.

[55] Augsburg; HHSD VII, S. 44ff.

[56] ROECK, Als sollt die Welt, S. 257.

[57] Alte Veste [Gem. Zirndorf LK Fürth]; HHSD VII, S. 14.

[58] Bad Windsheim [LK Neustadt/Aisch-Bad Windsheim]; HHSD VII, S. 63f.

[59] Herzogenaurach [LK Erlangen-Höchstadt]; HHSD VII, S. 291.

[60] Bruck [LK Erlangen].

[61] Fürth; HHSD VII, S. 219ff.

[62] Großreuth hinter der Veste, heute Stadtteil von Nürnberg.

[63] Schweinau, heute Stadtteil von Nürnberg.

[64] Kleinreuth hinter der Veste, heute Stadtteil von Nürnberg.

[65] Nach dem „Kriegsbüchlein“ von Hans Conrad Lavater (65) hatten folgende Soldaten bei Gefangennahme keinen Anspruch auf Quartier (Pardon): „wann ein Soldat ein eysen, zinne, in speck gegossen, gekäuete, gehauene oder gevierte Kugel schiesset, alle die gezogene Rohr und französische Füse [Steinschloßflinten] führen, haben das Quartier verwirkt. Item alle die jenigen, die von eysen geschrotete, viereckige und andere Geschröt vnd Stahel schiessen, oder geflammte Dägen, sollt du todt schlagen“.

[66] 1 Inch = 2, 54 cm.

[67] MAHR, Monro, S. 184ff. Monro datiert nach dem alten Stil.

[68] Lützen [Kr. Merseburg/Weißenfels]; HHSD XI, S. 286f.


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