Schlick, Heinrich Graf zu Bassano und Weißkirchen

Schlick, Heinrich Graf zu Bassano und Weißkirchen; Feldmarschall, Hofkriegsrat [1580 – 5.1.1650 Wien]

Graf Heinrich von Schlick[1] [Schlik] Graf zu Bassano [Passaun][2] und Weißkirchen[3] war ein Vetter des am 21.6.1621 hingerichteten Führers der protestantischen Stände Graf Andreas von Schlick. „Trotz seiner protestantischen Konfession trat Schlick im Alter von 17 Jahren in kaiserliche Dienste und kämpfte unter Basta in Ungarn. Vermutlich 1604 wurde er Offizier in spanischen Diensten und kämpfte in den Niederlanden, wo er einen Achseldurchschuß erlitt. Nach Abdanken des Regiments unternahm er eine Reise durch Frankreich und trat von 1609-1610 wieder in kaiserliche Dienste in Jülich und im Elsass. Danach führten ihn seine Reisen durch Frankreich, England und die Niederlande, wo er Geometrie, Mathematik und waß darzu gehörig, neben andern Adelichen und Ritterlichen Exercitien studierte. 1614 nahm er Dienst in Pfalz-Neuburg, im Jahr darauf wieder in Spanien und 1616 beim Herzog von Braunschweig, wo er 500 Reiter in vier Kompanien als Obristleutnant kommandierte. Von dort zog er in die Niederlande, 1617 war er in Italien und focht in der Armee von Don Pedro di Toledo gegen den Herzog von Savoyen“.[4] Heinrich Schlick war anfänglich aktiv für die Interessen der böhmischen Stände eingetreten. Unterschiedliche Standpunkte über die rechtliche Auslegung des Majestätsbriefes beim Bau von protestantischen Gotteshäusern auf Kirchengrund führen damals zu gewaltsamen Ausschreitungen. Als die katholischen Statthalter sogenannte Aufwiegler einsperren ließen, kam es zu kaiserfeindlichen Kundgebungen der Protestanten. Am 23.5.1618 warfen aufgebrachte Protestanten zwei kaiserliche Statthalter und einen Schreiber aus dem Fenster der Prager Burg. Heinrich Schlick war bei diesen Vorfällen persönlich anwesend.

Im Grunde hatte dieser „Prager Fenstersturz“ nur formelle Bedeutung und wird als Beginn bzw. Auslöser des 30jährigen Krieges z. T. überschätzt. Der Vorgang scheint heute lächerlich, damals symbolisierte er aber einen Staatsstreich und war Auslöser der militärischen Intervention der katholischen Liga unter dem Befehl Tillys.[5] Nach der Schlacht am Weißen Berg, in der Schlick noch als Obrist des mährischen Infanterieregiments für die böhmischen Aufständischen und ihren König Friedrich V. von der Pfalz[6] kämpfte, wechselte er nach der Niederlage des böhmischen Heeres mit dreister Geschicklichkeit und Beziehungen sofort die Seiten und machte eine glänzende Karriere im kaiserlichen Heer. Mit dem Beginn des Aufstandes in Böhmen kehrte Schlick in seine Heimat zurück und im Frühjahr 1619 erhielt er das frühere mährische Regiment Albrecht von Wallensteins.[7] Er wurde nicht wie sein Vetter als ein Führer der Aufständischen am 21.6.1621 auf dem Prager Altstädter Ring hingerichtet, sondern starb im hohen Alter als Feldmarschall des kaiserlichen Heeres und Präsident des Wiener Hofkriegsrates ausgezeichnet als Ritter des Goldenen Vlies.

Ab 1621 war er kaiserlicher Obrist, wurde zum Geheimen Rat und Feldmarschall ernannt, 1632 wurde er Hofkriegsratspräsident. Sein Überfall auf Derneburg[8] im Mai 1623 wurde sogar von dem Barock-Poeten Johann Beer in seinen „Teutschen Winter=Nächten“ nach dem Bericht eines Augenzeugen geschildert:Dazumal war der Wallensteiner an der Weser sehr beschäftigt, darum kam der Fürst von Weimar dem Braunschweiger zu Hülf und schickte zwei schöne und wohlmundierte Regimenter an die Saale nach Bernburg.[9] Von da aus gingen wir an der Seite gegen dem Harze und so fort bis an ein Städtlein, welches schon braunschweigisch war und Dernburg heißet. Unsere Obristen hatten von dem Fürsten von Braunschweig an die Stadt eigener Befelch und geschriebene Briefe, daß sie uns einlassen sollten. Nichtsdestoweniger wiesen uns die Bürger spöttisch ab und gaben weder auf unsere Obristen noch auf den geschriebenen fürstlichen Befehl etwas, schossen auch endlich mit gezogenen Röhren von der Mauer und machten uns mehr als funfzehen Kerl zuschanden. Dieser Frevel tat den Unsrigen, wie leichtlich zu erachten, sehr wehe. Die Obristen zogen sich wieder zurück und schickten allenthalben auf die Dörfer um Speck, welcher in dem Lande häufig und wohlfeil zu bekommen war. Als man dessen einen großen Korb voll angebracht, mußte solcher in gewisse Schnittlein, etwa einer Hand lang und breit geschnitten und alsdann dicht aneinander an das Stadttor genagelt werden, welches sehr stark mit eisernen Bändern und Schlössern versehen war. Nach solchem zündete man das Tor mit Schwefel und Pech an, und der angenagelte Speck schlug dergestalten in die Flamme, daß, unerachtet in dem darauf gebauten schönen Torhaus mit Bier und Wein von den Bürgern heruntergegossen worden, solche nichtsdestoweniger nicht hat können gedämpfet noch ausgelöschet werden. Durch dieses Speckfeuer wurden die Band mürb und zerrissen. Innenher war noch ein Tor, aber nicht halb so fest als dieses, jedennoch hatten die Bürger den Raum zwischen diesen beiden mit Wägen, Mist und Leitern ziemlich verbauet und befestiget, welches aber alles zugleich in die Flamm geraten ist. Durch dieses Mittel bemächtigten wir uns der Stadt mit Gewalt, und war unter der Bürgerschaft große Confusion, weil fast an allen Glocken Sturm geschlagen worden. Es haben sich ihrer nicht wenig in die Kirche retiriert, und dieselben hatten wir Befehl, allerdings zu verschonen und bei Verlust Leibs und Lebens nicht anzugreifen. Aber sonsten war alles in die Repuse gegeben, und wer am meisten zugreifen konnte, der bekam auch das meiste. Die Kirche aber wurde mit einer Salvaquarda versehen, worinnen sich die Vornehmsten der Stadt aufgehalten haben. Ich war damals noch ein junger Gelbschnabel, der nicht gar übrig viel in der Welt gesehen hatte, darum riß ich Maul und Augen auf, wie rips und raps alles untereinander ging. Wie es andere Kameraden machten, so machte ich es auch und ließ die Waldvögel für die Verantwortung sorgen. Da wurde keines Menschen verschonet, und wer nicht wollte niedergebüchset werden, der hatte zu tun, daß er sein Leben auf den Knien erbettelte. Wo es uns in einem Hause nicht anstund, liefen wir in das andere, und gesellten sich immer sechs und sechse zusammen, welche sich in den Raub, daß ich als ein Soldat rede, in die Beute teileten. Als wir nun unsern Beutel aufs beste gespicket, sagte ein alter Tarnister, welcher vielleicht öfter als einmal dabeigewesen: ‚Nun laufet hin, wo Weinkränze heraushängen und saufet euch wacker voll‘. Das taten ich und mein Kamerad. Als wir aber vom Wein ganz eingenommen und uns weder auf gestern von auf morgen besinnen konnten, verkaufte der alte Schelm das gestohlene Gut und sagte hernachmals, es wäre ihm, als er gleich wie wir in einem Kessel gesessen, gestohlen und gemauset worden. So liederlich kamen wir junge Bursche um die Beute und mußten uns von den andern noch auslachen lassen darzu. Des andern Morgens‘ steckten wir das Städtlein in Brand und zogen wieder ab, nachdem die Bürger und Inwohner sozusagen gleichsam im Hemde sitzend zurückgelassen wurden“.[10]

Der Hildesheimer[11] Arzt und Chronist Dr. Jordan hält in seinem Tagebuch unter dem 6./16.10.1625 fest: „Fordern Bokenem[12] kegen Abend auf, mit der halben Armee, so Graff Heinrich von Schlick Commendirt, legten 4 Compagnia hinein, und weil 2 Fahnen Ausschuß darin, nahmen sie denen ihre Fahnen, 2 Officirer gefangen, das Volk verlief nach Haus, namen etzliche Piquen und Musquetten, 5 Ohm Wein, 90 Hüner, 8 Schock Eyr, 25 Tonnen Breyhan,[13] 50 Malter Mehl, ohn was sonsten mehr geschehen“.[14]

Der schwarzburg-sondershausische Hofrat Happe[15] erwähnt ihn in seiner „Thüringischen Chronik“: „Den 4. März [14.3.1626; BW] ein Graf von Schlieck hier zu Ebeleben[16] mit etzlichen Reutern durch gezogen“.[17]

Dr. Jordan erwähnt das Schlick’sche Regiment noch einmal unter dem 15./25.5.1627.[18]

„Bereits im Juni 1627 hatte sich Wallensteins Oberst Hans Georg von Arnim – ein strenger Lutheraner – mit starken Truppenverbänden in der Mark Brandenburg festgesetzt, um gegen die Dänen vorzugehen.

Wallenstein selbst rückte nach Mecklenburg und wies seinem alle bisherigen Hauptoperationen leitenden Feldmarschall Heinrich von Schlick an, mit 30.000 Mann über die Ostsee zu segeln und in Holstein zu landen. Diesem gelang es dann am 24. September in der Schlacht bei Heiligenhafen,[19] das von Georg Friedrich befehligte dänische Heer zu schlagen. Der Markgraf, 400 höhere Offiziere und einige Mannschaften setzten auf die Insel Fehmarn[20] über, den restlichen Truppen folgte Schlick ins dänische Kernland nach. Doch erst beim zweiten Mal ging Georg Friedrich auf das Angebot ihres Anführers Herzog Bernhard von Sachsen-Weimar[21] ein, die Waffen niederzulegen, wenn er sie entweder nach Hause gehen oder in die kaiserliche Armee eintreten ließe. Danach bat der Jüngste der vier Weimarer Herzöge um Abschied aus dänischen Diensten, was ihm der König[22] auch gewährte. Bernhard ging in die Generalstaaten, um dort für die Sache der Evangelischen weiterzukämpfen. Selbst als Schlick noch Jütland[23] besetzte, war Christian IV. fest entschlossen, den Krieg weiterzuführen. Er sah die ihm vorgelegten Friedensbedingungen als unannehmbar an“.[24]

In der Hannoverschen[25] Chronistik heißt es: „Unter diesem Verlauf, um den 20. Sept. 1627 ist zwischen dem Grafen von Schlick, Wallensteinischer Armée, und dem alten Grafen von Turlach [Georg Friedrich v. Baden-Durlach; BW], damals verordnetem General über die Königsche Haupt-Armée, ein starkes Treffen vorgangen in Holstein, darin der Marg-Graf und die Königliche Armée aufs Haupt erlegt, alle seine Geschütze in 32 Stücken und 43 Fahnen ihm abgenommen, theils seines Volks erschlagen worden, die übrigen haben sich unter die Kayserliche Armée untergestellet. Dadurch ist gantz Holstein in Kayserl. Devotion gebracht, der Obr. Nell, sonst Rittmeister Conrad Nell ist gefangen worden, und Obr. Calenberg im andern Treffen, der Marg-Graf von Turlach ist im Schiffe davon kommen. Der Marg-Graf von Turlach soll es liederlich versehen haben, daß von dessen Armée bey 2000 zu Pferde und 6000 zu Fuß erstlich getrennet und etliche Officirer des Ernstes nicht erwartet. Auf der Wahlstitt sein wenig geblieben, weil sich die Königsche nicht gewehret, sondern strackendes ergeben und untergestellet“.[26]

Happe hält weiter fest: „Den 6. August [16.8.1629; BW] sind zu Greußen[27] 50 keyserliche neu geworbene Soldaten zu Fuße, dem Obersten Graf Schliecken gehörig, ankommen, denen der Rath etwas zu versaufen geben müssen. Den 7. August [17.8.1629; BW] sind diese Gesellen in das Amt Keula[28] nach Großbrüchter[29] kommen, aldar sie über Nacht blieben“.[30]

Seit Ende Juli/Anfang August 1633 gab es eine Denkschrift, wahrscheinlich verfasst von Schlick in seinem Amt als Hofkriegsratspräsident und dem bayerischen Vizekanzler Richel, die am Anfang des Sturzes Wallensteins steht, die Rücktrittsfrage erörtert und die Beeinflussung hoher Offiziere anregt, Wallenstein den Gehorsam zu verweigern.[31] Daneben betrieb Richel nach dem Verlust der Schlacht bei Hessisch Oldendorf[32] im Auftrag des Kurfürsten Maximilian I. von Bayern[33] auch bei Schlick die Absetzung Bönninghausens,[34] dem Holk[35] erheblichen Einfluss auf Jost Maximilian Graf von Gronsfeld, Pappenheims[36] Stellvertreter, zuschrieb[37] und der allgemein als Günstling des Grafen galt.

Am 31.12.1633 schrieb Maximilians Agent in Wien, Richel, der über gute Kontakte zu Wiener Hofkreisen verfügte, an den Kurfürsten: „Derselben soll ich neben meinem mitkomenden umbstendigen bericht noch eliche andere sach, die alhie in höchster gehaim und darumben auch daroben in die canzleien komen zu lassen nit rathsamb ist, hiemit gehorsamst nit verhalten, daß ihre kaiserl. maj. sich nunmer haimblich gegen etlich wenig, welche der friedlandischen faction nit zugethan, allergnedigst resolvirt, dem herzog von Friedland die kriegsdirection und das generalat zu nemen, und bereits in volligem werk seind, noch vorher, ehe sie sich dessen offench ercleren, die vornembste generalpersonen bei derer armaden also zu gewinnen und zu versichern, daß sie den herzog hernach, wen er was zu seiner entsezung halber anfangen wolte, kein gehör geben, sondern ihrer maj. devot und gehorsamb in allem verbleiben und auch andere officir, reiter und knecht darbei erhalten, wie dann der comenthur zu Blumenthal[38] herr graf Ulrich von Wolckhenstein, zu dem graf Gallas,[39] und herr Walmerod [Walmerode; BW] neben der commission, welche er sonsten an ew. curf. durchl. hat, zu dem grafen von Altringen, doch bede under andern prätexten verschickt worden. Ingleichen wird auch mit andern generalen, die nit so fest von dem herzog dependiren, in höchster geheim deswegen gehandelt, und ist auch dem cardinal von Dieterichstein [Franz v. Dietrichstein; BW] geheime commission gegeben worden, mit den kaiserischen commandanten in Mähren zu tractiren. Wan man nur die vornembste, wie ganzlich zu hoffen, daß sie ihrer kaiserl. maj. nit aus der hand gehn werden, gewonnen und sich ihrer versichert, werden die überige bald volgen. An diesem stehn ihre kaiserl. maj. noch ser an, was sie mit des herzogs person vornemen wollen, dan ihne ganz frei zu lassen, sei aus vilen ursachen bedenklich; mit arrest oder ganzlicher captur, welches mittel etliche, und daraus ein rath ihrer maj. selbst, als das sicheriste und beste vorgeschlagen, gegen ihn zu verfahren, hab auch seine difficulteten. Daher ihr maj. sich noch zur zeit nichts gewiß resolvirt, sondern zuvor erwarten und vernemen wollen, was die generales sich ercleren und wie sie vermeinen, das kriegsvolk in devotione zu erhalten. Des herzogs favoriten wissen umb dise sachen nichts, wie mir her graf Schlickh gesagt, und ist auch im rath darvon nichts, sondern ad partem inter paucos confidentes alles tractirt von ihrer maj. darauf obangeregte resolution genommen worden. Man ist auch dahin gedacht, den grafen von Trautmanstorff, der sonst ohne das nit gut friedländisch, vorher von disem allem zu informiren, damit er dise intentiones mit seiner relation und erleiterungen, welche die friedlandische faction zu ihrem vorthl gesucht und vorgeschlagen, desto besser secondiren kann; er, graf, ist aber noch nit alhie.

Den kaiserischen ministris macht dis nit wenig nachgedenken, daß der von Elz, so ein Calvinist, und des herzogs von Fridland canzler ist, herrn Maximilian von Wallstein [Waldstein; BW] hieher geschrieben, daß mons. Torras, so vordem zu Casa[40] commandirt,von dem cardinal Richelieu disgostirt und deswegen vorhabens sein soll, zu dem Friedland zu verreisen, und ehist alda erwartet werde. Diesen disgusto und zerworfenheit, daß der Torras Frankreich gar verlassen und sich zum kaiser schlagen werde, will man alhie nit glauben, sondern helt’s mehr für eine finta, und daß ein haimblich practic darhinter steck. So komen auch von denen sachen, welche der herzog mit dem Arnheim [Arnim; BW] tractirt, je lenger je mehrere herfür, welche directe wider den kaiser und das haus Österreich seind, und vermainen vil, wan dem herzog sein gewald benomen und sein person also versichert werde, daß er niemands mehr schaden könd, daß alsdan erst die rechte stücklein an tag kommen werden. Wie dan ihre kaiserl. maj. zu obgemelten grafen von Wolckenstein, als sie zum Gallas ihne abgefertigt, selbst vermeldt, sie haben dem herzog sich und ihre land und leut anvertraut, aber sie erfahren nunmehr, daß er’s mit ihre und ihren assistirenden cur- und fürsten, darunder sie ew curf. durchl. in sonderheit genannt, nit treulich und wol gemaint habe, und derowegen konden sie ihme weiter nit trauen, sondern müßten ein verenderung vornemen. Der königin beichtvater, pater Chyroga [Quiroga; BW], welchen der Friedland bisher ganz auf sein seiten gebracht, und der auch seine proceduren cum offensive der spanischen ambassadorn [Castañeda u. Oñate; BW] und des königs in Ungarn selbsten ser defendirt, ist heit zu dem herzogen in Behaim verreiset, etliche sagen, er hab‘ seiner begert; andere aber halten dis für die rechte ursach, daß er, pater, mit dem herzog tractiren solle, wie der cardinal infante von den behaimischen und schlesischen grenzen aus am sicheristen mit etlichen truppen nacher Wolffenbüttel[41] mächte gebracht werden. Von dannen aus hofft man, ihne ohne sondere gefahr fen Netherland zu bringen. Dann weil die infanta [Isabella Clara Eugenia; BW] gestorben, trachten die kaiserischen und spanischen auf alle mittel, ihne, herrn cardinal, bald hinabzubringen. Und dis ist alhie auch noch im gehaimb, aber der Walmerod waiß wol davon und möcht ew. curf. durchl. ein mehrers sagen könnden. Dan er mir selbst angedeit, wan er nur derfte und wisse, daß es ew. curf. durchl. zu hören nit verdrießlich, wolte er von disen und dergleichen particulariteten, sonderlich was den herzogen und obgemelten torras betrifft, deroselben gern parte geben. Derwegen stehet zu ew. curf. durchl. gnedigsten gefallen, ob sie ihme selbst hierüber vernemen oder es den herrn grafen von Wolckhenstein anbefehlen wollen“.[42]

Allerdings wird in einem Gutachten Schlicks und Löbls[43] vom 10.5.1635 erwähnt, dass Wolkenstein, ein Verwandter Gronsfelds, und Richel unter anderen Gronsfeld zur Ernennung zum kaiserlichen Generalfeldzeugmeister vorgeschlagen, es aber der Entscheidung Ferdinands von Ungarn[44] anheimgestellt hätten.[45]

Am 2.3.1638 schrieb Schlick aus Prag an Piccolomini[46] und bestätigte den Empfang seines Briefes vom 7.2., dem er ungern unternommen habe, dass die Piccolomini unterstellten Regimenter bis dato so schlecht gerüstet seien. Der Kaiser wolle seinen Kriegssekretär [Fischer ?; BW] und Kämmerer zu ihm senden, der persönlich die bestmögliche Ausrüstung und Zusammenziehung der Regimenter überwachen solle. Er selbst bedauere, dass dies so spät geschehe, immerhin besser spät als gar nicht. Ferner habe er seinem Brief entnommen, dass die Geldsumme von der spanischen Regierung noch nicht eingetroffen sei. Auch dies höre er ungern. Doch er vertraue auf seine bewährte Kaisertreue und hoffe auf baldige Auszahlung.[47]

„Im Januar 1639 schlug der Wiener Hofkriegsratspräsident Schlick dem Kurfürsten vor, Werth[48] und Sperreuter[49] – der noch als Häftling auf dem Hohentwiel[50] saß – gegen Taupadel und Schafalitzky auszuwechseln“.[51]

Am 16.3.1639 schrieb der Kaiser seinem Generalleutnant und bestätigte den Empfang seiner Relationen vom 11., 12. und 13.3. Ihnen habe er ebenso wie dem von Gallas an Trauttmansdorff geschickten Brief entnehmen können, dass er nicht recht wisse, ob es jetzt, da der Feind durch das Treffen mit den Sachsen und Hans Wolf von Salis‘ Niederlage neue Kräfte gesammelt habe, da andererseits die kaiserlichen Regimenter noch nicht vereinigt seien und Hatzfeldt wegen Georgs von Braunschweig-Lüneburg Widerstand nicht direkt zu ihm marschieren könne, günstig sei, einen unsicheren Angriff auf den Feind zu wagen, und es vielleicht für besser halte, die Vereinigung mit Hatzfeldt und Piccolomini abzuwarten. Er, F., sei gleichfalls gegen einen voreiligen riskanten Versuch und erwarte, dass Gallas so schnell wie möglich die vorher bestimmten Regimenter zu sich ziehen und gemeinsam mit Graf Schlick, Rudolf Graf Colloredo und Generalkommissar Tilly [Montigny; BW] die Grenzen des Königsreichs Böhmen schützen werde. Er gab Gallas ferner zu bedenken, ob es besser wäre, wenn Hatzfeldt entweder über Hessen und Franken zöge, wenn er schon nicht über die Weser gehen kann, oder ob er die Vereinigung mit gewissen Regimentern des Korps Piccolomini abwarten, sich auf 15.000-16.000 Mann verstärken und den Weg über die Weser nach Lüneburg und Braunschweig mit Gewalt erzwingen sollte, wodurch der Feind von zwei Armeen in die Zange genommen würde. Er habe Hatzfeldt bereits geschrieben, in allem Gallas‘ Befehle zu befolgen.[52] Ferdinand III. gab Gallas am 23.3. bekannt, was ihm der Kurfürst von Bayern und Goltz am 12.3. über den Anmarsch Bernhards von Weimar vor Breisach[53] und über den Einfall Banérs in Franken gemeldet hätten; Gallas solle sich mit Schlick über diese Ereignisse und die notwendigen Gegenmaßnahmen beraten.[54]

Am 19.4. schrieb der Kaiser an Gallas, der aus Teplitz[55] auch Hatzfeldt von der Niederlage Morzins informiert hatte: Schlick habe ihn über das Treffen bei Chemnitz[56] referiert und ihm Gallas‘ Vorschläge unterbreitet, die er erwogen und nach denen er bereits an die Kurfürsten von Sachsen und Bayern, an Hatzfeldt und Goltz geschrieben habe. Den Statthaltern von Böhmen habe er mitgeteilt, sie sollten nach Beratung mit Schlick und Gallas ihre alltäglichen Fragen allein regeln, ohne auf kaiserliche Resolutionen zu warten. Ferner habe er um Hilfstruppen nach Mailand, Mantua und Florenz geschrieben; dabei könnte am ehesten der Statthalter von Mailand, Leganés, helfen, da Tommaso die Savoia, nachdem er sich verstärkt hatte, einen Teil der spanischen Regimenter zurückgab. Gallas möge untersuchen, wer an der Niederlage bei Chemnitz die Schuld trage und ihm Bericht erstatten. – Morzin hatte sich zwar verwundet in Sicherheit bringen können, er fand sich jedoch als Staatsgefangener im Prager Schloss wieder, denn am 4.5. hatte Ferdinand III. seine Verhaftung und den Prozess gegen ihn angeordnet.[57] – Er übersende ihm 50.000 fl. und überstelle ihm 300 Musketiere der Wiener Stadtgarde zum freien Einsatz in Böhmen. Nach Raab[58] und Neuhäusel[59] habe er befohlen, eine gewisse Anzahl von Husaren nach Böhmen zu schicken.[60] Gallas selbst informierte Schlick am 22.4. über feindliche Bewegungen bei Erfurt[61] und Marienberg[62] in Richtung Komotau.[63]

An Gallas schrieb der Kaiser am 27.4. und bestätigte den Erhalt seiner Relation vom 19.4. aus Raudnitz[64] sowie der Vorschläge für weitere Schritte. Jetzt sei die Hauptsache, die Armee beisammen zu halten und den Feind an einem Einfall in die Erblande so lange zu hindern, bis Hatzfeldt ankomme. Gallas werde sicher für den Schutz des Landes sorgen, er selbst wolle weitere Verstärkungen in Italien und Ungarn sowie auch Geldmittel beschaffen. Schlick werde ihn auch seine Meinung über den Einsatz der Hatzfeldtschen Truppen bei der Verteidigung Böhmens wissen lassen.[65]

Der Kaiser hatte Gallas am 11.5. ersucht, da Hatzfeldts Vereinigung mit den Truppenresten in Böhmen von größter Wichtigkeit sei und nur Hatzfeldt über schwere Reiterei verfüge, möge Gallas mit Schlick die Aussendung leichter Reiterei erwägen, die Hatzfeldt entgegen ritte, um ihm bei der Sicherung der Wege und der Rekognoszierung des Feindes behilflich zu sein.[66]

Schlick konnte im Juni einen Aufstand in Prag verhindern, als Banér vor den Toren stand,  wie das „Theatrum Europaeum“[67] berichtet: „Der Zustand aber zwischen den Bürgern und Soldaten in Prag angehend / war die Burgerschafft ziemlich übel dran / und liesse sich ansehen / als ob die Soldaten die Stadt selbsten plündern wollten / dahero es bey nahe einen Auffstand von den Bürgern gegeben hätte. Es wäre auch ohne Zweiffel zwischen den Bürgern und Soldaten zu einem grausamen Blutbad kommen / da nicht Hr. Graf Schlick solch entstandener Aufruhr bey Zeiten begegnet wäre / und / um die erbitterten Bürger wiederum etwas zu befriedigen / 8. Kerlen zusamt ihrem Rittmeister / vor dem gantzen Volck offentlich enthaupten lassen“.[68]

Ferdinand III. übersandte Schlick am 30.7.1639 in Abschrift eine Nachricht des Grafen Schwarzenberg von schwedischen Truppenkonzentrationen bei Stettin[69] und trug ihm auf, diese Sache mit Gallas zu verhandeln. In dieser Nachricht vom 12.7. aus Spandau[70] hatte Schwarzenberg dem Kaiser mitgeteilt, die Schweden hätten über die See Verstärkung erhalten und die Abteilungen aus Neuangermünde[71] bei Greifenhagen[72] über die Oder gesetzt. Angeblich habe der Kommandant von Stettin am Vortag bei Stargard[73] eine Inspizierung sämtlicher Truppen abgehalten und aus ihnen eine Armee von 9.000 bis 10.000 Mann gebildet. Ihre Absicht sei, sich des Übergangs bei Landsberg[74] zu bemächtigen, nach Schlesien zu marschieren und zu Banér zu stoßen. Landsberg habe eine genügend starke Besatzung und ausreichende Vorräte, sei außerdem auf der Sternberger[75] Seite an der Warthe mit einer Schanze befestigt. In Anbetracht der militärischen Lage und der Unmöglichkeit, Hilfe von den kaiserlichen Truppen in der Lausitz zu erwarten, möge der Kaiser entsprechende Verteidigungsmaßnahmen treffen und vor allem Reiterei schicken. Dabei lag auch ein Schreiben des Brandenburger Kurfürsten an den kaiserlichen Obristen Warasiner: Georg Wilhelm lehnte dessen schriftliches Ansuchen, die Festung Plauen[76] den Schweden auszuliefern, ab, widerlegte seine Gründe, versprach Hilfe und befahl ihm, auf keine Angebote des Gegners einzugehen und die Festung weiterhin zu halten.[77]

Das „Theatrum Europaeum“ berichtet weiter: „Um diese Zeit aber / nemlich deß Monats Octobris / that Herr General Bannier seines Theils drey Friedens-Conditiones proponiren / und liesse sich in der Sachen ein Doctor in Prag gebrauchen / der ohne Zweiffel dessen von den Superioren gewisse Licentz gehabt haben wird. Wann nun die Bannerische Conditiones, oder einige Tractation, beliebet worden wäre / so hätte Herr Bannier die Vertröstung gethan / die Cron Schweden / daß ihm 2. Reichs-Räthe zugeordnet werden sollten / zuvermögen. Es wurde auch als eine gewißheit vorgegeben / ob habe Käiserl. Maj. Dem General Gallas und Herrn Graf Schlicken Plenipotenz gegeben / sich mit Herrn Bannier darüber einzulassen / man hat aber weder von schrifftlicher Handlung / noch weniger von bevorgestandener persöhnlicher Zusammenkunfft hernach jemals etwas vernommen. Die Bannerische Puncte seynd diese gewesen.

1. Nemlich die General-Amnistiam durchgehends / sowol in den Erblanden als in dem Reich / zu bewilligen / und in den Stand wie es Anno 1617. gewesen / wiederum zu setzen.

2. Wolle hingegen die Cron Schweden ihre Soldatesca von dem Reich abführen / und selbsten bezahlen / auch nicht gantz Pommern / sondern nur die Ort so in der See ligen / vor ihre Recompens und Versicherung / mit gewissen Conditionen inbehalten.

3. Soll gegen all ihren der Cron Schweden Bundsgenossen / sowol diß langwührigen Krieges / als voriger Kriege halber / künfftig nichts geahndet / sondern alles und jedes / sonderlich zwischen Spanien und den vereinigten Niderlanden / eben wie im Reich / auffgehaben werden“.[78]

Am 20.5.1640 wandte sich der Kaiser an Rudolf Graf Colloredo: Das besetzte Schloss Tetschen[79] sei mit einer Garnison zu versehen und in ihm oder in seiner nächsten Umgebung sei ein Proviantmagazin zu errichten; Graf Schlick solle eine Liste alles Notwendigen anlegen und Colloredo solle es in dessen Abwesenheit besorgen. Vor allem sei darauf zu achten, dass Tetschen besser als bisher befestigt werde. Alle Schiffe müssten zur Ausfahrt bereit stehen, die Getreideausfuhr dürfe nicht aufgehalten werden. Das gefundene Salz gehöre ebenso wie andere Bedarfsartikel dem Herrscher, bis auf weiteren Befehl dürfe nichts davon genommen werden.[80]

Am 20.5.1640 erwähnte Schlick in einem Schreiben an Piccolomini aus Prag ein an Banér gerichtetes Schreiben, in dem er diesen zum friedlichen Abmarsch aus den besetzten Orten aufforderte. Weiter ging es um die Versorgung des Kreises Pilsen[81] und der Besatzung in Eger,[82] über die Sicherung der Grenzen Böhmens in den vorgeschobenen Stellungen Nürnberg-Bamberg. Nach dem Fall von Chemnitz sei die Aufrechterhaltung des Bündnisses Lüneburgs und Hessen-Kassels mit Banér eine zweifelhafte Sache. Anschließend legte er den bayerischen Vorschlag eines Kriegsgefangenenaustausches zwischen Horn und Werth vor.[83]

An diesem 6.11.1640 berichtete Schlick W. E. von Lobkowitz aus Regensburg[84] über den Rückzug der kaiserlichen Armee von der Weser, der den nicht katholischen Ständen neuen Mut einflößte. Von der Ankunft Savellis wisse er noch nichts.[85]

Schlick schrieb am 18.6.1641 vom Regensburger Reichstag an (vermutlich) Colloredo: Die Dauer der Wintereinquartierungen werde von den bisherigen 5 Monaten auf 4 reduziert, was sowohl für die kaiserliche Armee als auch für die kurbayerischen Truppen gelten solle. Er fügte hinzu, dass die Regimenter in Böhmen bislang 5 Monate in Winterquartieren verbrachten, während es im Reich nur 2 oder 3 Monate waren. Pistolen, Karabiner und anderer Bedarf sollen gegen Ersatz bei Binago beschafft werden. Die Schiffsbrücken müssten eilends errichtet werden.[86]

Schlick wandte sich am 19.7.1641 aus Regensburg an Piccolomini: Mit Freuden habe er aus dem Brief vom 12.7. ersehen, dass sich Piccolominis Armee bei Magdeburg[87] mit der kurbayerischen vereinigte und so die Übermacht gegen den Feind gewann. Er sei überzeugt, dass sich diese Einheit auch bei dem nächsten Treffen mit dem Feind bewähren werde. Erhaltenen Nachrichten zufolge versuchten die Truppen der Braunschweig-Lüneburger und Hessen, ihre Streitkräfte mit den Schweden und Weimarern zu vereinigen. Doch werde sich bei einem weiteren einigen und gemeinsamen Vorgehen der kaiserlichen und kurbayerischen Armee die Gelegenheit zu einem Sieg, ähnlich dem von Nördlingen[88] (!), finden lassen. Hatzfeldt verbleibe in Westfalen, seine letzte Nachricht sei aus Köln[89] gekommen.[90] Schlick wandte sich am 13.8. aus Regensburg wieder an Piccolomini: Er halte es für sehr weise, dass Piccolomini Wolfenbüttel[91] so gut versorgt hatte; der Feind wage es weder, die Stadt anzugreifen, noch sich im Feld zu stellen. Aus Westfalen sei die Nachricht von Hatzfeldts Angriff auf Dorsten[92] eingetroffen. Er, Schl., erwarte die Besetzung der Stadt. Das Magdeburger Magazin werde aus Böhmen nicht nur mit Proviant, sondern auch mit Munition gut versorgt. Colloredo liefere regelmäßigen Nachschub aus Prag.[93]

Am 7.10. hatte Schlick wieder aus Regensburg an Piccolomini geschrieben: Er nehme die Nachricht vom Abbruch der Beziehungen der unzufriedenen französischen Fürsten zu Lamboy zur Kenntnis. Sofern die die Hessen und Lüneburger in Erwartung schwedischer Hilfe die Verhandlungen hinzögen und sofern auch die Belagerer Wolfenbüttels eine solche erwarten, dann würden sie vorläufig vergeblich tun. Meldungen aus Danzig[94] und Hamburg[95] zufolge hätten die Schweden in Pommern nur 1.100 Mann aufgetrieben. Wegen der Kleidung für die Garnison in Wolfenbüttel habe der Kaiser selbst versprochen, aus seinen Beständen eine ausreichende Menge an sie ausgeben zu lassen. Er, Schl., bedauere Bruays Misserfolg beim Treffen mit Taupadel, auch wenn er selbst keine Schuld daran trage. In Wilhelm Otto von Nassau-Siegen – der am 14.8.1641 vor Wolfenbüttel durch eine Gewehrkugel tödlich verwundet wurde – habe der Kaiser einen großen Feind verloren. Die Franzosen aus der Stadt Aire[96] hätten Parlamentarier entsandt, da der Verlust der Stadt für sie sehr empfindlich wäre.[97]

Lamboy, ebenso unfähig wie selbstbewusst, aber bislang immer von Ferdinand von Köln[98] protegiert, wurde am 17.1.1642 von Guébriant[99] und Eberstein bei Kempen[100] geschlagen und zusammen mit Franz von Mercy gefangen genommen, was der kaiserliche Hofkriegsratspräsident damit kommentierte, Lamboy habe „ehrvergessener Weise und der gestalt leichtfertig gehandelt, daß es ja nicht gröber sein könnte“. Im September 1643 warnte er Hatzfeldt, trotz dieser Niederlage, „so bald [Lamboy; BW] aber den fuß wieder im Stegreif gesetzt, werde ihn die alte Regiersucht wieder ankommen“.[101] Mit 25.000 fl. konnte oder musste Lamboy sich selbst freikaufen. Schlick fielen auch die unangenehmen Aufgaben zu: So musste er Hatzfeldt erklären, dass man Operationen am Rhein nicht finanziell unterstützen könne, da die Schweden in Schlesien weiter vordrängen und Ferdinand III. alle Gelder „für das vor der Tür brennende Feuer“ benötige.[102]

Aus der Zeit vom Januar bis zum März 1643 stammt die Zusammenfassung der Gründe, warum Gallas die Armee nicht weiter befehligen wollte, sowie über die Schritte, die er zu einer neuerlichen Kommandoübernahme für notwendig hielt: „Von der Röm. K. Mt geheimen Räten I. E. dem Herrn Graf Schlickhen etc und Graf Kurzen etc. hat der Herr Generalleutnant Graf Galas vernommen, dass I. K. Mt genedigst gern hetten, dass er sich wieder zu dero Armada, und zwar alsobalden, begeben tete, aus Ursachen, die alhier unnötig sein zu erzehlen oder zu wiederholen. Nun tuet sich zwar gedachter Graf Galas gegen I. K. Mt allerunderthenigst bedanken umb das gute Vertrauen, so I. Mt seiner wenigen Person sezen, wolte auch (wiewol er alters und anders augenscheinliche Incommodeteten halber für sich selbst entschuldigt zu sein verhofft) nichts lieberes tuen, als dem Werk zue helfen und hierinen vor I. Mt Dienst den letzten Blutstropfen ufzuzezen, aber uf diese Weis, und wie die Sachen anizo beschaffen, will es fast ein wahre Unmöglichkeit sein, dan Magdeburg hat ihme Herrn Generalleutnant zuerkennen, gegen die wenige und schlechte Treu der Soldaten, vorderlichst die Ungeduld etlicher Officiere, die gewont gewesen, alle Jahr ihr ordentliche Winterquartier zue haben. Und danach hat mans ihnen alles passieren lassen, und hingegen ihme Graf Galas nach soviel ausgestandenen Leiden und Ungelegenheiten also übel empfangen und tractiret, dass nit allein er, darbei umb seine Treu gelitten, sondern auch zu I. Mt höchsten und müst die Armada in die Mainung geraten, als wan sie mit aller ihrer Ungeduld und Ungehorsamb recht und wol getan heten, sonderlich aber als sie gesehen, wie ihme die überaus grosse Torto[103] beschehen und die ihme anvertraute Armada in Angesicht seiner aus den Handen genommen worden. So hat auch diese Impression nicht verringert und seine Forza vermehrt, dass eben jüngst nachdem die Franzosen über Rhein gebracht worden, ihme zum andern Mal ohne einzige gegebene Ursache widerfahren tratamente.

Solte nun der Herr Generalleutnant anjetzo zu der Armada kommen und nit […] mit I. H. Dt genedigsten Willen, und dass sie es gern sehen und verlangen teten, ihnen vorgetragen und angedent worden, so siehet der Herr Generalleutnant nit, dass I. K. Mt ein […] nüzlicher guter Dienst könnte erwiesen werden, zuemalen von neuem das Gift so gross bei der Armada, das aussporgirt wird, umb etliche übrige Officieri auch malcontent zu machen, und mit allem Respect von dem Herr Generalleutnant abalienieren, das mit ihme der Herr Graf [Philipp; BW] von Mansfeld als Feldmarschal, Freiherr von Golz [Goltz; BW] als Generalfeldzeugmeister, Herr von Traun volmechtig Generalcommissari und Oberster Wiz [Witz; BW] Generalquartiermeister, mit aller Gewalt kommen, vill Regimenter zu reformieren, also dass ihrer vill bei der Armada sagen, sie bitten Got, dass solches bald geschehe, damit sie dieser Marter einmal abkommen möchten. Dahero hochnötig sein würde, dass I. H. Dt vor ihrem Verreisen der Armada dieses alles wol zu Gemuet führen, sie ihrer Treu, Pflicht und Schuldigkeit erinnern, anmahnen, und dan dass sie selbst des Herrn Generalleutnant desideriert und verlangt. Ohne dieses ist mit des Herrn Generalleutnants Praesenz das ganze Werk nur in noch mehrere Gefahr und Confusion gesetzt. Und damit man sich dessen desto gewisser versichern könnte, auch I. H. Dt mehrmalige Vertröstung in etwas effectuirt wurden, und der Soldat mit Abzug deroselben nit in die Bestürzung gebracht, ob mit dero Abreis nunmehr aller Trost und Hilf vor die Soldatesca verloren, so were hochnötig, denselben zwen Monatssolde zu geben, als einen par und den anderen in Restzetlen nach und nach zu bezallen. Es müsste aber gewiss sein, dan sie schon zum öfteren vertröst worden, es ist aber nichts erfolgt, dan solte es wider geschehen und die Würklichkeit nicht erfolgen, so were die Gefahr umb sovil desto grösser, und man hete ein ihren Dienst nit zu erwarten.

Sodann zweitens, sein bei der Armada drei nötige Personen und alle drei Feldmarschalkleutenants. Der erste ist der [Franz v.; BW] Mercy, welch dem Generalleutnant bei dem Herrn Obristen Vernier geschrieben, wan ihme nit geholfen werde, so müst er die Armada und consequenter I. K. Mt Dinst verlassen, die andere beede sein Trautisch [Traudisch; BW] und Hunoldstein [Hunolstein; BW].

Dritens, die Versicherung zue tun, dass I. Churf. Dt in Bayren ihre Armada von I. Mt nit separiren werden.

Vieertens, die dismundirte Ruter bei der Armada alsobald zu vermundieren, welches seines Erachtens leichtlich geschehen kan, wie dan auch alle in Beheim und Schlesien albereit remondirte Reuter zu ihren Regimentern zue schicken, weil sie ohnedass I. Mt uf diese Weis keinen Dienst tuen, sondern nur das Land ausplündern.

Fünftens, das [Innocentio; BW.] Contische und Graf Zuniga Regiment zu Fuss neben die 2 Tragoner Regimenter als des Obristen Lacrona [Croon; BW] und Someda, dan das Mirckhowizische [Marcovich; BW] Regiment Croaten, so über 70 Pferd nit stark ist, zu der Armada zu schicken. Von den anderen Völkern, die im Königreich Beheim und Mähren sein, könden diese Völker wol abgelest und die Posten wieder besezt werden, wie dan auch die hinderstellige gesunde Soldaten, so sich hin und wieder in Österreich befänden, zu ihren Regimentern zu schicken. Ein mehrers wird aus beigelegten Puncten ersehen zu sein. Ohne dies bit der Herr Generalleutnant I. E. den Herrn Grafen Schlickhen und Herrn Graf Kurzen zum hochsten, sie wollen es bei I. K. Mt dahin richten, das er dises schweren Lasts möchte in Gnaden enthebt bleiben.

Solte aber dises nit erlangt werden können, und I. Mt es einen als den andern Weg haben wollen, so will zwar der Herr Generalleutnant gehorsamblich pariren und sein Eusserstes und Bestes tuen, aber zu keiner Veranwortung, es gehen auch die Sachen, wie der liebe Gott will, verpunden sein“.[104]

Am 10.5. hatte Schlick Gallas genaue Ausführungen über die Beschaffung von Bewaffnung, Ausrüstung und Versorgung für die Armee übersandt.[105]

Schlick wandte sich an Piccolomini in neun erhaltenen Schreiben vom 1.2. bis 24.12.1644 wegen der Ereignisse in Spanien, beglückwünschte ihn zur Ernennung zum Oberbefehlshaber in den Spanischen Niederlanden und erwähnte den Schwedisch-Dänischen Krieg, den Rückzug Gallas‘, den Verlust von Gravelingen[106] und den Frieden mit Rákóczi,[107] ferner Hatzfeldts Feldzug nach Eger mit einer bayerischen Abteilung sowie die Belagerung von Olmütz.[108]

Ab 1644 erfolgte wegen seines Alters Schlicks Rücktritt von seinem Amt als Hofkriegsratspräsident, das Lobkowitz übernahm.

Schlick unterrichtete den Generalleutnant am 5.9.1644 aus Wien über die für den 14.9. festgesetzte Eröffnung der Hauptverhandlung mit Rákóczi und drückte die Hoffnung aus, diese Verhandlungen würden bald zu einem guten Ende führen, so dass frei gewordene Truppen zur Unterstützung der Hauptarmee eingesetzt werden könnten.[109]

Schlick schrieb am 3.12.1644 aus Linz[110] an W. E. von Lobkowitz, am 28.9. soll Černín eine Audienz bei Sultan Ibrahim gehabt haben. Einer späteren Nachricht von Greiffenclau, dem kaiserlichen Residenten in Konstantinopel, zufolge, soll Černín erneut erkrankt sein. Ihm sei nicht klar, warum Hatzfeldt mit der Truppe von Eger nach Böhmen marschiere, wenn er sich richtigerweise mit Gallas verbinden sollte.[111]

Am 21.3.1645 hatte Erzherzogin Claudia[112] Piccolomini informiert: Die Schlacht in Böhmen (bei Jankau[113] am 6.3.1645) stelle zwar eine schwere Niederlage des kaiserlichen Kriegsvolks vor, doch müsse man andererseits zugeben, dass der Feind, und besonders die feindliche Infanterie, schwere Verluste erlitten hat. – Im Folgenden wird der Verlauf der Schlacht beschrieben: Götz[114] trieb am rechten Flügel seinen Angriff mit solcher Macht voran, dass der linke Flügel des Feindes völlig versprengt wurde und die kaiserliche Reiterei bis an die feindliche Bagage heran kam; bei dieser siegreichen Attacke blieb Götz auf dem Felde. Am linken Flügel konnte auch Werth Erfolge verzeichnen, übersah jedoch die feindliche Reiterreserve, die unvermutet vorstieß und die Infanterie vernichtete. Nach dem Tod ihres Kommandanten tat die Reiterei am rechten Flügel nicht anderes als Beutemachen. Hatzfeld und Bruay wurden gefangen genommen, Obrist Giuseppe Piccolomini fiel, die Schweden verloren (angeblich) Arvid Wittenberg und Mortaigne. Die beiderseitigen Verluste an Gefallenen werden auf 10000 geschätzt. Torstensson blieb Herr des Schlachtfeldes, hielt sich weitere drei oder vier Tage am Ort auf, um sein Heer zu reorganisieren und seine 3000 Toten zu begraben. Der Kaiser ließ Schlick, Gallas und Colloredo in Prag zurück und befahl die Herausgabe von Waffen an die Bürger; so entstand eine Truppe von 7000 zur Verteidigung entschlossenen Männern. Der Kaiser fuhr nach Pilsen, um die Reste der versprengten Armee zusammenzuziehen und entsandte Erzherzog Leopold Wilhelm[115] zu dem gleichen Zweck nach Linz. – Diese Informationen habe sie unter dem Datum des 15. März aus Wien erhalten.[116]

Am 30.12.1645 schrieb Formarini aus Linz an Piccolomini: Keine der nach Leopold Wilhelms Abreise getroffenen Dispositionen sei bislang verwirklicht worden. Alles habe sich durch das Zutun von Schlick und Kurz geändert, die Gallas in den Himmel heben. Zwar hätten sie Borri zum Artilleriegeneral machen wollen, doch wollten sie ihm nur eine kleine Abteilung geben, mit der er die besetzten Städte entsetzen sollte. Der Gesandte Venedigs, Nicolo Sagredo, habe allerdings bekannt gegeben, dass die Republik Venedig Ferdinando II. de Medici, den Großfürsten von Toscana, bereits ersucht habe, Borri für ihren Krieg gegen die Türken freizugeben. Vom Kaiserhof sei bisher kein Gesuch abgegangen – wohl wegen der Meinungsverschiedenheiten, von denen er nicht wage zu schreiben.[117]

Natürlich beteiligte sich Schlick, der als Förderer Holzappels galt, auch an dem Geschäft um die Neubesetzung der Kommandantenposten, wie Formarini Piccolomini mitteilte: Gallas wurde zum Armeekommandanten ernannt, mehrere Generäle sind abgelöst. Der Hof will nur mit dem Einverständnis des bayerischen Kurfürsten vorgehen und hat daher E. Traun zu ihm entsandt; dieser brachte den Bescheid zurück, der Erzherzog möge die Armee nicht verlassen, es bestehe auch keine Ursache dazu. Gallas selbst sei für Piccolominis Rückkehr, auch General Borri, aber der spanische Orator am Kaiserhof Terranova sei dagegen. […] Schlick unterstütze Goltz, der ihm sein Vermögen hinterlassen hat. Einige heben Holzappel hervor, der Kaiser aber wolle von dem Häretiker nichts hören und erinnere sich zu gut an den Undank Franz Albrechts von Sachsen-Lauenburg. Das Artillerie-Generalat scheine Annibale Gonzaga oder Goltz zuzufallen, während Fernemont völlig übergangen werde. Der Kaiser werde alles erst nach seinem Zusammentreffen mit dem Kurfürsten von Bayern entscheiden, das in Regensburg oder München stattfinden werde.[118]

Angeblich waren Schlick, Johann d. J. von Nassau-Siegen und Johann Ludwig von Nassau-Hadamar schon 1638 an Holzappel herangetreten, um ihn zum Übertritt in kaiserliche Dienste zu bewegen. Holzappel hatte Amalie von Hessen-Kassel informiert und versichert, dass er „die Stelle eines Hessischen Oberbefehlshabers [für] ehrenvoller halte, als die eines Kaiserlichen. Der Wiener Hof habe seit zehn Jahren für seine Emporkömmlinge 26 Graffschaften errichtet, leere Titel, welche mit dem Blut beraubter Völker besudelt, insgesammt nicht mehr als 26.000 Rthlr. eintrügen; noch warteten 28 Generale auf die ihnen vom Kaiser verliehenen Dotationen“. In einem Brief an Johann Ludwig von Nassau-Hadamar hatte er jedoch seine Bereitschaft erklärt, nach dem Friedensschluss mit Hessen-Kassel in kaiserliche Dienste treten zu wollen.[119] Montecuccoli[120] ging davon aus, dass Holzappel seine Berufung zum kaiserlichen Feldmarschalls nur der Protektion Schlicks zu verdanken hatte.[121] Zumindest hatte Frankreich die Pension Holzappels verdoppelt.[122]

Als Holzappel schließlich 1647 sein Kommando antrat, hieß es, er solle „absolute commandiren und ohne Einholung der kaiserlichen Bewilligung operiren und schlagen“,[123] was entfernt an Wallensteins Vollmachten in den Göllersdorfer Vereinbarungen erinnerte und nach Montecuccoli wohl auf Schlicks Betreiben zurückging, der mit Holzappel befreundet war.[124]

Nach Holzappels Tod in der Schlacht bei Zusmarshausen[125] (17. Mai 1648) war sofort Piccolomini zum „Capo über die kaiserlichen Waffen“ ernannt worden; bis zu seiner Ankunft sollte auf Wunsch Maximilians[126] Reuschenberg interimistisch das Kommando führen,[127] obwohl Schlick gegenüber Lobkowitz Rudolf Graf Colloredo oder seinen Favoriten Goltz in Vorschlag gebracht hatte,[128]die jedoch die Ernennung nicht annehmen wollten.[129]

Wie misstrauisch man am Kaiserhof Maximilians I. Aktivitäten interpretierte und missverstand, zeigt das Schreiben Schlicks vom 27.6. aus Linz an Piccolomini: Der kurbayerische Kriegsrat Kütner sei zu den Schweden und Franzosen entsandt worden. Dies unliebsame Ereignis habe ohne Wissen und Willen des Kaisers stattgefunden. Traun und Haslang hätten sich zum Kurfürsten von Bayern aufgemacht und er, Schl., hoffe, sie würden jenen dazu bewegen, auf dem gemeinsamen Weg zu bleiben.[130] Die Sachlage selbst war völlig anders: Als Vertreter Maximilians verhandelten zwar Kurz, der Bruder des Reichskanzlers, und Kütner mit Wrangel,[131] um Kurbayern von den Verheerungen und Brandschatzungen freikaufen zu können, doch hatte dieser zwei Millionen Rt. gefordert und sich geweigert, auf Maximilians Bedingung der Räumung Bayerns einzugehen, bevor die von ihm verlangte Summe aufgebracht worden sei.

Lobkowitz informierte Oberg am 16.9.1648 aus Wien, sowohl der Feind als auch die Kaiserlichen stünden noch immer an der Isar, als wollte der eine den anderen zur Ermattung treiben. Die Verhältnisse in Böhmen seien so schlimm wie zuvor. Zwar sei Schlick nach Budweis[132] gefahren, um die Leitung der politischen und militärischen Angelegenheiten in die Hand zu nehmen, doch geschehe so gut wie nichts.[133]

Colloredo wandte sich am 29.9. aus Prag wieder an Piccolomini: Der bayerische Kurfürst habe den Sukkurs verweigert, nun warte man auf die von Schlick versprochenen Truppen. Angeblich seien der Kanzlei auf der Kleinseite Schriftstücke übergeben worden, in denen die Verfasser verlangen, jeder Adelige möge ein Drittel seines Besitzes für die Fortsetzung des Krieges widmen. Der Inhalt dieser Schriftsachen sei nun in Stadt und Land in Umlauf und werde von ihren Prädikanten von den Kanzeln gelesen, wobei diese sagten, die Stände selbst sollten ihre weiteren Schritte erwägen, sich rasch mit ihnen verbinden und dem Land die frühere Freiheit zurück zu gewinnen. All dies habe derartige Verwandlungen bewirkt, dass so mancher beginne, sich kühl zurückzuziehen, und sollte es nicht zum Friedensschluss kommen, müsse man wahrlich den Abfall vieler Menschen fürchten. Vor zehn Tagen sei Puchheim nach Budweis gereist, um militärischen Sukkurs herbei zu schaffen. Die Wahl seiner Person sei nicht eben glücklich gewesen, da er sich unterwegs krankheitshalber aufhielt, der Feind ihn zwischen Frauenberg[134] und Budweis,[135] zusammen mit anderen Offizieren, die ohne ihn die Reise nicht fortsetzen wollten, gefangen nahm und zurück auf die Prager Kleinseite brachte, wo alle am Vormittag eintrafen. Nur Mislík habe sich mit einem Teil der Reiterei nach Oberösterreich retten können. – Weder Königsmarck noch Arvid Wittenberg werde es gelingen, zwei Prager Städte durch Waffengewalt zu nehmen, doch könnte es ihnen durch langsame Ermüdung gelingen. – Er bitte um Nachricht über die Friedensaussichten. Wittenberg sei von Königsaal[136] zurückgekommen, Königsmarck habe Prag mit Schanzen umgeben, so dass die Lebensmittelversorgung auch auf dem Wasserweg erschwert sei. An ein schnell aufgestelltes Heer, das Schlick verspräche, glaube er nicht und selbst wenn er es aufstelle, wäre es nicht im Stande, dem siegreichen Feind Widerstand zu leisten. Er, P., müsse es sobald wie möglich durch eine ordnungsgemäße Abteilung verstärken und auch einen tüchtigen Kommandanten schicken.[137]

Schlick schrieb am 25.10.1648 aus Budweis an W. E. Lobkowitz, er halte es für notwendig, Gonzaga nach Prag zu schicken und für ratsam, über die aus Prag geflüchteten Menschen in Budweis Nachrichten zu erhalten, damit wäre der Sache gedient und auch Zeit gewonnen. Er wolle an Königsmarck schreiben, der jetzt zugänglicher sei als früher.[138]

Colloredo teilte Piccolomini am 17.11. aus Prag mit, die Nachricht von der Beendigung des Krieges sei eingetroffen. „Euer Excellenz berichte hiermit gantz dienstlich, wasmassen deroselben Trompetter mit denen Schreiben den allgemeinen Frieden betreffend heute um 4 Uhr allhier angelangt ist, welchen ich sobalden mit frischen Pferden zu Ihre Durchlaucht dem Pfaltzgrafen [Karl Gustav; BW] incaminirt hab, so sich dato noch um Kuttenberg[139] befindet und die Volcker der Orten einlogiret hat. Wie auch bereits den General Königsmarck und den Kriegs-Praesidenten Alexander Ersckein zu diesen Tractaten deputirt, welche auf der Kleinseiten auch ankommen, und der gantzlicher Meinung seind, es werde der Herr Graf Schlick ehistes allhier ankommen und also samblich eine Conferentz halten. Wessen sich nun der Pfaltzgraf über die durch Euer Excellenz Ihme zugeschicktes Schreiben ferners erkären wirdt, hatt man zugewarten; der Herr von Kolowrath befindet sich zu Budweis“.[140]

Schlick verstarb am 5.1.1650 in Wien.

[1] ADB Bd. 31, S. 495-499; OSN Bd. 24, S. 678; SCHWARZ, Privy Council, S. 331-334; die Erwähnungen bei HARRACH, Tagebücher.

[2] Bassano del Grappa [Italien, Prov. Vicenza].

[3] Weißkirchen [Holič; Bez. Skalica].

[4] http://rainerknoerle.de/tuttlingen/schlick.html.

[5] Vgl. KAISER, Politik; JUNKELMANN, Der Du gelehrt hast; JUNKELMANN, Tilly.

[6] Vgl. WOLF, Winterkönig; BILHÖFER, Nicht gegen Ehre und Gewissen; http://www.hdbg.de/winterkoenig/tilly.

[7] Vgl. REBITSCH, Wallenstein; MORTIMER, Wallenstein; SCHUBERTH; REICHEL, Die blut’ge Affair’.

[8] Derneburg [Kr. Hildesheim-Marienburg]; HHSD II, S. 110f.

[9] Bernburg [Kr. Bernburg]; HHSD XI, S. 37ff.

[10] BEER, Teutsche Winter=Nächte, S. 611f.

[11] Hildesheim; HHSD II, S. 228ff. Zu den Kriegsereignissen in Hildesheim vgl. auch PLATHE, Konfessionskampf.

[12] Bockenem [Kr. Hildesheim-Marienburg]; HHSD II, S. 54.

[13] im Niedersächsischen gebrautes „weißes“ Bier (Malz und mindestens 1/3 Weizen); Weißbier mit weinähnlichem Geschmack.

[14] SCHLOTTER, Acta, S. 5.

[15] KRUSENSTJERN, Selbstzeugnisse, S. 111f.

[16] Ebeleben [Kyffhäuserkreis].

[17] HAPPE I 68 r; mdsz.thulb.uni-jena.de.

[18] SCHLOTTER, Acta, S. 24.

[19] Heiligenhafen [Kr. Oldenburg]; HHSD I, S. 107f.

[20] Fehmarn [Kr. Oldenburg]; HHSD I, S. 50f.

[21] Vgl. JENDRE, Diplomatie und Feldherrnkunst.

[22] Vgl. HEIBERG, Christian 4.

[23] Jütland (dän.: Jylland), der dänische Teil der Kimbrischen Halbinsel.

[24] KUNATH, Kursachsen, S. 51.

[25] Hannover; HHSD II, S. 197ff.

[26] JÜRGENS, Chronik, S. 455.

[27] Greußen [Kyffhäuserkreis].

[28] Keula [Kyffhäuserkreis].

[29] Großbrüchter [Kyffhäuserkreis].

[30] HAPPE I 169 r; mdsz.thulb.uni-jena.de.

[31] PEKÁR, Wallenstein Bd. 1, S. 439; SCHEBEK, Wallensteinfrage, S. 568ff. Nach dems., S.155, stammt das „Wolgemeinte Bedenken“ v. Wallensteins Gegner Slawata.

[32] Hessisch Oldendorf [LK Hameln-Pyrmont]; HHSD II, S. 226f. 28.6./8.7.1633: Schwedisch-hessische Truppen unter Dodo von Knyhausen, hessische unter Melander (Holzappel) und Georg von Braunschweig-Lüneburg schlagen die kaiserlich-ligistische Armee unter Gronsfeld, Mérode-Waroux und Bönninghausen, die an die 4000 Tote Verlust haben. In einer zeitgenössischen Flugschrift war auf die ungewöhnlich hohen Verluste in dieser Schlacht  verwiesen worden; COPIA KÖNIGL. MAY. IN DENNEMARCK / ERGANGENES SCHREIBEN: „Vnnd ist der eigentliche Bericht von den Gräfflichen Schaumbergischen Dienern einbracht / daß derselben auffs höchste etwa in die vierhundert Mann / die man alle hätte zählen können / in Münden [Minden; BW] ankommen wehren / vnnd ist eine solche Schlacht geschehen / daß weder in der Leipzischen Anno 1631. noch Lützischen Schlacht / Anno 1632. so viel Todten auf der Wahlstatt gefunden vnnd gesehen worden / wie jetzo“. Abgesehen von der reichen Beute hatte der Sieg bei Hessisch-Oldendorf  jedoch eine nicht zu unterschätzende Wirkung im protestantischen Lager, glaubte man doch, dass „deß feindes force vollents gebrochen sein solle“; Staatsarchiv Bamberg C 48/195-196, fol. 112 (Ausfertigung): Johann Casimir von Sachsen-Coburg an Markgraf Christian von Brandenburg-Kulmbach, Coburg, 1633 VII 04 (a. St.). In der COPIA KÖNIGL. MAY. IN DENNEMARCK / ERGANGENES SCHREIBEN hieß es: „Bei den Konföderierten sind fast alle Reuter Reich worden / vnnd ist Silber Geld vnnd Pferde gnug zur Beute gemacht worden / denn der Feind allen seinen Trost bey sich gehabt: Deßwegen vnsere Hohe- vnnd Nieder Officirer vnnd alles Volck dermassen Resolut zum fechten gewesen / daß nit zu glauben / noch gnugsam außzusprechen / vnd ist abermahls der Papisten Ruhm / in der Compositione pacis prächtig angeführt: Daß die Evangelische keine offene FeldSlacht wider die Papisten niemals erhalten / durch Gottes Krafft zu nicht vnd zur offnen Weltkündigen Lügen geworden“. In einem Bericht aus Bericht aus Osterode, 1633 VII 01 (a. St., Kopie); Postskriptum, heißt es sogar: „Ferner kompt bericht, daß in etlichen unseren kirchen und schulen der herrlichen vittory halber welche höher als die iüngste vor Lützen erhaltene schlacht zu æstimiren, gebetet und gesungen“ [worden].Staatsarchiv Bamberg C 48/195-196, fol. 146 v.

[33] Grundlegend ist hier ALBRECHT, Maximilian I.

[34] IRMER, Schweden Bd. 3, Nr. 328, S. 30. Anselm Kasimir hatte Max. am 15.9. geschrieben, Bönninghausen, der Wallenstein unterstehe u. bei der ganzen Armee außerordentlich unbeliebt sei, solle durch Wynand v. Eynatten oder Karl Friedrich Waldecker v. Kempt, kurmainzischer Hofmarschall, ersetzt werden. BA NF II/8, Nr. 202, S. 355, Anm. 3. Erst am 30.6.1634 konnte Max. Kurmainz u. Kurköln mitteilen, er habe v. F (III) u. den Militärs die Zusage erhalten, wie Bönninghausen abgeschoben oder anderweitig eingesetzt werden könne; BA NF II/8, Nr. 223, S. 382, Anm. 5.

[35] Vgl. ARENDT, Wallensteins Faktotum.

[36] Vgl. STADLER, Pappenheim.

[37] Österreichisches Staatsarchiv Wien Kriegsarchiv Alte Feldakten 1632/12/217 (Ausfertigung): Holk an Wallenstein, Brüx, 1632 XII 08. Dass Bönninghausen Gronsfeld erst auf die kaiserliche Seite bringen sollte (STADLER, Pappenheim, S. 737), ist nicht zutreffend.

[38] Blumenthal, Schloss [Stadt Aichach, LK Aichach-Friedberg]; HHSD VII, S. 99.

[39] Vgl. REBITSCH, Matthias Gallas; KILIÁN, Johann Matthias Gallas.

[40] Casale [Casale Monferrato; Piemont, Italien].

[41] Wolfenbüttel; HHSD II, S. 503ff.

[42] LORENZ, Quellen zur Geschichte Wallensteins, S. 356ff.

[43] Hans Christoph Löbl Freiherr v. Greinburg (1578-1636), kaiserlicher Obrist, Generalwachtmeister u. Hofkriegsratsvizepräsident, Stadtkommandant v. Wien; ADB Bd. 19, S. 52f.

[44] Vgl. HÖBELT, Ferdinand III.

[45] Bayerisches Hauptstaatsarchiv München Kurbayern Äußeres Archiv 2556, fol. 335 (Entwurf): Maximilian I. an Gronsfeld, Braunau, 1635 IV 28. Maximilians Informationen stammten v. den im Februar 1635 zur Armee abgeordneten bayerischen Räten; Bayerisches Hauptstaatsarchiv München Kurbayern Äußeres Archiv 2496, fol. 412′, 441′: Protokoll Schäffers/Tanners, 1635 III 30.

[46] Vgl. BARKER, Piccolomini. Eine befriedigende Biographie existiert trotz des reichhaltigen Archivmaterials bis heute nicht.

[47] BADURA; KOČÍ, Der große Kampf, Nr. 561.

[48] Vgl. LAHRKAMP, Jan von Werth.

[49] Vgl. LEISTIKOW, Sperreuter.

[50] Hohentwiel [Singen, LK Konstanz]; HHSD VI, S. 352ff.

[51] LAHRKAMP, Werth, S. 114.

[52] BADURA; KOČÍ, Der große Kampf, Nr. 770.

[53] Breisach am Rhein [LK Breisgau-Hochschwarzwald]; HHSD VI, S. 110ff.

[54] BADURA; KOČÍ, Der große Kampf, Nr. 772.

[55] Teplitz [Teplice]; HHSBöhm, S. 604ff.

[56] Chemnitz; HHSD VIII, S. 43ff.

[57] BADURA; KOČÍ, Der große Kampf, Nr. 804.

[58] Raab [Györ; Ungarn].

[59] Neuhäusel [Nové Zámky; ung. Érsekujvár; Bez. Nové Zámky].

[60] BADURA; KOČÍ, Der große Kampf, Nr. 791.

[61] Erfurt; HHSD IX, S. 100ff.

[62] Marienberg; HHSD VIII, S. 215f.

[63] BADURA; KOČÍ, Der große Kampf, Nr. 792.

[64] Raudnitz [Roudnice nad Labem, Bez. Leitmeritz]; HHSBöhm, S. 511ff.

[65] BADURA; KOČÍ, Der große Kampf, Nr. 797.

[66] BADURA; KOČÍ, Der große Kampf, Nr. 814.

[67] Vgl. BINGEL, Das Theatrum Europaeum.

[68] THEATRUM EUROPAEUM Bd. 4, S. 105.

[69] Stettin [Szczecin]; HHSD XII, S. 280ff.

[70] Berlin-Spandau; HHSD X, S. 97ff.

[71] Angermünde [Kr. Angermünde]; HHSD X, S. 6f.

[72] Greifenhagen [Gryfino]; HHSD XII, S. 193f.

[73] Stargard [Stargard Szczeciński]; HHSD XII, S. 276ff.

[74] Landsberg/Warthe [Gorzów Wielkopolski, Brandenburg, h. Polen]; HHSD X, S. 446ff.

[75] Sternberg [Torzym; Kr. Oststernberg]; HHSD X, S. 467f.

[76] Plauen [Vogtland]; HHSD VIII, S. 279ff.

[77] BADURA; KOČÍ, Der große Kampf, Nr. 877.

[78] THEATRUM EUROPAEUM Bd. 4, S. 113f.

[79] Tetschen [Děčín]; HHSBöhm, S. 610ff.

[80] BADURA; KOČÍ, Der große Kampf, Nr. 1038.

[81] Pilsen [Plzeň]; HHSBöhm, S. 444ff.

[82] Eger [Cheb]; HHSBöhm, S. 119ff.

[83] BADURA; KOČÍ, Der große Kampf, Nr. 1039.

[84] Regensburg; HHSD VII, S. 605ff.

[85] BADURA; KOČÍ, Der große Kampf, Nr. 1101.

[86] BADURA; KOČÍ, Der große Kampf, Nr. 1208. Vgl. ENGERISSER; HRNČIŘÍK, Nördlingen (die umfassendste und detaillierteste Darstellung der Schlacht).

[87] Magdeburg; HHSD XI, S. 288ff.

[88] Nördlingen [LK Donau-Ries]; HHSD VII, S. 525ff. Schlacht bei Nördlingen am 5./6.9.1634 zwischen den kaiserlich-ligistischen Truppen unter Ferdinand (III.) von Ungarn und spanischen Kontingenten unter dem Kardinal-Infanten Fernando auf der einen Seite und dem schwedischen Heer unter Feldmarschall Gustav Horn, der in eine 7 Jahre dauernde Gefangenschaft geriet, und Bernhard von Weimar auf der anderen. Die Schwedisch-Weimarischen verloren nicht allein die Schlacht, etwa 8.000-10.000 Tote und 3.000-4.000 Verwundete – auf kaiserlicher Seite waren es 1.200 Tote und 1.200 Verwundete – , sondern mit ihr auch den Einfluss in ganz Süddeutschland, während der französische Einfluss zunahm. Vgl. die ausführliche Darstellung bei  ENGERISSER; HRNČIŘĺK, Nördlingen 1634 (die detaillierteste Darstellung der Schlacht); STRUCK, Schlacht, WENG, Schlacht. Vgl. den lat. Bericht »Pugna et victoria ad Nordlingam«, der den protestantischen Ständen zuging; Staatsarchiv Bamberg B 48/145, fol. 74 (Abschrift). Zur französischen Sicht vgl. den Avis Richelieus, 1634 IX 11; HARTMANN, Papiers de Richelieu, Nr. 288.

[89] Köln; HHSD III, S. 403ff.

[90] BADURA; KOČÍ, Der große Kampf, Nr. 1219.

[91] Wolfenbüttel; HHSD II, S. 503ff.

[92] Dorsten [LK Recklinghausen]; HHSD III, S. 165f.

[93] BADURA; KOČÍ, Der große Kampf, Nr. 1227.

[94] Danzig [Gdańsk]; HHSPr, S. 29ff.

[95] Hamburg; HHSD I, S. 83ff.

[96] Aire-sur-la-Lys [Frankreich; Dép. Pas-de-Calais].

[97] BADURA; KOČÍ, Der große Kampf, Nr. 1242.

[98] Vgl. FOERSTER, Kurfürst Ferdinand von Köln.

[99] Jean Baptiste de Budes, comte de Guébriant, frz. maréchal de camp, Kommandant der französisch-weimarischen Armee 1640-43.

[100] Kempen [LK Kempen-Krefeld]; HHSD III, S. 384ff.

[101] ENGELBERT, Hessenkrieg I, S. 95. Trotzdem wurde der v. Kurfürst Ferdinand von Köln protegierte, sehr eigenwillige Lamboy, der zu den „Habichten“ dieses Krieges gehörte, trotz Befehlsverweigerung 1647/48 gegenüber Ferdinand III. bis 1649 mit dem Kommando der westfälischen Kreisarmee betraut u. trat danach in spanischen Dienste.

[102] ENGELBERT, Hessenkrieg II, 44.

[103] Torto [it.]: Unrecht.

[104] BADURA; KOČÍ, Der große Kampf, Nr. 1390.

[105] BADURA; KOČÍ, Der große Kampf, Nr. 1491.

[106] Gravelingen [Gravelines; Span. Niederlande, h. Frankreich, Dép. Nord].

[107] Vgl. SZILÁGY, Georg Rakoczy I.

[108] TOEGEL; KOČÍ, Der Kampf, Nr. 155; Olmütz [Olomouc]; HHSBöhm, S. 420ff.

[109] TOEGEL; KOČÍ, Der Kampf, Nr. 395.

[110] Linz; HHSÖ I, S. 66f.

[111] TOEGEL; KOČÍ, Der Kampf, Nr. 462.

[112] Vgl. WEISS, Claudia de‘ Medici.

[113] Jankau [Jankov, Bez. Beneschau]; HHSBöhm, S. 226.

[114] Vgl. ANGERER, Aus dem Leben des Feldmarschalls Johann Graf von Götz.

[115] Vgl. die ausgezeichnete Dissertation von SCHREIBER, Leopold Wilhelm; BRANDHUBER, Leopold Wilhelm; DEMEL, Leopold Wilhelm.

[116] TOEGEL; KOČÍ, Der Kampf, Nr. 542.

[117] TOEGEL; KOČÍ, Der Kampf, Nr. 732.

[118] TOEGEL; KOČÍ, Der Kampf, Nr. 918, S. 294: Formarini an Piccolomini, Pressburg, 1646 XI 07.

[119] TOEGEL; KOČÍ, Der Kampf, Nr. 731, S. 271ff.: Unbekannter Generalkommissar [wahrscheinlich Böhmer] an Kardinal-Infanten über Melanders [Holzappels] Bereitwilligkeit in kaiserliche Dienste zu treten, Köln, 1638 XII 26.

[120] Vgl. SCHREIBER, Raimondo Montecuccoli.

[121] KELLER, Drangsale, S. 383f.

[122] ALTMANN, Wilhelm V., S. 165. Nach ULBERT, Französische Subsidienzahlungen, S. 163, wurde er zum „maréchal de camp“ mit 18.000 livres jährl. u. zum „souslieutenant des troupes allemandes“ ernannt.

[123] HOFMANN, Melander, S. 247; THEATRUM EUROPAEUM Bd. 5, S. 1053: „Gedachter General Melander thäte benebenst denen zu sich erforderten General und Obristen / den mitgebrachten Käys. Befehl / so er von Käys. Maj. erhalten / eroffnen: Nemlich daß 1. er Gen. Melander / Graf zu Holtzapffel / alle Gen. Personen / und Officirer / absolutè commandiren wolte […]. Daß General Melander / wenn sich eine gute Gelegenheit mit dem Feinde zuschlagen eräugnen würde / befugt seyn wolte / ohne Erholung Käyserlichen Spezial-Befelchs in eine Haupt-Action zutretten“.

[124] VELTZÉ, Ausgewählte Schriften Bd. 3, S. 59. Nach HÖFER, Ende, S. 256, Anm. 167, habe die kaiserliche Armee keinen Umweg zur Verschonung der Schlickschen Güter bei Plan gemacht, da diese Güter ohnehin schon im Juni 1647 v. schwedischen Truppen geplündert worden seien (!).

[125] Zusmarshausen [LK Augsburg]; HHSD VII, S. 849f.

[126] In seinem Schreiben an F III, München, 1648 V 18; Österreichisches Staatsarchiv Wien Kriegsarchiv Alte Feldakten 1648/5/10 (Ausfertigung).

[127] Österreichisches Staatsarchiv Wien Reichskanzlei Friedensakten 56 b (Entwurf): Ferdinand III. an Maximilian I., Prag, 1648 V 23. Nach DUDÍK, Schweden, 284, erfolgte die offizielle Ernennung am 30.5.

[128] TOEGEL; KOČÍ, Der Kampf, Nr. 1107, S. 354: H. Schlick an W. E. v. Lobkowitz, Karlsbad, 1648 V 20.

[129] Statní oblastní archív Litoměřících (Zitenicich) Rodinný archiv Lobkovicové-LR, C 116; auch TOEGEL; KOČÍ, Der Kampf,  Nr. 1118, S. 354: H. Schlick an W. E. v. Lobkowitz, Karlsbad, 1648 V 25.

[130] TOEGEL; KOČÍ, Der Kampf, Nr. 1127.

[131] THEATRUM EUROPAEUM Bd. 6, S. 505f.

[132] Böhmisch Budweis [České Budějovice]; HHSBöhm, S. 46ff.

[133] TOEGEL; KOČÍ, Der Kampf, Nr. 1181.

[134] Frauenberg [Hluboká nad Vltavou, Bez. Budweis]; HHSBöhm, S. 145f.

[135] Böhmisch Budweis [České Budějovice]; HHSBöhm, S. 46ff.

[136] Königsaal [Zbraslav, Bez. Prag-West]; HHSBöhm, S. 275f.

[137] TOEGEL; KOČÍ, Der Kampf, Nr. 1190.

[138] TOEGEL; KOČÍ, Der Kampf, Nr. 1200.

[139] Kuttenberg [Kutná Hora]; HHSBöhm, S. 307ff.

[140] TOEGEL; KOČÍ, Der Kampf, Nr. 1212.

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