Kautz, Peter

Kautz, Peter; Obristwachtmeister [ – ] Kautz stand als Obristwachtmeister in kaiserlichen Diensten.

Am 30.6.1644 schrieb Feldmarschall Johann von Götz aus seinem Feldlager bei Kirchdrauf[1] an Ferdinand III. und erläuterte die Lage in Ungarn nach den Berichten Puchheims. Dieser warte auf die Vereinigung mit den Truppen des Palatins von Ungarn, Eszterházy. Die gegen Rákóczi gerichteten Unternehmungen seien durch das schlechte Wetter und die schlechten Wege in den Wäldern behindert. Er, Götz, sei am 16.6. aus Kaschau[2] abmarschiert, worauf der Feind die Stadt bald besetzte, und habe den Hornadfluss überschritten. Sein von fünf Reiteresquadronen gedeckter Rückzug sei trotz eines 6000 Reiter starken feindlichen Überfalls gelungen. Seine Leute seien jetzt in der Zips[3] disloziert; am meisten hätten sich Pompeio, Pallavicini, Obristleutnant Dubois und Obristwachtmeister Peter Kautz ausgezeichnet.[4]

[1] Kirchdrauf [Spišské Podhradie; Oberungarn, h. Slowakei].

[2] Kaschau [Košice]; Kgr Böhmen; ungarisch Kassa, romani Kasha, neulateinisch Cassovia, französisch Cassovie), Stadt in der Ostslowakei, nahe der Grenze zu Ungarn am Fluss Hornád.

[3] Zips [Spiš; Landesteil in Oberungarn, h. Slowakei].

[4] TOEGEL; KOČÍ, Der Kampf, Nr. 309.

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