Jungen [Jung], Johann Gottfried Freiherr von und zum

Jungen [Jung], Johann Gottfried Freiherr von und zum; Obrist [1590-1661] Jungen stand als Obristleutnant bzw. Obrist in kaiserlichen Diensten.[1] Im Januar 1632 weilte Jungen noch in Köln.[2] Dabei ging es um neue Werbungen, den Kauf von Waffen in Lüttich[3] und die Lage am Niederrhein, wie er an Obrist Hans Ulrich von Schaffgotsch schrieb.[4] Jost Maximilian von Gronsfeld, der Nachfolger Pappenheims und Kommandierender im Weserbereich, hatte sich zudem um weitere Werbungen gekümmert. Wie Obristleutnant Jungen Melchior von Hatzfeldt am 11.5.1632 mitteilte, hatte Gronsfeld noch dreihundert Reiter auf seinen Gütern liegen; allerdings wollten weder Kurköln noch die Städte Musterplätze hergeben.[5]

Im März 1634 berichtete er Hatzfeldt über die Auseinandersetzung wegen der Titulatur mit dem schwedischen General Taupadel und korrespondierte mit ihm wegen der Ausbildung Hatzfeldts bei den Jesuiten.[6] In Bolkenhain[7] stand Jungen im Juni dieses Jahres. Er beklagte den schlechten Zustand der kaiserlichen Truppen nach dem Gefecht bei Liegnitz[8] und schilderte die Belagerung von Glogau[9] durch schwedische Truppen. Auch Rudolf von Colloredo erschien in Bolkenhain. Ein weiteres Thema war die Beschießung von Oels.[10] Im August weilte Jungen in Brandeis[11] und meldete Hatzfeldt das Auftauchen schwedischer Korps bei Leitmeritz[12] und kursächsischer Truppen bei Melnik.[13] Kaiserliche Truppen wurden in Prag zusammengezogen. Zudem würden Friedensverhandlungen zwischen Ferdinand III. und Kurfürst Johann Georg I. von Sachsen eingeleitet.[14]

Im Februar 1635 stand Jungen in Salzungen[15] und meldete Hatzfeldt die Einquartierung des Regiments Morazzi in Vacha,[16] des Obristen Krafft in Wasungen,[17] von Kroaten und Ungarn in Berka[18] und Gerstungen.[19] Schwedische, hessen-kasselische und kursäch-sische Truppen quartierten sich in Thüringen ein, braunschweig-lüneburgische Truppen ständen in Anhalt.[20] Ein weiteres Thema waren die kaiserlichen Friedensverhandlungen mit Kursachsen.[21]

„Gelnhausen[22] hatte am 8. [18.; BW] Februar [1635; BW] eine mansfeldische [Philipp von Mansfeld; BW] Besatzung erhalten, dieselbe war jedoch bald wieder abgerückt. Diese Gelegenheit benutzte der schwedische Generalmajor Ramsey, Gouverneur der Festung Hanau,[23] zu seinen Streifzügen und Ausfällen in das Nachbargebiet.

Der erste dieser Ausfälle war gegen Wächtersbach[24] gerichtet, das dem kaiserlichen Major Graf [Ernst Christoph I. von Rietberg; BW] Rittberg entrissen wurde. Derselbe verlor dabei mehrere Tote und 8 Gefangene, sowie neben sonstiger Beute einer sechsspännige Kutsche und 80 Reitpferde.

Ein anderer Streifzug ging am 12. April über Aschaffenburg[25] nach einem Ort im Spessart (nicht genannt) wo Abteilungen der Regimenter Rauhaupt [Johann Gottfried Rauchhaupt; BW], Jungen, Tilly und Hasenbein lagerten, denen Gefangene, 20 Pferde, silbernes Tafelgerät und baar Geld über 1000 Gulden abgenommen wurden. Ein nächtlicher Ueberfall erfolgte am 25. April auf Geiselbach,[26] wo kaiserliche Truppen sich auf dem Marsche von Aschaffenburg[27] nach Gelnhausen befanden; ihre Verluste waren einige Gefangene und Tote, 16 Pferde und 2000 Dukaten“.[28]

Von der Hungersnot in seinem Salzunger Quartier unterrichtete Jungen Hatzfeldt im Mai dieses Jahres. Dabei ging es auch um den Tausch von Wein aus Franken gegen Getreide aus Thüringen.[29]

Im September 1637 informierte Jungen Hatzfeldt über die Lage bei Landsberg.[30]

Am 12.10.1637 schrieb Kurfürst Georg Wilhelm von Brandenburg aus Küstrin[31] an Gallas, die unter dem Kommando von Kaspar Grodny und Obrist Jungen stehenden ungarischen Truppen hätten sich empört und geweigert, bei Schwedt[32] die Oder zu überschreiten, und wollten nach Schlesien zurückkehren. Ein Teil der rebellierenden Truppe sei niedergemacht worden, nun warte man auf Befehle, wie gegen die gefangenen Rebellen vorzugehen sei.[33]

Am 6.11.1637 berichtete der brandenburgische Obrist Hildebrand Kracht dem Kurfürsten aus Küstrin, dass Banérs gesamte Armee in der Neumark stehe und laut Bericht des kaiserlichen Obristen Jungen sich Landsbergs zu bemächtigen beabsichtige. Nach der Meldung eines Quartiermeisters, dem die Flucht aus schwedischer Gefangenschaft gelang, wollen die Schweden mit Unterstützung von Generalmajor Pfuels Reiterei vor der Festung Küstrin den Abmarsch von Verstärkungen verhindern. Jungen verlange Hilfstruppen für Landsberg, aber er, Kracht, könne sie nicht entbehren, wenn er die hiesige Brücke halten solle, doch habe er an Jungen Kugeln und Lunten geschickt.[34] Im erwähnten Bericht Jungens an Kracht vom 4.11. aus Landsberg hieß es: Banér sei mit seiner ganzen Armee nach Soldin[35] gekommen und marschiere weiter in Richtung Landsberg. Seine Vorhut kampiere bereits bei Wormsfelde.[36] Der Pass bei Zantoch[37] werde von Dragonern verteidigt, doch der nahegelegene Zechpass sei nicht gedeckt. Dorthin mögen 100 Dragoner und Musketiere kommandiert werden.[38] Der Kurfürst von Brandenburg schrieb am 13.11.1637 aus Kölln a. d. Spree[39] an Gallas: Seine Truppen werden am 23.11. in der Festung Küstrin zusammengezogen. Er überlässt es Gallas Gutdünken, Generalfeldzeugmeister Götz oder Obrist Jungen dorthin zu schicken.[40]

Am 8.6.1638 teilte Kurfürst Georg Wilhelm von Brandenburg aus Kölln a. d. Spree dem kaiserlichen Generalleutnant Gallas mit: Am 22.6. werde sich sein Heer bei Neustadt[41] sammeln. Er erwarte den Anmarsch des Generalfeldzeumeisters Salis mit seinen und weiteren Regimentern. Er forderte er das Dragonerregiment d’Espaigne sowie 1000 Infanteristen an. Er hoffte, Gallas werde seine Rückkehr und den Beginn des gesamten Feldzuges beschleunigen. Zwecks größerer Sicherheit der Festung Landsberg möge er den Regimentern Schönkirch und Jungen in Schlesien die Instruktion erteilen, der Festung bei einem feindlichen Angriff zu Hilfe zu eilen.[42]

Jungen informierte Gallas am 24.6.1638 aus Grünberg[43] über seine vergeblichen Versuche, von den Landesämtern in Breslau[44] die für die Ergänzung und Ernährung des Regiments nötigen Geldmittel zu erlangen. Bekäme er sie, wäre er im Stande, 1.000 Reiter ins Feld zu schicken. Er, G., möge in dieser Sache beim Kaiser und in Schlesien intervenieren. Der Feind stehe bei Stargard,[45] habe – nach Mitteilungen von Offizieren, die hierher zu Obrist Kapoun kommen – an die 20 Regimenter und 4.000 Reiter zur Verfügung und beabsichtige angeblich, durch Polen zu marschieren. Er, J., habe 3 Kompanien nach Schwiebus[46] kommandiert und alle Übergänge so gesichert, dass er von überall Nachrichten erhalten könne. In Groß-Glogau[47] sollte seiner Meinung mehr Infanterie stehen, um sämtliche Stellungen besetzen zu können; jetzt lägen nur 40-50 schlechte Soldaten dort und die Palisaden fielen auseinander. In der Nachschrift hieß es, dass die Nachricht eingetroffen sei, der Feind habe in Gartz[48] sein Lager aufgeschlagen und beabsichtige, entweder gegen Berlin oder Schlesien zu marschieren. Ferner habe man ihm gesagt, Feldmarschall Herman Wrangel „sey ganz von Sinnen und an Ketten geschmiedet“.[49]

Am 23.2.1639 ergingen neue kaiserliche Anweisungen an Gallas: Er kam auf seinen Befehl vom 18.2., die Reiterei ohne Bagage an die Grenze Böhmens abzukommandieren, zurück. Nun habe er neue Berichte darüber erhalten, dass der Gegner am 11.2. in Gifhorn[50] war, gegen das Stift Halberstadt[51] marschiert und weiter nach Meißen und Thüringen vorrücken will. Daher habe er beschlossen, ein Korps von 14.000-15.000 Mann nach beiliegender Liste aufzustellen und mit deren Oberbefehl wegen Gallas‘ Erkrankung für kurze Zeit Piccolomini zu betrauen; nun hänge alles davon ab, dass sich die bestimmten Regimenter aus Böhmen und Schlesien unverzüglich in Marsch setzen, d. h. die böhmischen direkt in Richtung Komotau,[52] die schlesischen in Richtung Dresden;[53] am 12. oder 13.3. sollen sie sich zum Generalrendezvous bei Leipzig[54] und Merseburg[55] treffen; nach Meißen[56] habe er eine verlässliche Person entsandt, die alles Nötige für die anmarschierenden Truppen einrichten werde. Da Adolf von Puchheim seines Amtes enthoben wurde, werde dieser Truppenmarsch aus Schlesien von Obrist Jungen angeführt werden, an dessen Stelle ein neuer Kommandant der in Schlesien verbleibenden Regimenter ernannt werden müsse; die böhmischen Regimenter würden vorläufig von Bruay befehligt, bis Hans Christoph von Puchheim das Kommando übernimmt; Obristen und Offiziere müssten dafür einstehen, dass die Mannschaft vollzählig bleibt. An alle Soldaten werde die nötige Bekleidung ausgegeben, die Colloredo auf seinen kaiserlichen Befehl hin aus dem Magazin in Leitmeritz nach Dresden schaffen werde; auf Gallas‘ Befehl würden Troppauer[57] Artilleriefuhrwerke die Munition von Mähren nach Prag befördern; um keine Zeit zu verlieren, habe er, Ferdinand III., Sonderkuriere zum Artilleriekommandanten nach Schlesien, zu Obristen Jungen und zu Fürstenberg nach Franken entsandt; auch der Kurfürst von Sachsen sei von den notwendigen Vorkehrungen benachrichtigt worden.[58]

Über die Niederlage der Kaiserlichen am 14.4.1639 berichtet der Erzgebirgschronist Lehmann in seiner Kriegschronik unter „Das gröste Unglück vor Chemnitz“[59]: „Der Schwedische General Leonhart Torsten-Sohn wahr nun mit der hinderstellichen Armee und Artollerey auß dem Stift Halberstadt[60] aufgebrochen, Nach dem Fürstenthumb Altenburg[61] gerückt und zue Zeitz[62] den 2. April mit Banern sich conJungeniret, und weil er kundtschaft eingezogen, daß die keyßerlichen und Chur-Sächsischen zwischen Zwicke[63] und Chemnitz stünden und sicher legen, brach er den 3. April von Zeitz auf und eilte auf die keyßerlichen zue, ehe Hatzfeld, der schon ezliche Regiementer zum Succurs vor Freyberg[64] geschickt hatte und nunmehr in March wahr, von Eichsfeld[65] durch Düringen mit den Chur-Sächsischen zuesammenzuestoßen, sich conJungeniren kundte, schickte von Altenburg den General Schlangen [Slange; BW] uff Zwicka und von dar mit wenig reutern mittin unter die Marzini-schen und Chur-Sächsischen. Der recognoscirte alles, wie sie lagen, und ritte wieder zum Baner. Der General Marzin [Morzin; BW] wuste nicht, daß Baner so nahe, und daß Torstensohn zu ihme gestoßen sey. Doch bekam er 3. April abendts umb 5 Uhr kundtschaft, ließ seine Regiementer zuesammenziehen und befahl, daß Sie Morgens alle solten vor Chemnitz stehen. Des abendts zuevor war das keyßerliche Haupt-Quartier zum Honstein[66] gewesen; dohin kam Baner, der sich 4. April viel früher aufgemacht, mit aufgang der Sonne, traf doselbst in der retrogarden 300 Pferde und jagte Sie ins Corpus, das vor Chemnitz stunde. Marzin hatte den Paß an einen Morast vor Chemnitz, den er durchmuste, mit Trajonern besezt, damit der feind nicht da durchbreche, aber es halfe nichts. Baner sezte an, brachte in der eil uber 4 Regiementer zue Pferde, Sein leib Regiement, des Torsten-Sohns, Hans Wachtmeisters und Hans Wittenberg(s), darzue viel Wagehälse, die theils in nachjagen ermüdeten und sich in Marrast durchwuhleten, uber den Marrast hatte (er) die andere Armee ihme nach commandirt, jagte die Trajoner weg, hiebe durch, machte das felt unsicher und nahmb dem Marzin die Höhe, welcher unter deßen, Ehe der feindt uber den Pas kommen, Zeit gehabt, sich zue stellen.

Gegen die Statt sazte er an einen Marrast den lincken Flügel, der meist von Curaßiren bestundte, hinder Chemnitz aber uber den fluß den rechten flügel, die wahren viel stärcker an Volck, den der feindt, hatten stücke und Munition bey sich, welches dem feinde noch zur Zeit fehlte. Baner thete mit seinen regiement den ersten angrif an Lincken flügel und litte schaden, die andern 3 Regiementer entsazten ihn, und kamen andere Regiementer mehr darzue und jagten den Lincken flügel in disordre an 2 marrastigen graben, drüber Sie nicht kommen kunten, zum großen Vortheil der Schwedischen; den was nicht gegen Chemnitz zum rechten flügel entkam, das wurde alles entweder gefangen oder Niedergehauen. Weil nun der Schweden volle Armee auch ankommen wahr, wurde commandirt, wer reiten kundte, sezten derowegen die Schwedischen regiementer durch den fluß Chemnitz und chargirten den rechten flügel, der schon gewichen und sich hinder 3 Morrastigte Dämme gesetzet hatte, gingen doch fort und wurden meist niedergehauen. Das Fußvolck drengte Sich an ein Wäldlein nach der Stadt und trachtete ferner an Walt 400 schrit gegen den gebirge und wolte außreißen. Baner ließ ihnen vorbeugen durch General-Major Stalhansen [Stålhandske; BW], Herr Major Pfulen [Pfuel; BW], Obrist Schlangen [Slange; BW] Regiement und 1 Esquadron von Konigsmarck untter Obrist-Leutenant Hammerstein, die hohleten Sie ein, machten ezliche 100 nieder, nahmen den Rest gefangen und richteten damit die keyßerliche, Chur-Sächsische und Salische armee auf einen tag hin, verfolgeten die flüchtigen Nach Leipzig,[67] Freyberg, Annen[68]- und Marienberg.[69] Der General Marzin kam kümmerlich darvon ohne hut und mit einen Pferd biß an die Seigerhütte an die Flöhe. 800 blieben auf der Walstat, 2000 zue fuß wurden gefangen, 40 standtarten, 20 fahnen, alle stücke, munition und Pagage bliebe in stich. Das thaten die Schweden nur mit der Avangardia von lauter Reutern, und ist kein Canonschuß darzue kommen, welches der Churfürst dem General Marzin, den er mit den Calenbergischen [Reinecke von Callenberg; BW] Regiement nach Dresden[70] confoiren ließe, heftig verwiese, von seinen Reutern 400 wiedersamlete und den rest von allen seinen Regiementern den Obristen Wachtmeister Trautischz [Trauditsch; BW] ubergabe, der reformirte Sie und nahm sie mit sich in Böhmen. Da hatte des Marzins Commando ein Ende.

Die keyßerlichen gingen nach Pirn,[71] Frauenstein,[72] in Böhmen nach Brüx und Prag. Viel wahren nach diesen gebirgen geflohen und gingen die gantze Nacht durch Elterlein[73] auf Annenberg mit blutigen Köpfen, ferner hienunder biß nach Dresden, darüber alles rege und furchtsam wurde in Gebirge, alle Flecken und Dörfer rißen auß nach den Wäldern und in die Städte. Den 5. April sahe mann noch immer einzlich die geschlagenen reuter auf allen straßen nach Böhmen reiten, die leute untterwegens angreiffen, den Sie sehr hungrich thaten und wurden eines theils an Päßen mit Pulver und bley gespeist, daß Sie des hungers vergaßen, ehe sie in Böhmen kommen. Die Schweden haben ihnen auch nachgesezet in das gebirg undt vor Annenberg etliche Chur-Sächsische weggenommen“.[74]

Das „Theatrum Europaeum“ berichtet sehr ausführlich über die Ereignisse: „Nichts destoweniger aber hat Hr. General Banner / wiewol er auch von Käis. und Chur-Bäyerischem Volck um ein zimliches übermannet gewesen / bey obbesagtem Hohenstein / nahend Kemnitz / dergestalt gefochten / daß nicht allein seines Feindes (die reichsArmada genennet) meinste Infanterie, von sehr gutem Volck / und dabey so viel hohe / als untere officirer / guten theils darauff gangen / sondern auch die Cavallerie zertrennet worden / das geschütz und alle Bagage in zimlicher Anzahl im Stich geblieben / und hat sich so gar die Schwedische Reuterey auch deß an ihrer reuterey vor freyberg erlittenen Schadens von diesem Treffen wiederum erholet: von welchem allem uns für gut angesehen / das außführliche Schreiben / so Hr. General Banner hiervon an einen hohen der Cron Schweden Bedienten alsbald abgehen lassen / hierbey in Druck mitzugeben / also lautend: Meinem jüngsten Schreiben zu Folge / habe ich die Conjunction mit dem Herrn General der Artillerie Leonhard Dorstensohn / am 2. dieses zu Zeitz effectuiret / und wie ich die gewisse Kundschafft von meinen außgehabten Partheyen / die mir von unterschiedenen deß Feinds rencontrirenden und niedergehauenen Partheyen häuffig gefangenen einbracht / erhalten / daß der Feind / als die Käiserl. und ChurSächs. Armee / zwischen Kemnitz und Zwickau sich befinden thäte / habe ich darbey considerirt / wie hochnöthig es seyn wolle / ohne Säumnüß mein Heyl an diesen zu versuchen / ehe Hatzfeld / wie bißhero / sowohl von Herrn[75] / als auch von Minden[76] / Hamburg[77] und Erfurt[78] / und andern vielen Orten / mehr Bericht geschehen / daß er im marchiren übers Eichsfeld und durch Thüringen begriffen / zu ihnen stossen möchte / bin derowegen am 3. dieses zu Zeitz auffgebrochen / und desselben Tags biß an Kemnitz avancirt / indem auch einen Gefangenen bekomen / der soviel außgesagt / daß der Feind noch also elargiret still ligẽ / und von meiner Ankunfft nicht wissen sollte / mich darauff resolviret / dieselbe Nacht zeittlich auffzubrechen / ihnen zwischen die Quartier einzugehen / und also von ihnen auffzureiben / soviel ich immer gekönt / und Gott der Allmächtige darzu Glück / Segen und Heil verleihen / und die Gelegenheit Anweisung gethan hätte. Es hat zwar der Feind bemeltes Abends um 6. Uhr Nachricht von mir und Alarme bekomen / auch die armee zusammen gezogen / und gegen Morgen zeitlich auff den Rückritt gegen Kemnitz sich begeben / als ich aber gleichwohl auch sehr frühe noch vor der Sonnen Auffgang auffgebrochen / meinen March nacher Glaucha[79] gerichtet / gerichtet / und also zeitlich zu Hohenstein[80] / da den Abend zuvor deß Feinds Haupt-Quartier gewesen / habe ich in seinen Retrogarden in 300. Pferd starck angetroffen und dieselbe verfolgt / biß in das Corpus, so allbreit nahe allhie bey Kemnitz gewesen / eingejagt / und weil ich einen Morastigen Ort vor mir zu filiren gehabt / den der Feind mit Dragonern besetzt / hat er Gelegenheit erlangt sich zu stellen / demnach den lincken Flügel / so mehrentheils in Cürassirern bestanden / dahinden / und auff die Seit Kemnitz / den rechten Flügel aber weiter hinter sich / über den Fluß die Kemnitz genant / hinter der Stadt / auch gesetzet / darauff ich mit meiner Guarde von Dragonern / an bemelten Morastigen Paß / dahin wegen der Tieffe deß Sumpffs nicht zu kommen war / zu Fuß übergesprungen / nach wenigem disputiren / deß Feindes Dragoner gewichen / quittiret / und mir die Occasion zum filiren geöffnet / welcher ich also wahrgenommen / dem Feind die Höhe zu nehmen / und das Feld unsicher zu machen / so auch geschehen / also daß ich Anfangs mein Regiment / wie auch des Herrn General Dorstensohns Obrist Hanß Wachtmeisters / und Obr. Wittenbergs Regiment / überbracht / wovon wegen deß grossen Eilens / viel Reuter / so ermüdet waren / zurück geblieben / hinweg gewesen / damit erwehnten lincken Flügel chargirt / mit meinem Regiment den ersten Angriff gethan / und wegen empfundenen Widerstands in Schaden gerathen / aber weil deß Herrn Generaln / wie auch Hanß Wachtmeisters und Wittenbergs Regiment / auch zeitlich genug dem Feind zu schaffen gegeben / ist dieser lincke feindliche Flügel / so in Disordre kommen / und zu seinem grossen Schaden / und unserm trefflichen Vortheil zween grosse Morastige Gräben hinter sich gehabt / biß auff weniges / so sich an den rechten Flügel zu entfliehen / hat gearbeitet / gantz nidergehauen / wir starck nachgedrungen / auch fort und fort / wegen Ankunfft und mehrer Versammlung der unsern / je mehr und mehr verstärcket worden / solches ohne Säumnüß gethan / und 3. Dämme zu filiren / gehabt / hinder welche sie sich zwar hätten setzen / und Widerstand thun können / aber weil der Muth gantz entsuncken / haben die unserige alles niedergehauen / und wenig darvon kommen lassen / das Fußvolck aber / hat sich zwar an die Stadt gedrenget / gleichwol durch einen kleinen Wald / nahe bey der Stadt / so nur 400. Schritt von einem andern Wald / gegen den Gebürge werts distiret / sich zur Flucht wenden wollen / denen ich aber Hn. General Major Stallhansen / Herrn Major Pfuls / und Obr. Slangens Regimenter / und von den Königsmarckischen eine Squadron / unter ihrem Obrist-Lieu-tenant Hammerstein / nachgeschickt / die sie umringet / und auch totaliter ruiniret und geschlagen / also daß nunmehr / was Salis bey sich gehabt / schon vernichtiget / in dieser glücklichen Expedition die gantze Käiser. und Chur-Sächsische Armee zu Grund gerichtet / Stücke / Munition / Fähnlein und Standarten / darvon mir die Anzahl / weil noch die wenigsten einbracht / nicht soeben bewust / so dann alle Bagage der Generalen / Officirer und gemeinen zu Fuß erobert / und eine treffliche Anzahl Officirer gefangen worden : von denen so man in der Eil weiß / und von hoher Importantz seyn / ist der GeneralWachtmeister der Caval-lerie Graf von Puchheim / Obr. Webel / Obr. Wangeler / der biß auff den Tod verwundet / der Obr. Lieutenant Paradiser / von Marq. de Grana, Obr. Lieutenant Wachenheim von Graf Schlicken / und eine große Anzahl Majorn / Rittmeister / Hauptleute / Lieutenant / Cornet und Fähnrich / die Specification wird von den Regimentern colligirt / / soll ohne Säumnuß in Form gebracht / und dem Herrn mit ehistem nachgeschickt werden: an unserm Ort weiß man noch von keinem Officirer / so sonderlich Namkündig / die gequetscht oder geblieben wären / als deß Herrn Gen. Stallhanß Obr. Lieutenant / so geblessiret / und der Jungene Graf von Witgenstein / der unter Hn. General Pfuls Regiment gewesen / etc. etc. Datum im Haupt-Quartier zu Chemnitz / den 5. April. Anno 1639“.[81]

Im Dezember 1641 stand Jungen in Artern.[82] In ihrer Korrespondenz ging es um die von Hatzfeldt geplante Wallfahrt nach Loretto, die der Kaiser zunächst angesichts der Kriegslage ablehnen sollte, die Verpflegungslage von Haus Heldrungen[83] und die Belagerung von Haus Maßfeld.[84]

Im Mai 1642 weilte Jungen in Wien. Er berichtete Hatzfeldt von den schwedischen Erfolgen in Schlesien und der Stimmung am Wiener Hof.[85]

Auf der Veste Oberhaus bei Passau[86] stand Jungen im Juni 1643. Er meldete Hatzfeldt die Hinrichtung der Obristen Madlo und des Fours: Nach der vernichtenden Niederlage von Breitenfeld[87] (2.11.1642) legte Erzherzog Leopold Wilhelm den Oberbefehl nieder, der vom Kaiser erneut Gallas anvertraut wurde. Das Regiment Madlos ergriff in der Schlacht ohne ersichtlichen Grund gleich zu Anfang die Flucht und wurde später aufgelöst; sämtliche Rittmeister, Leutnants und jeder durch das Los bestimmte 10. Mann wurden hingerichtet. Nach dem Beispiel Madlos war die gesamte Kavallerie durchgegangen, darunter war auch Generalmajor Bornival, der aber ungeschoren davon kam. Ferner informierte er ihn über den Raub des Olmützer Kirchenschatzes.[88] Die angeblichen Erfolge Krockows in Pommern gegen die Schweden waren das Thema seiner Korrespondenz im November dieses Jahres.[89]

Im Februar 1644 ging es um die Befestigungsarbeiten in der Veste Oberhaus durch einen niederländischen Ingenieur.[90] Im April dieses Jahres teilte er Hatzfeldt mit, dass der Fürst von Siebenbürgen, Rákóczi, vor Pressburg[91] aufgetaucht sei.[92]

Um die Beschießung von Krems[93] ging es im Juni 1645, im Juli um die weitere militärische Verwendung Hatzfeldts, der bei Jankau[94] in Gefangenschaft geraten war, bei Leopold Wilhelm. Im August lieferte er Hatzfeldt eine Beurteilung der Fähigkeiten von Gallas und schilderte die Verhandlungen wegen Hatzfeldts Entlassung aus der Gefangenschaft.[95] Von seinem Unmut und seiner Lustlosigkeit am Krieg und der Reduzierung der Verwaltung des Bistums Passau unterrichtete er Hatzfeldt im Oktober dieses Jahres.[96]

Um die Befestigung von Korneuburg[97] und die Empfehlung des Stückhauptmanns Kaspar Friedrich Beck ging es im März 1646, im Dezember um die Altersversorgung von Jungen.[98]

Sein Verständnis für Hatzfeldts Abschied vom Militärdienst zeigte Jungen im Januar 1647, im Februar sprach er von einem zwiespältigen Urteil über Hatzfeldt und von der Abreise des Erzherzogs in die Niederlande. Er erwähnte seinen Streit mit dem Kämmerer von Worms,[99] Wolf Hartmann von Dalbert, wegen der Wegnahme von Gütern Jungens.[100] Im Mai unterrichtete er Hatzfeldt von dem kurbayerischen Anspruch auf Passau und dem Abzug des Obristen Innocentio Conti. Zudem unterrichtete er ihn über die Erkrankung und den Tod Gallas‘.[101]

Im Sommer 1647 war Jungen in die Meuterei Johann von Werths verwickelt, der nach den Ulmer Verträgen Bayerns mit Schweden und Frankreich die kurbayerischen Truppen zum Übergang ins kaiserliche Lager bewegen wollte.

Am 5.7.1647 meldete Jungen, zu dieser Zeit kaiserlicher Kommandant im Stift Passau und der Veste Oberhaus bei Passau, dem Beauftragten des Statthalter von Oberösterreich, Franz Albrecht Graf von Harrach [1614-1666],[102] und Martin Greysing, Propst des Prämonstratenser-Klosters Schlägl,[103] dass die gesamte (!) bayerische Armee in der Nacht Bayern verlasse und nach Böhmen gehe: „Die ganze bairische Armee wird durchs Bisthum gegen Krumau[104] in Böhmen gehen und heute nachts oder morgen früh das Hochstift schon betreten. Dabei haben E. Hochw. vernünftig zu erachten, wie schwer uns dieser unverhoffte, erst vor zwei Stunden angedeutete Marsch auf die erst ausgestandene starke Quartier fallen thut, und halte ich dafür, dass es nunmehr um das Hochstift gethan sei. Weiter schrieb er dem Propst: 13 Regimenter hat er (Werth) über die Donau albereit gebracht, alle generales bei sich, darunter der Holz [Holtz; BW] und Geling [Gayling von Altheim; BW], so nicht gewollt, dabei sein sollen. Ziehen pro maximo an, dass sie Reichsvölker seien und die Clausul des armistitii, dass sie sollen abgedankt werden. Solches ihnen billich vorher hätte zu wissen gemacht werden“. In der Nacht vom 5. auf den 6.7. meldete ein Bote in Schlägl: „Die Regimenter liegen alle um Deggendorf[105] und Vilshofen[106] herum und dürften wohl noch diese Stund aufbrechen, wo nicht, doch morgen gar früh, und General de Werth zwar mit dem Volk stark fortmarschieren, die Bagage aber hernach, und wird mehr Ungelegenheit machen als das Volk. General de Werth hat sich zwar erboten, gut Regiment zu halten, und (aber) haben gemeldte Soldaten über 2000 Pferd in Baiern weggenommen, auch alle bairische Beamte, so sie angetroffen, ausgeplündert; sein ganz kaiserlich geworden“.[107]

Im Schreiben des Propstes von Schlägl an Jungen vom 11.7.1647 hieß es: „Nun wissen E. Hochw. und ist bekannt, dass wenig verruckter Zeit Ihre Kaiserl. Majestät per mandatum avocatorium die Reichsarmee von kurfürstl. Durchlaucht in Baiern mit beigehender Erinnerung ihrer Pflichten lassen abfordern, beinebens auch durch andere Mittel selbe beizubringen sich bearbeitet. Inmassen dann alles bereits in ein solches modell gegossen gewesen, dass die Herrn Generales und Obristen sich dahin vereinigt, mit der Cavalleria und theils Fussvolk herüber zu gehen. Indem aber dies jetzt gehörtermassen incaminierte Werk die Fortstellung erreichen sollen, ist das ganze Wesen wieder in eine Dissolation gerathen. Etliche Obristen haben dasjenige, wozu sie sich verwilligt gehabt, zurückgestossen und den Völkern zu meutinieren Anlass geben, dadurch dann der ganze Handl zu Wasser worden. Als nun beide Generales, Joan de Werth und Sporkh [Sporck; BW], gesehen, dass ihr volmeinendes Vorhaben rückgängig worden, haben sie nichts desto minder ihre Seiner Majestät und dem hochlöbl. Haus Oesterreich geleistete Pflichten in Obacht nehmen wollen und mit Hinterlassung aller ihrer bagage und vieler Pferde, weil die meutinirer allbereit angefangen, diejenigen Officiere und Reiter, welche herumb zu gehen gewillt gewesen, vor die Köpf zu schiessen, zu Rettung ihres Leibs und Lebens salviren müssen und ist H. General de Werth nächst verwichenen Abend (Montag am 8. Juli) umb 4 Uhr zu Röhrnbach[108] aus dem Hauptquartier, nachdem er sich gestellt, als gienge er hinaus aufs Feld spazieren, unter dessen aber etliche seiner Leut abseits mit ungefähr 50 Pferden reiten lassen, hinter einem Bergl zu Pferd gesessen und eilends sich gegen den Klafterwald gewendet und selbigen Abend umb 9 Uhr noch in meines mir anvertrauten Klosters Markt Aigen[109] angelangt. Ich zwar, um diesen Handl nicht wissend, als ichs von Herrn Grafen von Harrach mit ihm zurückkommenden Trompeter verstanden, habe ihn alsobald durch meine Leut einladen lassen; dessen er sich bedankt und ohne Verlierung einer Zeit dem Pass (von Aigen nach Untermoldau,[110] gewöhnlich Schläglerpass genannt) zugeeilet und in der Nacht umb 12 Uhr nach Wuldau (U. Moldau) kommen und daselbst geblieben, allwo er bis morgens um 6 Uhr gewest und dann nach Krumau fortgeruckt. – Darauf Erchtags (Dienstags) den 9. hujus Herr General Wachtmeister Sporkh sammt 2 Corneten und 3 Dienern früh zwischen 6 und 7 hernach gefolgt deme ich zur Consolation der Benachbarten und des gemeinen Manns, weilen alles in grossem Schrocken gewest, umb die Gewissheit des Hereinmarsch willen ein Feldwegs entgegengeritten, welcher mir dann mit ziemblichen Umbständen den Verlauf dieser Dissolution erzählet und also ingleichen fort über den Pass und nach Krumau geritten, allwo er Herrn von Werth noch angetroffen. – Gestern (am 10.) abends aber zwischen 5 und 6 Uhr ist mehr besagten Herrn Joh. de Werths Stallmeister mit bei sich habenden 6 Personen und 10 Pferden gefolgt, welcher bericht, dass er Erchtags abends ungefähr um 7 Uhr, nachdeme er zuvor bei vielernannten v. Werths bagage und zurückgebliebenen noch 65 Pferden und Wägen von 2 Lieutenanten und 50 Reitern als Geling- und Lapierischen [La Pierre; BW] Regimentern verwacht gewesen, durch diese feinte aber, dass er denen Officieren von seines Herrn Wägen einen guten Trunkh Weins geben, davon sie ziemblich berauscht worden, und er also, seinen Vorthl ersehend, mit gehörten Personen und Pferden eschapiert, und, obwohlen verlauten wollen, dass beeder Generalen bagage wäre geplündert worden, so bericht doch dieser, dass Herrn v. Werths noch unangegriffener, jene aber (Sporks) totaliter ausgeraubt seindt, und seine Frau beim Obrist Geling verwahrter angehalten werde, mit angeheftem Vermelden, dass eine Viertelstund hernach, als Joan de Werth fort gewest, beede Herren Grafen von Salmb [Salm-Reifferscheidt; BW], Obristwachtmeister vom Werthischen Regiment, und Hans Reichardt von Starhnberg [Starhemberg (1608-1661)[111]; BW], – welchen zwar der Stallmeister nit gekannt, doch leider allen erzählten Umbständten nach gemelter H. v. Starhnberg vermutlich muss gewesen sein – , bei der Armee ankommen, in Vorbeireitung aber des Gelings Regiments ihne, Obrist Geling, gefragt, wo das Hauptquartier wäre, welches er ihnen zwar notificiert, ehe sie aber kaum recht dahin gelangt, hat er einen Rittmeister vom Lapierischen Regiment mit 200 Reitern dahin geschickt, welche alsobalden bedeuten Grafen von Salmb, – eigentlich weiss ich nit, ob Herr von Starhnberg auch mit gewest – , gefangen genomben und nach München geführt. Was nun ferners aus diesem Handl werden wird, lasse Euer Hochw. hierinfalls als hochverständig judiciern. Sonst, wie mir H. Sporkh selbst erzählt, haben Höchsternannt Ihre Churfürstl. Durchlaucht auf seinen Kopf 10, auf Joan de Werths Kopf 20tausend Thaler geschlagen“.[112]

Es scheint sich, wenn man den Aussagen Gaylings von Altheim, der als Protestant wie auch Holtz gewiss keinen leichten Stand in der Armee gehabt haben dürfte, obwohl man sich den konfessionellen Rigorismus früherer Jahre schon längst nicht mehr leisten konnte, als Günstling Werths mit erstaunlicher Schnelligkeit das Lager gewechselt hatte und durch seine Kronzeugenrolle im August in den Generalsrang erhoben wurde, glauben darf, um den Versuch eines Staatsstreichs gegen Maximilian I. gehandelt zu haben: „So hette er Johann de Wörth ebenmessig Befelch, ime anlegen sein zu lassen, daß er den Churfürsten bey dem Kopf bekhommen und dem Kaiser entweder todt oder lebendig yberbringen solle, alßdan der Röm. Kaiser Ihro Churfrl. Drl. die Tag ihres Lebens in guetter Verwahrung behalten, der Churfürstin aber die Regierung ybergeben wolle“.[113]

Im Mai 1648 unterrichtete er Hatzfeldt über die Schwierigkeiten bei Befestigungsarbeiten, im Juli über die Stärke der kaiserlichen Armee und die Gefahr für Vilshofen durch die schwedischen Truppen. Im August gab es Streit um die Kommandanten-Stelle in Passau, die Jungen mit kurzen Unterbrechungen bis 1653 innehatte.[114]

[1] Vgl. die Erwähnungen bei KELLER; CATALANO, Tagebücher.

[2] Köln; HHSD III, S. 403ff.

[3] Lüttich [Liège; Belgien].

[4] ENGELBERT, Hatzfeldt, Nr. 23.

[5] KREBS, Hatzfeld Bd. 2, S. 180, Anm. 13.

[6] ENGELBERT, Hatzfeldt, Nr. 23.

[7] Bolkenhain [Bolków, Kr. Jauer]; HHSSchl, S. 32ff.

[8] Liegnitz [Legnica]; HHSSchl, S. 283ff.

[9] Glogau [Glogów]; HHSSchl, S. 127ff.

[10] ENGELBERT, Hatzfeldt, Nr. 23; Oels [Oleśnica]; HHSSchl, S. 368ff.

[11] Brandeis a. d. Elbe [Brandýs nad Labem, Bez. Prag-Ost]; HHSBöhm, S. 62f.

[12] Leitmeritz [Litoměřice]; HHSBöhm, S. 324ff.

[13] Melnik [Mělník]; HHSBöhm, S. 370f.

[14] ENGELBERT, Hatzfeldt, Nr. 23.

[15] Bad Salzungen; HHSD IX, S. 36ff.

[16] Vacha [Kr. Bad Salzungen]; HHSD IX, S. 447f.

[17] Wasungen [Kr. Meiningen]; HHSD IX, S. 468f.

[18] Berka a. d. Werra [Kr. Eisenach]; HHSD IX, S. 47f.

[19] Gerstungen [Kr. Eisenach]; HHSD IX, S. 144.

[20] Anhalt; HHSD XI, S. 17.

[21] ENGELBERT, Hatzfeldt, Nr. 23.

[22] Gelnhausen; HHSD IV, S. 164ff.

[23] Hanau; HHSD IV, S. 199ff.

[24] Wächtersbach [Kr. Gelnhausen]; HHSD IV, S. 443f.

[25] Aschaffenburg; HHSD VII, S. 33ff.

[26] Geiselbach [LK Aschaffenburg].

[27] Aschaffenburg; HHSD VII, S. 33ff.

[28] KREUTER, Gelnhausen III, S. 70f. Kreuter datiert nach dem alten Stil.

[29] ENGELBERT, Hatzfeldt, Nr. 23.

[30] ENGELBERT, Hatzfeldt, Nr. 23; Landsberg [Gorzów Wielkopolski, Brandenburg, h. Polen]; HHSD X, S. 446ff.

[31] Küstrin [Kostrzyn]; HHSD X, S. 441ff.

[32] Schwedt [Kr. Angermünde/Stadtkr.]; HHSD X, S. 351ff.

[33] BADURA; KOČÍ, Der große Kampf, Nr. 512.

[34] BADURA; KOČÍ, Der große Kampf, Nr. 520.

[35] Soldin [Myślibórz; Kr. Soldin], HHSD X, S. 462f.

[36] Wormsfelde [Wojcieszyce, Brandenburg, h. Polen].

[37] Zantoch [Santok a. d. Warthe, Kr. Kandsberg]; HHSD X, S. 474ff.

[38] BADURA; KOČÍ, Der große Kampf, Nr. 520.

[39] Berlin-Neuköllln; HHSD X, S. 86ff.

[40] BADURA; KOČÍ, Der große Kampf, Nr. 523.

[41] Neustadt (Kr. Ruppin/Kyritz); HHSD X, S. 295f.

[42] BADURA; KOČÍ, Der große Kampf, Nr. 632.

[43] Grünberg [Zielená Góra]; HHSSchl, S. 164ff.

[44] Breslau [Wroclaw]; HHSSchl, S. 38ff.

[45] [Burg] Stargard [Kr. Neubrandenburg]; HHSD XII, S. 12f.

[46] Schwiebus [Świebodzin; Kr. Züllichau-Schwiebus]; HHSD X, S. 460f.

[47] Glogau [Glogów]; HHSSchl, S. 127ff.

[48] Gartz a. d. Oder [Kr. Randow]; HHSD XII, S. 185ff.

[49] BADURA; KOČÍ, Der große Kampf, Nr. 640.

[50] Gifhorn; HHSD II, S. 167ff.

[51] Halberstadt [Kr. Halberstadt]; HHSD XI, S. 169ff.

[52] Komotau [Chomoutov]; HHSBöhm, S. 282ff.

[53] Dresden; HHSD VIII, S. 66ff.

[54] Leipzig; HHSD VIII, S. 178ff.

[55] Merseburg; HHSD XI, S. 322ff.

[56] Meißen; HHSD VIII, S. 223ff.

[57] Troppau [Opava]; HHSBöhm, S. 625ff.

[58] BADURA; KOČÍ, Der große Kampf, Nr. 752.

[59] Chemnitz; HHSD VIII, S. 43ff.

[60] Halberstadt [Kr. Halberstadt]; HHSD XI, S. 169ff.

[61] Altenburg [Kr. Altenburg]; HHSD IX, S. 6ff.

[62] Zeitz [Kr. Zeitz]; HHSD XI, S. 519ff.

[63] Zwickau; HHSD VIII, S. 380ff.

[64] Freiberg; HHSD VIII, S. 99ff.

[65] Goldene Mark (Kr. Duderstadt); HHSD II, S. 172f.

[66] Hohnstein [Kr. Sebnitz]; HHSD VIII, S. 151f.

[67] Leipzig; HHSD VIII, S. 178ff.

[68] Annaberg; HHSD VIII, S. 5ff.

[69] Marienberg; HHSD VIII, S. 215f.

[70] Dresden; HHSD VIII, S. 66ff.

[71] Pirna; HHSD VIII, S. 276ff.

[72] Frauenstein; HHSD VIII, S. 98f.

[73] Elterlein; HHSD VIII, S. 89.

[74] LEHMANN, Kriegschronik, S. 102f. Lehmann dat. nach dem alten Stil.

[75] Herne; HHSD III, S. 317.

[76] Minden [LK Minden]; HHSD III, S. 517ff.

[77] Hamburg; HHSD I, S. 83ff.

[78] Erfurt; HHSD IX, S. 100ff.

[79] Glauchau; HHSD VIII, S. 116f.

[80] Hohnstein [Kr. Sebnitz]; HHSD VIII, S. 151f.

[81] THEATRUM EUROPAEUM Bd. 4, S. 94f.

[82] Artern [Kr. Sangerhausen/Artern]; HHSD XI, S. 23.

[83] Heldrungen [Kr. Eckartsberga/Artern]; HHSD XI, S. 205f.

[84] ENGELBERT, Hatzfeldt, Nr. 348; Ober- und Untermaßfeld [Kr. Meiningen]; HHSD IX, S. 319ff.

[85] ENGELBERT, Hatzfeldt, Nr. 348.

[86] Passau; HHSD VII, S. 571ff.

[87] Breitenfeld [Kr. Leipzig]; HHSD VIII, S. 38f.

[88] ENGELBERT, Hatzfeldt, Nr. 348; Olmütz [Olomouc]; HHSBöhm, S. 420ff.

[89] ENGELBERT, Hatzfeldt, Nr. 348.

[90] ENGELBERT, Hatzfeldt, Nr. 348.

[91] Pressburg [Bratislava, ungarisch Pozsony].

[92] ENGELBERT, Hatzfeldt, Nr. 348.

[93] Krems an der Donau [Statutarstadt]; HHSÖ I, S. 363ff.

[94] Jankau [Jankov, Bez. Beneschau]; HHSBöhm, S. 226.

[95] ENGELBERT, Hatzfeldt, Nr. 348.

[96] ENGELBERT, Hatzfeldt, Nr. 348.

[97] Korneuburg [BH Korneuburg]; HHSÖ I, S. 359ff.

[98] ENGELBERT, Hatzfeldt, Nr. 348.

[99] Worms; HHSD V, S. 410ff.

[100] ENGELBERT, Hatzfeldt, Nr. 348.

[101] ENGELBERT, Hatzfeldt, Nr. 348.

[102] Vgl. die Erwähnungen bei HARRACH, Tagebücher.

[103] Schlägl [BH Rohrbach]; HHSÖ I, S. 109f.

[104] Böhmisch Krumau [Český Krumlov]; HHSBöhm, S. 53ff.

[105] Deggendorf; HHSD VII, S. 132ff.

[106] Vilshofen [LK Passau], HHSD VII, S. 772f.

[107] PRÖLL, Flucht Johann’s v. Werth, S.  312.

[108] Rohrbach in OÖ; HHSÖ I, S. 98.

[109] Aigen, unter Schlägl [BH Rohrbach]; HHSÖ I, S. 109.

[110] Dolní Vltavice (Unterwuldau, ab 1918: Untermoldau), Ortsteil von Černá v Pošumaví [Český Krumlov].

[111] Vgl. die Erwähnungen bei HARRACH, Tagebücher.

[112] PRÖLL, Flucht Johann’s v. Werth, S. 314ff.

[113] Österreichisches Staatsarchiv Wien Staatskanzlei Staatenabteilung Bavarica 2 a (Abschrift): Aussage G. v. Altheims, München, 1647 VII 19; abgedruckt bei LAHRKAMP, Werth, S. 238.

[114] ENGELBERT, Hatzfeldt, Nr. 348.

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