Ilow [Illo], N

Ilow [Illo], N; Fähnrich [ – 24.7.1632 in Zittau begraben] Ilow [Illo], ein Vetter des berühmten Christian von Ilow,[1] stand als Fähnrich[2] in kaiserlichen Diensten und war bei einem Ausfall gegen kursächsische Einheiten[3] getötet worden. Er wurde in der Zittauer[4] Johanniskirche begraben.[5]

[1] Christian Freiherr v. Ilow [Illo] [um 1585 um Sternberg-25.2.1634 Eger], kaiserlicher Obrist.

[2] Fähnrich: Rangunterster der Oberoffiziere der Infanterie und Dragoner, der selbst bereits einige Knechte zum Musterplatz mitbrachte. Dem Fähnrich war die Fahne der Kompanie anvertraut, die er erst im Tod aus den Händen geben durfte. Der Fähnrich hatte die Pflicht, beim Eintreffen von Generalspersonen die Fahne fliegen zu lassen. Ihm oblagen zudem die Inspektion der Kompanie (des Fähnleins) und die Betreuung der Kranken. Der Fähnrich konnte stellvertretend für Hauptmann und Leutnant als Kommandeur der Kompanie fungieren. Bei der Kavallerie wurde er Kornett genannt. Vgl. BLAU, Die deutschen Landsknechte, S. 45f.

[3] Vgl. demnächst SENNEWALD, Das Kursächsische Heer.

[4] Zittau [LK Görlitz]; HHSD VIII, S. 371ff.

[5] PESCHECK, Handbuch Bd. 2, S. 570.

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