Burt [Bürt, Burtt, Burth, Bort, Borth, Bourt], William [Wilhelm]

Burt [Bürt, Burtt, Burth, Bort, Borth, Bourt], William [Wilhelm]; Obrist [ -6.10.1632 Nürnberg] Burt stammte aus Schottland und stand als Obrist in schwedischen Diensten.

“William Burt was a Scottish officer in Swedish service. He appears in 1629 as a major in the Green regiment although he was most likely in service before that. In February that year he was in charge of 100 horse and dragoons at Lobaw[1] who was ordered to lay the surrounding area to waste. However, after being fired upon from the town, Burt and his men set fire to the town with three companies of soldiers inside. Burt served as the governor of Christburg[2] town and garrison, in West Prussia from March 1629, with 2 companies of his soldiers and 2 companies of his horse. Burt was subsequently appointed commandant of Osterode,[3] also in Prussia, in June 1629. In July he suffered some kind of setback which Chancellor Oxenstierna requested further clarification about. In May 1630 Burt was appointed commander of 700 men on the Werder. In January 1631 lieutenant colonel Burt was in charge of 600 men comprising 4 companies of John Hepburn’s [SSNE 2660] regiment”.[4]

Johann Jost von Rehn war Obrist des schwedischen Weißen Regiments und fiel 1632. Sein Regiment wurde von William Burt übernommen.

„Am 4. Mai [1632] stand der schwedische Oberst Wilhelm Burt vor Landsberg[5] und forderte die Übergabe, obwohl er über nicht mehr als 300 Mann verfügte. Die Zahl der Festungstruppen und waffenfähigen Bürger war wesentlich höher. Von den drohenden Worten eingeschüchtert, wollte der Magistrat, an dessen Spitze Tobias Unfried, ein sehr reicher Mann, als Bürgermeister stand, wider den Willen der gesamten Bürgerschaft und der Besatzung die Stadt übergeben. Bedingung war, daß letztere, 25 Fähnlein zu Fuß und 12 zu Pferd, abziehen konnte, und auch, daß die Stadt vor einer Plünderung verschont bleiben sollte.

Um den feindlichen Oberst zur Annahme dieser Bedingung zu bewegen, trug ihm am 5. Mai der Bürgermeister 200 Reichstaler (je 1 Gulden und 30 Kreuzer) in das Lager hinaus. Der Oberst willigte ein, die bayerische Besatzung rückte mit klingendem Spiel ab und die Schweden zogen ein. Der Graf [Georg Friedrich von; BW] Hohenlohe legte der Stadt sogleich eine Brandschatzung von 32 000 Gulden auf. Darüber entstand ein allgemeines Klagen der Bürger. Einige Ratsmitglieder reisten daher zum Statthalter Hohenlohe und zum schwedischen Kommandanten Oxenstirna, um zu unterhandeln, wobei sie dem letzteren, um ihn günstig zu stimmen, 200 Reichstaler verehrten. Beide ritten am 11. Mai mit den Abgeordneten nach Landsberg, wo sie die Stadt in Augenschein nahmen. Der Magistrat mußte dem Oxenstirna dann für ein Zugroß, das er verlangte, 300 Gulden geben, weil es keines nach seinem Geschmack erhalten konnte. Der Stadt jedoch wurde der vierte Teil der Brandschatzung nachgelassen und ihr aufgetragen, binnen Monatsfrist 8000 Gulden zu bezahlen. Dies wurde durch die Stadtkammer bewerkstelligt, wozu sie vom Bürgermeister Unfried ein Kapital von 1500 Gulden entlehnte. Außerdem mußten sie den Sekretären und Kanzlisten des Statthalters für Austellung von Quittungen, Pässen und ähnlichem 46 Gulden zahlen.

Und man fing an, die ganze Stadt, in der sich auch an die 1500 Flüchtlinge befanden, schwedisch zu machen und zu benennen. Der kurfürstliche Landrichter war sofort abgesetzt worden und statt seiner im Namen des Königs von Schweden der sehr geschmeidige, den Feinden zum Schaden seiner Vaterstadt ergebene Bürgermeister Unfried zu diesem Amt aufgestellt. Dieser ließ durch seinen ebensogut schwedisch gesinnten Schreiber Adam Honegger auf Befehl des Obersten Burt an alle Hofmarks- und andere Gerichtsbeamte ein scharfes Schreiben abgehen, worin ihnen befohlen wurde, ohne irgendeine Einwendung sich entweder in Landsberg bei dem Kommandanten Burt oder zu Augsburg[6] vor dem schwedischen Statthalter einzustellen, und dort als Untertan und Vasall des Königs Gustav Adolf den Eid der Treue abzulegen und die wohlverdiente Strafe des Feuers und andere Kriegszüchtigungen mit einer hinlänglichen Brandschatzung abzuwenden.

Der Aufenthalt der Schweden in Landsberg dauerte vom 4. Mai bis zum 15. Juli. Der Stadt kam dieser scheinbar gut zu  statten, denn alles, was die Feinde aus dem Land geraubt hatten, schleppten sie nach Landsberg, um es in Geld umzuwandeln. Bei der großen Masse des geraubten Gutes mußte notwendig alles äußerst billig verkauft werden. Eine Kuh kostete 1 Gulden, ein Pferd kaum 3 Gulden. Die Bauersleute kamen deshalb selbst in die Stadt, um ihre eigene Habe wieder aufzukaufen. Für die Stadtkammer dagegen erwies sich der Aufenthalt der Schweden als sehr belastend. Außer der Beschaffung der Geschenke und der Brandschatzung erhielt sie den strengsten Auftrag, wöchentlich verschiedene eß- und trinkbare Lebensmittel in die Küche des Statthalters nach Augsburg zu liefern. So schickte sie zum Beispiel am 5. Juni im 34 Gulden Bier aus der Brauerei des Andreas Christsteiner, ferner 2 Hasen um 40 Kreuzer, 3 Spanferkel um 1 Gulden und 4 Kreuzer, 4 Lämmer um 3 Gulden und 28 Kreuzer, 2 Kälber um 2 Gulden und 50 Kreuzer. Ein andermal sandte sie Wildpret, welches 7 Gulden kostete, nach Augsburg und ein weiteres Mal Fische und Eier usw.

Alle großen Vorräte an Salz und Getreide wurden den Landsbergern weggenommen und zum Unterhalt der schwedischen Besatzung nach Augsburg geschickt, ohne den mindesten Ersatz zu geben. Dem schwedischen Major, welcher in des Bürgermeisters Haus Quartier hatte, mußten 100 Gulden verehrt, ebenso mußten die kranken Soldaten, welche im Brechhaus und im Bruderhaus lagen, von der Stadtkammer verpflegt werden.

Mit ihrer Unterwerfung glaubten Stadt und Bezirk gut wegzukommen. Es ging auch für einige Zeit gut, aber nicht auf Dauer. Die Soldaten gingen wie die Oberen auf Beute aus, quälten die Bauern der Umgebung mit Drohungen, Schlägen und Mord, trieben Vieh und Pferde fort und nahmen alles, was sie finden konnten. Und sie zerstörten die Gehöfte.

Mit dem Abmarsch des Schwedenkönigs und seiner Armee wurden auch Landsberg und die Umgegend vom Feinde befreit, nur ein Major blieb mit einiger Mannschaft als Besatzung zurück. Wohl nicht, um die Stadt zu schützen, sondern um die für die Augsburger Besatzung so notwendigen Lebensmittel durch die Hilfe des Bürgermeisters im ganzen Landgericht einzutreiben“.[7]

Während des sinnlosen Anrennens auf Wallensteins Lager bei Zirndorf (Alte Veste[8]) nahe bei Nürnberg im September 1632 wurde er schwer verwundet, wie der schottische Kriegsteilnehmer Robert Monro berichtet: „Am 16. August kamen die Verstärkungen, die der Reichskanzler Oxenstierna und Herzog Wilhelm von [Sachsen-; BW] Weimar in Sachsen, Hessen und Thüringen zusammengebracht hatten, in Windsheim[9] zusammen. Nachdem sie am 18. August in Herzogenaurach[10] und Bruck,[11] am 21. August in Fürth[12] waren, stellten sie sich um 4 Uhr morgens in Schlachtreihe vor Fürth auf, wo über 1 000 Mann kaiserliche Truppen lagen, die im Handumdrehen verjagt waren und ihren Rückzug in Wallensteins Lager nahmen. Nachdem dies geschehen war, setzten General Baner und Herzog Wilhelm von Weimar den Marsch mit der etwa 30 000 Mann starken Armee durch die Felder in Richtung auf das Dorf Großreuth[13] fort, wo sie sich auf einer Ebene eine halbe Meile vor dem Lager des Feindes in Schlachtordnung aufstellten. Der König marschierte dann mit der Armee aus dem Lager bei Schweinau[14] in Richtung Kleinreuth[15] heraus und stellte sich unverzüglich in Schlachtordnung vor dem Lager des Feindes auf. Die Kaiserlichen jedoch, die nicht bereit waren, sich im Feld sehen zu lassen, hielten sich innerhalb ihrer Verschanzungen und schossen mit ihren Kanonen auf uns. Sie richteten aber keinen Schaden an und töteten nur einen Konstabler und einige Soldaten. In der Erwartung, daß sie sich entschließen könnten, aus dem Lager herauszukommen, unternahmen wir den ganzen Tag über nichts und standen bis zum Abend zur Schlacht bereit. Dann bekam die Infanterie den Befehl, auf Kanonenschußweite an das Lager heranzugehen und Batteriestellungen vor der Front aufzuwerfen, und zwar auf der ganzen Länge, in der unsere Truppen dem feindlichen Lager gegenüberstanden. Wir hoben vom linken bis zum rechten Flügel vor unseren Linien einen Laufgraben aus, der sich von einer Batteriestellung zur anderen erstreckte. Dort wurden die Batterien großer und kleiner Geschütze eingebaut, 72 Kanonen, durch Musketiere und Pikeniere abgesichert, während andere Brigaden bereitstanden, ihnen zu Hilfe zu kommen, wenn es nötig sein sollte. Auch Kavallerie stand in der Nähe bereit, die Infanterie zu unterstützen.

Als der Tag anbrach, wurden die kaiserlichen Generale mit einer Artilleriesalve begrüßt, die sie zu so ungewohnter Zeit aus ihrem Schlaf weckte. Sie brachten sich in ihren Schanzen in Sicherheit, da sie nicht den Mut hatten, ihre Gesichter (II, 148) im Feld zu zeigen. Das Artilleriefeuer dauerte den ganzen Tag. Am Abend nahmen die Kaiserlichen ihre Streitkräfte in die Verschanzungen bei Altenberg[16] zurück, die in diesem Abschnitt sehr stark waren, so daß keine Möglichkeit mehr bestand, ihnen dort mit der Artillerie beizukommen. Der König dachte deshalb, daß er den Feind aus dem Lager heraustreiben könnte, wenn er sich des Berges bei der Alten Veste bemächtigte. So gab er den Befehl, die Batterien in der Nacht aus den Stellungen zu ziehen, und indem er die Armee in Kampfbereitschaft hielt, marschierten wir nachts durch Fürth auf die andere Seite des feindlichen Lagers, in der Absicht, die Alte Veste einzunehmen und den Feind aus dem Lager zu werfen. Nachdem der König Nachricht erhalten hatte, der Feind sei überhaupt abgezogen und habe nur eine Nachhut auf dem Berg zurückgelassen, seinen Abmarsch zu decken, marschierten wir an die Alte Veste heran und stellten uns davor in Schlachtordnung auf, Reiterei, Infanterie und Artillerie. Um 7 Uhr morgens beschloß der König aufgrund einer weiteren nicht gesicherten Information, den Berg ernsthaft anzugreifen.

Herzog Wilhelm von Weimar, zu dieser Zeit Generalleutnant unmittelbar unter dem König, kommandierte die Armee, Bernhard von Weimar die Reiterei, General Baner [der schon in der Nacht vom 31.8. zum 1.9. verwundet worden war; BW] hatte das Kommando über die Infanterie, und Oberst Lennart Torstenson befehligte die Artillerie, während verschiedene andere Kavallerie von Stand angewiesen wurden, sich beim König zur Verfügung zu halten, da er die Schlacht leitete. So standen Graf Nelen, ein Schwede, damals Generalmajor der Infanterie, Generalmajor Boëtius, ein Deutscher, und Sir John Hepburn dem König zur Verfügung. Hepburn hatte das Kommando seiner Brigade niedergelegt, und da er nicht mehr im Dienst des Königs stand, hielt er sich nur so bei ihm auf. Generalmajor Rostein war als Stallmeister auch in der Nähe S. M., während Generalmajor Streiff [von Lauenstein; BW] neben Herzog Bernhard die Reiterei befehligte.

Nachdem die Armee in Schlachtordnung aufgestellt war und die Stabsoffiziere beim König ihre Position eingenommen hat-ten, begann alsbald die Schlacht. General Baner wurde in den Arm geschossen und ging zurück, auch Generalmajor Rostein wurde getroffen und ging sofort nach hinten. Der König befahl starken Kampfgruppen von Musketieren, die aus allen Brigaden abkommandiert worden waren, unter Führung eines Obersts, eines Oberstleutnants und einer Anzahl befähigter Offiziere niederer Ränge gegen den Berg vorzurücken, um einen Einbruch in die Stellungen des Feindes zu erzielen, die dieser jedoch hartnäckig verteidigte. Der Kampf wurde auf beiden Seiten mit größter Härte geführt. Kaum waren die Sturmgruppen vorgegangen, mußten schon die Verstärkungen vorgezogen und eingesetzt werden, ihnen beizustehen. Der Tod war so häufig unter Offizieren und Mannschaften, daß diejenigen, die verwundet wurden, froh waren, mit dem Leben davongekommen zu sein, denn sie sahen unsere Lage als verzweifelt an, da wir unsere Leute verloren, ohne gegen den Feind voranzukommen, der durch seine Verschanzungen gedeckt war, während wir, Offiziere und Soldaten, wie die Zielscheiben vor ihm standen, auf die man nur zu feuern brauchte, da sie keine Deckung hatten, es sei denn, man bezeichnet den Schatten einiger großer Bäume im Wald als solche. So verloren wir die besten Offiziere und Mannschaften, und man konnte bei diesem Sturm kaum den Kopf heben. Da unsere besten Leute gefallen oder verwundet waren, wurden wir am Ende so schwach, daß die Infanteriebrigaden fast keine mehr Pikeniere hatten, die Fahnen zu schützen, denn die Musketiere waren durch die dauernden (II, 149) scharfen Angriffe zu erschöpft und aufgerieben. Das galt aber nicht nur für die Infanterie, die den Berg angriff, sondern auch für die Truppen an den Flügeln außerhalb des Waldes, wo die Kavallerieverbände beider Seiten sich heftig angriffen, unterstützt durch Dragoner und Musketiere, die als Verstärkung in den Kampf eingriffen.

Um 1 Uhr mittags befahl mir Herzog Wilhelm – es war mein erster Einsatz als Oberst – , am Fuß der Alten Veste das Kommando über eine Sturmgruppe von 500 Musketieren zu übernehmen, da Graf [Johann Jakob; BW] von Thurn getroffen worden war. Ich nahm von meinen Kameraden Abschied und befand mich, als ich auf meinem Posten ankam, im dicksten Durcheinander. Eine Menge Offiziere und Soldaten lagen überall blutend auf dem Boden herum. Als erstes ging ich nach meiner Lagebeurteilung daran, die Soldaten der Kampfgruppe anzuweisen, das Äußerste für unseren eigenen Vorteil, unsere Sicherheit und zum Niederhalten des Feindes zu tun. Ich sah, daß die Feinde von Zeit zu Zeit aus ihren Schanzen mit kleinen Gruppen von Musketieren Ausfälle machten und auf uns feuerten, auch daß sie unsere eigenen Bewegungen ausspähten und sich erst wieder zurückzogen, wenn ihr Pulver verschossen war. Um sie niederzuhalten, legte ich einen Sergeanten mit 24 Musketieren in einen Hinterhalt, sie bei ihrem nächsten Ausfall zu empfangen. Als sie das sahen, kamen sie nicht mehr heraus, bis auf einen Mann, der unsere Bewegungen ausspähte.

Als ich mich zu meiner Verstärkungsgruppe begab, um sie einzuweisen, und dabei stehenblieb, dann wieder weiterging, erkannten mich die Feinde daran wohl als Offizier. So kommandierten sie einen Mann mit einer langen Büchse ab, der von einem Baum aus auf mich zielte und schoß. Die Kugel traf mich auf der linken Seite unmittelbar oberhalb des Hüftknochens, glücklicherweise aber auf die eiserne Schnalle meines Degengehängs, durchschlug sie, wobei sie plattgedrückt wurde und ihre Wucht verlor. Die Trümmer der Schnalle und die Kugel drangen etwa zwei Inch[17] tief in meinen Körper ein, wo ich sie fand. Ich habe sie nun als Amulett umhängen als Zeichen des Beweises dafür, daß ich damals durch Gottes Fügung mit dem Leben davonkam. Trotz meiner Verwundung und obwohl ich viel Blut verloren hatte, fühlte ich mich kräftig genug, auf meinem Posten bis zum Abend auszuhalten. Dann kam mein Oberstleutnant John Sinclair mit 500 Musketieren, uns abzulösen. Ich brachte aber nur einen geringen Teil meiner Leute zurück, da ich beinahe zweihundert Mann verloren hatte, nicht gerechnet die Offiziere und Soldaten, die verwundet worden waren. Sinclair brachte am nächsten Morgen noch weniger zurück, denn von denen, die nicht getötet oder verwundet worden waren und die Nacht über bleiben mußten, liefen aus bloßer Angst soviele davon, daß zuletzt von seiner ursprünglichen Zahl etwas mehr als 30 Offiziere und Soldaten übrig waren. […]

Beim Angriff an diesem Tag wurden auf unserer Seite getötet: Generalmajor Boëtius, Generalmajor Zepper, Oberstleutnant Maschien, Rittmeister Moritz von Moltzburg, Obristleutnant Wildenstein und verschiedene Offiziere niederer Ränge, dazu über 1 200 Soldaten, auch der Graf [Georg Friedrich; BW] von Erbach. Viele Offiziere  waren verletzt, so z. B. der Graf [Kaspar; BW] von Eberstein, der Graf von Thurn, Oberst Burt, und von unseren Landsleuten aus dem Regiment Spence war Hauptmann Traile durch die Kehle geschossen, Hauptmann Vanse vom Regiment des Obersten Monro von Fowlis in die Schulter getroffen. Leonard Torstenson von der Artillerie und Oberst Erik Hand, beide Schweden, waren zusammen mit zwei Oberstleutnanten gefangengenommen worden. Bei diesem Gefecht wurden von unseren Leuten 2 000 Mann verwundet, die dann nach Nürnberg[18] in Pflege gegeben wurden. Die getöteten Offiziere der Kaiserlichen waren: Oberst Jakob Fugger, Oberst Aldobrandini, Oberst [Mario; BW] de Caraffa und über 40 niedere Offiziere, dazu hatten sie 1 200 Soldaten verloren. Herzog Wallenstein und Herzog Bernhard von Weimar wurde das Pferd unter dem Leib erschossen“.[19]

Burt selbst starb am 6.10. in Nürnberg an seinen Verletzungen und wurde in St. Bartholomäus in Nürnberg-Wöhrd begraben. Dessen Regiment – das ehemalige Weiße Regiment des Johann Jost von Rehn – wurde von Dodo von Inn- und Knyphausen und schließlich 1636 nach dem Tode Knyphausens bei Haselünne[20] am 11.1.1636 von Obrist Sarazini übernommen.

[1] Löbau [Lubawa, Kr. Löbau]; HHSDPr, S. 123f.
[2] Christburg [Dzierzgón, Kr. Stuhm]; HHSPr, S. 27f.
[3] Ostróda [dt. Osterode in Ostpreußen, LK Ostróda].
[4] MURDOCH, SSNE ID: 6666; vgl. die Erwähnungen bei ENGERISSER, Von Kronach.
[5] Landsberg a. Lech; HHSD VII, S. 385f.
[6] Augsburg; HHSD VII, S. 44ff.
[7] BUCHNER; BUCHNER, Bayern, S. 138ff.
[8] Alte Veste [Gem. Zirndorf LK Fürth]; HHSD VII, S. 14.
[9] Bad Windsheim [LK Neustadt/Aisch-Bad Windsheim]; HHSD VII, S. 63f.
[10] Herzogenaurach [LK Erlangen-Höchstadt]; HHSD VII, 291.
[11] Bruck [LK Erlangen].
[12] Fürth; HHSD VII, 219ff.
[13] Großreuth hinter der Veste, heute Stadtteil von Nürnberg.
[14] Schweinau, heute Stadtteil von Nürnberg.
[15] Kleinreuth hinter der Veste, heute Stadtteil von Nürnberg.
[16] Altenberg, heute Stadtteil von Oberasbach [LK Fürth].
[17] 1 Inch = 2, 54 cm.
[18] Nürnberg; HHSD VII, S. 530ff.
[19] MAHR, Monro, S. 184ff. Monro dat. nach dem alten Stil.
[20] Haselünne [Kr. Meppen]; HHSD II, S. 210.
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