Heister [Heißer, Heuster, Hester] und Sollstedt, Gottfried Freiherr [Graf] von und zu

Heister [Heißer, Heuster, Hester] und Sollstedt, Gottfried Freiherr [Graf] von und zu; Generalwachtmeister [1609 Sollstedt-8.2.1679 Liebenburg am Harz]

Heister.Gottfried

Gottfried Freiherr von und zu Heister [Heißer, Heuster, Hester] und Sollstedt[1] stand als Obristleutnant bzw. Obrist und Generalwachtmeister in kaiserlichen Diensten unter dem Kommando Bönninghausens.[2] Er galt allgemein als Hardliner, „eine der wildesten Kriegsgurgeln“ überhaupt, ein baronisierter Emporkömmling.[3]

1632 war er Obristleutnant und Kommandant zu Duderstadt.[4] In diesem Jahr geriet er bei der Einnahme der Stadt in schwedische Gefangenschaft, aus der er erst nach einigen Jahren entlassen wurde. Nach der Schlacht bei Lützen[5] wurde sein Regiment der Liga überstellt, bis es 1635 wieder kaiserlich wurde.

„Inzwischen war es Piccolomini[6] gelungen, die lange verhinderte Vereinigung der pfalzgräflichen mit den kaiserlichen Truppen zustande zu bringen, gegen die sich Pfalzgraf Wolfgang Wilhelm so lange gesträubt hatte. Dessen Söldner waren mit der taten- und gewinnlosen Ruhe unzufrieden und erklärten ihre Bereitwilligkeit, spanische oder kaiserliche Dienste zu nehmen. Piccolomini, der mit seinem Stabe in Düren[7] Quartier genommen hatte, während der Feldzeugmeister Marchese Caretto im Herzogtum Berg lag, quartierte sie in Sintzig,[8] Oberwinter,[9] Heimersheim[10] und Remagen[11] ein. Ende Januar [1636; BW] erhielten sie Ordre, nach St. Vith[12] abzumarschieren, um der zum Einfall nach Frankreich bestimmten Kavallerie des kurbayerischen Generals Johann von Werth zu folgen. Vergeblich hatte Bönninghausen versucht, bei dieser Armee eine Anstellung zu erhalten. Er bekam kein Kommando und mußte die ihm unterstellten Regimenter an Caretto abgeben. Man stellte ihn kalt; in den Jahren 1636 und 1637 ist er an keiner größeren Kriegshandlung beteiligt. Doch blieb er Inhaber seines Leibregiments Kürassiere, das er aber nicht selbst führte, sondern der Obristleutnant Gottfried von Heister, der mit dem Regiment zur Armee des Feldmarschalls Götz[13] abging, und des Infanterieregiments Bönninghausen, dessen Kommando der Obristleutnant Ernst Wesseler von Pape innehatte, der des Generalwachtmeisters Schwester Elisabeth geheiratet hatte“.[14]

„Der 30jährige Krieg, welcher kein Fleckchen Deutschlands unberührt ließ, hat auch hier seine verheerenden Spuren aufgedrückt. Am 9. Sept. 1636 ließ der kaiserliche Oberstwachtmeister Heister, der unter dem Oberbefehl des General [Hans Wolf v.; BW] Salis stand, die ganze Registratur auf dem Reineberge[15] verbrennen“.[16]

„Der kaiserliche Feldmarschall Octavio Piccolomini war 1636 mit 15000 Mann zur Unterstützung der Spanier in die Niederlande entsandt worden, als die vereinigten Franzosen und Holländer Löwen[17] belagerten und Brüssel bedrohten. Er focht unter dem Oberbefehl des Kardinalinfanten Ferdinand [Fernando; BW] mit wechselndem Erfolg gegen den französischen Kardinal La Valette; unter dem fähigen Italiener dienten an der Spitze deutscher Regimenter mehrere ausländische Generale, die Wallenstein[18] einst in kaiserliche Dienste gezogen hatte, wie der Marchese Caretto, der Baron Suys-Grysort, Altieri und Lamboy. Bönninghausen erhielt auf sein Drängen im Frühjahr 1638 ein Kommando unter Piccolomini, der ihm die Führung einiger Reiterregimenter anvertraute. Graf Gallas[19] wurde vom Kaiser[20] angewiesen, das Kürassierregiment Bönninghausen in die Niederlande in Marsch zu setzen.

Am 13. April 1638 teilte Bönninghausen seinem Schwager Ernst Wesseler von Pape mit, er werde kraft kaiserlichen Befehls ein Kommando bei der Armee des Feldmarschalls Piccolomini erhalten; Gallas habe bereits Anweisung, sein Leibregiment zu ihm zu senden, damit es wieder auf 1000 Pferde gebracht werde. Er stellte Pape anheim, mit dem Regiment zu ihm zu kommen. Damit ging es allerdings vorerst nicht zu schnell, da Gallas erklärte, er könne das Regiment ‚wegen jetziger conjuncturen‘ nicht entbehren. Indessen wurden dem Kardinalinfanten Ferdinand, dem Statthalter der spanischen Niederlande, von Wien am 12. Mai Gelder angewiesen, die Piccolomini für die Auffüllung der Reiterregimenter Bönninghausen und Grysort begehrt hatte. Der Führer der Bönninghausischen Kürassiere, der Obristleutnant Gottfried von Heister, erhielt Befehl, in der Eifel Quartier zu nehmen. Im Juli 1638 lag das Regiment bei Kerpen;[21] Kontributionen erhob Heister aus den kleineren Herrschaften Blankenheim,[22] Schleiden,[23] Reifferscheidt[24] und Geroldstein“.[25]

Das „Theatrum Europaeum“[26] fasst zusammen: „Gelangen solchemnach an das Eichsfelde / von demselben etwas weniges zu erzehlen / in welchem sich der von Königsmarck / neben andern / eben wohlherum getummelt hat. Die unterthanen dieses Ländleins haben vielmahls hart herwider gehalten / dardurch sie ihres erlittenen Schadens eigene Verursacher geworden. Im Aprilen seynd bey ihnen zwey Käiserliche Regimenter / das Rubländische [Ruebland; BW] und Hesterische einquartiret gelegen / welche hin und wider ohne Widerstand gestreiffet / beschädiget / und die Recruiten in Thüringen zerstöret. Der General King gieng diesen Monat über 3000. zu Roß starck / und that ihnen hieran Einhalt. Die Schwedische auß Erfurt[27] haben sich etlichemahl bemühet / selbiges Völcklein zur Contribution zu bringen / seyn aber iedesmahl unverrichter Sachen zurück kommen. Im Eingang deß Junii zogen die Käiserliche herauß / der von Grießheim aber behielte / als Ober-Amptmann / noch hundert Tragoner / das Ländlein darmit vor Schwedischer Contribution zu schützen / und solche hergegen von seinen Benachbarten zu fordern / welches ihm doch über angewendeten starcken Ernst nicht gelingen wolte. Dann nachdeme gedachte beyde Käiserliche Regimenter auß dem Ländlein abgezogen waren / und der Ober-Amptmann sich seines Intents würcklich gelüsten liesse / wurde der Obriste von Königsmarck / so die Kingische Trouppen zu Pferd zugleich führete / benebens dem Plettenbergischen und anderm Fußvolck / derer beyder man an der Weser bey Münden[28] damals nicht bedorffte / nach dem Eichsfeld commandiret / den Ober-Amptmann im Zwang / welchem aber der Obriste Eppe / so hiebevor Hessisch gewesen / auß dem Stifft Oßnabrück in eil zu vermeynter Hülffe kam.

Dann als nun dieser zu Duderstatt[29] mit 1000. abgemüdetem Volck zu Roß ankommen / und etwas außzuruhen gedachte / waren ihme die Schwedischen zu schnell und starck auff den Halß kommen / hatten ihn zeitlich in Unordnung / und was sich zu Pferd nach dem Salberg begeben / in die Flucht gebracht / ihn darauff nechstens mit seinem Uberrest in Duderstatt eingesperret gehalten / und so bald das Fußvolck mit der Artillerie ankame / den Orth beschossen / welchen er keinen Tag gehalten / sondern sich ergeben / und darinnen / sammt denen / die sich zu ihme retiriret hatten / in 500. starck gefangen genommen worden: Und obwohlen der Ober-Amptmann mehr obgedachte zwey Käiserliche Regimenter wieder zurück beruffen / seynd sie doch bey so gestalten Sachen bald durch und auff Saltzungen[30] zu gegangen / und haben den Orth geplündert / von dannen nach dem Fuldischen / und wo sie hin erfordert waren / sich wendende / dannenhero der von Königsmarck den Meister gespielet / und ausserhalb vorerwehnter Gefangener von den Zerstreueten noch vielmehr zur Beut bekommen. Ob auch wohl der Ober-Amptmann sich auff Gleichenstein[31] sich innen halten / der gleichwol auch Rüstenberg[32] in eil mit etwas Fußvolck vom Land besetzet / und doch endlich mit Accord sich ergeben. Worauff sich andere Städtlein deß Eichsfeldes / und unter denselben Heiligenstatt zum ersten auch ergaben / dardurch unter die Contribution gebracht / der Ober-Amptmann aber / darum / daß er im Accord keinen Orth / wohin er geführet werden sollen / ernennet / auch einen im Accord mit begriffenen verpartiret hatte / ungestellter seiner Soldaten / in Arrest genommen wurde“.[33]

„Aus einem nicht näher bekannten Anlaß nahm man ihm [Bönninghausen; BW] sein Kürassierregiment, auf das er immer besonders stolz gewesen war. Am 30. Mai 1639 bat Bönninghausen, ihm sein Regiment nicht wegzunehmen; er ersuchte am 30. Juli, ihn aus dem Kriegsdienst zu entlassen, worauf Piccolomini aus Wien den Befehl bekam, er möge Mittel suchen, um zwischen Bönninghausen und dem Obristleutnant von Heister einen Vergleich herbeizuführen“.[34]

Am 9.5.1639 schrieb der kaiserliche Kriegssekretär Johann Friedrich Fischer aus Wien an Piccolomini: Melchior von Hatzfeldt sei mit 4.000 Kürassieren und 5.000 Infanteristen in der Nähe von Würzburg[35] anmarschiert. Ferdinand III. habe beschlossen, ihm, Piccolomini, nicht nur die angeforderten 500 Reiter, sondern auch die Regimenter Ruebland und Heister zu überlassen. Er, Fischer, begnüge sich mit den 6.000 von Piccolomini abkommandierten Infanteristen und warte auf Soldaten aus Mailand, wohin er einen weiteren Kurier mit der Bitte um Hilfe entsandt habe. Er glaube, dass die Regimenter Gallas und Hieronymus von Lodron anrücken sollten und dass man zusammen mit Hatzfeldt, den Ungarn und Kroaten, die unter Isolano und Földváry unterwegs seien, insgesamt 30.000 Mann zur Verteidigung der Erbländer aufstellen könne.[36]

Der schwarzburg-sondershausische Hofrat Volkmar Happe[37] erwähnt ihn in seiner „Thüringischen Chronik“ anlässlich der Einquartierung seiner Truppen: „Den 6. Mai [16.5.1639; BW] haben die Eichsfeldischen Meinem Gnädigen Herrn sechs Pferde und den armen Leuthen ihme alles aus dem Schlosse zu Keula[38] genommen. Das sollen des Keyserlichen Obristen Heißers Reuter gethan haben“.[39] „Den 27. Mai [6.6.1639; BW] ist Rittmeister Schade von des Keyserlichen Herren Obristen Heißers und Rubelands [Ruebland; BW] Regimentern aus dem Eichsfeld anhero nach Sondershausen mit 50 Pferden kommen, begehret siebentausend Reichsthaler Contribution, under 200 wohl mundirter Pferde oder auf 2 Regimenter Einquartirunge. Den 28. Mai [7.6.1636; BW] hat Mein Gnädiger Herr den Rittmeister Schaden, einen Lieutenant und den Regiments Quartiermeister zur Mittags Mahlzeit bitten lassen. Mit denen ist auch ihr Trompeter nach Hofe gangen. Da sie sich vollgesoffen, sind der Lieutenant und Trompeter im Heruntergehen mit einander uneinig worden, haben sich vor dem Schlosse gebalget und ist der Lieutenant in die rechte Seite ziemlich übel verwundet, der Trompeter aber nicht allein in den Arm, sondern auch in den Arm|Leib| gestochen worden, dass ihme die Kutteln[40] vorm Leibe gelegen. Der Lieutenant ist mit hinweg geritten, der Trompeter aber alhier liegend blieben. Dann nach diesem Lerm ist der Rittmeister mit allen Soldaten von hier hinweg gezogen. Der Trompeter hat den geferlichen Stich verwunden. Er soll doch entlichen etwa ein halb Jahr hernach gestorben sein“.[41] „Den 8. Juni [18.6.1639; BW] ist ein Keyserlicher Lieutenant mit in die fünftzig Pferde starck aus dem Eichsfeld anhero kommen. Deme haben wir für das Rubelandische und Heisterische Regiment zwantzig Pferde geben müssen, worzu aus dem Clingischen[42] Theile sieben gegeben worden, als eines von Clingen, eines von Großenehrich,[43] eines von Wenigenehrich[44] und Amte Rohnstedt,[45] drey aus dem Ebeleben,[46] eines von denen von Heringen[47] und Großmehlra.[48] Noch eines ist von Holzthaleben[49] kommen, das ist dem Verwalter, Tobiae Schuhearten, verkauft worden, hat es an Herrn S. Ernst Tentzeln Geldern bekommen“.[50]

Johann von Beck informierte Piccolomini am 26.7.1639 aus Arlon:[51] Er breche nach Thionville[52] auf, da Ludwig XIII. am heutigen Tag Mouzon[53] erreiche und Späheraussagen zufolge Thionville anzugreifen. Die Gerüchte über französische Versuche gegen Sedan[54] seien eine List zur Fortlockung der kaiserlichen Truppen gewesen. Er, B., habe in der Nähe von Arlon den Obristen Heister mit seinen Kroaten zurückgelassen, einesteils zum Schutz der Stadt, andernteils zur Auskundschaftung der Bewegungen des Feindes. Sollte er sich nach seiner Ankunft in Thionville davon überzeugen, dass der Feind eine Aktion gegen die Stadt plane, werde er alle ihn begleitenden Reiter zu Heisters Kroaten zurückschicken, damit sie zusammen die Franzosen überfallen, die vor Thionville liegen.[55] Am 29.7.1639 schrieb Beck aus Thionville erneut an Piccolomini: Der von ihm, B., in Givet[56] zurückgelassene Obrist habe gemeldet, dass Charlemont[57] sehr schwach besetzt sei und Obrist Jacob mit 1.000 Mann zwischen Philippeville[58] und Marienbourg[59] stehe. Er habe nur das aus 500 kroatischen Reitern und wenigen Infanteristen bestehende Regiment Heister sowie das 130 Reiter zählende Regiment Ruebland zur Verfügung. Der Feind treffe große Vorbereitungen bei Metz,[60] Meldungen zufolge sei am 28.7. Ludwig III. nach Verdun[61] gekommen. Proviant und Munition würden hingebracht und täglich kämen Verstärkungen an. Einige Truppen habe der König in Mouzon gelassen, scheinbar für einen Angriff auf Juois.[62] Am 4.11.1639 schrieb Beck wieder an Piccolomini: Der Kardinal-Infant habe ihn angewiesen, 1.000 Mann nach Givet abzukommandieren, die für den Fall eines feindlichen Angriffs auf Quesnoy[63] oder Avesnes[64] bereit stehen sollten. Ständig träfen weitere Meldungen über Châtillons Angriffspläne und Versuche, sich mit den Holländern zu verbinden, ein. Beck müsse die lange Grenze von Flandern bis Luxemburg gegen die Franzosen verteidigen. Abschließend informierte er ihn über seine Dislozierung der zusammengeschmolzenen Regimenter Ruebland, Heister und Fernemont.[65]

Am 5.1.1641 schickte Erzherzog Leopold Wilhelm[66] aus Regensburg[67] an Rudolf Graf Colloredo eine Liste der in Böhmen zurückgelassenen Regimenter, die Rekrutengeld und Remonten erhalten sollten, darunter waren 8 Kompanien Heisters mit 8.000 fl.[68]

„Im Anfange des Decembers kam auch des Rittmeisters Johann Kulmann [Kuhlmann, BW] Compagnie ins Quartier, die vom 14. December bis zum 4. April 1641, also in einem Zeitraum von nicht völligen fünf Monathen der Stadt [Gerolzhofen;[69] BW] 2400 Rthr. 1/2 Batzen kostete. Dieses Jahr [1641; BW] schien überhaupt eines der unruhigsten zu seyn, indem von den streifenden feindlichen und Freundspartheien nichts sicher war. Deswegen befahl der Fürst [Franz v. Hatzfeldt; BW] am 4. Februar, sich mit mit Zuziehung des Rittmeisters Kuhlmann von dem heisterischen Cürrassier Regiment gegen die streifenden Partheien zu vertheidigen, und er ließ diesem nach der Stadt [Gerolzhofen; BW] aus dem Zeughause zu Würzburg[70] 60 Pfund Pulver, zu 14 fl. 6 Batzen, und einen Zentner Lunten zu 15 fl. verabfolgen, worauf man die Stadt zur besseren Vertheidigung noch verschanzte, und in Vereinigung mit den heisterischen Kürrassieren die etwaigen Angriffe des Feindes abzuschlagen entschlossen war. Allein diese Herren verließen beym Anrücken des Feindes ihre Quartiere, und übergaben die Bürger ihrem Schicksale, die auf solche Weise von den sie so hart mitgenommen kais. Soldaten verlassen, sich in Eile mit den fürstlich würzburgischen Dragonern und 30 Pferden vereinigten, und soviel ihnen möglich war, den feindlichen Angriff abschlugen“.[71]

In den Mitteilungen Piccolominis für Maximilian I. von Bayern[72] vom 1. bis 11.8.1641 hieß es u. a., dass Obrist Heister eine Kavalkade gegen Goslar[73] führe.[74]

Der Erzgebirgschronist Christian Lehmann [11.11.1611 – 11.12.1688][75] berichtet für den 20.4.1642 über eine der üblichen Auseinandersetzungen um die Quartiere: „Nach Mittag kam an Don Felix [de Zuñiga; BW] mit Fußvolck in die Stat [Marienberg;[76] BW], ritte auf das Chur-Saxische Commißarquartir zue und stritte sehr, warumb man ihme sein Quartier eingenommen. Der Commißarius legt die schult auf des Obristen Heisters Regiements-Quartirmeister. Do Don Felix denselben siehet, lest er vom Commißario ab und reitet in vollen Currier und mit dem blosen Degen auf den Quartirmeister, welcher pro defensione sein gewehr auch zuckt und stach den Don Felix durch den arm, hierauf schrey der Obriste nach seinen Pistolen, der Quartirmeister aber retterirte sich in des Obristen Heister Quartir“.[77]

1642 hatte er als Kommandant von Halberstadt[78]  98 Bürger, die den Wachtdienst verweigert hatten, der Stadt verwiesen. Auch habe er den Genuss reinen Roggenbrots verboten und die Müller angewiesen, Hafer, Gerste und Erbsenmehl beizugeben.[79] 1642 war er auch vorübergehend Kommandant von Freystadt[80] in Schlesien, als er wiederum in Gefangenschaft geriet. Heister soll angeblich in der Schlacht bei Breitenfeld[81] am 2.11.1642 schon beim ersten Angriff gefallen sein.

„In vorgezeigter Ordnung begegneten sich also um 7 Uhr die Feinde. Den Gang des ersten Kampfteiles lassen wir am besten Piccolomini selbst erzählen.

‚Unterdessen der Feind sonderlich mit der Cavalleria von rechten Flügel auff vnseren deß Lincken zu avanciren fortgesetzt / in ein Dorff auff selbiger seithen gelegen / (Wiederitzsch[82]) von welchen er auff vns zu dringen vber einen Paß (Rietzschkeübergang) vnd Höhe (Höhe 123, 6 südlich des Birkholzes = Trinckisches Wäldchen) zu marchiren hatte / was von Infanterie gelegt / allwo von den vnserigen die occasion den Feind in solchem Vortel vorzukommen / vnd die verhoffte Oberhand zuerhalten vbersehen worden / vnd also auff vnsere gleicher gestalt anziehende zusetzen nicht gefeuert (gefeiert = verabsäumt) / denn zwar von etlichen Squadronen dapffer gegenwehr gethan / der mehrere theil aber die Rücken gewendet / in Disordre davon lauffende / vnd ob zwar zwey oder drey Squadronen von der Reserve / welche die fordere zu secundiren hatte / jhr davor gethan / so nahmen doch die andere auch die flucht / vngeachtet Ihr Ertzfürstl. Durchlaucht jhnen nachschicketen / selbst in Person vor den Regimentern sich setzeten / vnnd die Officirer / mit ermahnung / bitten / straffen / vnd auch schlagen trieben / so hat es doch die präsentz Hochheit vnd Exempel eines so grossen Potentaten ausser etlicher sehr wenigen zurück nicht bringen können’.

Der Verlauf des Flankenangriffes war also: es war Torstensohn nicht entgangen, daß die Kaiserlichen ihre linke Flanke vernachlässigt und den Ritzschkeübergang sowie das Dorf Klein-Wiederitzsch nicht besetzt hatten. Er warf also Fußvolk hinein (‚was von der Infanterie geleget’). Von dieser gedeckt ritt Generalmajor Wittenberg mit der ersten Reiterreihe an und dam dem kaiserlichen linken Flügel in die offene linke Flanke.

Wie es dabei auf kaiserlicher Seite zuging, berichtet der sächsische Oberst Kurt Reinecke von Callenberg in seiner ‚Verantwortung’ vom 29. November 1642. Darnach war gleich zu Beginn der Schlacht auf kaiserlicher Seite manches nicht in Ordnung. Der Erzherzog forderte erst alle Regimentskommandeure zu sich, dann kam plötzlich der Gegenbefehl: sie sollten bei ihren Verbänden bleiben. Nun ritten der Generaladjutant Fuchs, Oberst Gall, und endlich auch der Erzherzog ‚selbsten mit entblösten Degen’ die Regimenter ab. Das sah sehr schön und kriegerisch aus, ‚wie aber Ein Esquadron den anderen secundiren sollen ist /: vielleicht wegen kürze der Zeit nicht befohlen worden’. Zudem hatte man ‚vorhergehendes tages die Battaglia geendert’, so daß man erst recht nichts Genaues über die gegenseitigen Hilfs- und Vereinigungsbewegungen wußte. Der Unterschied zwischen der Callenbergischen ‚Battaglia’ und der im Theatrum Europaeum dürfte wohl auch darauf zurückzuführen sein, daß das Theatrum Europaeum eben die alte, erst im letzten Augenblicke dann geänderte aufnahm.

Ein weiterer Fehler war bei dem Aufmarsche insofern begangen worden, als man die Abstände der beiden Treffen nicht innegehalten hatte. So war daß zweite Treffen dem ersten ‚so nahende (daß) alß die Avantguarde getroffen ward vnd sich gewendet / Sie gantz baldt bey vnß gewesen’.

Die Schweden überrannten nämlich gleich beim ersten Angriffe, – obschon sie den Rietzschkebach überschreiten mußten, was für Regimenter zu Roß leicht gefährlich werden konnte – , die äußerste linke Schwadron der Kaiserlichen (Pompeio). Hans Georg von Madlung riß nun sofort aus, das ganze erste Reitertreffen schloß sich an und prasselte gegen das eigene zweite Treffen. Zunächst versuchten Oberst Gall und Callenberg auch, es aufzuhalten. Als sie aber sahen, daß ihre eigenen Schwadronen dabei in Gefahr kamen, umgerannt zu werden, gingen sie selbst zum Angriff über, um so die Flüchtigen mit nach vorwärts zu reißen.

Callenberg warf zunächst eine überlegene feindliche Schwadron, wurde dann aber von vier anderen schwedischen in der Flanke gefaßt und ging ‚mit etwas weniger, aber nicht achtender Zerrüttung auff ein 100 Schritt zurück’. Seine zweite Schwadron geriet nach links von ihm ab, ward aber von Oberst Gall noch zweimal zum Angriffe geführt. Nachdem sich Callenbergs Schwadron neu geordnet hatte, ritt sie wieder an, überflügelte auch von rechts schwedische Schwadronen ‚so Rothe Standarten geführet’, doch ward sie wieder in der Flanke gefaßt, so daß sie ‚viel Officirer vnd Reutter todt vnd gefangen im stich laßen müßen’ und ‚über hundert Schritt’ zurückwich.

Trotz allem hatte Callenberg seine Truppe noch in der Hand und vereinigte sich mit ‚etzlichen Gallischen Standarten, zwei von Warlowsky, ‚vnd den Obristen Leutenant von Jungk Heister’, – der Oberst Heister war bereits beim ersten Angriffe gefallen, als er vergeblich seine Leute zu halten versuchte – ‚welcher veber seine Reutter geclaget’, (weil sie ohne Widerstand davongegangen waren)“.[83] Tatsächlich aber war er nur schwer verwundet worden.

In den Aufzeichnungen der Sechsmänner in Wernigerode[84] heißt es über abzuführende Kontributionen: „Die Wernigeröder Hälfte trug davon 176 Thlr. 21 Ggr. 1 Pf. Dieß fand man aber unmöglich von diesem armen Orte von 120 Bürgern und den 7 armen ausgepuchten[85] Dörfern[86] aufzubringen. Wirklich verglich man sich unterm 25. Sept. auf wöchentlich 100 Thlr., nachher monatl. auf 333 Thlr. (zu 1/3) von 19. Sept. anzurechnen, wogegen die Osterwicker[87] Unterhaltung wegfallen sollte. Das Geld kam aber nicht nach Hildesheim,[88] sondern wurde dem Kommandanten von Halberstadt, dem Oberst Heister assignirt, der wieder vom Nachlaß nichts wissen wollte, sondern die ganze erstgeforderte Summe verlangte, (Von welcher Art Heister war, zeigt der Reim der Halberstädter, worin sie die drei letzten Befehlshaber beschrieben,

Kracht[89] brachte uns um unsere Macht,

Karl Ruth[90] machte uns kaput,

Doch Heister ist aller Meister !“[91]

Im Juli 1643 geriet Heister bei der Einnahme Halberstadts durch Königsmarck in Gefangenschaft.

In diesem Juli berichtete der kaiserliche Gesandte in Braunschweig,[92] Graf Wilhelm Leopold von Tattenbach, Hatzfeldt, Königsmarck habe Oschersleben[93] und Halberstadt erobert.[94] Das bestätigte auch der kaiserliche Obrist Warasiner gegenüber Gallas am 26.7. aus Magdeburg:[95] Halberstadt sei durch eine List erobert worden; Königsmarcks Männer hätten dort verkleidet – der Historiograph und Habsburg-Anhänger Wassenberg[96] weist in seinem 1647 neu aufgelegten „Florus“ ausdrücklich darauf hin, dass dänische Soldaten Itzehoe[97] 1644 den Schweden unter Brandeshagen mit einer ähnlichen Kriegslist abgenommen hätten: „Inzwischen haben es die Schwedischen auch in Itzehoe übersehen / welche / weil sie gar zu sicher gewesen / vnd schlechte Wacht gehalten / ist solches denen in Gluckstatt[98] vnnd Krempen[99] zun Ohren kommen / die dan ohngefähr  800. Man starck / die Statt / mit einer dergleichen Kriegeslist / als General Major Königsmarck Halberstatt vor einem Jahr / erobert; in dem sie nemblich zuvor durch etliche in alter Weiber vnd Bawrenkleidern verstellte / auch mit Kohl / Graß vnd andern sachen beladene vorauß geschickte Soldaten die Wacht überrumpelt“.[100] an die 1.200 kaiserliche Soldaten – die Zahl erscheint angesichts der Mitteilungen Wassenbergs wohl maßlos übertrieben zu sein – gefangen genommen.[101]

Selbst Wassenberg musste im „Florus“ Königmarcks Erfolge zugeben: „Damahliger zeit [Juli 1643; BW] hat der Schwedische General Major von Königsmarck vnterschiedlicher Orten gute progress gethan : Sintemal er am 2. dieses sich deß Schlosses / dem Herrn von Hoym zuständig[102] / zwischen Quedlinburg[103] vnd Halberstatt / auff Gnad vnd Vngnade / nach dem zwey halbe Carthaunen davor gepflantzet / vnd in sechs Schüß hinein gethan worden / bemächtiget / daselbsten sich der Leutenant sampt fünff vnd zwantzig Mann vnterstellen müssen.

Wenig Tage hernach mussen sich die sonst wol verwahrte drey plätze / Gottersleben[104] / Wigeleben[105] / vnd Aschersleben[106] / an ihn ergeben; da zugleich der herr Commendant zu Erffurt [Ermes; BW] sich deß Hauses Lora[107] bemächtiget: Vnd seynd alle diese vier Orter auff Bescheidenheit übergangen / die darin gelegene Soldaten aber ins gesampt zweyhundert vnd funfzig Mann / vntergestellt worden.

Vmb den neundten Julij stunde mehr gedachter General Major mit seinem hellen hauffen insgesampt vor dem Hessendam; hielt Halberstatt vnd Osterwyck[108] mit etlichen Scharen blocquirt: Vnd obgleich der Commendant in Halberstatt Herr Obrister [Gottfried v.; BW] Heister ihme einen Accord angebotten / nemlich mit der Besatzung aufzuziehen / vnd das Stift vnd Statt Halberstatt neutral zu machen / hat sich jedoch der von Königsmarck darzu nicht verstehen wollen / sondern verhofft / diese Völcker auch zu bekommen / vnd vnter sein Corpo zu bringen: Hat auch die Statt Magdeburg, weil sie sich wegen Einbringung der erndte beförchtete / den Schwedischen monatlich 600 Reichsthaler zu contribuiren versprochen / vnd seynd den 8. dieses 300 Soldaten offtbesagtem von Königsmarck auß Leipzig zum Succurs geschickt worden. Bey all solchem verlauff hatte er auch sein einiges absehen / wiewol gantz verschwiegen / auf Halberstatt / welches er mit list hintergangen vnd einbekommen; ungeachtet der Commendant darinnen Obrister Heuster / wie auch Obrister Peter Jacob / sampt den andern meisten Hauptleuten vnd Officirern sich von den Thürnen noch etwas zu währen vnterstanden. Hierbey haben die Königsmärckische zween gute Cavallier / nemblich den Obristen Barschen und Obristen Klaubergern verlohren / da der übrige schaden sonst gering gewesen wäre. Gefangene so sie lebendig in ihre Hände bekommen / seynd: Herr Obrister Heuster / gewesener Kommandant in Halberstatt / Obrister Peter Jacob / Obrister Leutenant Creutz [Wolf von Kreu(t)z; BW] / 6. Capitaine / vnd zu diesen alle gehörige Leutenante vnd Fähndriche / über 400. Musquetierer vnd Reutter; so sich sämptlich vnterstellen müssen“.[109]

Der Hildesheimer[110] Zeitzeuge Dr. Jordan teilt unter dem 13./23.7.1643 dazu mit:Als vor etzlichen Tagen der Schwedische Gral.-Majeur Königsmark von Eichsfeld herunter ins Stift Halberstadt gewendet, wird ihm von einem gewesenen Bürger aus Halberstadt ein Anschlag entdeckt, der denselben auch diesen Morgen ein viertel vor 8 Uhren ins Werk gestellet. Vorigen Tages hatte er an die 60 verkleidete Soldaten hineingebracht, die in einem Keller verdeckt gelegen, und diesen Morgen ein thor eingenomen, davon sie die Kayserl. mächtig abgehalten. Wie die andern herein(ge)komen von den Schwedischen, ist der Obrist Baarß und ein Obristluitnand geplieben (und) von gemeinen Knechten an die 20 beederseits. Der Commendant Obrist Heister hat sich endlich uf einen Thurm retiret darauf er sich müßen gefangen geben. Die Stadt ist den Schwedischen 3 Stunde zum plündern preißgegeben“.[111]   

1644 soll er zum „General“ aufgerückt sein.[112]

1657 war er Generalfeldwachtmeister, 1664 Feldmarschallleutnant, 1672 Feldzeugmeister,[113] Vizepräsident des Hofrats unter Fürst Raimondo Montecuccoli.[114]

Um weitere Hinweise unter Bernd.Warlich@gmx.de wird gebeten !

[1] Sollstedt, heute Ortsteil von Menterode [Unstrut-Hainich-Kr.].

[2] Vgl. die Erwähnungen bei HARRACH, Diarien.

[3] VEHSE, Geschichte des östreichischen Hofs, 5. Theil, S. 218f.

[4] Duderstadt; HHSD II, S. 123f.

[5] Lützen [Kr. Merseburg/Weißenfels]; HHSD XI, S. 286f. Schlacht bei Lützen am 16.11.1632 zwischen den Schweden unter Gustav II. Adolf (18.000 Mann) und den Kaiserlichen (16.000 Mann) unter Wallenstein. Die für die Schweden siegreiche Schlacht endete mit dem Tod Gustav Adolfs und dem Rückzug Wallensteins, der etwa 6.000 Mann verloren hatte, nach Böhmen. Nach Lützen schlug Wallenstein keine Schlacht mehr. Vgl. dazu HAPPES ausführliche Schilderung und Reflexion der Ereignisse [HAPPE I 295 v – 302 r; mdsz.thulb.uni-jena]. Vgl. SIEDLER, Untersuchung; STADLER, Pappenheim, S. 729ff.; WEIGLEY, Lützen; BRZEZINSKI, Lützen 1632; MÖRKE, Lützen als Wende; WALZ, Der Tod, S. 113ff.

[6] Vgl. BARKER, Piccolomini. Eine befriedigende Biographie existiert trotz des reichhaltigen Archivmaterials bis heute nicht.

[7] Düren [LK Düren]; HHSD III, S. 182ff.

[8] Sinzig [Kr. Ahrweiler]; HHSD V, S. 346f.

[9] Oberwinter [Stadt Remagen]; HHSD V, S. 275.

[10] Heimerzheim [LK Bonn]; HHSD III, S. 303.

[11] Remagen [Kr. Ahrweiler]; HHSD V, S. 304.

[12] St. Vit, heute Ortsteil von Rheda-Wiedenbrück [LK Gütersloh].

[13] Vgl. ANGERER, Aus dem Leben des Feldmarschalls Johann Graf von Götz.

[14] LAHRKAMP, Bönninghausen, S. 318.

[15] Reineberg [LK Minden-Lübbecke].

[16] LEDEBUR, „Die ehemalige Burg Reineberg im Fürstenthum Minden“ a. d. J. 1833, online verfügbar unter: http://www.florentiner.com/docs/docreineburg.php.

[17] Löwen [Louvain; Belgien].

[18] Vgl. REBITSCH, Wallenstein; MORTIMER, Wallenstein; SCHUBERTH; REICHEL, Die blut’ge Affair’.

[19] Vgl. REBITSCH, Matthias Gallas; KILIÁN, Johann Matthias Gallas.

[20] Vgl. HÖBELT, Ferdinand III.

[21] Kerpen [LK Bergheim]; HHSD III, S. 389.

[22] Blankenheim [LK Schleiden]; HHSD III, S. 82ff.

[23] Schleiden [LK Schleiden]; HHSD III, S. 669f.

[24] Reifferscheidt [Gem. Hellenthal, LK Schleiden]; HHSD III, S. 629f.

[25] LAHRKAMP, Bönninghausen, S. 320f.; Geroldstein [Gde. Dickschied-Gerolstein, Untertaunuskreis]; HHSD IV, S. 170f.

[26] Vgl. BINGEL, Das Theatrum Europaeum.

[27] Erfurt; HHSD IX, S. 100ff.

[28] Hann. Münden; HHSD II, S. 333f.

[29] Duderstadt [LK Göttingen]; HHSD II, S. 123f.

[30] [Bad] Salzungen [Wartburgkreis]; HHSD IX, S. 36ff.

[31] Gleichenstein, Burg [Kreis Eichsfeld]; HHSD IX, S. 147.

[32] Rusteberg [Kreis Eichsfeld], HHSD IX, S. 365f.

[33] THEATRUM EUROPAEUM Bd. 4, S. 79f.

[34] LAHRKAMP, Bönninghausen, S. 327.

[35] Würzburg; HHSD VII, S. 837ff.

[36] BADURA; KOČÍ, Der große Kampf, Nr. 811.

[37] KRUSENSTJERN, Selbstzeugnisse, S. 111f.

[38] Keula [Kyffhäuserkreis]; HHSD IX, S. 233.

[39] HAPPE II fol. 263 r; mdsz.thulb.uni-jena.de.

[40] Kutteln: Kaldaunen, Eingeweide (von Tieren), später Arme Leute-Essen.

[41] HAPPE II fol. 266 v – 268 r; mdsz.thulb.uni-jena.de.

[42] Clingen [Kyffhäuserkreis]; HHSD IX, S. 69f.

[43] Großenehrich [Kyffhäuserkreis]; HHSD IX, S. 175f.

[44] Wenigenehrich [Kyffhäuserkreis], HHSD IX, S. 175.

[45] Rohnstedt [Kyffhäuserkreis].

[46] Ebeleben [Kyffhäuserkreis]; HHSD IX, S. 84f.

[47] Heringen [LK Nordhausen]; HHSD XI, S. 208f.

[48] Großmehlra [Unstrut-Hainich-Kreis].

[49] Holzthaleben [Kyffhäuserkreis].

[50] HAPPE II fol. 268 v – 269 r; mdsz.thulb.uni-jena.de.

[51] Arlon [Belgien, Prov. Luxemburg].

[52] Diedenhofen => Thionville [Span. Niederlande, heute Dép. Moselle; Frankreich].

[53] Mouzon [Frankreich, Dép. Ardennes].

[54] Sedan [Frankreich, Dép. Ardennes].

[55] BADURA; KOČÍ, Der große Kampf, Nr. 873.

[56] Givet [a. d. Maas; Frankreich, Dép. Ardennes].

[57] Charlemont [Ot von Givet an der Maas, Belgien]

[58] Philippeville [Belgien, Prov. Namur].

[59] Marienbourg [Belgien, Prov. Namur].

[60] Metz [Bistum u. Stadt, Frankreich [Dép. Moselle].

[61] Verdun [Frankreich, Dép. Meuse].

[62] BADURA; KOČÍ, Der große Kampf, Nr. 876; Juois [Hgt. Luxemburg].

[63] Quesnoy [Le Quesnoy; Frankreich, Dép. Nord].

[64] Avesnes-Chaussoy [Frankreich, Dép. Somme].

[65] BADURA; KOČÍ, Der große Kampf, Nr. 936.

[66] Vgl. die ausgezeichnete Dissertation von SCHREIBER, Leopold Wilhelm; BRANDHUBER, Leopold Wilhelm; DEMEL, Leopold Wilhelm.

[67] Regensburg; HHSD VII, S. 605ff.

[68] BADURA; KOČÍ, Der große Kampf, Nr. 1115.

[69] Gerolzhofen [LK Schweinfurt]; HHSD VII, S. 233f.

[70] Würzburg; HHSD VII, S. 837ff.

[71] JÄGER, Geroldshofen, S. 86f.

[72] Grundlegend ist hier ALBRECHT, Maximilian I.

[73] Goslar; HHSD II, S. 174ff.

[74] BADURA; KOČÍ, Der große Kampf, Nr. 1223.

[75] SCHMIDT-BRÜCKEN; RICHTER, Der Erzgebirgschronist Christian Lehmann.

[76] Marienberg; HHSD VIII, S. 215f.

[77] LEHMANN, Kriegschronik, S. 138, Anm. +

[78] Halberstadt [LK Harz]; HHSD XI, S. 169ff.

[79] NÜCHTERLEIN, Wernigerode, S. 310,

[80] Freiburg i. Schl. [Świebordzice, Kr. Schweidnitz]; HHSSchl, S. 102f.

[81] Breitenfeld [Kr. Leipzig]; HHSD VIII, S. 38f. Schlacht bei Breitenfeld am 23.10./2.11.1642: Die Schweden unter Torstensson besiegen die Kaiserlichen unter Erzherzog Leopold Wilhelm und Ottavio Piccolomini. Vgl. RUDERT, Kämpfe; WALZ, Der Tod, S. 160ff.

[82] Wiederitzsch, heute Stadtteil von Leipzig.

[83] RUDERT, Kämpfe, S. 131ff.

[84] Wernigerode [Kr. Wernigerode]; HHSD XI, S. 493ff.

[85] auspochen: aus der Sprache der Landsknechte, von „pochen“ = plündern.

[86] Gemeint sind Wasserleben, Langeln, Drübeck, Minsleben, Silstedt, Nöschenrode, Altenrode, Darlingerode, Ilsenburg und Veckenstedt.

[87] Osterwieck [LK Harz]; HHSD XI, S. 359f.

[88] Hildesheim; HHSD II, S. 228ff.

[89] Kracht, Dietrich von; [1603 – 10.7.1657] Freiherr und Ritter, schwedischer Major, schwedisch-weimarischer Obristleutnant und Obrist.

[90] Ruuth [Rath, Rutten, Rust, Rueth], Carl Didriksson [24.6.1592 Hornhatt – 3.2.1656 Elbing] finnischer Obristleutnant und Obrist in schwedischen Diensten.

[91] NÜCHTERLEIN, Wernigerode, S. 180.

[92] Braunschweig; HHSD II, S. 63ff.

[93] am 6.7.1643 eingenommen; Oschersleben [LK Börde]; HHSD XI, S. 354ff.

[94] ENGELBERT, Hatzfeldt, Nr. 140.

[95] Magdeburg; HHSD XI, S. 288ff.

[96] Vgl. LAHRKAMP, Everhard Wassenberg.

[97] Itzehoe [Kr. Steinburg]; HHSD I, S. 121ff.

[98] Glückstadt [Kr. Steinburg]; HHSD I, S. 66ff.

[99] Krempe [Kr. Steinburg]; HHSD I, S. 140f.

[100] WASSENBERG, Florus, S. 578f.

[101] TOEGEL; KOČÍ, Der Kampf, Nr. 31.

[102] Hoym [Kr. Ballenstedt/Aschersleben]; HHSD XI, S. 221f.

[103] Quedlinburg [Kreis Harz]; HHSD XI, S. 374f.

[104] Gatersleben [Kr. Quedlinburg/Aschersleben]; HHSD XI, S. 132f.

[105] Wegeleben [Kreis Harz].

[106] siehe Anmerkung 64: Oschersleben !

[107] Großlohra [Kreis Nordhausen]; HHSD IX, S. 179f.

[108] Osterwieck [Kr. Wernigerode/Halberstadt]; HHSD XI, S. 359f.

[109] WASSENBERG, Florus, S. 528.

[110] Hildesheim; HHSD II, S. 228ff.

[111] SCHLOTTER, Acta, S. 399f.

[112] HIRTENFELD, Oesterreichisches Militär-Konversazions-Lexikon Bd. 3, S. 149.

[113] SCHMIDT-BRENTANO, Kaiserliche und k. k. Generale, S. 41; vgl. die Erwähnungen bei ENGELBERT, Hatzfeldt; HARRACH, Tagebücher.

[114] Vgl. auch SCHREIBER, Raimondo Montecuccoli, S. 163, 186.

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