Seibelsdorf [Seibelsdorff, Sibelsdorff, Siebelstorff, Sybelstorff], Georg Ritter von und zu

Seibelsdorf [Seibelsdorff, Sibelsdorff, Siebelstorff, Sybelstorff], Georg Ritter von und zu; Obristleutnant [ - ] Georg von Seibelsdorf, der einem bayerischen Adelsgeschlecht entstammte und Kommandant 1630/31 in Höxter[1] war, löste dort eine Verfolgungswelle gegen „etzliche leichtfertige weiber und bettelsecke“ aus,[2] die bis Mai mindestens 9 Menschen das Leben kostete und die erst im Jahre 1634 abbrechen sollte: „Anno 1630 den 6. Novembris hatt ein commandantte, ein hoppman mitt namen Sibelsdorff, in Hoxer gelegen, hatt einen kuchjungen gehabtt, demsulbigen ist furgeben worden, wie ihm ist furgedragen, ist ein weib mitt beitichtigett mit namen Kloffe Geßke, ein oldtt arm weib, hatt das brott bidden mußen, der hoppman hatt seinen fenrich an dei burgermeister geschickett, begeren wesen, das weib in dei hafft zu nemen, dei ubericheitt hatt eß nicht gernn thuen willen, se haben se aber in dei hafft nemen mußen“.[3]

In chronikalischen Aufzeichnungen aus Höxter heißt es: „Im jahr 1631, wie landtgraff Wilhelm zu Hessen am 26. Octobris die statt Paderborn[4] eingenommen hatte, rückte er am 31./21. mit seiner gantzen armee vor hiesige statt undt beschoß dieselbe mit etzlichen canonen, da dan capitain Siebelstorff accordiren, undt am 22. Octobris stili veteri [1.11.; BW] auß. Die Hessischen aber eingezogen seindt. Der obrist Johann Giese [Geyso; BW] ward mit dreyen compagnien außschuß darein gelegt, so aber den 5. Novembris wieder außgezogen undt obristwachtmeister Stoltz mit dragoneren einkommen ist. Den 20. Novembris hatt der obrist Bönninghausen die Hessen außgetrieben, die statt zum theill geplündert [...]“.[5]

“Vor der feindlichen Übermacht weichend, ließen Geleen und Bönninghausen beim Durchzug durch Hamm[6] 9 Kompanien zurück, mit dem Befehl, durch hinhaltende Verteidigung der Armee Zeit zum Rückzug zu gewinnen. Aber schon in der Nacht zum 27. Mai [1634] wurde Hamm erstürmt, der Kommandant Baron Siebelsdorff gefangen, seine Soldaten – soweit sie nicht entkommen konnten – niedergemacht ‘undt uff Höxarische Manier begraben in der Lippe’. Gefangene hessische Offiziere, darunter Obrist Wendt von Krassenstein, konnten befreit werden; nach dem Bericht des Obristen Geyso an den Landgrafen dauerte die Plünderung der Stadt ‘sechs Stunden, doch ohne einige Tyrannei’ !”[7] “Am 15. [25.5.; BW] begann die regelrechte Belagerung, aber schon in der Nacht vom 16. [26.] zum 17. [27.] gelang es dem Oberst [Rollin de; BW] St. André drei Tore zu petardieren. [Johann v.; BW] Geyso, der auf Geheiß des Landgrafen die Offensive mitmachte, berichtet über dieses Ereignis: ‘Diese Nacht ist der Hamm petardiert, bestiegen und in einer halben Stunde übermeistert. Von den 1100 Mann, die in dieser Garnison gelegen, sind wenige niedergemacht, die meisten haben sich versteckt gehalten, der Kommandant Seibelsdorf ist gefangen; unsere Gefangenen Oberst Cratzenstein, Major v. Dalwigk u. a. sind befreit. Auch Kanons, Feuermörser, Fähnlein und Cornets sind genommen. Gott hat wunderbar diese Eroberung gegeben, und ist Oberst St. André Direktor dieses glücklichen Anschlags und Ausgangs gewesen. Das Plündern hat sechs Stunden gedauert, doch ohne einige Tyrannei. Der Feind jenseits der Ase (Nebenfluß der Lippe) ist kanoniert und in Konfusion gebracht. Herr von Geleen ist so perturniret,[8] daß er sich den Tod wünschet. Man hält auch davor, daß Bönninghausen seinen Pferden die alten Standen wieder angelegt habe (?)’ “.[9] In einer Copia eines ExtractSchreibens auß Attendorn[10] vom 8. Junii in den „Wochentliche[n] Postzeittungen Nr. 23“[11] vom 13.6.1634 heißt es: „Daß die Statt Hamm also bald den Schwedischen zu theil worden / ist durch anweisung etlicher personen in sein Werck gangen / doch ist durch eröffnung der MellenPforten der meiste theil der Keyserischen darin in Besatzung gelegenen Kriegsvolck saluirt / vnd nicht vber 60. Mann / darunter ein Obr. Leutenant / verloren worden. Die Bürgerschafft ist mehrentheils von den Hessischen außgeplündert worden“.

1635 stand Seibelsdorff als Obristleutnant im Regiment Alexander II. von Velen.[12]

Im November 1640 informierte er (angeblich schon Obrist ?) aus Vechta[13] Velen über die Reise Banérs nach Hildesheim[14] und den schlechten Zustand der Grafschaft Hoya.[15]

Im August 1641 verwandte er sich mit anderen Offizieren bei Melchior von Hatzfeldt für die Freilassung des Treusch von Buttlar aus dem Arrest.[16]

“Von der Stadt Münster[17] verlangt der in Warendorf stationierte Obristleutnant von Siebelstorff für die aus Münster nach Telgte[18] gesandten 100 Mann statt des abgeforderten Hauptmanns Bayer am 7. Januar 1642 einen tauglichen Offizier, ‘diweil an Conservation der Statt Telgt, so in meditullo zwischen Münster und Warendorff[19] situirt, dieser Statt auch mercklichen gelegen’ “.[20] 1642 war er als Obristleutnant noch in Warendorf stationiert, von wo er Alexander von Velen Informationen über die Quartiere sachsen-weimarischer Truppen im Stift Osnabrück[21] und der Grafschaft Tecklenburg lieferte.[22] In diesem Jahr war sein Regiment auch in Zons eingelegt.[23]

Im September 1644 informierten Wilhelm von Westphalen und Seibelsdorff Velen über die Besetzung von Brakel[24] und Neuhaus.[25]

Vom Mai 1645 datiert ein Schreiben Seibelsdorfs an den Obristleutnant Balduin von Reumont, Kommandanten zu Wiedenbrück,[26] über das Eintreffen der Vorhut Königsmarcks zu Lüchtringen.[27]

Bekannt geworden ist er allerdings durch seine unzureichende Verteidigung Paderborns gegen die Schweden unter Wrangel 1646, die ihn sichtlich überforderte, über die der Jesuit und Chronist Heinrich Turck eine wenig schmeichelhafte Darstellung hinterlassen hat: „Höxter war auf diese Weise am 5. Mai gefallen; nun brach man seitens der Schweden in Richtung Paderborn auf, dessen Belagerung ab dem 11. Mai betrieben wurde. Schon vom 1. Mai an hatte Douglas die Stadt durch eine berittene Vorhut abgeschnitten, und bereits bei Ankunft hatte er Brakel, Lippspringe ?,[28] Dringenberg[29] und andere kleine Orte der Diözese, quasi im Vorbeigehen, eingenommen.

Kommandant von Paderborn war Freiherr von Seibelsdorff, von der Abstammung her ein Bayer, welcher einst bei der Belagerung von Hameln aufgrund einer heldenhaften Tat größere Berühmtheit erlangte. Hätte er nun den gleichen Mut bewiesen und den gleichen Eifer an den Tag gelegt, die Paderborner hätten allein vermutlich schon aufgrund der Zahl und des Mutes derer, die in der Lage waren, die Stadt zu verteidigen, die ruhmreiche Rettung erzwingen können; der Feind hätte sich, hätte nicht die Last solch gewiß riesiger Anstrengungen eine derart schimpfliche Flucht gezeitigt, vergeblich bemüht, denn es näherten sich ja auch die Kaiserlichen.

Außer 200 Reitern, die unter drei mutigen Hauptleuten auf ebensoviele Schwadronen verteilt wurden, und 400 Musketieren hatten 500 Bürger Waffen angelegt, ebensoviele Bauern und zudem 350 junge Männer, teils aus der handwerklichen, teils aus der studierenden Jugend. Die beträchtliche Menge an Vorrat und Kriegsgerät schloß auch 14 Geschütze ein.

Aber während der Stadtkommandant in jenen zehn Tagen, an denen er von der feindlichen Reiterei eingeschlossen wurde, träge zu Hause blieb und sich mit einer Krankheit, die entweder durch Einbildung oder durch zu große Furcht entstanden war, heimlich verbarg, während er weder den Soldaten, noch den Bürgern, noch den übrigen ihre Positionen zuwies, während er sich durch keinerlei Gräben, durch keinerlei Werk zur Gegenwehr aufraffte, schlugen die Feinde, gewahr geworden, mit welcher Art Mensch sie es zu tun hatten, am Tage ihrer Ankunft bald nicht fern vom Westerntor ihr Lager auf, füllten Körbe mit zusammengesuchter Erde zur Errichtung von Schanzen und türmten Anhöhen für die Batterien auf; und zwar so, daß sie vom nämlichen Tore lediglich 40 Schritte entfernt waren.

Nach Abschluß dieser Arbeiten schleuderte der Feind am 14. Mai ab zehn Uhr in ununterbrochener Folge bis in die Nacht in großer Zahl gewaltige Steinbrocken und feuerspeiende Kugeln, von denen einige 140 Pfund wogen, in die Stadt und außer daß einige Häuser beschädigt wurden, loderten an drei oder vier Stellen Brände auf, die aber glücklicherweise von Mönchen, Juden und Frauen gelöscht werden konnten.

Am folgenden Tag, den 15. Mai, begann man nach sechs Uhr mit schwerem Geschütz heftig und fortwährend in die Westernschanze und die benachbarten Mauern zu donnern, in welche allesamt Stein und Explosivgeschosse folgen. Die Bürger und Bauern, vor Gefahr ebenso außer sich wie auch ängstlich und fluchtbereit, begannen, als der eine oder andere von Steinsplittern, die aus dem benachbarten Turm herausgeschossen wurden, verletzt wurde und niemand zur Stelle war, der mit Wort oder Tat lenkend eingegriffen hätte, nachdem sie ihre Waffen allmählich abgelegt hatten, in ihrer Ordnung zu zerfallen, ein jeder in sein Haus zu flüchten und alles mit Schrecken zu erfüllen.

Die Soldaten verneinten, als sie die schrumpfende Zahl der Verteidiger, die Bestürzung des Stadtkommandanten und vieler Vornehmer und zudem die Wildheit der Feinde, die bereits den Sturm vorbereiteten, gesehen hatten, die Stadt weiterhin verteidigen zu können, und entschieden, daß dieses nun auch der in militärischer Formation Widerstand leistenden Reiterei gestattet sei.

Folglich erbat man gegen sechs Uhr nach Gabe eines entsprechenden Zeichens vom Feind, daß er von Gewalt und dem Plan der Eroberung ablasse und eine Zeitspanne von wenigstens drei Stunden gestatte, innerhalb welcher gegenseitige Verhandlungen möglich seien. Wrangel verweigerte ihnen einen derartigen Vertrag in Gänze, denn er wollte hinsichtlich der Stadt Übergabemodalitäten mit einer Gewährung von Mäßigung und Milde, wie sie bei Kapitulationen üblich wäre. Kurz: Eine bedingungslose Übergabe.

Das zu einem derartigen Verfahren erpreßte Paderborn willigte ein und öffnete gegen sechs Uhr seine Tore. Die Schweden drangen in die Stadt und nachdem die Offiziere entlassen wurden, verleibten sie alle Gemeinen ihrem Militär ein. Um einer vollständigen Zerstörung zu entgehen, wurde der Stadt eine Summe von 25.000 Talern auferlegt, obwohl anfänglich 100.000 gefordert wurden. Sie raubten sämtliche Waffen, 2330 Pferde, über 2000 großer Fässer voller Bier, von Speckseiten, Schinken, Fleisch, Mehlprodukten, Schinken, Fleisch, Hausrat, Flachs und Wolle soviel, wie man nur von überall her zusammenraffen konnte. Hernach übergab Wrangel die Stadt und Diözese gänzlich ausgeblutet den Hessen“.[30]

Der Habsburg-Anhänger und Historiograph Wassenberg[31] schreibt in seinem 1647 erneut aufgelegten „Florus“: „Den 29. April. Alt. Calend. Ist die Königliche Schwedische Armee vor Höxter wieder auffgebrochen / vnnd den 1. 11. May mit dem Fußvolck vnnd Stücken vor Paderborn angelangt / dahin auß Cassel[32] Munition vnd 2. Brigaden zu Fuß vnderm Commando deß Herrn Hertzogs von Würtenberg geschickt worden / darauff die Statt / nach geschehener Aufforderung vnnd erfolgter abschlägiger Antwort auß 8. halben Carthaunen den 5. 15. May nur einen halben tag also beschossen / daß etliche Thürne vnnd Pforten vber eine Hauffen gefallen / auch eine zimliche Pressen in die Mawren gemacht worden / derowegen die Belägerten endlich auff discretion sich ergeben / vnnd 400. Mann zu Fuß / benebenst 3. Compag. Pferd von ihnen sich vnderstellen müssen / die Statt ist mit 600. Hessischen Soldaten besetzet / vnnd 23 30. Reuters vnnd geflehnte Pferd eine grosse quantität Meel / 200. Fuder Wein / viel Leinwa[n]d vnd Tuch in der Statt zur Beut bekommen“.[33]

Der kaiserliche Obrist Carrasco schrieb am 2.6.1646 aus Dortmund[34] entschuldigend an Piccolomini: Die Schweden seien in Westfalen eingefallen und selbst zehn kaiserliche Regimenter hätten sie nicht aufhalten können. Schwedische Korps hätten Paderborn blockiert. Er selbst sei von den Bürgern zur Übergabe von Paderborn genötigt worden. Auch die Soldaten hätten nicht weiter kämpfen wollen. Zumindest habe er den Abzug der Offiziere sichern können, während die Soldaten insgesamt in schwedische Dienste getreten seien.[35]

Wilhelm von Westphalen, der Landdrost von Westfalen, der als Mitglied der Paderborner Regierung in Gefangenschaft geraten war, glaubte Piccolomini gegenüber die Kapitulation der Stadt unter Seibelsdorf gerade mit Hinweis auf die rasche Rückeroberung durch Balduin von Reumont verteidigen zu müssen: „Soll aber nuhnmehro Ihro Fürstliche Exellence unterthenig nicht verhalten, welcher gestalt am vergangenen Sambstag den 1. huius durch hern Obristenleutnant Reumont beyhabenden officiren und soldaten diese staat Paderborn an dreyen ohrten morgens umb sechs schlegen angefallen und nach dreystsündigem gefecht glücklich erobert worden, darinnen einen hessischen Obristleutnant sambt vier Capiteien, andern officirn und 300 gemeine soldaten gefangen bekommen. Weiln nuhn der hessische status disser endts dadurch mutirt, so werde hinforter nit unterlassen, Ihro Fürstlichen Excellence zu dienen und was ferner vorgehet, unterthenig zu berichten. Wie ohnmöglich nuhn vor diesem gewesen dem Obristen Sybelstorff, diesen ohrt mit geringer besatzung gegen die gantze schwedische und hessische armee zu manuteniren, ist aus diesem überfall, da der feindt gute resistens gethan, abzunehmen“.[36]

[1] Höxter [LK Höxter]; HHSD III, S. 346ff.

[2] NEUWÖHNER, Im Zeichen des Mars, S. 472ff.

[3] NEUWÖHNER, Im Zeichen des Mars, S. 473.

[4] Paderborn; HHSD III, S. 601ff.

[5] NEUWÖHNER, Im Zeichen des Mars, S. 93.

[6] Hamm in Westfalen; HHSD III, S. 286ff.

[7] LAHRKAMP, Bönninghausen, S. 299.

[8] perturbiert: verstört, verwirrt.

[9] GEYSO, Beiträge II, S. 135.

[10] Attendorn [LK Olpe]; HHSD III, S. 36ff.

[11] Archives Munipales Strasbourg.

[12] WOLF, Landsberg-Velen, S. 85.

[13] Vechta [Kr. Vechta]; HHSD II, S. 461f.

[14] Hildesheim; HHSD II, S. 228ff.

[15] WOLF, Landsberg-Velen, S. 73; Hoya; HHSD II, S. 245f.

[16] ENGELBERT, Hatzfeldt, Nr. 172.

[17] Münster; HHSD III, S. 537ff.

[18] Telgte [LK Münster]; HHSD III, S. 715f.

[19] Warendorf [LK Warendorf]; HHSD III, S. 754ff.

[20] LAHRKAMP, Münsters Rolle, S. 100.

[21] Osnabrück; HHSD II, S. 364ff.

[22] ENGELBERT, Hatzfeldt, Nr. 223; Tecklenburg [LK Tecklenburg]; HHSD III, S. 714f.

[23] ENGELBERT, Hatzfeldt, Nr. 570; Zons [LK Grevenbroich]; HHSD III, S. 811f.

[24] Brakel [LK Höxter]; HHSD III, S.112f.

[25] WOLF, Landsberg-Velen, S. 98; (Schloss) Neuhaus [LK Paderborn]; HHSD III, S. 671f.

[26] Wiedenbrück [LK Wiedenbrück]; HHSD III, S. 782f.

[27] WOLF, Landsberg-Velen, S. 85; Lüchtringen, heute Stadtteil von Höxter [Kr. Höxter].

[28] [Bad] Lippspringe [LK Paderborn]; HHSD III, S. 44f.

[29] Dringenberg [LK Warburg]; HHSD III, S. 174.

[30] NEUWÖHNER, Im Zeichen des Mars, S. 78ff.

[31] Vgl. LAHRKAMP, Everhard Wassenberg.

[32] Kassel; HHSD IV, S. 252ff.

[33] WASSENBERG, Florus, S. 661.

[34] Dortmund; HHSD III, S. 166ff.

[35] Státní oblastní archív v Zámrsku Rodinný archiv Piccolominiové Nr. 24914.

[36] NEUWÖHNER, Im Zeichen des Mars, S. 117: Westphalen an Piccolomini, Paderborn, 1646 XII 7.

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October 14, 2010 in Miniaturen
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