Ritze, N

Ritze, N; Obrist [ – ] Ritze stand als Obrist in kursächsischen Diensten.

Nach Aussage des Historiographen und Habsburg-Anhängers Wassenberg[1] sollte er 1645 nach dem Waffenstillstand zwischen Kursachsen und Schweden entweder in kursächsischen Diensten bleiben oder abgedankt werden: „Endlichen ist zwischen den Schwedischen vnnd Chur-Sächsischen ein Armistitium auff 6. Monat vergliechen worden / dergestalt / daß Monatlich auß dem Churfürstenthumb 11000. Gülden / vnnd ein Anzahl Früchten zu Leipzig[2] abgetragen werden werden sollen. Hingegen hat König-Marck gantz Meyssen / ausserhalb Leipzig vnd Torgaw[3] quittirt / Magdeburg[4] aber blieb vom Armistitio außgeschlossen / der Obersten Hanow [Hanau; BW] / Schleunitz [Schleinitz; BW] vnd Rickharts Regiment. möchten zu den Keyserischen gehen / Gersdorffs / Calenbergs [Reinecke v. Callenberg; BW] vnnd Ritzens aber / möchten Ihr Churfl. Gn. im Land behalten / oder abdancken“.[5]

[1] Vgl. LAHRKAMP, Everhard Wassenberg.

[2] Leipzig; HHSD VIII, S. 178ff.

[3] Torgau [Kr. Torgau]; HHSD XI, S. 467ff.

[4] Magdeburg; HHSD XI, S. 288ff.

[5] WASSENBERG, Florus, S. 637f.

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