Oer [Oher, Ohr, Öhr] zu Palsterkamp, Caspar von

Oer [Oher, Ohr, Öhr] zu Palsterkamp, Caspar von; Obrist [ – 1652] Oer zu Palsterkamp,[1] auch der „dulle Oer“ genannt,  hatte angeblich auf Grund einer vor den „Böhmischen Unruhen“ erlassenen Bestallung als Kavallerie-Obrist in dänischen Diensten gestanden. Er hatte noch 1626 Wiedenbrück erobert[2] und dabei 1.500 Rt. vom Rat der Stadt „erhalten“. Der Ratsherr Andreas Kothe [1602 – 1651][3] hielt in seinen Aufzeichnungen fest: „1626 den 26. Mertz [16. März] mit Aufmachung des Thors des Morgens fiel des König von Denemarck Volck über die Langebrük in die Stadt, unter Caspar von Oer mit 4 Compagnie, plünderten und hauserten übel“.[4] Er hatte sich nach Franz Wilhelm von Wartenbergs[5] Darstellung gegenüber Ferdinand II.[6] angeblich bereits vor der Schlacht bei Lutter[7] 1626 wieder dem Kaiser „akkomodieren“ wollen.[8]

Oer führte ein ligistisches und von den münsterischen Landständen besoldetes Kavallerie-Regiment. Im Frühsommer 1632 scheint Oer mit der Werbung seiner zehn Reiterkompanien begonnen zu haben, allerdings zog sich das bis in den Januar 1633 hinein: Neun waren dann komplett und die zehnte war noch auf dem Musterplatz.

„Am 16. August 1632 tagten die Städte [der Grafschaft Bentheim; BW] in Nordhorn,[9] um wegen der Verteilung der Kosten für die Einquartierung des Regiments des Obristen Caspar von Oer in der Zeit vom 15. Juli bis 11. August 1632 zu beraten. Die Grafschaften Bentheim, Tecklenburg und Steinfurt schuldeten zusammen insgesamt 14.686 Rtlr., doch hatte man bei Verhandlungen mit dem Obristen im Kloster Oesede[10] die Ermäßigung der Schuldsumme auf 12.000 Rtlr. erreicht. Der Anteil der Grafschaft Bentheim wurde auf 6.857 Rtlr. festgesetzt und wie folgt umgelegt:

Gericht Schüttorf[11] 2.250 Rtlr. (26, 8 %)

Gericht Uelsen[12] 2.250 Rtlr. (26, 8 %)

Gericht Emlichheim[13] 1.400 Rtlr. (16, 7 %)

Gericht Nordhorn  950 Rtlr. (11, 4 %)

Gericht Veldhausen[14] 595 Rtlr. (7, 1 %)

Kloster Wietmarschen[15] 100 Rtlr. (1, 2 %)

Dorf Uelsen 100 Rtlr. (1, 2 %)

Dorf Gildehaus[16] 80 Rtlr. (0, 9 %)

Flecken Bentheim[17] 50 Rtlr. (0, 6 %)

die drei Städte 600 Rtlr. (7, 3 %)

Insgesamt 8.375 Rtlr.

Nun behauptete der Obrist von Oer jedoch, er habe sich bei seinen Forderungen um 3.000 Rtlr. verrechnet, die korrekte Schuldforderung belaufe sich auf 18.018 Rtlr. und 21 Stbr. Durch erneute Verhandlungen konnte die Summe wenigstens auf 15.600 Rtlr. ermäßigt werden. Der nun auf 8.571 ½ Rtlr. festgesetzte Anteil der Grafschaft Bentheim wurde wie folgt aufgeschlüsselt:

Gericht Schüttorf 2.390 Rtlr. 31 Stbr. (27, 1 %)

Gericht Uelsen 2.390 Rtlr. 31 Stbr. (27, 1 %)

Gericht Emlichheim 1.480 1/2 Rtlr. (16, 7 %)

Gericht Nordhorn 1.009 Rtlr. 18 Stbr. (11, 3 %)

Gericht Veldhausen 743 1/2 Rtlr. (8, 4 %)

die drei Städte 500 Rtlr. (5, 6 %)

Kloster Wietmarschen 100 Rtlr. (1, 2 %)

Dorf Uelsen 100 Rtlr. (1, 2 %)

Gildehaus 80 Rtlr. (0, 9 %)

Flecken Bentheim 50 Rtlr. (0, 5 %)

Insgesamt 8.844 Rtlr. 18 Stbr.

Außerdem mußten noch weitere Aufwendungen gemacht werden. Dem Sekretär vom Regiment des Obristen von Oer hatte man nämlich 700 Rtlr.[18] als ‚Verehrung‘ versprochen, damit durch dessen Fürsprache von der Kontribution ‚etliche thausenden vom Obristen mogten nachgegeben werden‘ „.[19]

Heinrich Leo von Westphalen, Oer zu Palsterkamp und Ludwig von der Asseburg, die Pappenheim[20] hätten nach Sachsen begleiten sollen, hatten die Ordre Pappenheims erhalten, stattdessen Kurköln zu Hilfe zu kommen.[21]

Der Grund für die mangelnde Aktivität der Kaiserlich-Ligistischen lag nach Ansicht des in Abwesenheit Pappenheims an der Weser kommandierenden Grafen Jost Maximilian von Gronsfeld in der Hinterlassenschaft Pappenheims an schlecht ausgerüsteten, unbesoldeten und daher unzureichend motivierten Truppen, wie Pappenheim gerade über die am Niederrhein und in Westfalen geworbenen Söldner gegenüber Maximilian klagte: Seine Truppen „seien in der Mehrzahl lauter vom Feind abgebrennt, verderbte und desperierte […], verzweifelte Leut[22] …, darauf man sich hierlands wohl zu verlassen, aber wann sie Weiber und Kinder zusamt mit ihrer verbrennten Hofstatt verlassen sollen, seind sie nit zu erhalten. Die Westfalen seind in ihren Landen gut, sobald man sie aber daraus führt, wollen sie alle mit einander wieder heimlaufen“.[23]Das galt im Prinzip für alle Neugeworbenen, besonders aber für die Ausschuss-Soldaten.

Gronsfeld hatte bei Pappenheim dessen falsche Stärkeangaben, was die hinterlassenen Truppen betraf, moniert: Dass „sonsten Ew. Gn. und Ld. dafür halten, ob wann die mir damal außer den herren grafen Wartenberg, Oer und Asseburg hinterlaßene pferdt nit nur neunhundert, sondern dreitausendt pferd complet starckh sein, solches mueß ich zwar an seinen ortt gestellt sein laßen, bitte aber gehorsam, sie wollen in sich selbsten gehen und considerieren, wie viel compagnien sie mir damalen gelaßen, und waß vor regimenter, so werden sie gewißlich befinden, daß ich nit unrecht geredett, dann erstlichen der comp. mehr nit als zwei und dreißig gewesen, unter denen niemandt, außer 5 comp. von Horst, so nicht gantz und gar auf den grundt verderbet gewesen, maßen Ew. Gn. und Ld. solches viel beßer bekant, als ich sagen kan. Daß nun ein ieglicher nichts destoweniger ihrer rechnung nach 100. pferdt strackh sein solle, solches khan ich schwerlich befinden. Dem seie nun, wie ihm wolle, so werde ich nichts desto weniger thun, waß einem treuen diener zu thun gebühret“.[24] Dazu kam die aus seiner Sicht fehlende materielle Bereitschaft Kurkölns und Kurmainz‘, ihn in der immer schwieriger werdenden Situation zu unterstützen.

„Es ist anzunehmen, daß die verschiedenen Kriegsparteien sich in den Städten des öfteren abwechselten. Für die Stadt Neuenhaus[25] ist dieses jedenfalls durch den Bericht des dort ansässigen gräflichen Rentmeisters Kerckering belegt. Am 27. Juli 1631 hatte der schwedische Kapitän Isengard mit seinen Soldaten die gräfliche Burg in Neuenhaus eingenommen, welche jedoch am 31. Juli 1632 durch den Grafen [Ferdinand Lorenz; BW] von Wartenberg erobert wurde. Aber schon am 8. November erstürmten die schwedischen Kapitäne Roewehr und Isengard die gräfliche Burg, erschossen dabei einen bentheimischen Soldaten und jagten die übrigen davon. Lange dürften sie sich indes nicht in Neuenhaus aufgehalten haben, denn schon am 17. November rückten auf Befehl des Generalzeugmeisters Graf von Gronsfeld sieben Kompanien des kaiserlichen Regiments von Oer in Neuenhaus ein, zogen aber am 5. Dezember 1632 wieder ab. Für den 24. Januar ist dann überliefert, daß es dem von den Schweden verjagten kaiserlichen Hauptmann von der Hegge gelang, sich wiederum der Burg zu bemächtigen“.[26]

Die Ligaregimenter Westerholt und Westphalen waren Mitte Februar 1633 vor Münster[27] eingetroffen, das jedoch nur 400 Mann des Obristen Bernhard Hackfort, Freiherr von Westerholt zu Lembeck, in die Stadt eingelassen hatte. Oer wurde abgewiesen.[28] Oer genoss in Münster keinen guten Ruf, „sowol der wiederwertigen Religion halber als auch sonsten der Handlung halber“, so er selbst in patria zu Wiedenbrügk verübt“, und war nur mit großen Bedenken am 7.3.1633 in Münster eingelassen worden, während seine Reiterei innerhalb der Geschützreichweite vor den Wällen kampieren musste.[29] Der Hildesheimer[30] Arzt, Ratsherr und Chronist Dr. Jordan hält unter dem 13./23.4.1633 in seinen Aufzeichnungen fest: „Diese Woche ward in dem Städtlein Mellem[31] oben Hamelen[32] der Obr. Asseburg und Obr. Öhr nebst 1500 Pferden von den Schwedisch. Obr. Laes Kaggen uffgeschlagen; bekamen 11 Standarten und von anderm Ort noch 5“.[33]

In den Aufzeichnungen der Stadt Hallenberg[34] heißt es: „1633 am 29. Augusti obrist Ohr mit 10 compagnien, 4 hir gelegen bis auf 26. eiusdem [= Septembris], hat kostet, wie nach Arnsperg[35] specificiret, uber 1000 rt“.[36]

„Den folgenten morgens, war mitwochen am 14. huius [= September 1633], ist demnach der obrist Loen aufgebrochen, nach Olpe[37] gangen und ist ebenselbiges tages der obrist Ohr mit 20 compagnien ins ampt kommen, deren 4 in Medebach,[38] 4 in Hallenberg, 2 aber und eine compagnie tragoner in Winterberg gelegt worden, inmasen wir dan alhir nolentes volentes auf 4 compagnien, deren eine ritmeister Stephan de Wrede, die ander ritmeister Herman Finken, die dritte Alhard Godtschalk Schiller, die virte aber unter commando Adrian Schillers leutenants gewesen, und haben dieselbig ohn einzige zulage, dan einen uns die Medebacher jemerlich hintergangen und alle dorfschaften im ampte zu sich gezogen, vom 14. Septembris an bis auf den 26., die pagagi aber noch 2 tage daruber verpflegen mussen.

Als nun aber immediate diesem nach von hern landtrosten und reten befehlich ausgeschrieben worden, alle aufgeriesene kosten zu papir zu bringen und nach der Westphalisch Arnsbergischen canzelei einzuschicken, so ist diese verfassung liderlichem comput nach hoc in puncto begriffen und zugleich diesem protocollo beiverleibt worden:

Ritmeister Schillers contribuenten bringen ein 12 mutte 5 meste hafern, item 20 rt. an zehrung und anderen kosten, ohn heu, streu, servi 3 (rt.), ferner hat ritmeister Schiller an gelde empfangen 4 rt., item von Henrich Schnorbusch 6 rt. Item nochmal hern ritmeister Schillers 3 handpferde und ein corporal vertan 4 1/2 mutte hafern, item an kost, bir und zehrung 5 rt. 1 1/2 kopstucke.

Ferner hat ritmeister Steffan de Wrede an gelde Erasmus Conrad bei diesen contribuenten gekostet ohngefehr 30 rt. an

gelde, an hafer 13 mutte. Und hat angedeuter ritmeister, so alhir das commando gehabt, ohn ansehen, er ein landsase, gegen gemeine stat sich gar ohnbetraglich gehaben, sintemal man ihm wein, brantewein, zucker, confect, das von andern ortern herholen und einkaufen mussen, wolte sonsten den reutern nach ihren willen den zaum schiesen lassen, und hat diese extraordinaria gemeine stat ex commune aerario ihme abtragen mussen. Ritmeister Finke aber, so bei Paul Wahle gelegen, hat sich gar gescheidter betragen lasen und benebenst den hafer etwa an 20 rt. gekostet.

Leutenant Schiller, so bei Johan Grose einquartirt worden und in abwesen des ritmeisters Arnt Schillers die compagnien commandiret, hat gleichfals an die 40 rt. und daruber gekostet.

Als man aber ferner in particulari der ubrigen burger angewendet kosten zu papir genommen, hat sich befunden, das fast in 12 tagen an geld, verkostigung, bir, hafern etc. uber 1000 rt. drauf gangen, darbeneben dan etliche burger elendig umb gelt geprest worden, und ist mehrenteil die gesampte hafer von diesem 1633. Jahr veroset worden.

Auch hat obvorerwenter ritmeister Steffan Wrede hernach einen get… gaul, so in den grund verderbt gewesen, zur cur und verpflegung aufgetrungen, welchen wir mussen heilen und schneiden, auch mit heu und hafer bis folgents auf Matthiae verpflegen mussen.

Und sein deme nach am 26. huius [September 1633] mehrberurte 4 compagnien aufgebrochen und mit der armada nach der herschaft Waldeck[39] gangen, und obwol der general Buninghausen [Bönninghausen; BW] das haubt nach Niederhessen gekehret, so hat er sich jedoch obig Fritzlar[40] hergewendet und furbaß auf den Frankenberg[41] er(st), wo wolermelter generalmajor das haubtquartir 2 nachte gehabt, es ist aber die Au Battenberg[42] und die dorfschaften im ampt Wulkersdorff[43] elendlich verderbt, das vih in gemein vortgetriben und das furstliche haus Wulkersdorff ausgeplundert worden“.[44]

„October scheinenten 1633. Jahrs: Indeme nun die armada zum Frankenberg stille gelegen und etliche truppen dieser ends hin zu recognosciren ausgelasen, so sein ritmeister Jobst von Zerzen, Steffan Wrede, der capitanleutnant von Wartenberg, Mattes Franke, item ein cornet von Palant, Weinrich König, sampt ihrem comitat alhir angelangt, welche man jedoch in der guten aussig behalten, den officirern vor der Underpforten auf der Kalkkaulen mit einem kalten kuchen noturftige provision gemacht und denselben bis an den abent hin einen trunk auftragen lasen. Haben demnach im abzug noch 2 ohm birs haben wollen, aber nicht bekommen. Diese kosten hat die stad abgezahlet, die gemeinen reuter aber sein nach Bromskirchen[45] zur verpflege gefuhret worden“.[46]

In der Medebacher Chronik des Stadtschreibers und Bürgermeisters Hermann Schmidt heißt es für 1633: „Den ubrigen halben September lag oberst Ohr mit seinem regiment herein, kostete 1300 thlr“.[47]

Folgents am 12. Octobris [1633] hat der generalmajor [Bönninghausen, BW] sich wiederumb auf das ampt Medebach gewendet und folgents am 13. huius stille gelegen, hat das haubtquartir binnen Medebach genommen, und haben 18 compagnien von den hern grafen [Ferdinand Lorenz; BW] von Wartenberg und Caspar von Oer in Hespern[48] zwei nachte gelegen, alles verderbt und veroset, und obwol selbig quartir in die stat alhir gelegt werden sollen, so ist es jedoch durch guter leute verfugung und wachsamen theilß verhuet und der schwal vor dismal abgefuhret worden.

Nichtsdestoweniger hat man etlich, wiewol jedoch wenig bir, den hohen officirern verehret worden, hat sonst nichts mehr vor dismal gekostet. […] 1633 12. Octobris generalmajor Bonningh(ausen) hauptquartir in Medebach gehabt, in dorfern graf von Wartenb(erg) und Oer mit 18 compagnien gelegen bis aufn 13. eiusdem, welche uns kosten … proviand und bier, item von Medebach Bonninghausen verehrt ein pferd von 100 rt“.[49]

In den Aufzeichnungen der Stadt Hallenberg wird spezifiziert: „Als man nun je lenger je mehr sich vor einquartirung besorgt, das Buninghausische volk auch sich indeme in diese Westphalische landschaft geteilet, so ist demnach der her graff Ferdinand Lorentz von Wartenberg mit seinem und dem Ohrischen regiment am 3. huius [Februar 1634] zu Medebach eingezogen, und dieweilen deren regimentern jedes 8 compagnien gehabt, hat man auf 18 compagnien, deren 2 auf beide stabe gegangen, quartire und verpflege schaffen mussen. Und ist dis der uberharten und trangsamen beschwerungen anfang.

Am 3. huius [Februar 1634] wird daruff Hallenberg peremptorie citiret, worauff nach ihrer hochgraflichen gnaden Jo. Ad. Bangius und Otto am 4. huius abgesendet worden, so in werenter tractation wegen anschlags dero contribution 3 tage zu Medebach abharren mussen.

Und ist demnach folgents am 5. eingehenten monats Februarii [1634] den beiden stetten Hallenberg (und) Winterberg[50] und den dorfschaften dieses ampts folgenter anschlag herunter geben, mit dem anhang, denselben unter sich zu teilen, bis dahin dan die bevolmechtigten keinesweges erlasen werden solten.

Wartenbergische anschlag wochentlich: Rinder 21, schafe 42, kelber 22, huner 82, schinken 42, bir 62 ohm, wein 11 ohme, schweine 20, hafer 370 mutte, kese 12 pfund vor ihrer gnaden tafel, brot 3600 pfund […].

Wartenbergische contribution nach Medebach gestattet anno 1634 vom 3. Februarii bis auf den 8. Aprilis: Anfanglich zu behuif des graflich Wartenbergischen regiments innerhalb 10 wochen an gelde, vivers, bir, wein, gewurze, confect, heu, streu, hafer etc. naher Medebach contribuiren mussen, so sich computatis computandis belauf ad 1500 reichstaler […]“.[51]

Von 1637 bis 1642 lag sein Kürassier-Regiment vorwiegend in den Grafschaften Lippe und Tecklenburg, 1637/1638 am Niederhein.

„Daß in der Grafschaft [Bentheim; BW] inzwischen Geld knapp geworden war, verdeutlicht auch ein Schreiben des Obristen Caspar von Oer vom 11. Mai 1637 recht anschaulich. Dieser erklärt, er habe auf die fälligen Zahlungen notgedrungen Naturalleistungen, nämlich ‚Weine und andere Küchen Waaren‘ annehmen müssen, da es in der Grafschaft Bentheim an Geld fehle. Daher bitte er, die fraglichen Waren vom Lizent zu befreien. Tatsächlich wurde ihm diese Befreiung zugestanden“.[52] Im weiteren Verlauf nahm das Regiment Oer unter Piccolomini an den Kämpfen in den Niederlanden teil.

Im September 1638 hielt Oer sich in Lemgo[53] bzw. in Everswinkel[54] auf.[55] Wie er Melchior von Hatzfeldt berichtete, lag er im Oktober 1638 in Unna[56] und Kamen[57] und teilte ihm die Fluchtbewegung der Bevölkerung mit.[58] Der Austausch von Gefangenen war Gegenstand ihrer Korrespondenz im November, desgleichen die Beschwerde des Grafen Christian IX. von Oldenburg-Delmenhorst [1612 – 1647][59] wegen des Pferdediebstahls durch Oers Soldaten.[60] Auch im Dezember dieses Jahres ging es im Briefwechsel mit Leittersam um den Austausch von Gefangenen, so des bei Oer gefangenen gehaltenen schwedischen Kornetts Hans Balthasar von Eynen gegen Gefangene aus dem Regiment Oer in Minden[61] und Osnabrück.[62] Eine Salvaguardia für Heiligenrode[63] und Bildung eines Brückenkopfes bei Liebenau[64] waren Anlass seines Schreibens in diesem Monat.[65]

Von diesem Dezember 1638 datiert die Forderung Melchior von Hatzfeldts nach Freilassung der elf in Dortmund[66] gefangenen Reiter Oers zwecks Aburteilung durch die kaiserliche Armeeführung statt durch die Landesjustiz des Grafen Johann Bernhard zur Lippe-Detmold.[67]

Im Januar 1639 berichtete Oer, während er sich auf seinem Gut in Palsterkamp aufhielt, Hatzfeldt von einem Gefecht beim Kloster Oesede.[68] Um seinen Abmarsch ins Stift Paderborn[69] ging es im Februar. Oer selbst lag in Brakel[70] und informierte Hatzfeldt von den Schwierigkeiten bei der Bezahlung der Truppe, die Höhe der Rekrutengelder und dem hessen-kasselischen Überfall auf Brakel.[71] Vom feindlichen Überfall auf Nieheim[72] unterrichtete er Hatzfeldt im März. Das Stift Corvey[73] sei durch braunschweig-lüneburgische, die Grafschaft Schaumburg[74] durch schwedische Truppen und Haus und Grafschaft Pyrmont[75] durch Truppen aus Paderborn belegt. Wie er weiter schrieb, sei Obristwachtmeister Donop als Obristleutnant an Breda abgestellt worden, während dessen Stelle durch den Grafen Ferdinand Ludwig von Spaur besetzt werden sollte.[76]

Für 1639 berichtet eine Chronik aus Höxter,[77] wie rücksichtslos Oer die Kontributionen einzutreiben versuchte, nachdem Herzog Georg von Braunschweig-Lüneburg im Otober 1639 zur schwedisch-französisch-hessischen Allianz gewechselt war: „Das landt zu abwendung alleß übels hat 600 reichsthaler hergeschossen, die stadt aber hat sich zu keinen verstehen wöllen, wie dan auch der inliegende Braunschweigische[78] commendant Milard [Milert; BW] nicht gestatten wöllen, das die statt Huxar anderen als ihnen contribuiren solte, wie dan der hertzog selbsten an den obristen Ohr geschriebn, ihme seine quartier in Huxar nicht zu beschweren, es hat aber nichts helfen wollen, indem der obriste Ohr undt Eppen [Eppe; BW] die angesetze Römersteüer der stadt undt landt abgedrungen, es ist abermahll zu Wahredorff[79] auff statt und landt alß eine monahtsteüer denen officieren angewiesen worden, es hat aber Chur Collen verbotten, solches nicht zu geben, dewegen viele brieffe zwischen Corvey undt denen officiren gewekselt worden. Der commissarius Jacob Spoüler [Spönla; BW] forderte lauht seines von Paderborn am 29. Junii abgelaßenes schreibens von stifft undt statt wegen des Mäii monahts undt junii auff den obristen von Ohr 2000, auff die Paderbörnische besatzung aber 552 reichsthaler, zusammen 2552 reichsthaler. Der obriste Caspar von Ohr begehrte seine gelder mit gewalt undt drowete deswegen mit der kriegs üblich[en] execution, welche er auch den 28. Augusti durch einige reüter vornehmen laßen, indem er die Stummer thorische hude [städtische Weide] auff dem Brocke für Godelheimb ohnvermuhtlich überfallen, alles vieh mit dem hirten nach Brackell weck treiben lasen, dieses vieh ward auff 1900 reichsthaler angeschlagen, undt haben weinig bürger ihr vieh wieder bekommen. Hiesiger commendant hat zwar denen reuhtern nachgesetzet, aber das vieh nicht erreichen können, so hat auch der hertzog Georg aus Hildesheim[80] umb restitution dieses viehes vergeblich an den obristen Ohr geschrieben.[81]

Das „Theatrum Europaeum“[82] berichtet: „Den 19. Junii waren die Käiserische mit vier Regimentern an der Weser schon vorhanden / um über zu setzen / der Paß aber war ihnen allbereits verleget. Bey Rinteln[83] waren 3. Compagnien Ohrische [Oer von Palsterkamp; BW] / und 5. deß Kratzensteinischen [Wilhelm Dietrich Wendt von Crassenstein (Cratzenstein); BW] Regiments überkommen / aber also empfangen / daß sie sich mit ziemlicher ruin bey Pickenburg[84] legten / denen daselbst weiters eingefallen / und sie mit Verlust 3. Standarten / sammt Bagage / vollends geschlagen / und meistentheils gefangen hinweg geführet werden“.[85]

Im August 1640 hielt Oer sich in Lemgo[86] auf. In der Korrespondenz mit Hatzfeldt ging es um die Auszahlung von Rekrutengeldern, die Befestigung von Rinteln[87] und die Streifzüge braunschweigisch-lüneburgischer Soldaten auf dem linken Weserufer.[88] Im September und November 1640 lag Oer in Lemgo,[89] das durch Truppen aus Paderborn verstärkt wurde. Feindliche Truppen hätten zwei Schiffsbrücken bei Bodenwerder errichtet.[90]

Das „Theatrum Europaeum“ hält fest: „Der Schwedische Obrist Besel / Commendant in Hameln[91] / hatte sich im Januario diß Jahrs [1641; BW] an das veste Hauß Pirmont[92] gemacht / und es zum drittenmahl / aber mit Verlust und vergebens gestürmet. Er liesse darauff Nachen auß dem Eyß hauen / und auff Wägen dahin führen / desto schneller und ungehindert über Wasser zu kommen / und noch einmal anzugehen: Es wurde aber Käiserl. theils dem Obristen Ohr befohlen / die Brackelischen[93] Reuter so im Paderbornischen gelegen / an sich zu ziehen / und den Orth zu ensetzen / deßwegen Obrist Besel nachließ. Ob nun wol der Graf [Kaspar; BW] von Eberstein / so mit Hessischem Volck im Münsterischen einquartiret lag / im Junio hernacher daß Hauß Poll[94] / nicht weit von Pirmont / durch Anschlag einbekommen / hat er doch Pirmont unangegriffen gelassen“.[95]

1641 stand er unter dem Befehl Melchior von Hatzfeldts. Am 21.2.1641 war er mit einer Kompanie Reiter in Dortmund[96] erschienen.[97] Im Juli 1641 zog Oer durch die Grafschaft Daun-Falkenstein.[98]

Wie Oer Alexander II. von Velen mitteilte, waren hessen-kasselische Truppen in Fuhlen[99] aufgetaucht.[100] Oer, der sich wieder in Palsterkamp aufhielt, bat im September um die Erstattung der von ihm vorgeschossenen Gelder nach seiner Entlassung aus dem kaiserlichen Kriegsdienst.[101]

„Unter dem 14. April 1642 sandte Graf Arnold Jobst ein erneutes Beschwerdeschreiben an Alexander von Velen: Vor drei Tagen hätten kaiserliche Soldaten unter dem Befehl eines Rittmeisters vom Regiment von Oer einige seiner Untertanen aus dem Gericht Schüttorf[102] bei dem Hof zu Lintelo[103] überfallen. Die Untertanen seien auf dem Rückweg von Münster gewesen, wohin sie Waren gebracht hatten, um ‚dadurch zu Behueff der so schweren Contribution etwaß zu verdienen‘. Die Soldaten hätten den Untertanen mit Gewalt 17 Pferde ausgespannt, nachdem sie die begleitenden fünf Soldaten aus Rheine[104] entwaffnet hatten. Der Graf bat daher, von Velen wolle doch Sorge dafür tragen, daß seinen Untertanen die Pferde zurückerstattet werden mögen. Sollte dieses indes nicht geschehen, würden die Untertanen schwerlich in der Lage sein, in Zukunft die Kontributionen aufzubringen. Bei dieser Gelegenheit erinnerte der Graf daran, daß vor etwa einem halben Jahr seinen Untertanen, die sich gleichfalls auf dem Weg nach Münster befanden, von Soldaten des gleichen Regiments 14 Pferde abgenommen worden waren, ohne daß diese bisher zurückerstattet wurden. Ob schließlich eine Erstattung der Pferde erfolgte, geht aus der Akte nicht hervor, dürfte aber wohl einiger-maßen fraglich sein. Außerdem zeigt der Vorfall, daß nicht einmal bewaffnete Eskorten einen hinreichenden Schutz vor Überfällen boten“.[105]

Im weiteren Verlauf des Jahres 1642 war das Regiment in Franken stationiert.

Im März 1644 ging es für Oer, der auf Palsterkamp weilte, immer noch um die Regelung seiner finanziellen Forderungen.[106]

1647 amtierte Oer als schwedischer Drost zu Iburg.[107]

Im Januar 1649 berichtete er Hatzfeldt von den Überfällen auf Palsterkamp und bewarb sich um die Stelle eines Generalwachtmeisters in kaiserlichen Diensten.[108]

1650 amtierte er als Drost des nun brandenburgischen Amts Ravensberg.[109] Er hatte seinen Sitz auf Nottbeck[110] im Kirchspiel Stromberg.[111] Im Verlauf seiner Auseinandersetzungen mit dem Kloster Iburg tötete er in einen Klosterinsassen.[112] Verheiratet war er in 1. Ehe mit Sophie von der Horst, der Haupterbin von Palsterkamp; in 2. Ehe mit Juliane von Amelunxen; beide Ehen blieben kinder- bzw. erbenlos.[113]

[1] Palsterkamp, heute zu Dissen am Teutoburger Wald [LK Osnabrück] gehörig.

[2] SCHÜTTE, Dreißigjähriger Krieg, S. 280ff.; Wiedenbrück [LK Wiedenbrück]; HHSD III, S. 782f.

[3] KRUSENSTJERN, Selbstzeugnisse, S. 143f.

[4] FLASKAMP, Chronik, S. 15.

[5] Vgl. GOLDSCHMIDT, Lebensgeschichte.

[6] Vgl. BROCKMANN, Dynastie.

[7] 27.8.1626: Sieg der kaiserlichen Truppen unter Tilly über das dänische Heer unter Christian IV. von Dänemark und seine protestantischen Verbündeten, die bis auf die Herzöge von Mecklenburg von ihm abfielen. Die Dänen verloren etwa 6.000 Mann, 2.500 gerieten in Gefangenschaft. Zu Beginn der Schlacht waren beide Armeen etwa 19.000 Mann stark. Die genauen Verluste sind nicht mehr feststellbar. Die Dänen dürften etwa 4.000 Tote und Verwundete, 3.000 Gefangene, etwa 100 Fahnen und Standarten, dazu die gesamte Artillerie und einen Großteil ihrer Bagage verloren haben. LAHRKAMPS Angaben, Bönninghausen, S. 246 (8.000 Tote), liegen eindeutig zu hoch. Das zeitgenössischen Flugblatt »Kurtze[r] vnd einfältige[r] […] Bericht« spricht von 6.000 Toten und 2.000 Gefangenen. Tillys Verluste lagen wohl deutlich unter 1.000 Mann. MELZNER, Schlacht bei Lutter am Barenberge; VOGES, Schlacht bei Lutter am Barenberge; VOGES, Neue Beiträge, Chronik; KLAY, 27./17. August. Lutter am Barenberge [Kr. Gandersheim]; HHSD II, S. 315f.

[8] F. W. v. Wartenberg an F II, Fürstenau, 1631 IX 16; FORST, Korrespondenz, Nr. 497, S. 554.  Vgl.  ferner F. W. v. Wartenberg an J. Pelcking, Bonn, 1627 IX 19 (FORST, Korrespondenz, Nr. 167, S. 147f.) wegen der Beschlagnahme der Güter Oers gemäß ksl. Mandate.

[9] Nordhorn [Kr. Grafschaft Bentheim]; HHSD II, S. 351f.

[10] Oesede [Kr. Osnabrück]; HHSD II, S. 358.

[11] Schüttorf [Kr. Grafschaft Bentheim]; HHSD II, S. 421f.

[12] Uelsen [Kr. Grafschaft Bentheim]; HHSD II, S. 454.

[13] Emlichheim [Kr. Grafschaft Bentheim]; HHSD II, S. 139.

[14] Veldhausen, heute Stadtteil von Neuenhaus [Kr. Grafschaft Bentheim].

[15] Wietmarschen [Kr. Grafschaft Bentheim]; HHSD II, S. 490f.

[16] Gildehaus [Kr. Grafschaft Bentheim]; HHSD II, S. 169.

[17] Bentheim [Kr. Grafschaft Bentheim]; HHSD II, S. 40f.

[18] Dafür bekam man etwa 20 Pferde.

[19] STEINWASCHER, Krieg, S. 58f.

[20] Vgl. STADLER, Pappenheim.

[21] Staatsarchiv Osnabrück Rep. 100 Abs. 16 Nr. 5, fol. 229 (Ausfertigung): F. L. v. Wartenberg an Franz Wilhelm v. Wartenberg, Hildesheim, 1632 XI 09.

[22] Vgl. die Beispiele (für Hannover) bei JÜRGENS, Chronik, S. 511: „Den 16. Novembr. 1632 sein 3 Soldaten hie in der Stadt auf dem Markte aufgehenget worden, welche alle 3 Bauren, unter dem Deister gewohnet, und sich aufs rauben und plündern im Deister begeben, auch vom Feinde den Kayserischen Paß gehabt und aller Schelmenstücke sich gebrauchet, worüber sie endlich ertappet, herein geholet und nechstes Tages gehenget worden. A. a. O., S. 512: „Den 6. Dec. 1632 ist einer von Colenfeld bürtig, welcher ein junger Geselle N. Clode genandt, der sich auch unter die Reuterey bestellen lassen, vor Linden, am Sayge genandt, hinter Brünings Kreuze, hinter dem Leinthoren-Steinwege, an einen Kniegalgen gehänget worden, darum daß er einen frommen Mann vom Nonnenberge, Hans Eilers genandt, ein Pferd vor dem Pluge ausgespannen und als sie noch eins ausspannen, ihn erschossen mit seinem Camerad“.

[23] TESKE, Bürger, S. 110.

[24] Hauptstaatsarchiv Weimar H 178b, fol. 141 (Ausfertigung): Gronsfeld an Pappenheim, Hildesheim, 1632 XI 13: Hier handelt es sich augenscheinlich um die v. Pappenheim angegebene Sollstärke, die v. der Ist-Stärke erheblich abwich. In wessen Taschen der daraus resultierende Gewinn floss, ist nicht feststellbar, doch war auch Pappenheim hochverschuldet u. Kriegskommissar Lerchenfeld stets bereitwillig. Nach Hauptstaatsarchiv  Düsseldorf Jülich-Berg II/3138 blieben 92 Kompanien bei Gronsfeld zurück. Nach Staatsarchiv Würzburg Korrespondenzarchiv Schönborn 734 (Ausfertigung): Gronsfeld an Johann Philipp v. Schönborn, Regensburg, 1654 V 25, hatte er 30.000 Rt. v. den auf Hamburg u. Minden transferierten Geldern erhalten.

[25] Neuenhaus [Kr. Grafschaft Bentheim]; HHSD II, S. 340.

[26] STEINWASCHER, Krieg, S. 60f.

[27] Münster; HHSD III, S. 537ff.

[28] Vgl. LAHRKAMP, Münsters Rolle, S. 60.

[29] LAHRKAMP, Münsters Verteidigung, S. 277.

[30] Hildesheim; HHSD II, S. 228ff. Zu den Kriegsereignissen in Hildesheim vgl. auch PLATHE, Konfessionskampf.

[31] Melle [Kr. Melle]; HHSD II, S. 326.

[32] Hameln; HHSD II, S. 192ff.

[33] SCHLOTTER, Acta, S. 77.

[34] Hallenberg [LK Brilon]; HHSD III, S. 282f.

[35] Arnsberg [LK Arnsberg]; HHSD III, S. 28ff.

[36] BRUNS, Hallenberg, S. 270.

[37] Olpe [LK Olpe]; HHSD III, S. 593f.

[38] Medebach [LK Brilon]; HHSD III, S. 500f.

[39] Waldeck; HHSD IV, S. 444f.

[40] Fritzlar; HHSD IV, S. 149ff.

[41] Frankenberg; HHSD IV, S. 124f.

[42] Battenberg [Kr. Frankenberg]; HHSD IV, S. 37f.

[43] Wolkersdorf, Schloss [Gem. Bottendorf, Kr. Frankenberg]; HHSD IV, S. 481.

[44] BRUNS, Hallenberg, S. 271f.

[45] Bromskirchen [Kr. Frankenberg]; HHSD IV, S. 63.

[46] BRUNS, Hallenberg, S. 271f.

[47] BAUSEN, Medebach, S. 196.

[48] Hesborn; Ortsteil von Hallenberg [Hochsauerlandkr.].

[49] BRUNS, Hallenberg, S. 272f.

[50] Winterberg [LK Brilon]; HHSD III, S. 789.

[51] BRUNS, Hallenberg, S. 275f.

[52] STEINWASCHER, Krieg, S. 91f.

[53] Lemgo [LK Lemgo]; HHSD III, S. 452ff.

[54] Everswinkel [Kr. Warendorf].

[55] ENGELBERT, Hatzfeldt, Nr. 150.

[56] Unna; HHSD III, S. 726ff.

[57] Kamen [LK Unna]; HHSD III, S. 377f.

[58] ENGELBERT, Hatzfeldt, Nr. 193.

[59] FRIEDL, Biographisches Handbuch, S. 130.

[60] ENGELBERT, Hatzfeldt, Nr. 193.

[61] Minden [LK Minden]; HHSD III, S. 517ff.

[62] Osnabrück; HHSD II, S. 364ff.

[63] Heiligenrode [Kr. Grafschaft Hoya]; HHSD II, S. 216.

[64] Liebenau [Kr. Nienburg]; HHSD II, S. 295.

[65] ENGELBERT, Hatzfeldt, Nr. 193.

[66] Dortmund; HHSD III, S. 166ff.

[67] ENGELBERT, Hatzfeldt, Nr. 70.

[68] ENGELBERT, Hatzfeldt, Nr. 193; Oesede, heute Stadtteil von Georgsmarienhütte [LK Osnabrück]; HHSD II, S. 358.

[69] Paderborn; HHSD III, S. 601ff.

[70] Brakel [LK Höxter]; HHSD III, S. 112f.

[71] ENGELBERT, Hatzfeldt, Nr. 193.

[72] Nieheim; HHSD III, S. 566.

[73] Corvey [Stadt Höxter]; HHSD III, S. 146ff.

[74] Schaumburg [Kr. Grafschaft Schaumburg]; HHSD II, S. 413.

[75] Bad Pyrmont [Kr. Hameln-Pyrmont], HHSD II, S. 29f.

[76] ENGELBERT, Hatzfeldt, Nr. 193.

[77] Höxter [LK Höxter]; HHSD III, S. 346ff.

[78] Braunschweig; HHSD II, S. 63ff.

[79] Warendorf [LK Warendorf]; HHSD III, S. 754ff.

[80] Hildesheim; HHSD II, S. 228ff.

[81] NEUWÖHNER, Im Zeichen des Mars, S. 99.

[82] Vgl. BINGEL, Das Theatrum Europaeum.

[83] Rinteln [Kr. Grafschaft Schaumburg]; HHSD II, S. 395f.

[84] Bückeburg; HHSD II, S. 80ff.

[85] THEATRUM EUROPAEUM Bd. 4, S. 95.

[86] Lemgo [LK Lemgo]; HHSD III, S. 452ff.

[87] Rinteln [Kr. Grafschaft Schaumburg]; HHSD II, S. 395f.

[88] ENGELBERT, Hatzfeldt, Nr. 193.

[89] ENGELBERT, Hatzfeldt, Nr. 146, 85.

[90] ENGELBERT, Hatzfeldt, Nr. 193; Bodenwerder; HHSD II, S. 56f.

[91] Hameln; HHSD II, S. 192ff.

[92] Bad Pyrmont [Kr. Hameln-Pyrmont], HHSD II, S. 29f.

[93] Brakel [LK Höxter]; HHSD III, S. 112f.

[94] Polle [Kr. Hameln-Pyrmont]; HHSD II, S. 383.

[95] THEATRUM EUROPAEUM Bd. 4, S. 562.

[96] Dortmund; HHSD III, S. 166ff.

[97] STEFFEN, Dortmund, S. 63, Anm. 1.

[98] ENGELBERT, Hatzfeldt, Nr. 78; Daun; HHSD V, S. 70f.; Falkenstein [Kr. Rockenhausen]; HHSD V, S. 95f.

[99] Fuhlen [Kr. Grafschaft Schaumburg].

[100] ENGELBERT, Hatzfeldt, Nr. 193; Fuhlen [Kr. Grafschaft Schaumburg].

[101] ENGELBERT, Hatzfeldt, Nr. 193.

[102] Schüttorf [Kr. Grafschaft Bentheim]; HHSD II, S. 421f.

[103] Lintelo, Weiler in der Gemeinde Aalten [Prov. Gelderland]. ?

[104] Rheine [LK Steinfurt]; HHSD III, S. 637f.

[105] STEINWASCHER, Krieg, S. 108.

[106] ENGELBERT, Hatzfeldt, Nr. 193.

[107] Iburg [Kr. Osnabrück]; HHSD III, S. 358f.

[108] ENGELBERT, Hatzfeldt, Nr. 193.

[109] Ravensberg, Burg [Gem. Cleve, LK Halle/Westf.]; HHSD III, S. 623f.

[110] Nottbeck, am Rande von Stromberg, heute Stadtteil von Oelde [LK Warendorf], gelegen.

[111] FLASKAMP, Westfälische Adelsgräber, S. 284; Stromberg, heute Stadtteil von Oelde [lK Warendorf]; HHSD III, S. 711.

[112] BRUCH, Die Rittersitze des Fürstentums Osnabrück, S. 50.

[113] GONSKA, Dat Huess zor Horst, S. 86.

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