Aldobrandini, Don Pietro, duca di Carpinetto

Aldobrandini, Don Pietro, duca di Carpinetto [1593 – 1630] Aldobrandini, Großprior der Malteser, war Inhaber eines 1620 errichteten Arkebusierregiments, als ehemaliger „Freireiter“ unter Tilly[1] erwähnt.[2]

Wie der Teilnehmer Jost Maximilian von Gronsfeld in seinen Anmerkungen zu Wassenbergs[3] 1647 erneut aufgelegten „Florus“ festhielt, war Aldobrandini beim bekannten Sturm kaiserlicher Truppen auf Pressburg[4] dabei. Nachdem der Plan Dampierres, Pressburg schon am 28.9.1620 durch Zerstörung der Schiffsbrücke anzugreifen, nicht zu verwirklichen war, hatte er vor, seine Streitkräfte zu verstärken[5] und Stadt und Schloss nicht durch eine aufwendige Belagerung,[6] sondern durch einen nächtlichen Überraschungsangriff einzunehmen. Er teilte das Heer in zwei Abteilungen: Den linken Flügel kommandierte er, den rechten Collalto. Die Hauptgruppe fuhr „vom Closter Newburg[7] mit dem gantzen anholtschen Regiment / ohne Schiffleute die Donau hinunter“.[8] Die mit Geschützen und Lebensmitteln be- und wahrscheinlich auch überladenen Schiffe sollen bis Theben[9] gebracht worden sein. Von dort aus sollten die Truppen des linken Flügels unter Dampierres Kommando nach Pressburg vorstoßen. Der Plan misslang allerdings, da die Schiffe sanken.[10] Sehr anschaulich wird von dem Augenzeugen Gronsfeld die Fahrt beschrieben. Es gab keine erfahrenen Schiffsleute, so dass „noch bey hellem Tage / gegen Abend / wie man unter der Wiener Brücken durchfahren sollen / daß alsbald das Schif / da die Ingenieurs Munition und mehrerntheils Petarden eingewesen / an die Brücken gescheitert / und alles ersoffen / vnd daß stracks darauf ein ander Schif mit 100 Mann beladen / vnter der Brücken auf die schiffmühlen getrieben / das Schiff gleichfalls zu grund gangen / vnd der grössere theil der Soldaten ersoffen / vnd weil die Thonau sich dorten in vnterschiedene Insuln vnd Stamge zertheilet / deren etliche gar vmb die grosse S. Andreae Insul oder Schutte herumber gehen / vnd nicht ehender den rechten Flügel wieder erreichen / biß naher Raab[11] vnd Comorra[12] / vnd den Soldaten / so die Schiff auß mangel der Schiffleuten guberniret / dieses nicht wissend gewesen / ist erfolget / daß mehrentheils Schiffe hin vnnd her auff dem Sand bestecken blieben also daß der Graff Dampier endlich gar allein mit seinem Schiff / darinnen der Graff [Ernest; BW] Montecuculi / [Rudolf v.; BW] Coleredo [Colloredo; BW], Don Pietro Aldobrandini, Graf Ernst von Hohenzollern[13] / der Obrister Wachtmeister Matthias Gallas / vnd ich auch gewesen / fortgefahren“.[14] Gronsfeld beschrieb hier die geographischen Verhältnisse, dass sich die Donau teilt und dass ein linker Arm, die Kleine Donau, die Große Schütt umfasst, durchaus zutreffend; nur trennt sich die Kleine Donau erst einen Kilometer hinter Pressburg vom Hauptstrom und erreicht ihn erst wieder hinter Komorn.[15] Doch darf bei seinen Berichten nicht vergessen werden, dass er sie erst ein Vierteljahrhundert nach dem Sturm auf Pressburg niederschrieb.[16]

Die Stabsoffiziere baten Dampierre, oberhalb des von Bethlen vergeblich belagerten Hainburg[17] so lange zu warten, bis weitere Kähne nachfolgten. Ein Teil kam wirklich noch und Gronsfeld nahm auch auf der anderen Donauseite die Kavallerie des rechten Flügels wahr. Dieser Flügel, „das Colaldische vnd Coloredische Regiment zu Fuß / vnd etliche Truppen zu Pferdt / vnterm Commando des damaligen Obristen Leutenanten / hernacher aber gewesenem General Wachtmeister [Nikolaus; BW] de Four,[18] das Fußvolck etwa ein par stunde zuvor zu Lande herunter gewesen / alles mit dieser außgetheilter Ordre / daß wann gedachter de Four vmb 1. Vhr nach Mitternacht auff der andern seyten bey der Stadt Lermen machen würde / daß alsdann Schloß / Vorstadt / stadt vnd Schiffbrücke auf dieser seyten zugleich angefallen werden sollte“.[19] Der rechte Flügel ging weisungsgemäß vor, doch konnte Dampierre wegen der verunglückten Zillen den Angriffstermin nicht einhalten. Es dämmerte bereits und man bat Dampierre, den Angriff zu verschieben; die Schlossbesatzung sei bereits durch den Kavallerieangriff gewarnt. Dampierre lehnte dies ab, da er auf die Unterstützung des kaisertreuen Pálffy hoffte, der die Krone verwaltete und Bethlen über seine Einstellung zu täuschen glaubte. Nach seiner eigenen Darstellung hatte Gronsfeld 200 Musketiere unter seinem Kommando.[20] Abermals, so berichtet er weiter, bestieg man zwei Zillen; diese kenterten, und die Mehrzahl der Soldaten ertrank. Als man dennoch die Angriffsvorbereitungen fortsetzte, geriet man vom Kastell ‚Kitze'[21] her unter Geschützfeuer, was Gronsfeld als „Schickungen Gottes des Allmächtigen“ ansah.[22] Mit dem Erschießen Dampierres und dem Abschneiden seines Kopfes enden im Wesentlichen die ungarischen Quellen über den Sturm auf Pressburg; in einigen wird noch ergänzend berichtet, wie Bethlen den Toten in der Franziskaner-Kirche prächtig aufbahren ließ.[23] Gronsfeld selbst teilt mit, wie er Dampierres Tod gemeldet und den ligistischen Obristleutnant Ernst Georg von Zollern um Verstärkung und Munition gebeten habe. Daraufhin erhielt er den Befehl, sich zurückzuziehen und Dampierres Leichnam mitzunehmen, „darüber der Feind mit 400 Mann außgefallen / mir dermassen (dz ich mich / auß obgedachte mangel / nicht defendiren können) zugesetzet / daß ich den Cörper zuverlassen gezwungen worden / den der Feind gleich bekommen / hinein geschleppet / den Kopff abgehawen / vnd über die Mawren herauß gezeiget / in welcher Occasion ich 3. schüsse auf meine Rundtaschen / zwey durch den Federbusch vnd einen so mir die Backen gestreiffet / bekommen“.[24]

Aldobrandinis Regiment kämpfte auch bei Lackenbach[25] und Neuhäusel[26] (1621). Er selbst trat 1622 in päpstliche Dienste und dankte 1624 ab.[27]

Der schwarzburg-sondershausische Hofrat Happe[28] schreibt dagegen in seiner „Thüringischen Chronik“: „September 1632 Im Eingange dieses Monaths ist abermahls ein starck Treffen zwischen dem Könige aus Schweden und dem Keyserlichen General von Wallenstein vorgangen bey Nürnberg,[29] darinnen auf der keyserlichen Seiten abermahls über 2000 Mann beneben dem Obersten Fuger von Augsburg, einem Grafen von Eberstein und zweyen italienischen Fürsten [ Don Pietro Aldobrandini, Don Mario de Carafa] todt blieben sein“.



[1] Vgl. KAISER, Politik; JUNKELMANN, Der Du gelehrt hast; JUNKELMANN, Tilly.

[2] SODEN, Kriegs- und Sittengeschichte III, S. 46; vgl. die Erwähnungen bei HARRACH, Tagebücher.

[3] Vgl. LAHRKAMP, Everhard Wassenberg.

[4] Pressburg [Bratislava], Königreich Ungarn.

[5] Nach WASSENBERG, Florus, S. 42, waren es 6.000 Mann; BOHATCOVÁ, Irrgarten, Nr. 50. Nach LUKINICH, Bethlen Gábor, S. 189, 8.000 Mann; ferner MAKKAI, Bethlen Gábor emlékezete, S. 265. In der Flugschrift „Le champ de Bataille“ (OSKB Röpl. 516, 6) wird Dampierres Armee mit 12.000 Fußsoldaten, 1.800 Musketieren zu Pferd u. mehr als 3.000 Reitern angegeben. KRAUS, Siebenbürgische Chronik, S. 62, nennt nur „etlig taussend mann“; Rákóczys Truppenstärke betrug angeblich 6.000 Haiducken u. 1.000 Fußsoldaten.

[6] Zur Belagerungstechnik vgl. allgem. die Darstellung bei DUFFY, Siege Warfare.

[7] Klosterneuburg [BH Wien-Umgebung]; HHSÖ I, S. 355ff.

[8] WASSENBERG, Florus, S. 47.

[9] Theben [ung. Devény, slow. Dévin; Oberungarn, h. Slowakei]., auf dem linken Ufer der March bei ihrer Mündung in die Donau gelegen; ursprünglich meist deutsche Einwohnerschaft, heute n: gelegener Stadtteil Pressburgs.

[10] LUKINICH, Bethlen Gábor, S. 189.

[11] Raab [Györ; Ungarn].

[12] Komorn [Komárno; Oberungarn; h. Slowakei].

[13] Ernst Georg v. Hohenzollern (Zollern), Pfleger zu Wemding, bayr. Kämmerer u. OL unter Anholt, bei Wimpfen u. Höchst dabei, Bruder des einflussreichen J. zu Hohenzollern-Sigmaringen, † 1625; FERCHL, Bayerische Behörden und Beamte 2. Teil,, S. 1294.

[14] WASSENBERG, Florus, S. 42. BARKER, Piccolomini, S. 333, vermutet die Teilnahme Piccolominis beim Sturm auf Pressburg; sollte dies der Fall gewesen sein, hätte Gronsfeld seinen alten Bekannten sicher im Florus erwähnt. Das gilt übrigens auch für Geleen; zu dessen Teilnahme SCHRIJNEMAKERS/CORSTJENS, Geleen, S. 39. Nach ELSTER, Piccolomini-Studien, S. 62, war dagegen Piccolomini beteiligt.

[15] Komorn [Komárno; Oberungarn; h. Slowakei].

[16] Im bethlenfreundl. Flugblatt (BOHATCOVÁ, Irrgarten, Nr. 50) wird der Anmarsch so dargestellt: Nach der Niederlage, die Dampierre mit „cossagen, Crabaten vnd Deutschen Knechten in die 6.000 starck gewesen“, am 14.9.1620 erlitten hatte, zog er sich nach Wien zurück u. warb in Wien u. Umgebung neue Truppen an, so dass er „zu den vorigen vberbliebenen in 5000. Mann zusammen gebracht / dieselbe vor dem rodten Thurn zu Wien auff die lange Salzillen gesetzt / vnd sie samptlichen einer stattlichen Beut vertröstet / mit welchen er den 8. diß gegen Abend gar still / die Thonaw hinab geschwummen / die Reuterey aber auff dem Land  durch die Schwechet / Vischa / Petronell vnd Haimburgk biß nahend vnter dem Schloß in der Awen gehalten“. „Warhafftiger unnd Eigentlicher Bericht“ (OSKB Röpl. 531) stellt die Anfahrt so dar: „Sonsten ist der Feind mit Sprengwercken / Petarden / vnd Mörseln zimblich wol versehen gewesen / vnangesehen er desselben Feuerwercks ein gantze Schillen voll sampt den Knechten / im herabfahren / an der Wolffsbrücken bey Wien in der Nacht zerscheitert / vnd ertrencket / Also seind auch zu Haimburg zwo schillen mit Knechten vntergangen / vnd vber die 150. ertruncken“. Gegenüber Gronsfeld. Darstellung fehlt es hier an Details; ledigl. die Örtlichkeiten (Wolfsbrücke in Wien) werden genauer bezeichnet. »Eigentliche Abbildung vnd Contrafactur« (OSKB Röpl. 508; bethlenfreundl.) schreibt: „Vnd von Preßburg auß / als der Königlichen Residentz sich bemeldter Gabor mit einem mächtigen Kriegsheer herauff begeben / vnnd zu Schiff hinab gefahren / auch oberhalb von Preßburg angeländet / deß Bergs bey dem Schloß sich impatronirt / dergestalt den Schloß auff 40 Schritt sich genähert / in meynung solches ehest zuerobern. Als der Tampier nun mit seinem Band Degen ein Zeichen geben / darauff den Schloßschantzen durch sein volck starck zulauffen lassen / hat die Guardia im schloß tapffer Fewer geben / vnnd mit grossen Stücken vnter das Kayserisch Volck geschossen / auch die Musquetirer im Schloß mit schiessen starck angehalten / vnter andern begibt es sich / daß der Tampier / der sich gar zu bloß geben / von einem Hungarn in das Genick mit einer Kugel geschossen wird / davon er nider gefallen“. Von einem Schiffsunglück weiß der unbek. Verf. nichts; auch fehlt ein Hinweis auf die strateg. Vorbereitung des Sturms. Hier sollte wohl nur das Bild Dampierres auf dem Totenbett kommentiert werden, das dem Stich im Theatrum Europaeum I entspricht.

[17] Hainburg [BH Bruck an der Leitha]; HHSÖ I, S. 302ff.

[18] Nikolaus Freiherr (später Graf) Des Fours, 1618 Kommando einer Arkebusierkompanie, 1618 in Nieder-Österreich, dann unter Dampierre in Böhmen, 1619/20 mit Bucquoy in Österreich u. Böhmen, Teilnahme an der Schlacht v. Lackenbach, später ksl. Generalwachtmeister; WREDE, Wehrmacht  III/2, S. 377, 413f. u. 814.

[19] WASSENBERG, Florus, S. 41; »Warhafftiger unnd Eigentlicher Bericht« (OSKB Röpl. 531), S. 2.

[20] WASSENBERG, Florus, S. 43; nach LUKINICH, Bethlen Gábor, S. 190, kommandierte Dampierre sie selbst. Zum Musketier BEAUFORT-SPONTIN, Harnisch, S. 119; JUNKELMANN, Gustav Adolf, S. 212ff.

[21] Kitze, auch Kotze, heute Kittsee [BH Neusiedl am See]; HHSÖ I, S. 734f., Dorf u. Festung ca. 5 km n: Pressburg im Burgenland, an der Grenze zu NÖ u. der Slowakei; heute ca. 10 km v. der Donau entfernt, damals Wasserburg, v. einem Nebenarm der Donau umflossen. 1570 ließen die Puchheim als Besitzer v. Kittsee die Straße Hainburg-Pressburg u. die Brücke über den Donauarm, das „Gerinne“ zerstören u. hier eine Brücke auf der Straße nach Pressburg bauen, weshalb es Streit mit Hainburg gab. Die dt. Bewohner des Ortes waren fast alle luth.; möglicherweise stand deswegen Puchheim auf Bs. Seite; HHSÖ I, S. 754f.

[22] BOHATCOVÁ, Irrgarten, Nr. 50: „Wie nun Tampier vnterhalb den Marck / auff dem Wasser herabgeflossen / vnd den 9. diß frühe zwischen 6. vnd 7. Vhr nahend Oberhalb des Schlosses kommen / haben die Vngarn so wol auch des Hauptmanns Pindt 300. Mußquetirer  / als des Vngarischen Königs hinterlassene Leib Guardi, nicht anderst / dann das es Herr Ragötzy seyn möcht / vermeynt / vnd solches durch einen Schuß wahrnehmen wollen. Da aber die Tampierschen starck gegen die Schantzen vnter dem Schloß geschossen / haben die Vngarn alsbald / das es Feind seyn werden / wahrgenommen / Derowegen sie geschwind ihre Stück auff den Feind loß gehen lassen / von welchen sie drey Schiff zu Grund geschossen / vnd die Knecht darin ersäufft. Der Tampier aber / welchem das Streiten zu Wasser nicht so wol / als auff dem Land gefallen wollen / hat sich eilends gegen dem Schloß Berg zu Land begeben“. Im Gegensatz zu Gs. Annahme wurde das Geschütz zur Begrüßung der erwarteten Truppen Rákóczys (KRAUS, Siebenbürgische Chronik I, S. 62) abgefeuert. „Warhafftiger unnd Eigentlicher Bericht“ (OSKB Röpl. 531) beginnt mit dem eigentl. Sturm; erst danach begründet er – inhaltlich gleich mit Gronsfelds Bericht -, warum der Sturm wegen der Unfähigkeit der Soldaten zur Führung der Schiffe scheitern musste: „Den 10. Oktobris / zwischen 7. vnnd 8. Vhr / hat sich der Feind auf dem Berge / der Freund genandt / sehen lassen / die Leser im Gebirge verjaget / welche sie angetroffen / theils beschädiget vnd nidergehawen / vnd seynd die Kosacken / weil man deß Feindes gar keine Kundschafft gehabt / nechst an das Thor bey Preßburg kommen / vnnd vnter dessen von Wien vnnd Haimburg acht Schillen mit Soldaten / vnter acht newen Fenlein angestanden / sich losiret / der Schiffbrucken zugeeylet / Hew vnd Stroh darauff getragen / vnd bey 10. Schiffen vertrebet vnd verbrennet / Vnd weil der General Tampir diese Impressa geführet / als hat er sich des Bergs / vnd consequenter deß des Schlosses zu impatroniren starck angenommen vnd commendirt, vnd von der einen Seiten von Zeben her / nechst an das Gangerische Hauß losiret / auff der anderen seiten biß auff 40. Schritt an das Schloß kommen / vnd in simili sich zu losieren begehret. Danhero man dann vom Schlosse vnd der Schantze / vnd auß der Stadt 6. stund an einander / auß Stücken / vnd sonsten starck Fewer gegeben / welches dann deß Feindes Musquetirer nicht gesparet / vnnd weil der General Tampiro so sicher / vnd mit blossem Schwert nechts Schloß die Musquetirer angetrieben / als hat ein gemeiner Heyducke auß einer Musqueten auff ihn Fewer gegeben oben nechst durch das Ohr / vnd durch den Halß geschossen / daß der gute General an der stelle bleiben müssen“. Im Bericht fehlt, dass Dampierre die Truppen geteilt hatte; der Angriff ist so, wie er im „Wahrhafftigen unnd Eigentlichen Bericht“ (OSKB Röpl. 531), wiedergegeben ist, wohl nicht abgelaufen. Der Sturm der Soldaten Collaltos auf die Schiffsbrücke ist dagegen richtig dargestellt; nicht erwähnt werden die Barrikade vor dem Tor u. der Einsatz deutscher Söldner (darunter wahrscheinl. auch englisch-schottische Söldner). Wie im Bericht der „Magyar kronika“, S. 190, wird Dampierre v. einem Haiducken getötet, aber nur durch einen Musketenschuss; der Schütze ist unbekannt. Zeben: Theben, Deveny, Devín; nicht zu verwechseln mit Szeben im Komitat Saros (WAGNER, Delineatio, 16). Wie bei LUKINICH, Bethlen Gábor, kommen im „Bericht“ (OSKB Röpl. 531) die Schiffe v. Theben.

[23] LUKINICH, Bethlen Gábor, 190; MAGYAR KRONIKA, S. 190. Es fällt auf, dass in den beiden Flugblättern (OSKB Röpl. 508 u. 531, 4) der kaisertreue Pálffy, im Gegensatz zur MAGYAR KRONIKA u. zum Flugblatt (BOHATCOVÁ, Irrgarten, Nr. 50) die ehrenvolle Beisetzung veranlasst haben soll.

[24] WASSENBERG, Florus, S. 45. Zur Rondartsche vgl. BEAUFORT-SPONTIN, Harnisch, S. 160.

[25] Lackenbach [ung. Lakompak, heute Österreich, Bez. Oberpullendorf]

[26] Neuhäusel [Nové Zámky; ung. Érsekujvár; Bez. Nové Zámky],

[27] WREDE, Wehrmacht III/2, S. 377.

[28] KRUSENSTJERN, Selbstzeugnisse, S. 111f.

[29] Nürnberg; HHSD VII, S. 530ff.

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